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Thema: Charaktere: Saya di Zeforika


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  08.02.2010, 16:20 - Beitrag
Ah, die Mengbillaner reinbringen. Puhh, muss ich mal sehen ob meine Kampagne da noch eine zusätzliche Partei verträt ;)

Zeforika als Geldgeber zu gewinnen wäre ganz nett, vielleicht kann sie ja im Auftrag von Xeraan unterwegs sein (immerhin hat sie ja bei ihm einen Geweihtentitel der Borbaradianer gekauft).
  08.02.2010, 18:41 - Beitrag
;)

Hat noch jemand Ideen was Saya di Zeforika so gegen 1022/1023 BF in Chorhop machen könnte?*

Die Idee für Xeraan zu vermitteln hat was, ebenso könnte man ja noch etwas mit Leichen einbauen (immerhin ist sie auch eine recht gute Nekromantin)
  08.02.2010, 21:00 - Beitrag
Wenn ich das richtig verstehe, ist Saya in deiner Zeitlinie durch das Ritual mit dem Kristallherz praktisch unsterblich. Daraus kann man doch bestimmt etwas machen.

Bestimmt will sie es nicht die ganze Zeit mit sich herumschleppen, sonst könnte es noch in Gefahr geraten, wenn sie sich selbst in gefährliche Situationen begibt. Vielleicht sucht sie ja auch einen sicheren Ort, um das Kristallherz aufzubewahren. Da würde sich Chorhop ja durchaus anbieten, immerhin gehört die Stadt zwar nominell zum Kalifat, hat aber praktisch keine starke Zentralgewalt. Eine Magierakademie gibt es auch nicht, die Dichte an Zauberkundigen, die hier bei magischen Routineuntersuchungen auf das Herz stoßen könnten ist vermutlich sehr gering.

Die Schwarzen Lande selbst sind für so ein Artefakt bestimmt im Gegensatz nicht so toll geeignet, wer den Nekromantenrat als Freund hat braucht sowieso keine Feinde. Genug Magiedichte um das Herz aufzuspüren gibt es in Warunk oder meinentwegen auch Natternrgras allemal, aber wer würde so ein Artefakt schon in Chorhop suchen, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen?

Außerdem könnte man hier auch vielleicht mal in relativ ungefährlicher Umgebung die Grenzen der eigenen Unverwundbarkeit austesten. Das ist sicherlich auch etwas, womit man mal Erfahrung sammeln möchte, ohne sich gleich in den Schlangenpfuhl der Schwarzen Lande zu begeben. Soweit ich mich erinnere, hat Saya ja Angst vor Feuer und insbesondere Kampfzauberei, nachdem sie bei einem Ignifaxius einen Arm verloren hat. Vielleicht möchte sie sich auch, mit Hilfe ihrer neu gewonnenen Unverwundbarkeit, mit dieser Angst konfrontieren, um sich davon zu befreien.

So könnte sie zum Beispiel ein paar mutige Recken brauchen, die sie an einen Stuhl fesseln (damit sie nicht vor ihrer Angst fliehen kann) und ihre Füße mit Hylailer Feuer übergießen und anschließend anzünden. Klar, das könnte man überall machen, aber am Besten man macht solche Experimente dort, wo es keinen interessiert. Zum Beispiel in Chorhop, wo es schon mal ein paar Monate dauern kann, bis sich so eine Geschichte außerhalb der Stadt verbreitet. Und dafür braucht es schon wirklich ein paar hartgesottene Helden, die auch den Magen für so eine Angelegenheit haben...

Ja, vielleicht ist das aber auch ein bisschen zu abgefahren. Aber lieber eine abgefahrene Idee, als gar keine, habe ich mir gedacht. Domna Saya ist auf jeden Fall eine Meisterperson, die ich persönlich sehr schätze, und ich bin gespannt zu hören, was sie in deiner Gruppe noch so anrichtet. Ich hoffe, du teilst uns das auch mit, wenn deine Überlegungen früchte getragen haben...

