Leo
08.02.2010, 17:04 -

Wir spielen grade die G7 mit einem Praiosgeweihten (nicht mein Charakter) und ich muß Scorpio widersprechen: Es ist zwar nicht problemlos, aber auf jeden fall möglich einen Praiosgeweihten in der G7 zu spielen. Gerade beim hier oft genannten "Grenzenlose Macht" war der Praiosgeweihte derjenige, der oft vermittelt hat, und in seinem Bestreben, die Wahrheit zu suchen oftmals treibende Kraft. Und bei "Des Greifen Leid" war er sozusagen sogar eine "Idealbesetzung". Auch "Pforten des Grauens" waren kein Problem: Meisterinformationen Pforten des Grauens: Spätestens mit dem ersten "Steckbrief" war klar, daß auf Maraskan irgendwas massiv falsch lief und selbst die herrschende Obrigkeit korumpiert war. Damit war es sogar die heilige Pflicht eines Praiosdieners, die Wahrheit über die Zustände im Tuzaker Fürstenpalast ans Licht zu bringen um die praiosgefällige Ordnung wieder herzustellen. Den diese Obrigkeit war garantiert eins nicht: praiosgefällig, trat sie doch gängige Rechtskonventionen mit den Füßen. Im Moment stecken wir in Goldene Blüten auf blauem Grund und auch jetzt kann ich nicht sehen, wo diese Konstellation ein Problem darstellen soll (kenne allerdings das Abenteuer noch nicht bis zum Ende). Bis jetzt macht er sich gut: Meisterinformationen Goldene Blüten auf blauem Grund: Er sieht es als seine Aufgabe an, die Ordnung unter dem auf der Burg versammelten Volk aufrecht zu erhalten und fängt schon wieder "Pater-Brown-mäßig" an, bei den vorkommenden Unregelmäßigkeiten zu ermitteln, um "die Wahrheit ans Licht zu bringen". Und selbstverständlich ordnet er sich den Rondrageweihten Amazonen unter, denn diese stellen in diesem Landstrich die von Praios eingesetze Herrschaft. Solange es keinen Grund gibt, an der Rechtmäßigkeit ihres Herrschaftsanspruchs zu zweifeln, z.B. indem sie nicht gerecht herrschen (was in Tuzak nicht gegeben war), ist das auch gut so. Klar, für geheime Kommandoaktionen und Spähmissionen ist er ungeeignet. Schatten im Zwielicht haben wir wohl ausgelassen (vermute ich mal).
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Emilio ausgeloggt
08.02.2010, 22:41 -

Ja wir erschaffen eine ganz neue Gruppe für G7 und starten bei 4k exp. Wir werden die überarbeitete G7 spielen. Vorher wollen wir noch ein zwei Abenteuer spielen, um uns ein bisschen in unsere Chars reinzufinden und eine Gruppendynamik auszuloten. Mit von der Partie sollen wohl ein Elementarist (Konzil) ein Krieger (Baliho) und ein Soldat (schwere Reiterei) sein. Somit ist ein Geweihter quasi unerlässlich (so weit ich weiß) Wo kann ich denn etwas über die Braniborier finden?
Und interpretiere ich die Antworten richtig, dass ein Praiot, zwar eher gemäßigt, durchaus gut passt?
Emilio
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Akjosch ausgeloggt
08.02.2010, 22:47 -

@Leo:
Dass die einen auf Maraskan Unrecht tun, bedeutet nicht, daß man die anderen Verbrecher als Praiosgeweihter einfach so davonkommen lassen darf.
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Leo
09.02.2010, 00:24 -

Akjosch: Was willst Du mir damit sagen?
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Borbarads Tante
09.02.2010, 01:18 -

Erm. Hab ich das so richtig verstanden? Es geht gegen den GröSchwaZ und der Praiosgeweihte darf nicht mit? Sagt mal, wie seid IHR denn drauf? *kopfschüttelnd lach*
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Akjosch ausgeloggt
09.02.2010, 02:02 -

