Answin von Rabenmund II: Verrat
Ein Roman von Michelle SchwefelBewertungs-SternBewertungs-SternBewertungs-SternBewertungs-SternBewertungs-SternBewertungs-SternBewertungs-SternBewertungs-SternBewertungs-SternBewertungs-Stern

Klappentext: Reichsverräter! Thronräuber! Prinzenmörder! Answin von Rabenmund: vollendeter Diplomat, gewiefter Politiker, ein Adliger und Machtmensch durch und durch - und einer der gefürchtesten Männer im Mittelreich. Zutiefst gehasst von seinen Gegnern, als wahrer Retter des Reiches gefeiert von seinen Gefolgsleuten.
Verrat, der zweite Band über das Leben von Answin von Rabenmund, setzt die Ereignisse aus Band 1, Macht, fort. Answin von Rabenmund befindet sich auf dem Höhepunkt der Macht: Reichskanzler und Vertrauter des Kaisers - ein einflussreicher und angesehener Mann. Doch Macht schafft nicht nur Freunde, und Ehrgeiz ist ein zweischneidiges Schwert im Kampf um die Herrschaft. Als das Reich in eine schwere Krise gerät, und der Kaiser einen unverzeihlichen Fehler begeht, wendet sich das Blatt: Aus Verbündeten werden Feinde und die Folgen sind unabsehbar.

