Answin von Rabenmund I: Macht
Ein Roman von Michelle SchwefelBewertungs-SternBewertungs-SternBewertungs-SternBewertungs-SternBewertungs-SternBewertungs-SternBewertungs-SternBewertungs-SternBewertungs-SternBewertungs-Stern

Klappentext: Reichsverräter! Thronräuber! Prinzenmörder!
Answin von Rabenmund: vollendeter Diplomat, gewiefter Politiker, ein Adliger und Machtmensch durch und durch - und einer der gefürchtetsten Männer im Mittelreich. Zutiefst gehasst von seinen Gegnern, als wahrer Retter des Reiches gefeiert von seinen Gefolgsleuten.
Macht, erster Band der Trilogie über das Leben von Answin von Rabenmund, verfolgt dessen Aufstieg zu einem der mächtigsten Männer des Mittelreichs. An der Seite von Reto von Gareth kämpft er dafür, einem gerechten Kaiser auf den Thron zu verhelfen, damit das von Willkürherrschaft und Dekadenz erschütterte Reich wieder zu Frieden und göttergefälliger Ordnung findet. Doch als Retos schwächlicher Sohn Hal die Krone erbt, gerät das Reich erneut in Gefahr. Treueide wanken, und alte Freundschaften drohen zu zerbrechen.