@Leo:
Auf Maraskan hat man gleich zwei große Verbrecherbanden, die man zur Gerechtigkeit bringen sollte - die Borbaradianer und die Rebellen. Ein Praiosgeweihter kann es sich nicht aussuchen, einfach so ein Auge zuzudrücken; nach Möglichkeit sollte er beide Gruppen richten.
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Fisnterer Kaemmerer
09.02.2010, 08:48 -

Zitat von Akjosch: Ein Praiosgeweihter kann es sich nicht aussuchen, einfach so ein Auge zuzudrücken; Ein Praios-Geweihter kann durchaus Prioritäten setzen. Und die sind hoffentlich klar, da Borbarad sicher die größere Bdrohung darstellt und da er sonst einen konkret gegebenen (und akzeptierten!) Auftrag vernachlässigen würde. Auch ein Praios-Geweihter kann sich nicht um alles kümmern, sondern kümmert sich erst einmal um die Dinge, für die er bestellt wurde. Zitat von Akjosch: nach Möglichkeit sollte er beide Gruppen richten. Nein, entgegem einem verbreiteten Aberglauben ist ein Praios-Geweihter nicht automatisch zum Richter berufen. Auf Maraskan gibt es eine (zwar anscheinend fehlgeleitete) Autorität, die zuständig ist. Der Geweihte würde die göttergegebene Ordnung durchbrechen, wenn er sich gerichtliche Kompetenzen anmaßt, für die er schlicht nicht zuständig ist. Es handelt sich bei der maraskanischen Rebellion zuförderst nicht um eine kirchenrechtliche sondern um eine sehr weltliche Angelegenheit.
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Seg
09.02.2010, 09:16 -

@Threadersteller: also alle die einen Geweihten in der Gruppe haben, und hier posten, sind zufrieden, kann diese Sicht selbst nur teilen. Habe einen Krieger aus Weiden der sich nach der Ogerschlacht hat Praiosweihen lassen. Geht meiner Meinung nach sehr gut und bietet wirklich gutes Rollenspiel, ich bin sehr zufrieden, ja empfinde meine Weihe usw als wirklichen (Rollenspielerischen) Vorteil, manch Söldner wirkt dagegen recht schnell flach.
Man muss sich bewusst sein das man manchmal schwierige Situationen hat, das es ein AP Grab ist usw, aber meiner Meinung nach sind die Schwierigkeiten es Wert. Auser dieses scheiß Gräbereinsegnen :D
Den Tipp der oben schon kam, kannst du dir durch den Kopf gehen lassen: evt als andere Profession starten und dann Spätweihe. Macht ihn von Anfang an weltlicher.
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Akjosch ausgeloggt
09.02.2010, 10:17 -

Zitat von Fisnterer Kaemmerer: Ein Praios-Geweihter kann durchaus Prioritäten setzen. Er sollte aber auch nach dem Motto "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben" leben. :) Zitat von Fisnterer Kaemmerer: Nein, entgegem einem verbreiteten Aberglauben ist ein Praios-Geweihter nicht automatisch zum Richter berufen. Wenn keine geeignete weltliche Autorität in angemessener Zeit erreichbar ist, schon. Was in diesem Abenteuer gegeben ist.
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Ore ausgeloggt
09.02.2010, 10:22 -

