Tensaya
05.10.2004, 14:31 -

Hi, Wahre namen würde ich keinen CHarakter mal eben so mti auf den Weg nehmen, da man sich mit BESONDERER BESITZ in Brabak Wahre Namen Kaufen kann.
Wahre Namen sind für Beschwörung wie für die Bannung gleichwichtig, da sie eine Erleichterung auf beides geben.
Aber die Regelung mit den Spalten "D" und "E" für Wahre Namen von Minderen und Gehörnten Dämonen finde ich gut. Allerdings würd ich ein Selbststudium nur bei Ausreichen Hintergrundmaterial (Bücher,Erfahrung,Beschwörungen) zulassen. Da Selbst experten wie Punin oder Brabak nicht alle Wahren Namen kennen. b.z.w. mit einem Wert von 7.
So könnte zum Beispiel der Meister Sagen: So du hast jetzt genuginformationen um eine Verbesserte Thesis den Namen zu entwickeln. (z.B. Thesis Wahrer Name von 3 auf 4)
So könnte man bei Glücklichen Beschwörungen eine SE auf den Wahren Namen geben und ähnliches.
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Deirex alach Zahir Uchakbar
05.10.2004, 14:38 -

@Tensaya Zitat: So könnte man bei Glücklichen Beschwörungen eine SE auf den Wahren Namen geben und ähnliches. So ähnlich halten wir das in unserer Heldengruppe. Es soll ja nicht so sein, daß man jedes Abenteuer nen Karmoth beschwören kann, aber Grundkenntnisse zu den bekannteren Wahren Namen sollte man als Experte definitiv haben! Ich z.B. hab bis jetzt erst einmal einen Dämonen beschworen(nen Heshtot), um ne 10fache Überzahl an Goblins in die Flucht zu schlagen und siehe da: Es hat gewirkt. Aber das muß wohl jede Heldengruppe für sich ausmachen, da es da keine festen Regeln zu gibt.
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Tensaya
05.10.2004, 17:50 -

Jetzt Frage ich mich aber noch, wieviel Dukaten würde so eine Thesis Kosten, wenn man eine Abschrift bei einer Akademie kauft, oder wieviel Spendet man im Praios-Tempel um als gut Gesinnt genug für eine These zugelten.(natürlich muss man auch einen Passendenruf haben)
bei einem Lehrmeister kann man das ja nach der "Lehrmeister Bezahlungstechnik" berechnen.
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Shibuemon
05.10.2004, 21:47 -

Die Frage ist gut, stellt sich ja nicht nur für wahre Namen sondern auch für andere Zauberthesen. Irgendwo habe ich glaub ich mal gelesen, dass z.B. die Akademie in Khunchom 50 D für die Thesis des Applicatus verlangt, wobei da damals keine Qualität dabei gestanden ist.
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Aldasha
05.10.2004, 21:55 -

@Tensaya: Ich halte es für äußerst unwahrscheinlich, daß man von Praioten einen wahren Namen erhalten wird, egal wieviel man spendet und egal wie gut der eigene Ruf ist. Allein das dahinter stehende Prinzip der Bekämpfung von Dämonen mittels Magie wird die Praioskirche kaum gutheißen. Da wendet man sich doch lieber an den örtlichen Schlangenanbeter-Tempel... Und auch da wird der Ruf als Dämonen-Abschwörer enorm sein müssen.
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Nadyawin
06.10.2004, 10:57 -

@Flo
Willst Du mit Deiner Theorie der Generierung einer Beschwörungsthesis aus einem Beschwörungsnamen andeuten, daß man, wirklich für jeden Dämonen, so man dessen Namen (Bezeichnung) schon einmal gehört hat, ein Invokations - thesis erstellen kann?! Theorethisch hat jeder Beschwörer schon eimal von Yo'Nahoh, Shihayazad, Rahastes,...gehört, was aber mMn nicht heißt, daß er im Stande wäre diese zu rufen, wenn auch ohne Bonus des wahren Namens. Das halte ich für irrealistisch.
Die Invocatias bilden als Super - Matrizen nur den Rahmen. Ohne wahre Namen sind sie nutzlos. Jeder Wahre Name erlaubt die Bildung einer Invocatia - Variante und erlaubt dann, mittels des Rituals den chaotischen Essenzen Gestalt zu geben. Es gibt magietheoretische Standpunkte, wonach es so etwas wie präexistente Dämonen garnicht gibt, sondern nur ein formloses chaotisches Wimmeln, das erst vom Beschwörer in desiderierte Formen gezwungen wird. So wären die Dämonen keine Geschöpfe des Dämonensultans, sondern Geschöpfe der Magier, denen es gelang, dem Chaos Gestalt zu geben und dieses Wissen dann tradierten.
Und noch einmal: Nur weil ein Gelingen der Beschwörungs/Beherrschungsprobe auch ohne die Boni auf den Wahren Namen gelingen kann heißt das nicht, daß man den wahren Namen nicht braucht. Anders gesagt: Das Meta - Ritual ( Invocatia maior/minor ) schlägt eine Brücke zwischen den Sphären. Der wahre Name legt fest was diese Brücke passieren darf, bzw. welche Form die passierende chaotische Essenz erhält. Man kann gerne einmal ins Blaue beschwören - wird aber recht ungesund enden. Genausowenig kann ich das, was diese Brücke passiert beherrschen wenn ich den Wahren Namen nicht kenne. Denn der gibt mir nicht nur einen Bomus auf die Unterwerfung sondern erst die Möglichkeit dazu. Man lese vergleichweise in AZ den Abschnitt über den Nachteil "Wahrer Name".
Außerdem ist die rollenspielerische Entwicklung eines Beschwörers weitaus interessanter wenn die Verfügbarkeit Wahrer Namen ihre Grenzen hat. Man lese in "Blutige See" den Szenariovorschlag "Jahrhundertwelle". - Selbst ein Charyptoroth - Paktierer muss sich die Thesis des Wahren Namens des Thurgot erst besorgen und kann sie nicht einfach so herleiten! Ein schönes Gimmick für einen Beschwörer wären nun einmal am Abenteuerende neben AP und Dukaten ein neuer Wahrer Name oder eine Qualitätsverbesserung für einen alten, weil er bei dem jüngst erschlagenen Kuttenträger ein Faszikel interessanten Inhalts ( wohlmöglich ein Exzerpt aus einem besonders altem Arcanum )gefunden hat. Alles andere artet schnell in Powergaming aus.
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Flo
06.10.2004, 11:18 -

