Flo
10.06.2006, 20:12 -

Pers. sehe ich das so: Magier sind auch Gelehrte und ziehe daher meinen Spielspaß nicht nur daraus, AE zu verpulvern, sondern eben auch aus dem Spiel eines solchen. Mal ehrlich, ich LARPe seit knapp 10 Jahren und habe in den letzten 2-3 Jahren mit meinem Magierchar vielleicht 1-2 mal gezaubert :-) Es ist einfach nicht unbedingt nötig...
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10.06.2006, 20:36 -

1-2 mal in 2-3 Jahren? Nicht wirklich oder? warum spielst dann überhaupt einen magier und nicht einen begeisterten Magie-Gelehrten? Nein, also Zauberer sind schon Zauberer, weil sie zaubern!
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Flo
10.06.2006, 20:53 -

Warum? Mehrere Gründe:
a) Nicht nötig.
b) Meine Ansprüche an mich selbst sind gewachsen. Ich zaubere nur noch, wenn ich es wirklich toll darstellen kann. Und es passiert selten, dass ich gerade vorbereitet bin UND eine passende Gelegenheit finde.
Der Charakter und meine Ansichten haben sich einfach entwickelt. Am Anfang wars ein ganz normaler Regelwerks-Magier, aber mit der Zeit beginnt man halt, mehr nachzudenken...
Leider sind ein Großteil der Leute im LARP die zaubern imho keine Zauberer, sondern Softballwerfer.
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10.06.2006, 22:47 -

Den Zwölfen zum Gruße!
Also meine Magierin ist jetzt auf Stufe 9 angelangt und lernt langsam, aber sicher den Zauberspeicher. Das Last-In-First-Out-Prinzip finde ich ganz in Ordnung. Sonst hätte man ja für jede Gelegenheit sofort immer einen passenden Zauber (ist ja auch ein bisserl langweilig). Und daß man nur Kampfzauber hineinlegt wegen des LIFO-Prinzips wage ich doch zu bezweifeln. Eine mögliche und auch geschickte Reihenfolge fände ich zum Beispiel: 1. Zauber der ausgelöst wird --> Armatrutz (bei Kampfbeginn) 2. Balsam (lohnt sich nach einem Kampf) 3. Transversalis (der ultimative "Scotty, beam me up"-Zauber") Wenn man nun tatsächlich einmal den Balsam braucht, welcher im Beispiel an zweiter Stelle ist, dann kann man ja immer noch den Armatrutz auslösen und verpuffen lassen (wenn man unbedingt möchte). Daß man überhaupt mehrere Zauber einspeichern kann, finde ich schon bemerkenswert - es hätte ja auch sein können, daß sich die Muster bei mehreren Zaubern überlagern oder schlimmeres..
Wenn man möchte, kann man auch ein paar ganz eitle Zauber einbauen, um etwas AE auf Reisen zu sparen. So zum Beispiel mehrere Male einen Sapefacta (immer abwechseln 'Kleidung reinigen', dann 'Körper reinigen'), damit man jeden Morgen frisch "astral geduscht" ist. Das LIFO-Prinzip ermöglicht hier eigentlich ganz lustige Nebeneffekte. PRO ZAUBERSPEICHER - PRO LIFO!
Herzlichen Gruß *und Transversalis auslös, um direkt ins Bett teleportiert zu werden* Asamandra Dunkelsinn
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12.06.2006, 08:02 -

Also der Zauberspeicher hat in unserer Gruppe zum ersten mal bewirkt, dass es die Magier auch mal geschafft haben dagegen zu halten. Die waren sonst immer zu schnell platt. 2 Fern- und 2 Nahkämpfer sind nahc DSA3-Regeln einfach zu stark gewesen. Selbst für einen höherstufigen Magier. Aber mit dem Zauberspeicher ist das jetzt kein problem mehr. Einfach genial! Und das LIFO-Verfahren schwächt das ganze nur ein bischen ab. Als Meister kann man trotzdem perfekt seinen NSC-Magier damit in Szene setzen.
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21.07.2006, 19:39 -

Ich finde den Zauberspeicher auch sehr nützlich, wollte da aber nur nochmal kurz etwas klargestellt haben:
Ein einmal ausgelöster Zauber ist raus aus dem ZS und muss erst wieder neu reingespeichert werden, oder ? sonst käme man ja nie an den 2., 3. gespeicherten Spruch ran
danke im Vorraus Hochachungsvoll Draminar
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Tulef ibn Karmal
21.07.2006, 20:46 -

