Das sind keine schönen Monate für alle, die sich auf kommende DSA-Computerspiele gefreut haben: Nachdem im Mai
Drakensang-Macher Radon Labs in die Insolvenz ging (und kurz darauf bei den Browsergames-Herstellern von Bigpoint aufging), melden
Gamesmarkt und
Golem.de heute nun, dass auch The Games Company (TGC) mit dem internen Entwicklerstudio Silver Style - die seit 2008 an
Das Schwarze Auge: Demonicon arbeiteten - Insolvenz beantragt hat. Ursache sei offenbar, dass eine Gruppe von Investoren trotz unterschriebener Verträge fest zugesagte Zahlungen in Millionenhöhe nicht geleistet hat. Dem Unternehmen fehlen nun finanzielle Mittel für die laufenden Kosten. Vor kurzem hatten bereits die die beiden Geschäftsführer von TGC überraschend - und wegen Dissenz zur zukünftigen Ausrichtung des Unternehmens - das Unternehmen verlassen, danach auch weitere Fürhungskräfte. Auch sonst hatten DSA-Fans nach einer großen Ankündigungskampagne nur noch sporadisch von der Weiterentwicklung des eher düster angelegten und in den Schwarzen Landen angesiedelten DSA-Computerspiels erfahren, das nach letzten Berichten im ersten Quartal 2011 erscheinen sollte. Ob es noch eine Rettung für
Demonicon gibt, ist derzeit mehr als ungewiss. Bislang muss man davon ausgehen, dass dieses Projekt mit der Insolvenz beendet ist.