Zitat: Willst Du mit Deiner Theorie der Generierung einer Beschwörungsthesis aus einem Beschwörungsnamen andeuten, daß man, wirklich für jeden Dämonen, so man dessen Namen (Bezeichnung) schon einmal gehört hat, ein Invokations - thesis erstellen kann?! Nein. Das ist keine Theorie, sondern die DSA4-Regeln. *seufz* Ist denn Lesen SOOOO schwer? Siehe hierzu "Mit Geistermacht und Sphärenkraft", S. 30: Zitat: [.. Wahre Namen]Diese reichen von einer einfachen 'Übersetzung' des Beschwörungsnamens in eine Thesisform (ein Wahrer Name der Qualität 0)[..] Man kann also quasi jeden Dämonen beschwören, nur ist es ohne einen "echten" Wahren Namen schwieriger, weil es ohne diese "einfache Übersetzung" +7 wäre, so halt +/- 0. Da Magier nun Thesen niederschreiben können, ist wohl auch diese einfache Übersetzung relativ problemlos möglich. Noch Fragen? Nein? Gut.
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Nadyawin
06.10.2004, 11:37 -

Es bleibt allerdings die Frage, was dieser Beschwörungsname ist. Denn rein semantisch gesehen ist das ein Name, der wohl explizit in der Beschwörung Verwendung findet, also nicht mit landläufigen Bezeichnungen zu verwechseln wäre. Und was ist mit dessen Herleitung oder Verfügbarkeit?Außerdem stecken die Magietraktate noch voller Unklarheiten und Unstimmigkeiten. Ich würde mich nicht darauf verlassen. Denn das Zitat steht im eindeutigen Widerspruch zu definitiv nicht beschwörbaren Dämonen wie Rahastes. Und was soll dann die Kategorie Verfügbarkeit, wenn es nur magietheoretisches Wissen, bestenfalls einer Spez. Däm., braucht um einen Wahren NAmen zu erstellen? Und laut neuen Regeln zu Paraphernalia, Integra - Ritualen, Konstellationen, etc. ist der Bonus des Wahren Namens zu vernachläsigen, der ja ohnehin nur zu Hälfte seiner Qualität eingeht. Ich denke, dieses Tatsache ist mit Vorsicht zu genießen. Die Magieregeln stecken noch voller Fehler und bedürfen an vielen Stellen weiträumiger Interpretation. Selbst zu DSA3 - Zeiten musste erst das CS erscheinen um derart regeltechnische Grenzfälle wie Beschwörungen eineindeutig zu regeln. Ich denke, das letzte Wort ist weder in der Magie, noch der Götter - Box gesprochen wurden.
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Flo
06.10.2004, 12:10 -

Lies doch einfach das Regelwerk, ok? Ich habe nicht vor, es für dich langsam und deutlich vorzulesen. Genau in den Regeln steht auch, was ein Beschwörungsname ist.
Und nein, sorry, auch wenn dir die Regeln nicht gefallen und du anderer Meinung bist werden sich die Regeln für dich nicht ändern. Sie sind im Moment ziemlich klar. Und die Regeln mit einem "Ach, das muss man interpretieren" beiseite zu wischen und dann deine Meinung als "Wahrheit" hinstellen zu wollen, halte ich für ziemlich dreist, sorry.
Nebenbei bemerkt ist Rahastes durchaus beschwörbar, siehe immer noch das gleiche Regelwerk, S. 71. Die Verfügbarkeit bezieht sich wohl eher auf "echte" Wahre Namen, also Wahre Namen mit einer Qualität von > 0. Bei Rahastes ist das 2, was bedeutet, dass sein wahrer Name ziemlich selten und bisher nicht sehr gut bekannt ist - der Beschwörer geht also mit Qualität 0 ein Risiko ein.
Der einzige Punkt, wo man sich wirklich streiten kann, weil er unklar ist, wäre, wie einfach es nun ist, einen Beschwörungsnamen in Thesisform zu bringen. Da das Niederschreiben von Thesen zumindest für Gildenmagier eigentlich recht simpel ist, bin ich eher der Meinung, es kann nicht so schwer sein, aber vielleicht habe ich da auch nur etwas übersehen. Solange aber nun keiner ein Zitat bringen kann, was das eben klärt...
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Deirex alach Zahir Uchakar
06.10.2004, 13:46 -