Schöne Grüße,
Martin

P.S.: Mal ganz generell, etwas Off-Topic - ich finde es ja immer wieder sehr unterhaltsam, hier im Forum die Beiträge von Dir bezüglich Deiner Chorhop-Kampagne zu lesen. Gibt es da eventuell ein Tagebuch oder Spielberichte im Netz, wo man euren Fortschritt verfolgen kann?

P.P.S.: Da hab' ich mal wieder gefragt bevor ich gesucht habe. Der Link zum Blog ist ja in deinem Profil, hat sich somit erledigt.
  08.02.2010, 23:06 - Beitrag
@ Malleus

danke für die Ideen, das mit dem Abfackeln ist schon so gut strange es wieder geil ist ;)

Schade nur das die Jungs nicht so gut zu sprechen auf sie sind (Brabakerin, Nekromantin, Erzfeindin =)
Aber das mit dem Abfackeln müssen sie ja nicht wissen ;)

Feedback zu Saya wirds auf dem Blog auf jedenfall geben. In HvC hat sie bislang bei mir noch keine große Rolle, aber dass wird sich bald ändern. Insgesamt ist sie als Langzeit-Antagonist mit hoher Haltbarkeit geplant, mal sehen ob sich die Planung auch so im Spielverlauf behaupten kann =)

Der Kampagnenblog ist hier zu finden:http://herrenvonchorhop.wordpress.com/, unter der Kategorie Spielberichte findest du die Ergüsse meiner Spieler (vorsicht, alles stark subjektiv verfälscht und hochgradig egozentrisch geschrieben ;)

Weiterhin natürlich auch alle Ausarbeitungen von mir die ich so fabriziere (sofern sie nicht noch zum "heißen Material" gehören was meine Spieler nicht sehen sollten.

Edit: Jetzt habe ich auch gerade erst gesehen dass du es schon gesehen hast ;)
  09.02.2010, 12:18 - Beitrag
Mehr zu Saya. Je länger ich darüber nachdenke, desto eher denke ich, dass die Motive der kleinen Zeforika in Chorhop ganz profan sein könnten.

Dabei könnte man von folgender Ausgangslage ausgehen: Für Saya ist weder die Warunkei noch Xeraanien auf Dauer ein angenehmer Ort. Saya will sicherlich nicht auf Dauer die zweite Geige spielen. Im Nekromantenrat sind andere Einflussreicher als sie, und auch in Xeraanien wird es ihr kaum gelingen, sich gegen den Buckligen oder die Elfe durchzusetzen. Zudem, seien wir mal ehrlich, wer aus einer lebenslustigen südländischen Adelsfamilie stammt, der will nicht jahrelang in tobrischen Burgen leben, wo man unter fließendem Wasser versteht dass die Decke tropft und die Gästeliste für gesellschaftliche Ereignisse sich aus solch illustren Persönlichkeiten wie Thimorn Tschumbie und Mora Mumie zusammensetzt. Hurraa... Stimmuuuung...

Also muss eine Alternative her. Al'Anfa ist selbst für Saya ein ziemlich gefährliches Pflaster, wo sie sich keine Hoffnungen zu machen braucht, großartig an Einfluss zu gelangen. Das Horasreich kommt in der jetzigen Situation ebenfalls kaum in Frage, immerhin hat Saya dort erst vor wenigen Jahren eine magische Seuche entfesselt, die zehntausende Menschen aller Gesellschaftsschichten dahingerafft hat, so dass sie wohl nur sehr wenige verbliebene Freunde in dieser Region haben dürfte, und die hier auf ihr hübsches Köpfchen ausgesetzte Summe gut und gerne tausend Horasdor betragen dürfte. Darüberhinaus würfte Saya aus naheliegenden Gründen weder in Brabak (Halle der Geister) noch in Mengbilla (MEnchal ak'Taran) dürfte besonders gut gelitten sein.

