19.02.2009, 19:49 -

Wobei auch noch die Komplexität des Spruches als Erschwernis hinzukommt. (A=1; B=2; C=3; ...)
|
Chaogirdja
19.02.2009, 22:25 -

NEIN! Der Komplexität gilt NUR wenn nur einen Zauberspeicher hast. Bei mehren steht Ausdrücklich, das die Probe um die Zahl der gespeicherten Zauber erschwert ist. Ohne so Worte wie "zusätzlich".
|
Tiago
20.02.2009, 00:22 -

Meiner Meinung nach kommen beide Erschwerungen zum tragen. Im Abschnitt wo die Erschwerung der Komplexität steht steht auch dass beim verpatzen der Probe evtl weitere gespeicherte Sprüche ausgelöst werden. Daraus ist mMn ersichtlich dass es sich nicht für einen Sonderfall handelt der nur eintritt wenn keine weiteren Sprüche gespeichert sind. Ist nicht eindeutig geschrieben, aber ich denke dass dies die Intention der Autoren war. (Falls es von offizieller Seite was dazu gibt lasse ich mich gerne eines besseren belehren)
|
Rechthaber
20.02.2009, 06:22 -

Tiago hat Recht. Alles andere würde keinen Sinn machen: F Komplexität, erschwert um 6, ah dann zauber ich einfach noch einen 2. Spruch rein, dann isses nur noch um 2 erschwert. Das ist unlogisch. Ich bin auch der Ansicht, dass beide Erschwernisse zählen müssen. Und Jungs, dieser Zauberspeicher ist mächtig genug (sagt ein Magier), da muss man nich auch noch so rumtricksen....
|
Chaogirdja
20.02.2009, 11:32 -

Das is keine Trickserei, das ist Regeltext.... Mag sein, das es ein Errata-Punkt ist. Aber dennoch steht es so in den Regeln. (Man kann es ja mal in die Wiki schreiben...)
|
Tiago
20.02.2009, 12:45 -

Stimmt, es ist keine Trickserei, es ist albern... Es steht genausowenig im Text, dass bei mehreren Sprüchen "nur" die Erschwerung für die Anzahl zum tragen kommt. Wenn du schon so genau auf die Wortwahl achtest betrachte folgendes:
Im Abschnitt für die Aktivierung: "..muss er eine Aktivierungsprobe würfeln, die um die Komplexität des Zaubers erschwert ist.." "..misslingt die Aktivierungsprobe, so verpufft.."
Im Abschnitt darunter: "..jedoch ist die Aktivierungsprobe um die Anzahl noch gespeicherter Zauber erschwert.."
Im ersten quote wird die "die" Aktivierungsprobe definiert indem man "eine" Aktivierungsprobe (Probe auf die unten stehenden Eigenschaften) mit Erschwerung der Komplexität fordert. Danach wird durch den geänderten Artikel klar, dass es sich um die oben definierte Probe handelt in der bereits die Erschwerung eingerechnet ist. Nun erklär mir warum sich das im dritten quote nun geändert haben soll. So wie du es liest müsste da dann stehen: "..ist eine Aktivierungsprobe erschwert um die Anzahl noch gespeicherter Zauber nötig.."
Also wenn man schon darauf steht solche Sachen Wort für Wort auseinanderzunehmen und den GMV zu ignorieren sollte man es konsequenterweise auch bis zum Schluss durchziehen..
Ich bezweifle dass es von der Redax so geplant war, halte aber meine Auslegung trotzdem für die gewollte.
|
Raziel
21.02.2009, 01:19 -