@Flo
OK, das ist ja klar. Aber worauf bezieht sich deiner Meinung nach der Bekanntheitsgrad des wahren Namens(0-7 analog zum Bekanntheitsgrad der Zauber)? Bezieht er sich auf die höchste bekannte Qualität oder auf den Beschwörungsnamen? Wenn er sich auf die Thesis der Qualität 0 beziehen würde, machte es doch gar keinen Sinn, wenn jeder Magier mal eben ne Thesis aus dem allseitsbekannten Beschwörungsnamen hervorzaubern könnte. Einige Sachen sind auch meiner Meinung nach noch unklar...
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Nadyawin
06.10.2004, 14:53 -

Das meine ich eben auch. Wozu ein Bekanntheitsgrad wenn sie rein theoretisch, wenn auch nur von Gildenmagiern, hergeleitet werden können. Und ich denke nicht, daß die Kategorien "unbekannt, vermutet, nur höchsten Paktierern bekannt,..." aus DSA3 einfach durch dieses 0 - Thesis - Theorie ersetzt wurden. Gerade jetzt nach Borb. wo dämonologisches und sphärologisches Wissen verstärkt unter Verschluss gehalten wird. Ich meine es gibt weder einen offiziell gelehrten Planastrale o. Auge des Limbus...aber Wahre Namen en gros für jeden Gildenmagier? Wie ich schon sagte: Wenn wirklich eine 0 - Qualität ausreicht einen Dämon in dieser Sphäre erscheinen zu lassen wäre praktisch jeder Dämon beschwörbar. Uns solange nicht eindeutig geklärt ist, was Beschwörungsnamen sind und wie deren Umformung von statten geht halte ich mich lieber daran eine potentielle Kenntnis aller Dämonennamen auszuschließen.
Und FLO: Es heißt Rollenspiel und nicht Regelspiel. Eine unstimmige Regel muss ich nicht akzeptieren wenn sie mir den Spielspaß nimmt. Die Errata - Flut hat bewiesen, daß Fanpro mit nichten unfehlbar ist. Und ich würde Dich bitten, diese doch recht interessante Diskussion nicht mit ausfälligen und ( leicht )anmaßenden Bemerkungen zu überschatten. Etwas Chatikette bitte.
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Flo
06.10.2004, 15:25 -