Meinungen der Leser

Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Mit Macht ist Michelle Schwefel ein hoch spannender Roman gelungen, der sich stets flüssig lesen lässt. Der Detailgrad der Geschichte ist durchweg sehr hoch bis stellenweise gar extrem, was den Lesefluss manchmal ein wenig bremst, das Buch aber nie langweilig macht. Auch die episodenhafte Erzählweise, die zum Teil Sprünge von mehreren Jahren beinhaltet, tut der Spannung keinen Abbruch.«
Odin im Blutschwerter-Forum (09.05.2010)
Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Die Autorin versteht es auf hervorragende Weise, Politik und Eigenleben des Protagonisten miteinander zu verbinden. Im Laufe der Ereignisse wächst einem die Figur des Answins schnell ans Herz und auch die Darstellung von weiteren vertrauten NSCs wie Hal, Reto oder Dexter Nemrod mit all ihren Eigenheiten und kleinen Geheimnissen ist über alle Maßen gelungen. [...] Dazu kommt ein sehr schöner Sprachstil der dazu beiträgt, dass Aventurien unter der Feder der Autorin buchstäblich zum Leben erweckt wird. Die politischen Verstrickungen unter den Adligen des Reiches und dem Kaiser sind spannend zu lesen.«
Kiki bei Amazon.de (01.04.2010)
Bewertet mit 8 von 10 Punkten»Nach einem sehr rasanten Einstieg in die Answin Biographie wird Macht zunehmend politischer, ist jedoch weiherhin mit vielen überraschenden "Schmanckerln" gespickt. Answin von Rabenmund überzeugt den gesamten Roman hindurch einerseits durch seinenen Ehrgeiz als Staatsmann anderseits durch seine allzu menschlichen Züge. Der Schreibstil ist flüssig wenngleich der schnelle Seznenwechsel dem Leser manchmal das Zeitgefühl innerhalb wie außerhalb des Romans nimmt. Alles in allem ein wirklich gelungener Roman der einem das Leben am Hofe Kaiser Retos sehr gut näherbringt.«
—Der Bücherwurm (13.01.2009)
Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Auch wenn man als Nicht-Aventurien-Kenner schwerer Zugang zu der bewegten Biographie des Answin von Rabenmund findet, weil doch einige Informationen als bekannt voraus gesetzt werden, gehört Macht, der erste Band der Tetralogie, doch zu den Highlights der DSA-Romanreihe, denn er erzählt eine spannende und bewegende Geschichte, die man nur ungern wieder beiseite legt, um sich seinem Tagwerk zu widmen.«
Christel Scheja bei Rezensenten.de (16.09.2008)
Bewertet mit 8 von 10 Punkten»Insgesamt ist Michelle Schwefel hier ein sehr überzeugender Roman gelungen, der einen Answin schildert, der ein ehrgeiziger Staatsmann ist, der aber auch durch seine Sympathie überzeugt. Das Lesen des Romans hat sehr viel Freude bereitet, Vieles war überraschend und interessant. Der Schreibstil ist flüssig, und die Charaktere überzeugend dargestellt. Ich kann also hier nur die Empfehlung aussprechen, den Roman zu lesen.«
Rezension bei ChaosAmSpieltisch (25.07.2008)
Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Dieses Buch beleuchtet die Zeit des Kaisers Reto aus einer andere Perspektive. Zuerst kam die Garlotta Biographie. Ein sehr gelungenes Werk. Andeutungen in dieser Biographie wurden mit in die Answin Biographie verlagert. Als sehr interessant empfand ich auch die Andeutungen zu Namenlosem, die zu einem Bruch mit dem Opferhaupt der Familie Rabenmund führt. Bis jetzt ist dieser Aspekt nicht geklärt... Nach diesem Werk konnte ich mir die Person Answin besser vorstellen, aber auch seinen "Freund" Dexter Nemrod. Dieses Werk schafft es dem Leser einen Person darzustellen die man auf ewig mit Namen Answin von Rabenmund verbinden wird. «
Fang van Morwen (15.07.2008)
Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Wie wenige andere DSA-Romane versteht Macht es, ernstzunehmenden aventurischen Flair sowie eine erspürbare Stimmung aufzubauen und dem Leser vor allem die bestimmende Adelswelt, die Sichtweisen der herrschenden Schicht - und damit eng verknüpft - die 'zwölfgöttliche Ordnung' zu vermitteln und ragt allein deswegen schon aus den teilweise doch arg improvisiert wirkenden DSA-Romanen hervor. [...] Für Leser und Spieler, die sich für den aventursichen Hintergrund interessieren, ein unverzichtbares Werk, das einem auf kurzweilige Art und Weise die neuere ... hm ... eher mittelneue Geschichte des Mittelreiches aufbereitet und nachvollziehbar macht. Allein dieser Balanceakt, die nicht immer nachvollziehbare Geschehnisse herzuleiten und zu erklären, verdient mein Kompliment an die Autorin. Chapeau!«
