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Thema: Abenteuer: Donner und Sturm [MI]


  03.06.2007, 03:21 - Beitrag
Hier könnt ihr zur Publikation Donner und Sturm eure Kommentare, Anregungen und Kritiken hinterlassen. Weiterhin sind hier Meistertipps, Erratameldungen und Musikttipps möglich.

Bitte gebt deshalb möglichst zu jedem neuen Posting an, zu welcher Kategorie ihr euren Beitrag zuordnet (das erleichtert uns die spätere redaktionelle Arbeit).

Achtet bitte auch darauf, dass inhaltliche Fragen eindeutig gestellt werden, dass bei Erratameldungen die konkrete Seite angegeben wird, dass bei Musikvorschlägen möglichst auch eine entsprechende Szene genannt wird, dass allgemeine Meinungen zu dieser Publikation möglichst sinnhaft begründet sind und dass jegliche Form von Meistertipps (Alternativszenen, Querverweise, Lösungsvorschläge usw.) möglichst allgemein und für mehr als eine Spielgruppe verwendbar formuliert werden.

Auribiel

  23.09.2009, 22:15 - Beitrag
Ist doch gestern rausgekommen, wenn ich das richtig verstanden habe? Hat schon jemand das Abenteuer und kann was dazu sagen?
  23.09.2009, 23:21 - Beitrag
Laut Information aus dem DSA4-Forum, soll der Abenteuerband am 23. ausgeliefert werden, der 24. ist damit Erstverkaufstag. Zum Wochenende werden sich dann wohl die ersten Stimmen regen.
  24.09.2009, 14:15 - Beitrag
So, ich halte es in den Händen.

Ab jetzt eigentlich nur noch MI.


Die erste Überraschung ist dass ..
Meisterinformationen:
..der 1. Gewinner des Donnersturms auch der letze sein wird.
Nämlich Geborad der Weiße, als der wiedergeborene Heilige Leomar von Barburin.
Und dabei ist er in unserer Gruppe als der alte Mann bekannt, der noch nicht erkannt hat, dass seine rondrianischen Tage schon längst gezählt sind und der sich darüber hinaus bei uns in Drei Millionen Dukaten bei dem Angriff der Raubritter und während der "Totenwache" nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat.
Zum Abenteuer selber hier leider meine erste Kritik:
Die Variante, dass ein SC als Gewinner des 75. Rennens noch lebt, wurde nur am Rande erwähnt. Hier hatte ich mir hier ein bischen mehr gewünscht.

Ansonsten habe ich das Abenteuer bisher nur durchgeblättert und kann noch nichts konkretes sagen.

Ich kann es mir jetzt nicht verkneifen: Schade, dass es das letzte Donnersturmrennen ist, sonst könnte man schon mit den Schreibarbeiten beginnen um einen pünktlichen Erscheinigungstermin zu gewährleisten, und dann zeitgleich mit der Horasreich-Spielhilfe zur Spielemesse 2033 zu erscheinen.
Aber nun genug dazu, ich bin gerne bereit, mich positiv überraschen zu lassen, wie das Abenteuer denn jetzt sein wird.

Maestro d'Oro

  24.09.2009, 14:40 - Beitrag

Hab's seit heute morgen und erstmal nur quer überflogen, aber aus meiner Sicht zeichnet sich ab, dass da ganz großes Kino auf die Helden zukommt. Grobe Einschätzung: (Renn-)Action, Intrige, Geschichte, Hintergrund & lose Fäden, Epik.
Man hab ich Böcke das so bald wie möglich zu meistern!

Macht Euch fit!

Golgarion

  24.09.2009, 14:42 - Beitrag
Naja. Wenn ein SC das letzte Donnersturmrennen gewonnen hat und sich seitdem halbwegs an Rondras Gebote hielt, der wird mit einer an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit auf einem Schlachtfeld begraben liegen.

Gelegenheiten für Rondra zu streiten gab es weiß Gott genug - auch genügend reizvolle Abgänge. Von daher sehe ich das auch nicht als Kritikpunkt, für diesen sehr speziellen und auf eine Runde zugeschnittenen Fall, dass der Gewinner noch lebt, kann sich der betreffende Spielleiter wohl am allerbesten allein Gedanken machen.

Denn der Held hat wohl nicht nur das Donnersturmrennen gewonnen, wahrscheinlich ist er auch noch Phili und Orksturmveteran, G7 Überlebender, Jahr des Feuers Held und Held von Binsbökelhinterochsheim.

Radul Aljett

  24.09.2009, 14:44 - Beitrag
Wenn der Donnersturmfahrer Teil der zG war?

Wenn er der SC des SL war, oder einer anderen Runde und am JdF hat der wohl kaum teilgenommen, dann nicht.

Viele Donnersturmgewinner haben den auch weitergegeben und sind nicht draufgegangen, das Ding heisst Donner und nicht Todessturm.

KlickKlack

  24.09.2009, 14:52 - Beitrag
Zumal der Donnerstrum ja an sich ein Garant für ein Überleben in der Schlacht ist. Bedrohlich, für den Fahrer wird er ja eher durch seine brutale Macht und die damit einhergehende moralische Verpflichtung... Man vergleiche die Radiri Romane, die dies sehr schön beschreiben. Ein maraskanischer Krieger einer meiner alten Gruppe lernte Streitwagenfahren, weil er unbedingt das Donnersturmrennen gewinnen wollte, nachdem er Raidri auf Maraskan erlebte... nicht weil es so eindrucksvoll, sondern weil es so menschenverachtend und schrecklich war... Er wollte den Donnersturm gewinnen um ihn `stolzen` Rittern wie Raidri zu entreisen...
Die Gruppe spielt schon lange nicht mehr, aber einem solchen Charakter dann etwas vorzuschreiben... hmmm währe unschön.