Zitat: Aber worauf bezieht sich deiner Meinung nach der Bekanntheitsgrad des wahren Namens(0-7 analog zum Bekanntheitsgrad der Zauber)? Ich würde sagen, der Bekanntheitsgrad bezieht sich auf Namen mit eienr Qualität größer Null. Wenn z.B. Verbreitung 1 ist, dann kann man zwar relativ leicht einen primitiven wahren Namen selbst basteln (wenn man den Beschwörungsnamen des Dämonen kennt, die Dämonen in der G&D-Box sind ja nur eine kleine Auswahl, von denen ein Magier auch nicht alle kennt, es gibt noch viel mehr), aber einen "genaueren" Wahren Namen (also einen mit Qualität 1 oder mehr) zu finden ist sehr unwahrscheinlich - während ein wahrer Name mit Verbreitung 7 wohl jedem Novizen der Dämonologie im ersten Lehrjahr beigebracht wird. Zitat: Und ich denke nicht, daß die Kategorien "unbekannt, vermutet, nur höchsten Paktierern bekannt,..." aus DSA3 einfach durch dieses 0 - Thesis - Theorie ersetzt wurden Gerade bei DSA3 war es so, dass die Kenntnis des wahren Namens lediglich eine Erleichterung auf Beschwörung und Beherrschung brachte (7/5 für niedere bzw. 15/10 für gehörnte). Eine Beschwörung war also auch ohne so einen wahren Namen möglich und das ist heute auch noch so: Man kann mit etwas Vorbereitung den "normalen" Namen des Dämonen nutzen, um ihn zu rufen, das ist dann halt +/- 0, was natürlich immer noch besser ist als ein Ritual ohne auch nur den Namen des Dämonen zu kennen (+7). Um aber den Bonus zu erhalten, braucht man halt einen qualitativ hochwertigeren wahren Namen. Zitat: Ich meine es gibt weder einen offiziell gelehrten Planastrale o. Auge des Limbus...aber Wahre Namen en gros für jeden Gildenmagier? Überlegen wir mal kurz. Besteht ein Zusammenhang zwischen der InGame-Ebene, in welche InGame-Ereignisse dafür gesorgt haben, dass manche Zauber nicht mehr gelehrt werden und der Regelebene, die es ermöglicht, wahre Namen der Qualität 0 herzuleiten? Äh. Nö. Natürlich werden die qualitativ hochwertigen wahren Namen noch stärker unter Verschluß gehalten als je zuvor, aber das bedeutet nicht, dass man verhindern könnte, dass Dämonologen wahre Namen der Qualität 0 herleiten können, denn das verhindern könnten nur die Spielregeln, die aber mit InGame Gesetzen nix zu tun haben. Zitat: Wenn wirklich eine 0 - Qualität ausreicht einen Dämon in dieser Sphäre erscheinen zu lassen wäre praktisch jeder Dämon beschwörbar. Es IST fast jeder Dämon beschwörbar, das war auch bei DSA3 schon so, darf ich nochmal untertänigst darum bitten, das Regelwerk zu lesen (in diesem Fall die Mysteria Arkana S. 128)? Nur ob man es schafft und ihn dann auch noch beherrschen kann bleibt fraglich. Zitat: Uns solange nicht eindeutig geklärt ist, was Beschwörungsnamen sind und wie deren Umformung von statten geht halte ich mich lieber daran eine potentielle Kenntnis aller Dämonennamen auszuschließen. Wie die Umformung vor sich geht ist tatsächlich der große fragliche Punkt, siehe oben. Allerdings ist es für mich doch relativ eindeutig und ich sehe auch kein Problem: Ein "Wahrer Name der Qualität 0" ist nicht wirklich ein wahrer Name, sondern viel eher sowas wie ein Spitzname des Dämonen, in Thesisform gebracht. Erst ab Qualität 1 beginnt ein "Wahrer Name", der tatsächlich den Dämon und seine Eigenheiten beschreibt. Deshalb sehe ich kein Problem darin, wahre Namen der Qualität 0 für herleitbar zu halten, während "echte" Wahre Namen halt schwierg zu finden sind, aber deshalb auch eben Boni geben. P.S. Erstens ist das hier kein Chat, zweitens heißt die Sache Netiquette, drittens sind das keine Regeln, sondern Beschreibungen von vorhandenen Gegegenheiten und viertens bin ich nicht wirklich unhöflich, aber ich muss gestehen, dass es mich stört, wenn jemand herkommt und behauptet, dass alle Sachen, die seiner Meinung widersprechen, natürlich Fehler im Regelwerk sind, die ganz sicher bald ausgebessert werden... Mir nimmt die Möglichkeit, dass Beschwörer Dämonen beschwören, auch wirklich nicht den Spielspaß, es ist gefährlich genug, ganz besonders wenn man keinen Bonus durch einen anständigen wahren Namen kriegt...
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Tensaya
07.10.2004, 22:18 -

So, da niemand Vorschläge macht, mache ich sie einfach und ihr sagt was ihr davon haltet.
Es ist nur ein Maßstab, aber was haltet ihr von:
5 Duk mal Qualität des Namen mal (8-Verbreitung) z.B. Zant "5 mal 4 mal (8-5) = 5x4x3 = 60 Dukaten.
Bei Gehörten kann man ja noch die Hörner zu den 5 Dukaten Grundkosten addieren. z.B. Umdoreel "(5+3) mal 2 mal (8-2) = 8x2x6 = 96 Dukaten
Ist zwar recht Teuer, aber man brauch keine Zeit für ein Buchstudium oder sonstiges. Ist halt so wie im Leben: Arbeit selber machen und billig, oder fertige Arbeit kaufen und Teuer.
Euer Tensaya
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Nadyawin
08.10.2004, 12:44 -