Liomara bei Amazon.de (16.05.2008)
Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Macht hat mich beeindruckt wie kaum ein anderer DSA-Roman. Ich halte ihn für absolut lesenswert und kann ihn nur empfehlen.
Das Buch erzählt keine aktionlastige Geschichte, die auf ein furiosen Höhepunkt hinausläuft (es ist allerdings ja auch erst Band 1), wie es oft in anderen Geschichten der Fall ist. Man taucht in die Welt ein und hat das tolle Gefühl, die Welt war schon da und hat gelebt, als man in die Geschichte eintaucht. Und man hat das schöne Gefühl, dass die Welt auch um den Protagonisten herum lebt und sich entwickelt. Konzentrieren sich andere Geschichten oft an einem Hauptkonflikt, welcher gelöst werden will (in schlechteren Romanen gibt kaum Konfliktpotenzial, und abenteuerleiche Geschichten werden langweilig heruntergeleiert), so ist das hier nicht der Fall. Von Anfang an der Geschichte, befindet sich Answin von Rabenmund in der unterschiedlichsten Konfilkten mit seiner Umwelt. Die Leser dürfen erleben, wie er sich entwickelt und wie er mit diesen Konflikten umgeht. Der Autorin gelingt es, wie ich es noch bei keinem DSA-Roman erlebt habe, die Hauptperson glaubwürdig weiterzuentwickeln, was bei einer solchen Kompexität eine enorme Leistung ist.
Wer meiner Ansicht nach Das Lied von Eis und Feuer von G.R.R. Martin mag, und an dessen Charakter Zeichnung, sei auch als DSA- Neuling dieser Roman empfohlen. Die Verständnis-Hürde durch unbekannte Begriffe, finde ich nicht so hoch. Was ich vermisst habe, ist eine lesbare Karte des Mittelreiches. Die Karte von ganz Aventurien finde ich unglücklich gewählt. Meine Erwartungshaltung für die weiteren Bücher ist enorm nach oben geschraubt worden.«
—Tsafried (22.04.2008)
Bewertet mit 9 von 10 Punkten»Der erste Teil der Biografie ist meiner Meinung nach sehr gelungen und zeigt von Rabenmunds Beziehungen zu manchen Figuren der DSA Geschichte und deren Wurzeln. Alleine Nemrods Aufstieg vom Leibwächter Retos zu einem der mächtigsten Männer des Mittelreiches wird schön und stimmig dargestellt, sodass man sich auf die Fortsetzung freuen kann. Durch manche Tiefschläge und die spätere Liebelei wird auch aus Answin ein Mensch mit Schwächen. «
Florian Wilksch beim F-Shop (20.04.2008)
Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Michelle Schwefel hat einen der besten DSA-Romane geschaffen, die es bisher gibt. Intensive Recherche und Details sorgen für unglaubliche Sogwirkung und versetzen den Leser mitten in die Ereignisse hinein. Die einzige Sorge und damit auch die Spannung ist, ob dieses hohe Niveau auch für die beiden Folgebände gehalten werden kann. Eine unbedingte Empfehlung für jeden Spieler und Leser des Schwarzen Auges (absolute Neulinge vielleicht ausgenommen) und ein Muss für jeden, der ein wenig DSA-Geschichte erleben will!«
Ansgar Imme bei Ringbote.de (18.04.2008)
Bewertet mit 7 von 10 Punkten»Dem Buch gelingt es Orte und Zeiten, Stimmungen und Hintergründe gut darzustellen und so das Lesen der knapp 400 Seiten angenehm werden zu lassen. [...] eilweise hat man das Gefühl, es passiert nicht viel. Aber die Geschichte nimmt ihren Lauf und nichts scheint nicht geplant oder gewollt. Das Buch beschreibt Orte und Zeiten, sowie jede einzelne Persönlichkeit einzigartig.«
Bastian Gawlick beim F-Shop (16.04.2008)
Bewertet mit 8 von 10 Punkten»Eine interessante Abhandlung über Answin von Rabenmund, die jedoch nicht für jeden geeignet ist. Gerade für neue Rollenspieler ist der Band weniger geeignet, da einige Abenteuer gespoilert und diese somit unspielbar werden. Für erfahrene Rollenspieler ist dies allerdings eine gelungene Erweiterung des aventurischen Wissens. [...] Im Gegensatz zu so manch anderem DSA-Roman ist hier auch eine eindeutige Ernsthaftigkeit vorhanden. Es geht primär eben nicht darum, eine reißerische Geschichte zu verfassen, sondern die Beweggründe von Answins Handeln aufzuzeigen.«