Aus dieser Sicht ist Chorhop da doch gar nicht so schlecht als - zumindest vorübergehendes - Domizil geeignet, eben genau weil Saya hier weder mächtige Feinde hat, noch sich vor Verfolgung durch eine starke Zentralmacht fürchten muss, sie zudem im Kalifat noch keine Schandtaten begangen hat. Der eine oder andere Realpolitiker unter den Novadis mag sogar insgeheim Sympathie für ihren magischen Bioterror-Anschlag auf das Horasreich hegen, immerhin wurde das Horasreich dadurch deutlich geschwächt. Nicht zu vergessen, dass Saya schon damals gemeinsame Sache mit den chababischen Novadis gemacht hat, wenn ich mich recht erinnere, ohne jetzt das Abenteuer nochmal zur Hand zu nehmen... vielleicht hat sie ja aus dieser Zeit sogar noch Verbindungen nach Chorhop.

In Chorhop wird eben ein schmuckes Häuschen gekauft, ein paar Leibwachen davorgestellt, ein paar Leichen im Keller versteckt (als eiserne Reserve) und dann geht es erstmal darum, ein paar Verbindungen zu knüpfen um sich das Leben in Chorhop angenehm zu machen.

Soviel zu Phase eins. Wenn man möchte, kann man da natürlich aufgreifen, und das beliebig ausweiten. Nach außen hin ist es damit getan, aber nach einigen Monaten gewinnt Saya zunehmends an Einfluss - Bestechung, Betören, Mord, Erpressung, Zauberei - Saya di Zeforika ist ja mit allen Wassern gewaschen. Es dauert nicht lange, und sie versucht im Schatten die Fäden in der Stadt zu ziehen, wobei es ihr weniger darum geht, sich zur Herrscherin aufzuschwingen - im Licht der Öffentlichkeit sollen andere stehen - als völlig freie Hand für ihre Forschungen und Experimente zu haben. Probleme mit der Motivation sehe ich da nicht.

Alternativ kann man es natürlich auch so drehen, dass Saya di Zeforika erstmal die Nase voll hat von Intrigen und Machtkämpfen, und sich wirklich nur in Chorhop zu Ruhe setzen und das Leben genießen will. Da sie aber ja doch eine ganze Reihe an Feinden (und ehemaligen Verbündeten) hat, die sie irgendwann auch in Chorhop aufspüren, schafft sie es einfach nicht, ihrem "alten Leben" zu entkommen und wird Wohl oder Übel wieder in irgendwelche Machenschaften verwickelt. Interessant fände ich daran vor allem, wenn es gelingt den Spielern zu vermitteln, dass Saya, die eigentlich nur Ruhe sucht, aufgrund der Erwartungen anderer Personen an sie immer tiefer in ein Chaos aus Gewalt und Intrigen hineingesogen wird. Die Helden könnte dabei mal auf ihrer Seite, mal auf der Gegenseite zu stehen kommen...

Soviel erstmal. Von den Ideen her ist das nicht sonderlich spektakulär, aber ich denke man erhält so eine plausible Motivation dafür, was Saya nach Chorhop führen könnte, une eine Geschichte, die eben mal mit dem Thema spielt, dass auch größenwahnsinnige Schwarzmagierinnen im Kern noch die selben menschlichen Bedürfnisse wie Bauer Brin und Müller Alrik an sich haben, und nicht nur ständig konsequent den naheliegendsten Plan zur Weltherrschaft verfolgen.

Schöne Grüße,
Martin

Carragen

  09.02.2010, 13:53 - Beitrag
Das sie in Chorhop keine mächtigen Feinde hat sehe ich anders, denn mit Adnan Zeforika, dem Vorsteher des Phex-Tempels und Werftbesitzer, hat sie einen Verwandten in hoher Position sitzen - und er dürfte wissen, was sie in den vergangenen Jahren verbrochen hat.
Er wird so wohl kaum eine Person in der Stadt dulden, die mit Paktierern bündelt und eine Seuche über das Liebliche Feld beschwor.