Gut, gut...das scheint alles so weit Hand und Fuß zu haben. Nur knüpfe ich als Spielleiter auch weiterhin die generelle Beschwörbarkeit eines Dämons an das Vorhandensein einer >0 Thesis und das einfach aus Gründen des Spielspaßes und einem viel weiträumigeren Entwicklungsspektrum für den Beschwörer. Der Grund dafür ist einfach: Dämonologen sind Spezialisten. Man hat entweder die Möglichkeit einen offiziellen Brabaker zu spielen, die schon mit gewaltigen Vorteilen ins Spiel gehen. Allerdings haben diese Zugriff auf eine Fülle von zwar interessanten aber sehr esoterischen und teuren Sprüchen ( Magischer Raub, Reversalis,... ) für die man sich nie im Leben ein Merkmal leisten kann, geschweige denn eine Begabung. Da ein Beschwörer aber nun einmal beschwört und weniger reversalisiert und anderen metamagischen Hokuspokus betreibt ist die Variante des persönlichen Lehrmeister weitaus interessanter, da man sich auf einen kleineren Sprüchekanon, der näher am Wesen der Sache liegt konzentrieren kann. Gut es fehlen 6 ASP, aber nach neuen Regenrationsregeln tut das nicht weh. Also man stelle sich einen solchen Spezialisten vor. Wahrscheinlich liegen seine relevanten Eigenschaften ( MU/CH ) auf 14. Mit noch größerer Wahrscheinlichkeit verfügt er über Affinität zu Dämonen, über das Merkmal Däm. (gesamt)und sicherlich noch über drei Einzelspruchbegabungen, aber mindestens über 2 in den Invocationes. So angelegt steigert er die Maior nach B und die Minor nach A, so daß er rein regeltechnisch, und auch aufgrund steter Beschäftigung mit der Materie, ohne größere Problem ZF-Werte von 16+ haben kann. Desweiteren werden große Beschwörungen, in der Regel sämtliche Maiores, penibel vorbereitet. Ein Ritualplatz wird gereinigt, Schutzkreise werden gezeichnet, Donaria beschafft, Konstellationen abgewogen. ( Man bemerke abermals: Ein reinrassiger Beschwörer verfügt über adequate TaW's in Malen/Zeichen, Stern - und Magiekunde, so daß auch hier Boni in Hülle und Fülle abfallen. Dann werden große Beschwörungen in der Regel nicht alleine vollzogen, sondern mindestens zu zweit. Andernfalls sind die Dienste der Gehörnten, geschwige denn Manifestationen usw. einfach unbezahlbar. Reinrassige Beschwörer verfügen zudem über die Sonderfertigkeit Zauber vereinigen. Nun kann man gerne einmal den Taschenrechner zücken und sämtliche Boni und Mali aus Beschwörungskerzen/kreide, gut vollzogener Malen/Zeichen - Sternkunde und Magiekundeproben, Integraritual, Donaria, Beschwörungsgewand, Bannschwert, etc. zusammenrechen. Jaja...ein guter Beschwörer ist entweder sehr gründlich oder genießt ohnehin schon einen Sonderstatus durch einen Pakt. Man stelle sich zu dieser Menge an Boni noch zwei kompetente ( 16+ - 18 aufwärts kostet dann auch nicht mehr die Welt) Invokatoren vor, die ihre ZfW's dank Zauber vereinigen addieren und so gleichzeitig auf abstruse Beherrschungswerte kommen, wobei hier nur der Ritualführer Affinität zu Dämonen besitzen braucht um noch einmal deftige Boni abzuschöpfen. Und drücken man jenes (=) nette Tästchen auf dem Taschenrechner und werde sich gewahr, daß der Bonus der halben Qualität des wahren Namens bestenfalls das Zünglein an der Wage ist, also auch durchaus eine Thesis der Qualität 0 bis zu 6 Hörnern durchaus verkraftbar ist.
So um jetzt die Kurve zu kriegen und auf den Spielspaß zurückzukommen: Ein solcher Spezialist, vor allem wenn man ihn im Duo spielt wird ab der 7. Stufe recht langweilig wenn er 0 - Thesen erstellen kann. Denn dann sind wirklich eine Vielzahl von gewaltigen Dämonen jederzeit verfügbar. Wer will kann gerne einmal nach obigem Modell durchrechnen bei welchen Dämonen noch eine größeres Restrisiko bleibt. Viele sind es nicht, ganz zu schweigen von der Tatsache, daß die von den Regeln nicht weiter spezifizierten 5 Dutzend Dämonen im Arcanum wahrscheinlich bei weitem nicht solche Knochen sind wie Rahastes. Deshalb handhabe ich Wahre Namen wie Zauber die man ( zwar ohne Ap - Einsatz ) erst erlernen bzw. finden muss. So ist auch das Spiel wieder interessant, da man beständig auf der Suche nach neuen Namen ( solchen der Qualität > 0 )ist. Und viel größere Erfolgserlebnisse hat man natürlich wenn der Fund eines solchen Namens den Dämon erst verfügbar macht und nicht nur einen zu vernachlässigenden Bonus auf dessen Herbeirunfung gewährt.
Flo hat ohne Zweifel Recht, aber Rollenspiel lebt von Entwicklung und die ist nach meinem Geschmack durch diesen 0-Thesis-Käse nicht gewährleistet.
In diesem Sinne viel Vergnügen beim allnachmitttäglichen Kaffekränzchen mit Abysmaroth, Abyssabel und Abyssandur. Vielleicht schaut ja auch mal Tante Aphasmayra vorbei...
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Flo
08.10.2004, 13:14 -

Zitat: Nur knüpfe ich als Spielleiter auch weiterhin die generelle Beschwörbarkeit eines Dämons an das Vorhandensein einer >0 Thesis und das einfach aus Gründen des Spielspaßes und einem viel weiträumigeren Entwicklungsspektrum für den Beschwörer Schön für dich, nur halt sehr weit weg von den Regeln und dem offiziellen Aventurien. Aber solange deine Gruppe das auch so mag, spricht ja nie was dagegen, etwas eigenes zu machen. Deine restliche Rechenrei in allen Ehren, aber ganz ehrlich, wenn du alle Abenteuer zuhause statt finden läßt, wo genügend Platz, Material und Helfer zur Verfügung stehen, dann ist es kein Wunder, dass Beschwörung leicht ist :-) Auch sind nicht alle Dämonenbeschwörer so ausgemaxxt wie dein Beispiel, manche sind auch normale "Helden", aber das ist natürlich euer Spielstil. Ich persönlich habe wenig Probleme dafür zu sorgen, dass der Beschwörer nur in Ausnahmefällen ideale Bedingungen vorfindet, denn immerhin ist der Held auf Abenteuer-Reise und kein Beschwörer zu Hause, der sich da Zeit lassen kann. Persönlich würde ich sagen, dein Problem sind nicht die Qualität-Null-Wahre-Namen sondern der Spielstil, aber das muss letzten Endes jeder selbst wissen...
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Nadyawin
08.10.2004, 14:07 -