Genau so ist es. Jeder Zauber der eingespeichert wurde kann nur einmal angwendet werden. Nach der Anwendung ist er also raus aus dem Zauberstab.
Friede sei mit euch, Tulef ibn Karmal
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22.07.2006, 14:38 -

Ddanke für die rasche Antwort
Hochachtungsvoll Draminar
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11.01.2007, 10:47 -

Hallo liebe Regelfuchser und -füchse!
Ich habe mich gerade (angeregt durch unser "Wolkenturm-Abenteuer") gefragt, was passiert, wenn ich meinen Zauberspeicher im Stab im Limbus auffülle. Im Limbus kosten mich Zauber gerade einmal 1/10 der normalen AsP, wird das auch auf die Zauber angewand, die ich im Stab speichern will? Falls ja würde das bedeuten, dass man das Volumen verzehnfachen könnte. Sicherlich ist das nicht im Sinne des Erfinders, aber gegenteilige Regeln oder irgendwas dazu habe ich nicht finden können.
Sollte das funzen und man die Sprüche dann auch noch mit normaler Intensität raushauen können, wäre das wohl eine ziemlich üble Sache (10-fache Zahl an Feuerbällen z.B.).
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11.01.2007, 11:01 -

Ich denke mal, dass der Stab auch dort sein normales Volumen behält - es wäre zwar klasse 110 Balsams à 7 LeP speichern zu können, aber 770 LeP im Stab sind jenseits von gut und böse.. Das kann man natürlich auch mit den von dir erwähnten Schadenszaubern machen oder mit einem Gardianum - aber da dies jedes Gleichgewicht beim Zaubern kippen würde, würde ich davon absehen.
Dass man im Limbus seine Zauber für nen Appel und´n Ei aufladen kann, halte ich schon für mächtig genug - weitere Vorteile muss ein Limbusreisender Magier nun wirklich nicht besitzen..
Grüße, Luzifel..
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Nikar Waldvogel
11.01.2007, 12:03 -

Oh... ist es wirklich ein Vorteil, so als astraler Leuchtturm durch den Limbus zu treiben? Da renn ich lieber Slalom auf der Autobahn, könnte ungefährlicher kommen. *zwinker*
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Thisdan
12.01.2007, 09:45 -

Ich würde als Vorteil nur die Kosten zum Reinspeichern reduzieren (auf 1/10). Nachteil für Zauberspeicher Limbus: Durch die zusätzlich benötigte spontane Modifikation veränderte Technik (ohne Sprache) (und vermutlich die zusätzlich als "Kompensation" benötigte verlängerte Zauberdauer) benötigt der Spruch mehr Platz im Speicher: (Komplexität + Anzahl an Modifikationen)*ASP
Die Zwölfe mit Euch
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12.01.2007, 15:35 -

Wenn meine Spieler mit solche Ideen kommen würden, käme ich auf die Idee mal die drei netten Jungs aus dem Limbus (Abysmaroth, Abyssabel und Abyssandur) vorbeikommen zu lassen. Da würde nicht nur noch 1/10 der AsP, sondern bestenfalls auch 1/10 des Magiers übrig bleiben. :D
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16.08.2007, 22:14 -

Zwölf zum Grusse
Ich leite nun schon einige Zeit DSA und mir sind die Regeln soweit sehr bekannt. Doch was bei uns am Spieltisch immer wieder - meines erachtens unnötige - Diskussionen auslöst, ist die Frage zu den Stabzauber. Ich finde keine eindeutige Antwortz auf die Frage, was alles beim Sprechen festgelegt werden muss. Vorallem geht es dabei um die Magieresistenz. Da kenne ich bisher zwei Varianten.
Variante a: Der Magier legt beim Sprechen auf den Speicher fest, wie viel MR er einrechnet und nimmt diese als Erschwerung. Beim Wirken wird dann geprüft, ob das Opfer einen tieferen MR hat oder nicht.
Variante b: Der Magier spricht den Zauber ohne jegliche Erschwerung durch MR auf den Stab. Beim Wirken wird von den notierten ZfP* der MR abgezogen. Wenn noch was übrig ist, wirkt der Zauber mit den übrigen ZfP*. Ansonsten misslingt er.
Wie steht es mit der Modifikation "Verzaubern mehrerer Gegner"? Wie habt ihr es an eurem Tisch gelöst? Wäre froh, wenn wir bei uns diese Frage endlich zu den Akten legen könnten.
Gruss Storax
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Nachtalb
16.08.2007, 22:21 -

a) ist richtig man ruft ne fertige Matrix ab und kann diese nicht modifizieren. Modifikation ist nur beim reinsprechen möglich
p.s. Herbeirufung und Beschwörung kann man nicht reinsprechen d.h.Keine Dämonen,Elementare,Pandemonium usw.
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16.08.2007, 22:30 -