Aber gerade diese familiäre Verbindung und die Tatsache, dass Saya in Chorhop geboren wurde, finde ich spannend und würde sie thematisieren.

Fjolnir Bjarnison

  09.02.2010, 14:37 - Beitrag
Die Idee mit dem -neudeutsch- Sabbatical finde ich auch gut.Auch ein ausgewiesener Schurke darf sich mal eine Auszeit gönnen ohne gleich den finsteren Plänen für immer abzuschwören.

Adnans Verhalten und Motive sollten noch betrachtet werden. Berechnend wie er ist, wird er wohl kaum eine Verbrecherin in seiner Stadt dulden, die seinen liebfeldischen oder mengbillanischen Handelspartnern übel aufstösst. Ich werte seinen Geschäftssinn da höher als seinen Familiensinn. Einen Ausweg sehe ich da nur, wenn a) SdZ für ihn vorteilhafte Geschäfte arrangieren könnte, also Handelspartner oder Waren an die er ohne sie nicht herankommenwürde oder b) er durch eine aktuelle Bedrohung Bedarf an magischer Unterstützung hat.

Unabhängig davon frage ich mich, warum Saya als reiche und eitle Person nie versucht hat, ihren Arm wieder herstellen zu lassen. Da böte sich Chorhop doch als neutraler Boden an, um Kontakt (über Adnan) zu den Vinsalter Anatomie-Magiern herzustellen.
  09.02.2010, 15:37 - Beitrag
Daumen hoch für die Tipps

Ich kann leider nicht alles ausführen da ich ungerne hier meinen Plot vorab den Spielern breittreten will (man weiß ja nie ;)

Aber zumindestens einen passenden Anatomen hätte ich, auch wenn dieser für die Gegenseite arbeitet.

Die Idee das Saya sich es mit einer Hütte hier erst mal bequem macht gefällt mir auch ganz gut =)

Carragen

  11.02.2010, 15:54 - Beitrag
Hab gerade gelesen, dass du als Portrait Sayas Monica Belluci nehmen willst - und frage mich, wie du nach ihren Beschreibungen auf sie kommst?
Ich stelle sie mir eher als ein in die Jahre gekommenes Püppchen vor und würde eher ein aktuelles Foto einer Darstellerin aus 90er Jahre Teenie-Serien nehmen.
  11.02.2010, 16:05 - Beitrag
Zu Saya di Zeforika gibt es auch ein offizielles Portrait von Ruud van Giffen, das finde ich eigentlich gar nicht schlecht. Man findet es jedoch leider in keiner Regionalspielhilfe, sondern nur in verschiedenen Abenteuern.

Wer als Vorlage für das Portrait gedient hat, kann ich leider nicht sagen.

Schöne Grüße,
Martin
  11.02.2010, 17:36 - Beitrag
Keine Ahnung, das Bild aus der Aarensteinkampagne war mir einfach zu püppig und der Minihut wie so viele horasische Dinge der 90er zu unpassend

Zumal die Beschreibung:...
Zitat:
ist - auch in ihrem vierzigsten Frühling - eine verführerisch hübsche, überaus grazile und gazellengleich leichtfüßige Person. Die Edle trägt ihr volles, offenes, halb hüftlanges Haar in einem tiefen, schillernden Schwarz gefärbt; die maridelbraunen, leicht schrägstehenden Augen schauen oft ein wenig verträumt, ebenso häufig aber auch berechnend oder vernichtend in die Welt hinaus. Der weiche Mund ist schwarz geschminkt, ebenso eingefärbt sind die geschwungenen Wimpern und die überaus langen Fingernägel.
mMn eher auf eine reifere Dame hindeutet.

Aber es ist definitiv eins der besseren Bilder.

Bei mir sähe sie wohl eher so aus

Wobei sie bei uns momentan ohnehin blond getarnt rumrennt =)
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