Schön und Gut, aber nach welchem Wissen soll ein Beschwörer noch streben wenn er Dämonen mit ihrem Spitznamen rufen kann? Wie motiviere ich einen Beschwörer sein Studierzimmer zu verlassen, wenn er mit steter Null-Thesen-Genese weit schneller vorrankommt als mit der Aussicht dieses Wissen bei erschlagenen Paktierern in verlassenen Magiertürmen, alten Bibliotheken zu finden? Was sollte mich als Berufsmagier dazu bewegen meine kostbare Zeit mit Herumziehen in der Weltgeschichte zu vergeuden anstatt essentiellen Studien nach zu gehen. Und normale "Helden" sind Beschwörer nicht. Das Beschwören von Dämonen ist offiziell verboten oder verlangt einen Dispens, den zu bekommen nahezu unmöglich ist. Die Tatsache, daß die Invocationes in Punin gelehrt werden bedeutet nicht, daß das Dämonenbeschwören zum täglichen Brot der (hüstel) dortigen Stubenhocker gehört. Die nutzen die Invocationes eher in reversalisierter Form um Dämonen zu bannen. Und ein Puniner Adept ist immer so sehr Bürokrat, daß er sich streng nach dem Codex Albyricus und bestehenden Gildenverordnungen richten sollte. Also bleiben eigentlich nur Schwarzmagier und Paktierer, die dieses Handwerk ausüben. Und die kann man mMn nur mit verbotenem und verborgenem Wissen locken. Und dies sollten Wahre Namen sein. Ich erinnere mich an 'n ollen PC - RPG - Klassiker aus den tiefsten Neunzigern. Nox hieß das Spiel. Der dortige Beschwörer konnte Kreaturen erst unterwerfen/herbeirufen, nachdem er entsprechende Spruchrollen gefunden hatte, die ihm das Wissen darüber vermittelten. Das finde ich eine reizende Lösung. Und wenn wir ehrlich sind, dann ist nun die 0-Thesis-Frage und meine Ansicht zur selben kein Grund der mich sehr weit weg von den Regeln und dem offiziellen Aventurien positionieren würde. Und mein Rechnerei ist selbstverständlich ein Regelkonstrukt, wie auch die Generierung der wahren Namen über 0-Thesen eines ist. Regeltechnisch völlig legitim, aber immer noch dem persönlichen Geschmack unterworfen. Niemand muss einen derart ausgereizten Beschwörer spielen, genausowenig wie jemand 0-Thesen verwenden muss, da es ja auch über das Finden von >0-thesen funktioniert. Der Beschwörer kann ja einfach keinen Bock haben sich hinzusetzen und Thesen zu basteln und lieber auf die Kompetenz anderer, die es vor ihm schon erfolgreich zu Wege brachten, bauen. Oder?
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Magister Polberra
17.04.2005, 21:59 -