Hier noch einmal ausführlich die Textpassagen aus WdZ S.111 und die Definition dazu. Achtung! Gute Deutschkenntnisse sind Vorraussetzung.
Zur Auslösung: Sobald der Magier entscheidet, den Zauber wirken zu lassen, muss er eine Aktivierungsprobe würfeln, die um die Komplexität des Zaubers erschwert ist. Hier handelt es sich um das Bsp. wenn man von einem einzigen Zauberspeicher ausgeht, denn der nächste Absatz sagt:
Mehrere Zauberspeicher: Es ist möglich diesen Zauber mehrmals auf den Stab zu sprechen, um so mehrere Zauber im Stab speichern zu können. In diesem Fall kann jeder gespeicherte Zauber in jeder beliebigen Reihenfolge ausgelöst werden, jedoch ist die Aktivierungsprobe um die Anzahl der noch im Stab gespeicherten Zauber erschwert. Hieraus lese ich, dass bei mehreren Slot zur Erschwerung der o.g. Komplexität nun auch noch die Anzahl der noch aktiven Sprüche kommt.
Auch ich stimme Tiago zu. Hast du EINEN Zauberspeicher, gilt NUR die Komplexität. Bei mehreren Slots, zählen die gespeicherten Sprüche zusätzlich dazu.
|
Chaogirdja
21.02.2009, 10:59 -

@Raziel Und das Zusätzlich liest du wo raus? Der Satz "In diesem Fall kann jeder gespeicherte Zauber in jeder beliebigen Reihenfolge ausgelöst werden, jedoch ist die Aktivierungsprobe um die Anzahl der noch im Stab gespeicherten Zauber erschwert." sagt ja wohl ganz Klipp und Klar: "Aktivierung ist um die Anzahl der Sprüche im Stab erschwert." Da gibt es kein Deuteln und Doktern. Da steht nicht "[...] jedoch ist die Akt.Pro. zusätzlich um die Anzahl [...]"!. Dann das müsste da stehen, wenn du, oder Tiago, recht hättet. Es mag ja sein, das es so gedacht ist, wie ihr meint... Aber das steht da nicht. Und das ist das, was erst einmal Zählt. Was man denkt wie es gemint ist und entsprechend umsetzt, ist bereits eine HR. Und über HR kann man sich lange den Kopf einschlagen.
|
Tiago
21.02.2009, 12:00 -

Lies meinen Beitrag noch einmal. Die Textpassage ist eben nicht eindeutig, so wie du es gerne hättest. Meine, oben aufgeführte, Interpretation ist mindestens genauso korrekt wie deine. Demnach kannst du es meinetwegen auch anders auffassen, aber ich persönlich gehe in solchen Fällen danach was mir am sinnvollsten erscheint. Damit ziehe ich mich hier auch zurrück.
|
Chaogirdja
21.02.2009, 13:27 -

Die Textstelle könnte nicht Eindeutiger sein! Sie bennent ganz Klipp und klar die zu bewältigende Erschwernis. Noch deutlich, währe ins Ohr gebrüllt...
Du hast Interpretiert, nicht gelesen. Deine Schlussfolgerungen sind ja auch nicht Falsch. Und ich zweifle auch nicht daran, das dem so gedacht ist. Nichtsdestotrotz ist die Regel Eindeutig und widerspricht der Interpretation.
|
21.02.2009, 14:25 -

Und was spricht dann dagegen seinen GMV zu benutzen und die Regel so zu benutzen, wie sie gedacht ist, statt sich sklavisch an das geschriebene zu halten, wenn man doch sieht, dass es so keinen Sinn macht?
Diese Aussage soll in keiner Weise beleidigend sein, mir geht es vielmehr darum, warum man sich denn tatsächlich an diese weniger Sinn gebende Regelung halten sollte, weil ein Wort fehlt.
|
Tiago
21.02.2009, 14:39 -

Da es keine Einheitliche Formale Struktur gibt sind DSA Regelwerke immer eine Interpretation. Viele Begriffe werden einfach, ohne vorherige Definition, benutzt da sie scheinbar "selbsterklärend" sind. Und genau dort gibt es jede Menge Interpretationsfreiraum. Beim aktuellen Beispiel kann man darüber streiten ob sich "die Aktivierungsprobe" auf eine einfache Probe MU/IN/KL bezieht oder ob die Erschwerung der Komplexität schon mit inbegriffen ist. Du interpretierst ersteres, ich zweiteres. Also solange du nicht irgendeine Textstelle zur Hand hast, die meine Interpretation klar aussschließt würde ich mal sagen dass du auch nichts weiter tust als zu interpretieren.
|
Chaogirdja
21.02.2009, 15:51 -