Nicolas Gehling bei Media-Mania.de (12.04.2008)
Bewertet mit 9 von 10 Punkten»Mit das Beste, was ich bisher an DSA-Romanen gelesen habe!
Habe ich in der Vergangenheit oftmals über Romane geflucht, die auf mehr oder weniger kreative Weise eine (Helden-)Gruppe von Abenteurern durch eine mehr oder weniger exotische Region Aventuriens reisen lassen, wo sie mehr oder minder gefährliche Abenteuer bestehen müssen, hat Frau Melchers mit Macht ein Buch geschrieben, das fast ein Historienschinken oberster Güte sein könnte. Von Fantasy ist nur wenig zu sehen, das Buch bedient sich perfekt des "weltlicheren" Teils des aventurischen Hintergrundes, was mir besonders imponiert hat. Zumindest für mich hat sie eine perfekte Mischung an Neuem und Altbekannten in dieses Buch gefüllt, das schließlich komplett in der Aventurischen Vergangenheit spielt. Sie hat Fingerspitzengefühl dabei bewiesen, ihren Protagonisten - der schließlich zu der alten Rige von "Antagonisten" gehört(e) - nicht etwa an allen wichtigen Ereignissen der Vergangenheit teilhaben zu lassen, ohne jemals Langweile aufkommen zu lassen. Obwohl das Buch immerhin knapp 20 aventurische Jahre umfasst sind die verschiedenen Episoden nie isoliert, immer in das große Ganze der Erzählung eingeflochten, die keine Geschichte des Reiches, sondern einer (eigentlich mehrerer) Person(en) ist. Die Charakterzeichnung Answins ist derart gut gelungen, dass ich - so es nicht zu spät wäre - zum Answinisten würde, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. Die Charaktereigenschaften, die Answin auch später an den Tag legt (Stolz, Sinn für Macht etc.) sind in Macht schon deutlich vorhanden, ohne ihn jedoch unsympathisch zu machen. Dennoch bin ich gespannt, wieso Answin schlussendlich zum Verräter werden wird, denn ganz ohne Anlass wird das aus der bisherigen Entwicklung nicht zu machen sein.
Nicht nur Answin ist aber gut gezeichnet, besonders gut gefallen haben mir auch die Zeichnungen derer, die zu Answins engsten Verwandten gehören: Seine Frau, Kaiser Reto und seine Beziehung zu Hal und Answins Schwester, sie alle (und noch mehr) werden kurz aber nachvollziehbar beschrieben, ohne, dass eine "Rabenmund-Soap" entstünde, wie man es jüngst "Rückkehr des Kaisers" vorgeworfen hat.
Alles in allem sehr zu empfehlen! (Ausnehmen möchte ich Leser, die sich nicht oder nur wenig mit dem aventurischen Hintergrund befasst oder aber eine Abneigung für Politik und Diplomatie haben, denn denen könnte Vieles weniger gefallen).«
Athanasius (09.04.2008)
Bewertet mit 8 von 10 Punkten»Da ich die Figur des Answin von Rabenmund doch schon sehr lange kenne, fand ich diesen Roman sehr interessant. Die Autorin Michelle Schwefel hat die bisher in den verschiedensten Publikationen veröffentlichten Informationen über ihn zusammengetragen und um viele zusätzliche Ideen bereichert, so dass eine flüssig zu lesende Geschichte daraus entstanden ist. [...] Die Darstellung des Lebens Answins (bzw. der ersten "Phase" seines Lebens) führt allerdings auch dazu, dass es der Geschichte ab und zu ein wenig an Spannung fehlt, die man vielleicht von einem "typischen" phantastischen Roman erwartet. Trotzdem hat es mir viel Spaß gemacht, diese Geschichte zu lesen, und ich freue mich bereits auf den zweiten Teil der Biographie.«
Orlan bei Ciao.de (01.04.2008)
Bewertet mit 9 von 10 Punkten»Das Buch gefällt mir sehr gut, es ist sehr Stimmungsvoll und ich habe es mit viel Freude und großem Interesse gelesen. Die Hauptcharaktere werden sehr vielfältig geschildert, man kann ihre Motive durchaus gut verstehen. Das ist eine große Leistung, tauchen hier doch Charaktere auf die von einem Dutzend Autoren in Jahrzehnten beschrieben wurden. Hier könnte ja durchaus jeder DSA Freund sagen: " Der Nemrod kommt hier zu schlecht weg!" - Aus Pro - Answin Sicht, die das Buch ja beschreibt, aber durchaus verständlich und stimmig. Auch werden hier schön einige Anspielungen auf die Zukunft (bzw. gerade Gegenwart) getätigt, wie z.B. Udalbert von Wertlingen (Dessen Position verstehe ich jetzt ein wenig besser). Was mir sehr gut gefällt, das mit Answin ein oft als