Hallo liebe Möchtegernmagoktaten und Hobbybannstrahler!
Hiermit versuche ich, ein paar grundsätzliche Fragen zu dem Thema mit ein paar Regelergänzungen so zu beantworten, dass der Dämonen-Beschwörer von Anfang an aber auch später noch ein interessanter, aber nicht übermächtiger SC ist.
1.) Nützt schon der Besitz z.B. des Arcanums, um Wahre Namen in die Beschwörung einfließen zu lassen? Bloßes Ablesen des Wahren Namens aus Aufzeichnungen erleichtert zwar die Beschwörung um dessen Qualität, doch der daraufhin erscheinende Dämon ist von dieser Vortäuschung falscher Tatsachen meist nicht sonderlich begeistert: Die Beherrschungsprobe ist um die halbe Qualität erschwert.
2.) Wie übersetzt man einen Beschwörungsnamen in einen Wahren Namen? Die bloße Übersetzung des Beschwörungsnamens, die einen Wahren Namen mit der Qualität 0 ergibt, ist ein Vorgang, der mit der Rekonstruktion einer Zauberthesis zu vergleichen ist (Die magische Bibliothek, S. VI f.), den der Meister jedoch verdeckt auswürfelt. Die Studiendauer ist die (Hörnerzahl +1) in ZE. Es dürfen dabei (Hörnerzahl +1) um die Beschwörungsschwierigkeit erschwerte Proben auf Magiekunde (Dämonologie und Zauberwerkstatt) abgelegt werden. Dabei müssen mindestens folgende TaP* übrig bleiben: Beschwörungsschwierigkeit + Beherrschungsschwierigkeit + Hörnerzahl – TaW der Zielsprache, z.B. Zhayad Ein Brabaker Magier mit Sprachen Kennen (Zhayad) 8 stünde z.B. vor folgenden Aufgaben: Braggu (1/1x9/4), Schruuf (5/5x12/16), Nirraven (10/10x17/25). Wer sagt ihm aber, dass der Name richtig übersetzt ist...
3.) Wie erlernt man Wahre Namen? Um einen Wahren Namen aus einem Buch oder einem Lehrmeister zu erlernen, sind AP in Höhe von (Qualität +1) x Basiskosten aufzubringen. Die Hälfte dieses Betrages dauert der Lernprozess in ZE. Um die Kenntnis eines bereits bekannten Wahren Namens zu verbessern, ist analog mit der Qualitätsdifferenz zwischen dem alten und dem neuen Stand zu rechnen. Eine Merkmalskenntnis für die Domäne des Dämon halbiert den Aufwand von AP und ZE.
4.) Wie viele Wahre Namen beherrscht ein frischgebackener Adept? Dem Scholaren wird abhängig von Begabung und Können und der Ausrichtung der Schule nur eine geringe Anzahl gelehrt. Die Ausbilder haben ihre Zöglinge auch meist so gut im Auge, dass Selbststudium von Wahren Namen nicht vorkommt – zu teuer einerseits und zu verleitend andererseits ist das Wissen. Spieltechnisch ergibt sich aus der Kenntnis der einschlägigen Formeln ein jeweils abgerundeter Richtwert: - INVOCATIO MINOR: TaW geteilt durch 3 (Brabak), durch 4 (Punin I und Rashdul), durch 5 (Al’Anfa) niedere Dämonen - INVOCATIO MAIOR: TaW durch 4 (Brabak), durch 4 (Rashdul) gehörnte und mindere Dämonen - PENTAGRAMMA: TaW durch 3 (Punin I), durch 4 (Rashdul) gehörnte und mindere Dämonen Diese Namen kosten Talent-GP, weswegen er zusätzliche 100 (Brabak, Punin und Rashdul), bzw. 20 (Al’Anfa) Vorschuss-AuP bekommt. Zum Übersetzten von Beschwörungsnamen hätten die Scholaren alle Zeit der Welt, doch niemand verifiziert ihnen, dass die Qualität 0-Namen stimmen, wenn nicht folgende Voraussetzungen gegeben sind.
5.) Welche darf er kennen? Bei erlernten Wahren Namen darf die Beherrschungs-, bei Rekonstruierten die Beschwörungsschwierigkeit des Dämons nicht höher als der TaW in INVOCATIO MINOR, bzw. MAIOR sein, wovon Kenner einer Merkmalskunde für die Domäne davon ausgenommen sind. Die Summe aus BK + 11 bei minderen,, bzw. + 19 bei gehörnten Dämonen darf nicht höher sein als der maximale AsP-Vorrat des Adepten. Die Wahren Namen haben eine maximale Verbreitung von 3 (Brabak, Punin und Rashdul) und 6 (Al’Anfa und Al’Achami). Spezialisten mit der Merkmalskenntnis einer bestimmten Domäne sind bereits eine Stufe Seltenere dieser Domäne zugänglich.
6.) Welche Qualität dürfen sie haben? Gemäß GS, S. 30 gilt für den Zufallswurf für die Qualität eines erlernten Spruchs: 1W6 für niedere Dämonen, 2W3 – 1 für Gehörnte. Je verbreiteter der Name aber unter seinen Lehrmeistern und je offener das Forschungsklima ist, desto höhere Qualität kann der Scholar erlernt haben. Er hat also in Abhängigkeit von Verbreitung (=V) und seiner Akademie möglicherweise weitere Versuche für den Qualitätswurf: V - 3 (Brabak, Punin und Rashdul), V-4 (Al’Anfa). Spezialisten mit der Merkmalskenntnis einer passenden Domäne haben jeweils einen Versuch mehr und bekommen einen Bonus von 1 auf den Qualitätswurf bei niederen Dämonen, wobei 6 das Maximum für Niedere und 5 für Gehörnte bleibt, wenn nicht ohnehin eine Obergrenze in GS angegeben ist.
7.) Was bringt der Vorteil: Besonderer Besitz eines Brabaker Adepten? Er bekam die Erlaubnis, Selbststudium in Büchern aus dem Giftschank zu betreiben, und erlernte so zusätzlich zu denen, die er sowieso kennen darf, frei von allen bisherigen Einschränkungen die Wahren Namen von 2 gehörnten und 3 niederen Dämonen mit einer Qualität von (maximal) 5 und einer Verbreitung von (minimal) 2.
Viel Spaß, euer Magister Polberra
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Deirex alach Zahir Uchakbar
06.07.2005, 23:53 -

Ein Lob an Magister Polberra. Die Regeln erscheinen mir doch gut ausgewogen und fair. Vielen Dank!
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Abdul ben Dschinni
07.07.2005, 14:20 -