Emilio: In meinen Augen ist ein gemäßigter Praiot optimal, er ist längst nicht so sehr gefährdet sich selbst zum Schutz der Schwachen zu Opfern, sondern kann auch mal einen Rückzug einleiten und Bauern opfern. Mit Niederlagen fertig werden muss in der Kampagne eh jeder. Und zwischendrin hat sich unsere Truppe manchesmal einen guten Praioten gewünscht. Zu den Braniboriern empfiehlt sich Wege der Götter 37/38, Schild des Reiches 25 und alles zu Lechmin Lucina von HartsteenBei letzterer aber die Informationen die du liest unbedingt mit dem Meister absprechen, da sie zu Beginn der Kampagne (inklusive Staub und Sterne) selbst noch ein Kleinkind ist. Das wichtigste ist grundsätzlich eher ein mystizistischer Geweihter, der den Gerechtigkeitsaspekt hervorhebt und im Wirken des Götterfürsten sucht. Wenn du in der Realität philosophisch vorgebildet bist, fällt es sicher nicht schwer den zentralen Aspekt des "Was ist gerecht? Und was ist Gerechtigkeit?" hervorzuheben. Ist es gerecht wenn ein Ritter seinen Herren, dem er jahrelang treu und mit ganzem Herzen diente heimtückisch verrät, nur weil er nach Jahren erkannte einem Tyrannen gedient zu haben? Gleichwertige Fragen prägen in meinen Augen einen Braniborier, sind ein wunderschöner Aufhänger für Rollenspiel und machen es möglich einen Praioten zu spielen, der in fast jede Heldengruppe passt. Du bist als Braniborier zwar immer ein gewisser Außenseiter der Kirche, diese Strömung entwickelt sich nach meinem Verständnis in der aktuellen aventurischen Geschichte erst so richtig, aber dafür kannst du mit fast jedem Interagieren. Was aber bei euerer Gruppenkonstellation für Diskussionsstoff sorgen kann ist der Konzilsmagier, unseren hätte meinen Ingerimmgeweihter beinah gerichtet wegen seiner Gotteslästerei. Ich wurde nur durch Borbaradianer die uns aus dem Hinterhalt angriffen aufgehalten, der Rest der Gruppe stimmte mir zu. Aber wenn ein solcher schon länger dabei ist, kann man ihn ja überzeugen, dass der Wille der Götter über dem Wirken der Elemente steht.
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Leo
09.02.2010, 10:46 -

Zitat von Akjosch: Auf Maraskan hat man gleich zwei große Verbrecherbanden, die man zur Gerechtigkeit bringen sollte - die Borbaradianer und die Rebellen. Ein Praiosgeweihter kann es sich nicht aussuchen, einfach so ein Auge zuzudrücken; nach Möglichkeit sollte er beide Gruppen richten. Akjosch, was die Borbaradianer angeht, hast Du recht. Hier ist das Schlüsselwort aber "nach Möglichkeit". Hat er die Möglichkeit nicht, erübrigt sich das. Das es nicht möglich ist, allen Borbaradianern das Handwerk zu legen, ist ein Problem, dem alle Spieler der G7 gegenüberstehen. Was die Rebellen angeht, urteilst Du zu schnell: Wer für sich beansprucht, das den Gerechten zu vertreten, muß auch sicher stellen, daß er selber gerecht handelt. 1) Es ist die heilige Pflicht jedes Praiosgläubigen, illegitime (praiosungefällige) Herrschaftsverhältnisse zu bekämpfen. In (Borbaradianisch-)Maraskan Rebell zu sein, kann also per Definition kein Verbrechen sein! 2) die Gesetze, gegen die sie verstoßen stammen von einer illegitimen Herrschaft, sind also nicht praiosgefällig und können somit auch nicht als Grundlage eines gerechten Richtspruches herangezogen werden. Wo ist das Problem?
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Ore ausgeloggt
09.02.2010, 10:54 -

Könnt ihr bitte drauf achten meisterinformationen als solche zu kennzeichnen, hier liest mindestens ein Spieler mit, der Threadersteller. Er möchte sicher nur grundlegend Einwände haben und keine expliziten Hinweise an welchen Stellen der Handlung es schwierig nicht mit dem eigenen Glauben zu ringen wird.
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Finsterer Kaemmerer
09.02.2010, 11:03 -