Schurke verschriehener Charakter hier in einem anderen Licht dargestellt wird (Es gibt ja auch noch die Galotta Biographie, die ich mir demnächst durchlesen werde). Ich denke jeder, der ihn bisher nur als Thronräuber und Bösewicht gesehen hatten, hat mit ihm und Reto auf den ersten Seiten mitgefiebert und gehofft die ängstliche Selinde würde am Ende doch irgendwie von der Thronbesteigung abgehalten. Ich werde wahrscheinlich immer noch kein Answin Freund ;-) - kann seinen Standpunkt und seine Handlungen aber nun viel besser verstehen. Ich bin schon sehr auf seine weitere Entwicklung gespannt, die weiteren Pläne, die Enttäuschungen, die Ereignisse, die sein Verantwortungsgefühl gegenüber dem Reich aufrütteln etc. Die detailverliebte Beschreibung trägt sehr zur abgerundeten Stimmung bei, du schaffst es auch bei Stellen, die weniger spannend aber für die Geschichte unablässig sind, durch deinen Stil den Leser "bei der Stange" zu halten. Zu zwei Kritikpunkten, die ich bei Rezensionen hier auf Alveran.org gelesen habe: Einerseits werden da die Zeit und Perspektivensprünge genannt: Die Zeitsprünge sind natürlich notwendig, um das Geschehen eines Lebens in einen annehmbaren und spannenden Rahmen zu bringen. Die Perspektivenwechsel, die kritisiert werden, finde ich gut platziert und sie tragen sehr zum Gesamtbild und Verständnis sowohl des Hauptcharakters als auch der komplexen Geschichtssituation zu. Allerdings macht es das natürlich schwerer für den Leser zu folgen, auch da man ja immer einen Überblick über die Vielzahl an Personen haben muss. Das Buch ist meiner Meinung etwas für DSA Interessierte, die mehr über Hintergrund und Zusammenhänge Wissen wollen. Somit nicht unbedingt für DAS Einsteiger (aber welcher DSA Roman mit Hintergrund ist das schon?), aber: ich finde er ist nicht nur für DSA Veteranen, sondern für (DSA) Rollenspieler allgemein, die Wert auf runde Figuren und Dramatik und Entwicklungen durch Interaktion legen, die auch Freude an großen Plänen und Intrigen haben und nicht nur Action und Thrill durch große Schlachten suchen. Aber selbst dies mag ja noch bei den weiteren Bänden kommen ;-). Ich jedenfalls habe es genossen, war nie gelangweilt oder aus dem Lesefluss gebracht worden durch die Perspektivenwechsel. Ein kleiner Kritikpunkt noch am Schluss: Bei den Dramatis Personae (Die wirklich unerlässlich sind bei diesem Roman) Die Anfangs erwähnten Ritter, die Reto bewachen spielen keine große Rolle und werden dort erwähnt, später auftauchende unwichtige Personen dann nicht unbedingt. Die wirklich wichtigen Charaktere werden genauso kurz abgehandelt, wie die Nebencharaktere, kurz mit einem Halbsatz. Ich hätte mir gewünscht, dass den Hauptcharakteren eine etwas genauere Beschreibung zu Teil geworden wäre. Aber das würde den Rahmen sprengen, der Roman ist eh schon länger als die meisten anderen DAS Romane. Vielen Dank also für dieses Stück aventurische Geschichte und die Darstellung eines Großen Mittelreichischen Politikers. «
—Der Bär (27.03.2008)
Bewertet mit 9 von 10 Punkten»Das Buch ist extrem spannend geschrieben und liest sich sehr flüssig. Auf Grund der Vielzahl der Details wirkt die Handlung manchmal etwas träge, aber nicht langweilig. Präzise Darstellungen und Detailverleibtheit erhalten den klaren Vorzug vor Action und Tempo. [...] Answin von Rabenmund I: Macht ist für DSA-Verhältnisse keine ganz einfache Lektüre. Die vielen Details und die politisch angehauchte Handlung machen das Buch für Einsteiger nicht unbedingt empfehlenswert. Für DSA-Veteranen oder solche, die es noch werden wollen, ist der Roman hingegen ein Highlight.«
—Marc Völker auf Alveran.org (21.03.2008)
Bewertet mit 6 von 10 Punkten»Auch die Ränkespiele am Palast sind gut umgesetzt, verlieren aber nach einiger Zeit etwas an Spannung, da sie sich doch zu sehr gleichen, so das ab und an Langeweile aufkommt. Immerhin mag dies auch im wirklichen politischen Leben so sein. [...] Gut geschrieben, wenn auch teilweise vielleicht etwas langatmig. Trotzdem einen Blick wert.«
Thomas Götz bei FantasyGuide.de (20.03.2008)