Zu dem Punkt, wie viele Wahre Namen ein Held nach seiner Gegnerierung kennt: Das Problem ist hier ja, dass es darüber keine offizielle Aussage gibt. Das Einzige zu diesem Thema sind die Wahren Namen, die ein Brabaker mit dem Vorteil Besonderer Besitz bekommt (MGS, S. 41). Andreas Wielenberg hat vor langr Zeit einmal im dsa4-Forum folgende Spontanregel erfunden, die ich eigentlich recht sinnvoll finde: Zitat von Andreas Wielenberg: Nun, alle anderen richten sich nach der ihnen zugänglichen Fachliteratur (eine Abschrift des Arcanums sollte schon ein paar Wahre Namen enthalten, welche und welcher Qualität ist Sache des Meisters). Als grobe Abschätzung, wie viele Wahre Namen man kennt, auch wenn man nicht ein Buch studieren kann (wo dann wieder der Meister entscheiden müsste), würde ich so ansetzen: Der Held kennt maximal ZfW Wahre Namen der Qualität 0. Für jeden Punkt der Qualität verringert sich die Anzahl der bekannten Namen; eine Qualität von 3 wird nicht überschritten. Zu finden ist/war das mal im dsa4-Forum. Allerdings finde ich die Stelle nicht mehr. Abdul, auch ohne offizielle Lösung
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07.07.2005, 18:37 -

Liebe Alveranier,
Ich habe mit großem Interesse diesen Thread verfolgt, weil ich seit langem darüber nachdenke, welche wahren Namen meine recht erfahrene Perricumer Exorzistin wohl kennt, weil mein Meister sich darüber nicht den Kopf zerbrechen mag.
Wahre Namen mit Abenteuerpunkten zu bezahlen finde ich keine so gute Regelung, aber ich bin schon der Meinung, daß man eine vernünftige (und vertrauenswürdige) Quelle für seine Namen haben sollte.
Auch der Meinung, ein Magier könne prinzipiell jeden Dämon, von dem er Kenntnis hat, einfach rufen, kann ich mich nicht anschließen - dafür gibt es einfach zu viele Magierlegenden über wirklich mächtige Dämonen, die aber in den letzten 13 Generationen kein Mensch mehr zu sehen bekommen hat. Die Leute in den schwarzen Landen haben genügend kompetente Beschwörer, als daß sie sich nicht an diesen versuchen würden, wenn es denn möglich wäre. Den Hinweis auf die Jahrhundertwelle in "Blutige See" fand ich da auch sehr bezeichnend.
Dennoch glaube auch ich daran ( und fleißige Vorschreiber haben ja schon verschiedentliche Regelstellen zum Beleg dafür gefunden ) daß ein Magier relativ unproblematisch einen wahren Namen zumindest der Stufe 0 herleiten oder ausformulieren kann - wenn er die nötigen Informationen dazu hat. Der Bericht von Bauer Alrik, am Vorabend einen zwei Schritt hohen Dämon in Bohnenrankengestalt mit spannlangen blauschleimigen Stacheln auf seinem Acker vorgefunden zu haben, befähigt auch einen noch so begabten Beschwörer nicht dazu, ebendiesen Dämon zum genaueren Studium seiner Fähigkeiten herbeizurufen. Anders sähe es aber vielleicht aus, wenn er den Dämon selbst in Augenschein nehmen konnte (unter Zuhilfenahme von Hellsichtmagie, versteht sich), und vielleicht gar einen der besagten Stacheln zur genaueren Analyse bergen konnte. Oder aber den Beschwörer findet, um die nötigen Angaben von ihm zu bekommen...
Außerdem hat ein praktizierender Beschwörer sicherlich mehr, seltenere und bessere Wahre Namen als ein Exorzist - schließlich hat er viel mehr Gelegenheit, die Dämonen auch zu studieren, weil sie nicht damit beschäftigt sind, ihn anzugreifen oder sonstwie zu behelligen.
Ein Exorzist braucht sinnigerweise nur solche Namen zu kennen, die er irgendwie halbwegs wahrscheinlich mal anwenden müssen wird - ansonsten "belastet" er seinen Geist nur unnötig mit gefährdendem Wissen - daß dies kein weißmagisches oder praioskirchliches Hirngespinst ist, merkt man, wenn man mal die Ausführungen über die bekanntesten dämonologischen Werke liest, speziell über den Codex Daemonis.
Genau deswegen werden sich auch zumindest alle weissen und grauen Akademien genauestens ansehen, an wen sie ihre Wahren Namen weitergeben - und zwar jedes mal wieder. "Letzes Mal habt Ihr mir auch vertraut!" zieht da nicht, da will genau geprüft sein, was mit dem Wissen angefangen werden soll, und auch ob der Charakter gefestigt genug ist, damit er noch mehr solches Wissen überhaupt ertragen kann. In speziellen Fällen könnte ich mir sogar vorstellen, daß "Giftschrankwissen" nur für eine bestimmte Aufgabe herausgegeben wird, unter der Auflage, sich die Erinnerung hinterher löschen zu lassen...
Beste Grüße,
Tsarabella
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