Zitat von Akjosch: Er sollte aber auch nach dem Motto "Aufgeschoben ist nicht aufgehoben" leben. :) Das ist richtig, deswegen sollte er sich nach Erfüllung seines Auftrags (inklusive Bericht an den Raben von Punin) auch an seine Oberen wenden, damit diese in koordinierter Form geeignete Schritte einleiten. Damit wäre der Sache am meisten gedient. Zitat von Akjosch: Wenn keine geeignete weltliche Autorität in angemessener Zeit erreichbar ist, schon. Was in diesem Abenteuer gegeben ist. Nicht wirklich. Die weltliche Autorität ist ja in Form des Militärs durchaus vertreten und nie wirklich weit. Dass sie schlicht keinen Erfolg hat, ist noch kein Grund für den Praios-Geweihten einzugreifen, zumal ihre aktuelle Legitimität höchst zweifelhaft ist. Und selbst wenn es so wäre, müsste der Geweihte selbst erst einmal in der Lage sein eine entsprechende Autorität auszuüben. Das ist aber meistens nicht der Fall. Inmitten des Rebellenlagers würde er entweder ausgelacht oder gelyncht werden. Und so blöd ist kaum ein Spieler-Geweihter, das nicht zu erkennen. Praios' Werk ist mit einem störrischen Beharren auf gegenwärtig undurchsetzbare Forderungen nicht gedient. Der Geweihte muss dann andere Wege finden, den Fehlgeleiteten die Wahrheit nahzubringen. Und wenn ihm das nicht gelingt ist das nicht nur der Fehler der anderen sondern immer auch ein eigenes Versagen. Man hat Praios' Botschaft nicht überzeugend genug überbracht.
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Akjosch ausgeloggt
09.02.2010, 11:13 -

Zitat von Leo: In (Borbaradianisch-)Maraskan Rebell zu sein, kann also per Definition kein Verbrechen sein! Zum Zeitpunkt der Handlung ist das noch Mittelreichisch-Maraskan. Zitat von Leo: die Gesetze, gegen die sie verstoßen stammen von einer illegitimen Herrschaft Die Gesetze, gegen die sie verstoßen, stammen von der legitimen mittelreichischen Herrschaft. Zitat von Finsterer Kaemmerer : Nicht wirklich. Die weltliche Autorität ist ja in Form des Militärs durchaus vertreten und nie wirklich weit. 1. Das Militär hat üblicherweise noch weniger ein Recht zu richten als ein dahergelaufener Geweihter. 2. Ist das Militär nicht immer erreichbar, und wo es das ist, würde ich von dem Praiosgeweihten erwarten, daß er auch genau dies versucht, um der Gerechtigkeit willen.
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Fessy
09.02.2010, 11:20 -

Ohne jetzt mal groß auf die Diskussion vorher einzugehen, ich spiele mit einer Praiota die G7 und bin zu folgendem Schluss gekommen:
Es hängt an der Gruppe und am SL, ob es geht oder nicht. In einer eher "grauen", phexisch angehauchten Gruppe hat man als Spieler keinen Spaß mit so einem Charakter. In einer "weißen" Truppe dagegen kann das gut gehen. Und es geht besonders gut, wenn der SL die Kampagne nicht wortgetreu nach dem Buch spielt, sondern bereit ist, sie im Detail an seine Chars anzupassen, wie es ein SL machen sollte mMn (und z.B. SiZ weglassen, was mit einer weißen Gruppe eh kaum geht).
@Emilio Ein Geweihter in der G7 ist keine Pflicht, es geht auch ohne. Aber wenn du es tun willst, wirst du viel Verantwortung zu tragen haben und viel Langmut brauchen, sei dir dessen bewusst als Spieler. Ansonsten freue ich mich über jeden, der mit dem Praiotenklischee aufräumt, möge der Götterfürst dich erleuchten!
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Radul Aljett
09.02.2010, 11:21 -

@Scorpio deine MI zur G7 enzhalten stellen die Problematisch sein können, mit Problemen Inchar umzugehen ist essentieller Teil des Rollenspiels aber mehr nicht und wer die Nachteile des 2ten Zeichens nimmt wie geschrieben macht einen Fehler, was die Autoren sich dabei gedacht haben wüsste ich gerne. Zitat von Akjosch : Ein Praiosgeweihter kann es sich nicht aussuchen, einfach so ein Auge zuzudrücken; nach Möglichkeit sollte er beide Gruppen richten. er kann aber durchaus entscheiden was er wie abhandelt und nicht den Weg in den Wahnsinn geht und das Richter "Problem" ist bei allen Geweihten gegeben.
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Akjosch ausgeloggt
09.02.2010, 11:25 -