Danke erstmal für die Antwort. Ist diese Antwort von offizieller Seite bestätigt? Habe ich die Regel übersehen oder wie sieht das aus? Wir haben es bisher auch so geregelt, doch kam dann folgendes Problem auf:
Auf dem Zauberspeicher ist ein Fulminictus gespeichtert. Nun taucht jemand mit der SF Aurapanzer auf. Da müsste die MR auch angerechnet werden. Da hat der Magier natürlich nichts eingerechnet, da diese SF höchst selten ist. Verpufft nun der Fulminictus einfach so? Ausserdem gibt es ein zweites Problem: Unser Beherschungsmagier könnte so theoretisch einen Imperavi gegen MR 20 einbauen. Schliesslich darf der ZfW so unter Null fallen und meistens hat er zwischen den Abenteuern genug Zeit, um so lange zu probieren, bis der Zauber klappt.
Das mit den Herbeirufungen und Beschwörungen war mir klar.
Gruss Storax
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Warlock
16.08.2007, 22:37 -

Also lass ih das doch machen und dann merkt er auf einmal, dass sein stab anfängt ihn zu beherrschen und so, ups der ist beseelt, ich sollte nicht immer so powergaming machen ups oder sag ihm, dass es regeltechnisch geht, aber doch recht doof ist, da sein magier zwischen den abs doch sicher arbeiten muss und nicht immer zauber einsetzen will oder? wird doch dann auch langweilig! ;9
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16.08.2007, 22:48 -

Du kannst aus Balancinggruenden keine Aufladung zwischen den Abenteuer zulassen.
Und wenn der Spieler eine ingame Erklaerung will, dann sage ihm, dass er als Magierspieler und damit Magieexperte sich eine ausdenken kann. Wieso muss sowas denn bitte der Meister liefern?
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16.08.2007, 23:02 -

Ich würde es wie bei den regeln zu Herstellung von Artefakten handhaben:
Dort ist es wie du oben in variante b beschreiben hast. Das habe ich heute erst wider gelsen meine ich. Ich suche mal eben die stellen raus...
// Edit: SRD S.15 'Qualität der wirkenden Sprüche': "Bei Sprüchen, die gegen die MR gehen, wied diese bei Anwendung des Artefakts von den ZfP* abgezogen (bei negativem Wert verpufft der Zauber dann wirkungslos)." //
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SealedSun
16.08.2007, 23:10 -

Ich glaub da muss der als Powergamer beschuldigte Spieler seine Ehre verteidigen.
Ich habe Variante B vorgeschlagen, da sie a) einfacher zu handhaben ist, weil nur eine Zahl aufgeschrieben werden muss, und b) eben diesen 20er-Imperavi nicht erlaubt.
Spontan gesprochene Zauber sollten flexibler sein als Stabzauber, deshalb sollte es nur spontan möglich sein, einen gut geschützten Gegner zu beherrschen (MR > ZfW). Der Magier sollte sich auf diese spezielle Herausforderung konzentrieren müssen.
Inneraventurisch kann man sowohl für Variante A, wie auch für Variante B argumentieren.
Für Variante A: Der Zauberer entscheidet beim erschaffen der transformierenden Matrix, wie flexibel sie sich beim Umgehen der MR auf Kosten der Wirkung verhält. Mit genug Zeitaufwand kann er auch Transformationen speichern, die flexibler sind als spontane Zauber. Sollte das Opfer eine niedrigere MR haben, so bringt überschüssige Flexibilität des Zaubers keinen zusätzlichen Effekt.
Für Variante B: Keine zwei Lebewesen haben die gleiche Aura, auch wenn sie gleich schwer zu umgehen sind. Es ist also gar nicht möglich eine Matrix zu schaffen, die eigenhändig eine MR umgeht. Das ist auch der Grund warum ein Zauberer für das auslösen eines Stabzaubers eine volle Aktion braucht: Er ist es, der die mit Astralenergie geladene Transformationsmatrix in einen wirkenden Zauber umwandelt, indem er ihn durch die MR des Opfers hindurch lenkt, so gut es mit der Qualität der gespeicherten Transformation (ZfP*) möglich ist.
Die SL-freundliche Variante C wäre natürlich ein generelles Verbot von gespeicherten Zaubern, die mit negativem effektivem ZfW gesprochen wurden.
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