Meinungen der Leser

Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Insgesamt ist Verrat eine packende Fortsetzung der Geschichte rund um Answin von Rabenmund und legt im Gegensatz zum ersten Band noch eine Ladung Emotion und Spannung drauf, so dass diese Geschichte uneingeschränkt empfohlen werden kann. Schwefel schreibt spannend und intim, präsentiert im richtigen Moment jedoch immer eine Wendung, was einfach nur großartig zu lesen ist.«
Nicolas Gehling bei Media-Mania.de (16.07.2010)
Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Auch der zweite Band hält das hohe Niveau! Geradezu strotzend vor Detailreichtum, Spannung und einer exzellenten Einarbeitung in den aventurischen Hintergrund hat Michelle Schwefel erneut einen grandiosen Roman geschaffen, der einen Seite um Seite lesen und blättern lässt. "DSA"-Geschichte auf allerhöchstem Niveau! «
Ansgar Imme bei Pegasus Spiele (11.06.2010)
Bewertet mit 9 von 10 Punkten»Schlicht und einfach ist Answin von Rabenmund II: Verrat eine tolle schöpferische Arbeit von Michelle Schwefel. Noch nie hat ein Roman meine persönliche Sicht auf die Geschichte Aventuriens derart verändert. Und noch nie bekam ich als Rollenspieler eine solch eindringliche Offenbarung gegenseitiger Motivationen. Vielen Dank für diesen Blick hinter die Kulissen, dieses "Making of" des Kaiserhauses. [...] Die Spannung des Romans, und das ist ein kleines Manko, kommt allerdings erst in der zweiten Hälfte so richtig in Fahrt und zieht dann während des Turniers nochmal an. [...] Michelle Schwefel ist es bei „Verrat“ gelungen diese komplexen Zusammenspiele der Protagonisten logisch und spannend zu verweben. Dabei hat sie besonders darauf geachtet, dass die bestehenden Publikationen eingearbeitet wurden. «
Sonic Hedgehog bei Fundus Lundi (21.05.2010)
Bewertet mit 9 von 10 Punkten»Wie auch schon der letzte Teil der Answin-Reihe, ist Verrat eine durchgehend spannende Geschichte, die sich stets flüssig lesen lässt und über eine wieder fantastische Detailtiefe verfügt und eine Unmenge akribisch recherchierter Hintergrundinformationen bietet. [...] Alles in allem ist Michelle Schwefel mit Answin von Rabenmund II – Verrat eine würdige Fortsetzung der Answin-Reihe gelungen, die begierig auf den nächsten Teil der Reihe warten lässt. «
Odin im Blutschwerter-Forum (09.05.2010)
Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Der Roman ist deutlich mehr auf Answin fokussiert und aus seiner Sicht geschrieben als der erste Teil, nur kurze Einschübe zeigen die Motivationen anderer Charaktere. Er liest sich dadurch flüssiger und das persönliche Verhältnis zur Hauptfigur ist intensiv. [...] Ich schätze diesen Roman als einen der fesselnden DSA-Romane, so man sich für den Stoff, Hofintrigen, Machtspiele und aventurische Geschicht, interessiert. Ich freue mich bereits sehr auf den näcshten Teil. Bitte weiter so, Frau Schwefel! «
M. Köhler bei Amazon.de (04.04.2010)
Bewertet mit 9 von 10 Punkten»Schlicht und einfach ist Answin von Rabenmund II: Verrat eine tolle schöpferische Arbeit von Michelle Schwefel. Noch nie hat ein Roman meine persönliche Sicht auf die Geschichte Aventuriens derart verändert. Und noch nie bekam ich als Rollenspieler eine solch eindringliche Offenbarung gegenseitiger Motivationen. Vielen Dank für diesen Blick hinter die Kulissen, dieses "Making of" des Kaiserhauses.«
Luzifer auf RPG-Foren.com (29.03.2010)
Bewertet mit 9 von 10 Punkten»Eine würdige Fortsetzung des ersten Teiles. Die Charaktere sind stark ausgeprägt und die Rivalität zwischen Answin und Nemrod ist glaubwürdig gelungen. Genaus gut gelungen ist das nach und nach Versagen von Hal. Einzig Galotta und Alara schwächeln ein wenig. Die gesamt Handlung ist logisch aufgebaut und mit viel Detailverliebtheit gestaltet. Ein Rund um gelungenes Werk aus der DSA Reihe.«
—Bücherwurm (22.03.2010)
Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Nach meinem Geschmack versteht es die Autorin hervorragend die Ränkespiele am Garether Kaiserhof, die persönlichen Schwächen eines (Macht-)Menschen, sehr nachvollziehbar und packend zu beschreiben. [...] Tragisch, packend, spannend - großartig! Schön zu lesen, fließend geschrieben, tolle Geschichte mit hintegründigen und verblüffenden Einblicken, kurzum sehr empfehlenswert für alle Aventuerienfans und Leser die gerne Politthriller verschlingen.«
Hubert Pfeiffer bei Amazon.de (11.03.2010)
Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Michelle Schwefel ist es gelungen, mit dem 2. Teil der Biografie Answins von Rabemund einen Blick hinter die Maske eines der schillerndsten Meisterfiguren werfen zu lassen. [...] Der Roman erweist sich als erstklassiger Polit-Thriller mit Intrigenspielen, die am Vinsalter Hof nicht besser gesponnen worden sein könnten. Die bekannte Aventurisch Geschichte wird teilweise auf den Kopf gestellt, ohne dass es zu Brüchen in den bekannten "offiziellen" Geschichtsdarstellung kommt. Die Autorin ist als eine der Ersten im Boot der DSA-Autoren profunde Kennerin des NSC-Netzwerkes und versteht es dieses Wissen amüsant und spannend zu verpacken.«