Bewertet mit 9 von 10 Punkten»Ein wirklich gutes Buch aus der Reihe der aventurischen Romane. Dies liegt zum einen daran, dass man sich sehr gut in die jeweilige Sicht der Akteure versetzen kann, Answin nicht der klassiche Bösewicht ist (im Gegenteil) und man das Buch einfach durchdacht ist. Einzige Sache , die ich nicht so gut finde, sind die manchmal aufkommenden Perspektivwechsel. Aber darüber kann man wirklich hinweg sehen.«
Disaster (19.03.2008)
Bewertet mit 8 von 10 Punkten»Das Buch beschreibt schön die Machtverhältnisse bei Hof und in der Familie Rabenmund von der Machtübernahme Retos bis zu dessen Tod. Es wird allerdings sehr oft, in meinen Augen zu oft, aus der Sicht anderer Personen geschrieben, vorallem Dexter Nemrods. Dessen Gedanken und Pläne immer direkt mitzukriegen nimmt dem Buch das einzige wirklich spannende Element, nämlich die Konkurrenz zwischen Nemrod und Answin. Schade. «
M. Köhler auf Amazon.de (19.03.2008)
Bewertet mit 3 von 10 Punkten»Der zerfaserte Eindruck, den ich beim Lesen hatte, entsteht durch die sprunghafte Verwendung von vielen subjektivistischen Erzählperspektiven. So verliert sich der Konflikt in der Reichskanzlei durch zu viele Ansichten, und so verliert sich die auch Erzählgeschwindigkeit. Und genau das ist mein letzter Kritikpunkt, denn um trotzdem Dynamik in die Handlung und in das Buch zu bringen, bedarf es dann einer sprachlichen Gewalt. Nur so können, dann noch Akzente gesetzt werden und das passiert leider nicht. Ich hatte mich auf das Buch gefreut und wurde enttäuscht.«
Der große Astralo im Alveran-Forum (19.03.2008)
Bewertet mit 9 von 10 Punkten»Bin auch zimlich begeistert von dem Buch. Ich liebe es, dass es bei DSA eben nur ganz selten wirklich gute oder wirklich böse Menschen gibt, die meisten sind doch irgendwo dazwischen, wie im echten Leben eben auch. [...] Ich denke (und hoffe) nicht, dass er in den weiteren Romanen plötzlich oder auch langsam zum bösen Menschen wird. «
Jasper von Ebersen im Ulisses-Forum (12.03.2008)
Bewertet mit 9 von 10 Punkten»Ich bin auch von dem Roman sehr angetan, da er nie langweilig wurde und ich immer Lust hatte, weiter zu lesen. Die Figuren (gerade Answin, Hal, Reto und Nemrod) wissen zu überzeugen. Die Beschreibungen gefallen mir auch mir. Als Gesamtwerk halte ich Macht für sehr stimmig. «
Xandros im Ulisses-Forum (12.03.2008)
Bewertet mit 8 von 10 Punkten»Ich kann das Buch nur empfehlen. Wie schon bei den Galotta-Romanen wurde hier eine große aventurische Persönlichkeit einfach mit Leben gefüllt. Ich kannte die Hintergrundgeschichte zu Answin bisher nur aus den offiziellen AB's und wenn man das Buch nun liest, wird einem vieles klarer. [...] Auf jeden Fall ist das Buch lesenswert, und ich freue mich auch schon auf den nächsten Teil.
«
Artakis im Ulisses-Forum (11.03.2008)
Bewertet mit 9 von 10 Punkten»Ich muss sagen, dass es auch alle meine Erwartungen erfüllt hat. Es wird sehr langsam und akribisch seine Persönlichkeit aufgebaut, und man versteht nun viele Sachen wesentlich besser. [...] Für mich ist/ war Answin nie der klassische Bösewicht. Eine kleine Revision das Urteil über seine Person betreffend finde ich da sehr gut und spannend. Ich freue mich schon auf Teil 2 und 3.«
Wollgroove im Ulisses-Forum (11.03.2008)
Bewertet mit 8 von 10 Punkten»Hat mir vom Schreibstil und dem historischen Setting sehr gut gefallen. Allerdings hoffe ich doch, dass der Answin noch ein paar negative Eigenschaften erhält, im Moment ist er noch irgendwie zu nett. Ich finde es positiv, dass seine Fähigkeiten, wie eine gute Menschenkenntnis und sein Organisationstalent dargestellt werden und er nicht wie ein Idiot wirkt. «
Galotta im Ulisses-Form (10.03.2008)
Bewertet mit 8 von 10 Punkten»Nach der Galottabiografie ist dies also der zweite Versuch einer quasi offiziellen Biografie einer wichtigen aventurischen Persönlichkeit. Das merkt man auch dem Schreibstil an. Die Autorin schreibt ambitioniert, versucht die Personen zu charakterisieren und die bekannten Daten aventurischer Zeitgeschichte unter einen Hut zu bringen. Fantastisches Flair oder eine mit Augenzwinkern erzählte Geschichte findet man hier also nicht. Das Buch nimmt sich ernst und will im Rahmen von DSA ernst genommen werden.«