Zitat von Radul Aljett : er kann aber durchaus entscheiden was er wie abhandelt und nicht den Weg in den Wahnsinn geht und das Richter "Problem" ist bei allen Geweihten gegeben. Korrekt. Deswegen schrieb ich da "nach Möglichkeit". Die Möglichkeit hat er aber einige Male im Abenteuer, insbesondere wenn er aktiv daraufhin arbeitet, die Rebellen ebenfalls (und nicht einmal als primäres Ziel) an die zuständige mittelreichische Gerichtbarkeit zu überführen.
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Finsterer Kaemmerer
09.02.2010, 11:36 -

Zitat von Akjosch: 1. Das Militär hat üblicherweise noch weniger ein Recht zu richten als ein dahergelaufener Geweihter. Üblicherweise schon, aber auf Maraskan hat die Armee den expliziten Auftrag, die Rebellen zu bekämpfen und Recht und Ordnung aufrecht zu erhalten bzw. herzustellen. Von daher ist auf Maraskan die Armee in der Regel genau die zuständige Institution. Das nennt man Kriegsrecht. Und wenn nicht wäre sie die Institution, um die Delinquenten der regulären Gereichtsbarkeit zuzuführen. Es ist die Armee, die ständig Verhaftungen durchführt. Zitat von Akjosch: 2. Ist das Militär nicht immer erreichbar, und wo es das ist, würde ich von dem Praiosgeweihten erwarten, daß er auch genau dies versucht, um der Gerechtigkeit willen. Das Militär ist selten mehr als ein, zwei Tagesreisen entfernt. Und wo es weiter entfernt ist, dürfte ein Spielergeweihter erst recht kein Durchsetzungsmöglichkeiten haben, weil er zu sehr in der Minderheit ist. Es geht übrigens nicht um Gerechtigkeit sondern um Recht. Das sollte nie vergessen werden.
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Radul Aljett
09.02.2010, 11:38 -

@Akjosch ausgeloggt
Und wäre da was zu überführen? Halten sich die Kirchen nicht prinzipiell aus weltlichen Kabbeleien raus?
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Leo
09.02.2010, 12:01 -

Zitat von Akjosch: Zum Zeitpunkt der Handlung ist das noch Mittelreichisch-Maraskan.
Zitat von Akjosch: Die Gesetze, gegen die sie verstoßen, stammen von der legitimen mittelreichischen Herrschaft. Merke: nur weil etwas mittelreichisch ist, ist es nicht zwingend praiosgefällig! Das ist ein Schluß, den nur die "geistig Schwachen" unter den Praiosdienern machen, nicht aber die "geistig Wachen". Die Maßstäbe Praios' an eine Regierung (Gerechtigkeit, Wahrheit etc.) gelten für jede Regierung und genauer auch für jede ihrer Entscheidungen, damit man sie als praiosgefällig bezeichnen kann. Meisterinformationen Pforten des Grauens: Ich weiß nicht, wie DU die "mittelreichische" Herrschaft in Pforten des Grauens erlebt hast. Aber bei UNS war es recht indeutig (spätestens nach dem Fund diverser Steckbriefe), das diese "mittelreichische" Herrschaft keine war, die den Anspruch einer gerechten (=praiosgefälligen) Herrschaft erfüllt. Spätestens ab dem Zeitpunkt hat sich das Gerechtigkeitsempfinden unseres Praiosgeweihten geregt und er hat diese (mittelreichische) Regionalregierung Maraskans nicht mehr als praiosgefällig angesehen. Das hat für ihn bereits gereicht, um die derzeitigen die Handlungen der "Rebellen" nicht als Verbrechen zu betrachen. Meisterinformationen Pforten des Grauens: Später hat sich dann herausgestellt, das die Ursache dieser nicht praiosgefälligen Regionalregierung in einer borbaradianischen Infiltration zu finden war. Wie lange diese Infiltration schon vorhanden war, konnte nicht mehr ermittelt werden. D.h. auch für vergangene Taten der Rebellen ist nicht mehr ermittelbar gewesen, ob sie gegen eine legitime oder eine illegitime Ordnungsmacht erfolgten.
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