@Tiago Zu der Interpretation sage ich mal nix... Die Ergibt logisch nämlich keinen Sinn.
@Lachdan Darum geht es nicht. Sondern darum, das man nicht sagen kann "die Regeln sagen das und das" und man dann beim nachgucken fest stellt: "Hu? Ne, sagen se nicht. Es mag zwar ein Fehler sein, was da steht... aber sagen tun sie dennoch was anderes." Das führt zu nichts.
|
Oh Manno
21.02.2009, 20:17 -

@Chaogirdja offensichtlich bist du der einzige, der das so sieht.Wenn du einen naiven Meister hast, der dir das durchgehen läßt, spricht nichts dagegen, dass du das spielst. Allerdings kannst du dann auch gleich Freizauberei verwenden. Mit unendlich ASP. Wahrscheinlich, gibts es auch keine Regelstelle, die bessagt, dass man durch den Genuss von Zitronen nicht unendlich viele ASP bekommt.(und bevor du anfängst zu suchen: lass es....)
|
Chaogirdja
21.02.2009, 21:13 -

Och ich hab sie schon Gefunden... DSA6 Seite 3005 Absatz 16 ;)
|
Studiosa Lydia
28.05.2009, 22:12 -

Werte Alveranier, ich bin ganz neu in DSA und habe nun einige (wahrscheinlich dumme) Fragen zum Ritual: Zauberspeicher.
Fall 1: Annahme: Der Stab ist ein Kraftfokus und hat einen Zauberspeicher mit 10 AsP. Wenn ich nun einen Brenne! speichern möchte, geht das da ja ein AsP durch den Stab bereit gestellt wird?
Fall 2: Annahme: Der Stab ist ein Kraftfokus und hat einen Zauberspeicher mit einmal 21 und und einmal 39 AsP Punkten. Den Ignifaxius habe ich auf 11+. Ich spreche einen Ignifaxius der eigentlich in den 21er Speicher soll. Beim würfel ergibt sich 23 AsP. - Ist der Zauber dadurch misslungen, - kann ich entscheiden, dass er in den 39 Speicher kommt oder - kann ich entscheiden, dass ich nur 21 AsP ausgeben möchte?
Vielen Danke für eure weisen Ratschläge Studiosa Lydia
|
Shafir
28.05.2009, 22:41 -

Fall 2:
Es wird nicht gewürfelt. Jeder Würfel zählt für die Kapazität als 4.
|
Studiosa Lydia
29.05.2009, 13:30 -

Aha, das habe ich irgendwie nicht gelesen. Wie werden die AsP beim sprechen denn berechnet? Muss ich da auch 4* "Anzahl der Würfel" ausgeben?
|
Tharsinion Fidian*
29.05.2009, 13:42 -

Fall 1: Vom Kraftfokus kann nicht profitiert werden während man einen Zauber in den Zauberspeicher spricht. Siehe WdZ.
Fall 2: Ich meine auch, dass ein W6 als 4 gilt und dein Zauber demnach [Anzahl W6]x4 AsP kostet. Der Schaden beim Auslösen wird hingegen ausgewürfelt. Ein 6 W6 Ignifaxius kostet also beim Sprechen in den Zauberspeicher 24 AsP.
|
Shafir
29.05.2009, 23:45 -

Bezüglich der vorherigen Diskussion:
Die Erschwernis gilt zusätzlich, da eine genannte Erschwernis niemals andere Erschwernisse ersetzt, es sei denn, dies wird explizit angegeben. Wenn der Magier z.B. den Zauber auslöst und er hat weniger als die halben LeP, so müsste für alle RkP-Proben eine Erschwernis von +3 gelten. Da kann man dann nicht einfach sagen, dass die Aktivierung eine Probe + Anzahl der gespeicherten Zauber ist und damit die Erschwernis für niedrige LeP wegfällt. Und genau so wenig fällt sonst irgendeine Erschwernis weg, also auch nicht die für die Komplexität.
|