Freecox bei Amazon.de (07.03.2008)
Bewertet mit 9 von 10 Punkten»Jetzt, wo ich den ersten Band durch gelesen habe, kann ich ihn nur zur Lektüre empfehlen. Ich finde Aventuriens jüngere Geschichte oder besser die des Raulschen Reiches wird durch das Buch viel farbiger und lebendiger. Ich 'befürchte' nur eines, wenn man den Roman liest und dann mit Answin zu tun bekommt, dann könnte er bei vielen deutlich sympatischer erscheinen, als manches Abenteuer das voraussetzt. Wobei, das sei gesagt, Answin das in meinen Augen schon immer verdient hat. «
Judas im dsa4.de-Forum (07.03.2008)
Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Das Buch atmet Aventurien. Ein Neuling wird es nicht so recht wert schätzen können, doch ein alter Hase wird es genießen, wie das Buch gelebte Geschichte verbreitet. [...] Also alles in allem ein sehr gutes Buch, auch und gerade für Veteranen, die sonst von DSA-Romanen nur wenig halten. Man merkt [der Autorin] einfach an, dass sie sich schon länger für DSA schreibt, als manch heutiger Spieler überhaupt lebt.«
Robak im Alveran-Forum (04.03.2008)
Bewertet mit 6 von 10 Punkten»Macht - Answin von Rabenmund I ist kein Buch für jedermann. Randvoll mit Detailwissen, aber dafür ohne rechte Spannung ist dies ein Buch für den interessierten Rollenspielern, der Hintergrundinformationen zu seiner Spielwelt lesen will. Entsprechend ist die Empfehlung sehr zielgruppenabängig.«
Goswin bei Ciao.de (03.03.2008)
Bewertet mit 9 von 10 Punkten»Hut ab! So viele "Fakten" der virtuellen Welt in ein solch unterhaltsames Werk zu pressen, bedeutet, literarische Begabung mit einer gehörigen Portion Fleiß zu paaren. Ich freue mich auf die Fortsetzungen. [...] Besonders gelungen finde ich die geschickte Einfädelung der Handlung in Magische Zeiten und auch die Galotta-Biographie, sowie das Auftauchen von Personen (gerade in der Kanzlei), die später eine herausragende Rolle im Reich spielen, seien es Alwene von Gareth-Hartsteen oder Ungolf von Hirschfurten.«
Volkov im Vinsalt-Forum (02.03.2008)
Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Insgesamt hat der Roman meine Erwartungen noch weit übertroffen. Er las sich in der Tat sehr flüssig, die Ereignisse überschlagen sich, es gibt eigentlich keine langweilige Stelle in diesem Buch. [...] Der Schreibstil ist enorm ansprechend, der detaillreichtum in manchen Szenen, zB. der Ankunft in Wehrheim, malt ein lebendiges Bild. Außerdem merkt man auch schon an kleinen Dingen, dass dem Band eine ausführliche Recherche zu Grunde liegt.«
Arvenico im Vinsalt-Forum (01.03.2008)
Bewertet mit 10 von 10 Punkten»Zwei Dinge haben mich nachhaltig beeindruckt: Da ist zum einen die geniale Darstellung der Traviakirche plus Rolle im Mittelreich sowie zum anderen die Darstellung der Answin-Hal Beziehung und Answins Mitgefühl ... das lässt auf einen spannenden inneren Konflikt hoffen ... Ich kann es kaum erwarten Band II in den Händen zu halten, gerade weil ich gespannt bin wie das aufgelöst wird.«
Irian Sturmfels im Alveran-Forum (28.02.2008)
Bewertet mit 8 von 10 Punkten»Für einen alten Hasen ist das Buch ein wahrer Kleinod. Es macht Spass zu sehen, wie das Urgestein Reto zu seiner Macht kam, wie wir uns die Ernennung von Hagen dem Dunklen erklären dürfen und Answin von einer gänzlich anderen Perspektive zu sehen. Das Buch ist stets bemüht, mit Aventurien konsistent zu bleiben, wenn nicht gar neue Konsistenz zu schaffen, wo diese vorher brüchig war. [...] Der Aventurischen Geschichte so gerecht zu werden, ist aus meiner Sicht daher gleichzeitig sowohl die größte Stärke aber auch die größte Schwäche des Romans Answin von Rabemund: Macht
Saimid im Alveran-Forum (28.02.2008)
Bewertet mit 9 von 10 Punkten»Der Roman hat mir sehr gut gefallen, er ist langsam aber nicht langweilig, präzise und durchdacht. Die Charaktere, insbesondere Answin, wirken immer glaubwürdig. [...] Gerade die Darstellung Dexter Nemrods, der so polarisierend wie kein zweiter DSA-Person ist und entweder bedingungslos geliebt oder gehasst wird, wird sicher eine emotionsgeladene Diskussion nach sich ziehen.«
Faras Damion im Alveran-Forum (21.02.2008)