Martin Döpker bei Amazon.de (07.03.2010)
Bewertet mit 9 von 10 Punkten»Mit Answin mitzuleiden fiel mir als Leser nicht schwer. Man kann sich recht gut in seine Gefühlswelt hinein versetzen und wünscht sich fast, dass sich der Roman vom vorgegebenen Metaplot löst und ein answinistisches Parallelaventurien entstehen lässt. Es macht sich fast Wehmut breit, wenn man bedenkt, was Teil 3 für Answin bereithält. Die beiden Teile sind zwei der (leider recht wenigen) hellen Sterne am DSA-Romanhimmel.«
Selvirion im Vinsalt-Forum (07.03.2010)
Bewertet mit 9 von 10 Punkten»Answin von Rabenmund II: Verrat ist für DSA-Verhältnisse eine schwierige Lektüre, die viele Details enthält, die man nur mit reichlich DSA-Erfahrung vollständig zu würdigen weiß. Etwas negativ, wenn auch vermutlich unvermeidbar, fällt auf, dass die Autorin zuweilen scheinbar an dem kanonischen Rahmen "aneckt" und ihn notgedrungen etwas dehnt, ohne ihn allerdings dabei zu brechen. Unabhängig davon machen die spannende und interessante Geschichte sowie der tolle Schreibstil das Buch zu einem der besten DSA-Romane.«
—Marc Völker auf Alveran.org (06.03.2010)
Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Das Kernelement der Handlung, der Konflikt zwischen Nemrod und Answin, lässt einen mitfiebern, und man kann kaum erwarten, wie es im nächsten Abschnitt weitergeht, was welcher der Kontrahenten denkt und was er wann, warum und wie als nächstes tut - und das, obwohl man als DSA-Kenner den Ausgang der Handlung bereits kennt. [...] Die Qualität von Verrat liegt weit, weit, weit über dem durchschnittlichen Standard von DSA-Romanen. [...] Selbst im Rollenspiel äußerst eindimensional angelegte NSCs bekommen bei Frau Schwefel charakterliche Tiefe verpasst. «
Alrikosonus im Alveran-Forum (24.02.2010)
Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Der Autorin gelingt es, einerseits neue Aspekte in die aventurische Geschichte einzubauen, andererseits aber auch die Kontinuität zu den letzten 25 Jahren DSA zu wahren. Auch wenn das Buch wohl vor allem DSA Spieler anspricht, wird diese Kurzserie auch Nichtspielern angesichts des flüssigen Schreibstils und der überzeugenden Charakterbeschreibungen gefallen. Eines der besten DSA-Bücher der letzten Jahre - Volle Punktzahl! «
Eisvogel bei Amazon.de (23.02.2010)
Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Hier kann es nur volle Punktzahl geben. Der Roman ist klasse geschrieben, bereitet großes Lesevergnügen und räumt kreativ und logisch mit Altlasten auf. Hier bekommt die Verschwörung von Gareth ein neues Gesicht, die gesponnene Story hierzu ist wesentlich Glaubwürdiger als die bisherige Annahme. Vor allem wachsen beim lesen die Sympathien zu Answin und fast kopfschüttelnd amüsiert man sich über den Trottel auf dem Kaiserthron. Eine Schande, dass der Ausgang der Geschichte bereits feststeht. Glasklare 10 Punkte von mir.«
Endijian von Tuzak (03.02.2010)
Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Setzt die Serie wunderbar fort. Spannend bis zum Schluss. Einer der besten DSA Romane überhaupt, reiht sich In das zerbrochene Rad, Im Jahr des Greifen und 3 Nächte in Fasar wunderbar ein. Ich freue mich schon auf die nächste Fortsetzung und hoffe das der Schreibstil von 1. und 2. Teil fortgesetzt werden.«
—Kirgam (31.01.2010)
Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Der Autorin gelingt es meiner Meinung nach grandios, Answin als Staatsmann und Machtmenschen darzustellen, der eben wie jeder Mensch trotz aller Brillianz auch Fehler macht. Und eben auch solche, die ihm letzten Endes zum Verhängnis werden können. Damit wird v.a. die Darstellung dieser Figur aus den alten Abenteuern und Botentexten etwas revidiert, und das macht die Figur nur glaubwürdiger und realistischer. «
Nimmgalf bei Amazon.de (31.01.2010)
Bewertet mit 9 von 10 Punkten»Wie im ersten Roman sind die Figuren lebendig beschrieben. Was mich im Lesefluss manchmal doch gestört hat, war die akkurate Beschreibung der Kleidung. Hier wäre weniger vielleicht mehr gewesen. Insgesamt wird wie schon im ersten Roman ein menschliches Bild von Answin gezeichnet. Er ist kein platter Antagonist. Gut so! Seine Motive sind nachvollziehbar. [...] Sprachlich ist der Roman gut. Besonders erfreut hat mich, wie auch am ersten Teil, dass Michelle keine offensichtlichen Klischees bedient und die aventurische Gleichberechtigung der Geschlechter zur Geltung kommen lässt.«
Xandros Darben im Vinsalt-Forum (31.01.2010)