Rezension von Marc Völker

Mit Macht ist der erste Teil der Biografie des Answin von Rabenmund erschienen. Dieser Band erzählt die Geschichte vom Aufstieg Answins bis zum Tod Retos und der Inthronisierung Hals. Das Buch ist extrem spannend geschrieben und liest sich sehr flüssig. Auf Grund der Vielzahl der Details wirkt die Handlung manchmal etwas träge, aber nicht langweilig. Präzise Darstellungen und Detailverleibtheit erhalten den klaren Vorzug vor Action und Tempo .

Beim Lesen von Macht fällt auf, dass die Autorin über reichlich Erfahrung in Sachen DSA verfügt. Der Hintergrund von des Romans wurde liebevoll und detailliert recherchiert. Es scheint so, als hätte Michelle Schwefel jede Hintergrundinfo zu dem Thema zusammengetragen, die aufzutreiben war. Von Vorteil dürfte nicht zuletzt die Tatsache sein, dass sich der Thorwal Standard vor längerer Zeit bereits mit dem Schicksal des Answin von Rabenmund beschäftigt hatte.

In jüngster Vergangenheit sind mit Magische Zeiten (2005) und den Galotta-Romanen Der Hofmagier und Der Feuertänzer (beide 2006) gleich mehrere Publikationen erschienen, deren Inhalt mit den Ereignissen der Answinbiografie korrespondiert und deren Handlungen sich teilweise auch überschneiden. Michelle Schwefel ist es gelungen, die Handlungen mit dem aventurischen Hintergrund und den genannten Korrespondenzpublikationen geschickt zu verweben und den Answin-Plot lückenlos in die Ereignisse zu integrieren. Ich bin in diesem Zusammenhang gespannt, wie die Autorin in den weiteren Bänden (bislang wurden Verrat und Treue angekündigt) die Handlungen aus den DSA-Gruppenabenteuern Die Verschwörung von Gareth (1985), Gaukelspiel (1988) und Rückkehr des Kaisers (2005) berücksichtigt.

Answin von Rabenmund I: Macht behandelt einen längeren aventurischen Zeitraum. Daher war es unvermeidlich, dass die Handlung in Episoden erzählt wird, zwischen denen zuweilen größere Zeiträume liegend. Daher wirkt die Handlung manchmal etwas bruchstückhaft. Die detaillierten Recherchen der Autorin machen das Buch zu einem regelrechten Schatz an Detailinformationen zu DSA. Die Kehrseite der Medaille ist die Tatsache, dass man, um den Roman richtig genießen zu können, wohl ein enormes DSA-Hintergrundwissen benötigt.

Grundsätzlich leidet auch Macht unter dem Problem, dass der Hauptprotagonist eigentlich kein guter Sympathieträger ist (siehe auch Klappentext "Reichsverräter !, Thronräuber !, Prinzenmörder !…"). Wenn man sich an Hand aller heute verfügbaren Fakten detaillierter mit der Geschichte Answins beschäftigt, kommt man jedoch zwangläufig zu dem Ergebnis, dass die Ereignisse, denen Answin seinen schlechten Ruf verdankt, sehr subjektiv dargestellt wurden. Diese Tatsache macht sich die Michelle Schwefel zu Nutze und versucht, wie es die Aufgabe des Autors eine Biografie ist, die Ereignisse ins rechte Licht zu setzten.

Zumindest im ersten Teil der Biografie gelingt es Michele Schwefel, Answin auf eine Weise darzustellen, die ihn dem Leser sympathisch macht und auch ein Identifikation mit der Hauptfigur ermöglicht. Ob die Darstellung im Licht der folgenden Ereignisse Bestand hat, bleibt abzuwarten.

Layout
Das Titelbild des Romans ist relativ unspektakulär und nichtssagend, da es nur das Wappen des Hauses Rabenmund zeigt. Dafür hat die Autorin dem Buch eine umfangreiche Dramatis Personae und ein ebenso umfangreiches Glossar spendiert. Vor dem Hintergrund der komplexen Handlung waren beide Maßnahmen dringend erforderlich.

Fazit
Answin von Rabenmund I: Macht ist für DSA-Verhältnisse keine ganz einfache Lektüre. Die vielen Details und die politisch angehauchte Handlung machen das Buch für Einsteiger nicht unbedingt empfehlenswert. Für DSA-Veteranen oder solche, die es noch werden wollen, ist der Roman hingegen ein Highlight. Ich jedenfalls freue mich bereits auf die Fortsetzung und gebe dem Buch 9 von 10 möglichen Punkte.

© 2008 by Marc Völker

Mit freundlicher Unterstützung von Fantasy Productions GmbH, www.fanpro.com und www.f-shop.de

Roman 099: Answin von Rabenmund I: Macht
  • Autor: Michelle Schwefel
  • Art: Roman
  • Seiten: 416 Seiten
  • Preis: 10.00 €
  • Verlag: FanPro GmbH
  • ISBN: 3890644996 / 978-3890644998
  • Erscheinungsdatum: 19. Feb 2008
  • Bewertung: 9/10
Nebennavigation
Toplisten und Partner
Disclaimer
Verwendung der Marke und Inhalten von DAS SCHWARZE AUGE mit freundlicher Genehmigung
der Ulisses Medien & Spiel Distributions GmbH. Copyright @ 2007 by Significant GbR für die Marke
DAS SCHWARZE AUGE in Wort und Bild, by Alpers, Fuchs, Kramer, Neigel für die Inhalte.
Rootline-Navigation
Suche
Login
Internes Banner
Meistertipps-Projekt
Das Aventurische Geschichtsbuch
Abenteuerwerkstatt
Ticker: Publikationen