Rezension von Marc Völker

Mit Verrat erscheint nach Macht (2008) der zweite Teil der Biografie des Answin von Rabenmund, in dem diesmal die Geschichte von der Inthronisierung Hals bis zur verhängnisvollen Verschwörung von Gareth erzählt wird.

Genau wie schon im ersten Band liefert die Autorin wieder eine sehr spannende und interessante Geschichte ab, die sich zudem überaus flüssig liest. Michelle Schwefel verpasst dem bereits feststehenden Geschichtsgerüst einen komplett neuen Charakter, ohne dabei mit dem Kanon zu brechen (auch wenn dieser zuweilen etwas gedehnt wird). Die Handlungsfäden aus Teil 1 werden schlüssig und wohl durchdacht fortgeführt.

Grundsätzlich hat auch Verrat wieder das Problem, dass der Hauptprotagonist - sofern man dem Kanon folgt - eigentlich kein guter Sympathieträger ist beziehungsweise sein sollte (siehe auch den Klappentext, der mit "Reichsverräter!, Thronräuber!, Prinzenmörder!" einleitet). Hier gelingt der Autorin jedoch der perfekte Spagat, indem sie Answin dem Leser einerseits durch eine überragende Charakterbeschreibung und sein Handeln durchaus sympathisch macht, den Charakter andererseits jedoch nicht glorifiziert und auch seine Schattenseite klar betont. Hier ist davon auszugehen, dass die Autorin mit der Darstellung nicht überall auf Gegenliebe stoßen wird, bringt sie das in bisherigen Publikationen von Answin gezeichnete Bild doch mit diesem Teil endgültig zu Einsturz. Andererseits ist es schließlich auch Aufgabe eines Biografen, die Ereignisse ins rechte Licht zu rücken.

Sehr schön dargestellt sind auch die weitere Charaktere des Romans, allen voran Dexter Nemrod, dem Michelle Schwefel einen ähnlichen charakterlichen Tiefgang verleiht wie Answin selbst. Lediglich die Beschreibung Hals fällt hier negativ auf.

Die geradezu detailverliebte Recherchen der Autorin machen auch diese Buch wieder zu einer Fundgrube für DSA-Hintergrundinformationen. Die Geschichte fügt sich hervorragend in den aventurischen Hintergrund ein, und man merkt der Handlung nicht im geringsten an, dass sie nachträglich zwischen bekannten Fakten eingefügt wurde. Etwas Vorsicht ist jedoch für DSA-Spieler dahingehend geboten, dass Verrat so manche Spielleiterinformation enthält, die in diversen Abenteuern noch eine Rolle spielt - insbesondere Die Verschwörung von Gareth (1985), Die Attentäter (1991) oder Das Jahr des Feuers (2004/2005).

Layout
Das Titelbild ist unspektakulär und zeigt erneut eine Variante des Wappens des Hauses Rabenmund. Dafür hat die Autorin das Buch mit einer detaillierten Dramatis Personae und einem ebenso umfangreiches Glossar inklusive Stammbaum des Hauses Rabenmund ausgestattet. Beides war unter Berücksichtigung der komplexen Handlung auch mehr als geboten.

Fazit
Answin von Rabenmund II: Verrat ist für DSA-Verhältnisse eine schwierige Lektüre, die viele Details enthält, die man nur mit reichlich DSA-Erfahrung vollständig zu würdigen weiß. Etwas negativ, wenn auch vermutlich unvermeidbar, fällt auf, dass die Autorin zuweilen scheinbar an dem kanonischen Rahmen "aneckt" und ihn notgedrungen etwas dehnt, ohne ihn allerdings dabei zu brechen. Unabhängig davon machen die spannende und interessante Geschichte sowie der tolle Schreibstil das Buch zu einem der besten DSA-Romane, der von mir 9 von 10 möglichen Punkten erhält.

© 2010 by Marc Völker

Mit freundlicher Unterstützung von Fantasy Productions GmbH

Roman 116: Answin von Rabenmund II: Verrat
  • Autor: Michelle Schwefel
  • Art: Roman
  • Cover: Arndt Drechsler
  • Seiten: 400 Seiten
  • Preis: 10.00 €
  • Verlag: FanPro GmbH
  • ISBN: 3890644554 / 978-3890644554
  • Erscheinungsdatum: 21. Jan 2010
  • Bewertung: 10/10
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