Golgarion

  24.09.2009, 14:58 - Beitrag
Es geht um den Gewinner des letzten Donnersturmes. Der wird wohl nicht von Abenteuer zu Abenteuer mit dem Donnersturm gerattert sein. Es geht hier nicht um irgendwelche Nachmieter oder SCs von Spielleitern... Wieso führen SL einen eigenen Char in einem Abenteuer? Muss ich nicht verstehen?

Radul Aljett

  24.09.2009, 15:05 - Beitrag
erade weil ein SL keinen SC führt, kann der dann nicht geführt worden sein, oder weil der SC nicht Teil der SCs der Runde dieses SLs war

oder weil der Spieler eine langjährigen SC nicht dafür verschrotten wollte

GelegenheitsLeser

  24.09.2009, 16:20 - Beitrag
Leute ich habs auch. Yipiiiii. Und nach kurzem Überfliegen kann ich sagen... Es ist geil. Richtig richtig geil!!!! :) Tut mir leid für den Kraftausdruck, aber das musste raus.

So, weiterschmökern.

Gamaru

  24.09.2009, 16:23 - Beitrag
Wo habt ihr das denn her?
Ich habe meines bei Amazon vorbestellt und die haben es noch nicht mal rausgeschickt. Sehr schön hätte es gerne dieses Wochenende geleitet. *grummel*
  24.09.2009, 16:48 - Beitrag
NIE neue Sachen bei Amazon bestellen, die sind immer langsam. Der F-Shop als Ulisses-Hausshop ist der Laden der Wahl.

Antiarna

  24.09.2009, 17:03 - Beitrag
hatte es bereits vor drei Wochen beim f-shop bestellt, trotzdem ist es heute leider noch nicht gekommen...

Kommt sowas denn mit der normalen Post oder mit der Paketpost?

Estravias

  24.09.2009, 17:52 - Beitrag
Etwas schade dass es das letze Donnersturmrennen sein soll. Ich bin sicher in 20 Jahren wäre so ein Szenarion auch wieder interessant gewesen für die langjährigen DSA-Veteranen.
Aber es scheint ja nicht absolut endgültig zu sein.

Also hoffe ich auf ein Donnersturmrennen in Uthuria 2033 wo man gegen Zitadllenechsen rennen fährt.
  24.09.2009, 17:55 - Beitrag
Wie hoch war nochmal die empfohlenen AP ?

Gerion zanderAUSGELOGGT

  24.09.2009, 18:14 - Beitrag
Jahr des Feuers-Absolventen ;)

Gamaru

  24.09.2009, 19:15 - Beitrag
@ Antirana

Ich denke mal es kommt mit der DHL also Packet post.
Würde mich trotzdem interessieren welcher Shop das schon hat. Über den Rollenspiel laden bei uns kann ich das nicht bestellen. Dann hätte ich das woll erst gegen ende des Jahres.
  24.09.2009, 19:28 - Beitrag
Wie vermutet,es rummst gewaltig.

Das neue "Donnersturmrennen" ist ein grosses, umwälzendes und episches Abenteuer- mit vielen Anklängrn an die "gute, alte Zeit".

Heute kam es mit der Post (beim F-Shop vorbestellt, vor Monaten).

Mehr dazu wenn ich es komplett überflogen habe.....

"Hurrgah, Hurrgah"! fehlt nur leider!

Dschadir

Shila

  24.09.2009, 20:17 - Beitrag
Welcher Art ist den der Umbruch?

Überlebt ...?

Golgarion

  24.09.2009, 20:35 - Beitrag
Episch? Fantastisch! Umbruch? Grandios!

Ich freue mich!

Auribiel

  24.09.2009, 21:00 - Beitrag
Ich hab bei DSA4.de eine Zusammenfassung gefunden und bin nun noch unsicherer als zuvor, ob mir das gefällt oder ich mich irgendwo verkriechen und jaulen sollte =P


http://www.dsa4forum.de/viewtopic.php?f=7&t=16312&start=52

Radul Aljett

  24.09.2009, 21:09 - Beitrag
@Gerion Zander

und wieviele von denen können wohl nen Streitwagen fahren?

Irgendwie sind die nicht gerade der Standard in Tobrien.
  24.09.2009, 21:30 - Beitrag
Moderationsanmerkung

Hallo zusammen,

alle allgemeinen Meinungen zum Thema Epischer Spielstil finden sich jetzt in diesem Thread.

@Radul: Bitte wundere Dich nicht, wenn wir ab sofort damit beginnen, Postings von Dir kommentarlos zu löschen. Du bringst es fertig, _jede_ Diskussion durch Deine trolligen Ein-Satz-Statments zu zerschießen, und das nervt inzwischen nur noch.

Sofern Du was Konstruktives beitragen kannst, bist Du weiterhin willkommen, aber nicht, um überall auf dem Kindergeburtstag mit der Nadel die Luftballons kaputtzustechen. Du kannst natürlich gern selbst Threads zu Deinen Dir wichtigen Themen erstellen - also selbst Luftballons aufblasen und die dann kaputtstechen.

viele Grüße,
Mark

Gerion zanderAUSGELOGGT

  24.09.2009, 21:55 - Beitrag
@ Herr der Nacht

Ja, das ist tatsächlich ernst gemeint. Allerdings habe ich dort auch geschrieben, dass ich es gut (wenn auch mal wieder zu knapp) beschrieben finde. Ich gebe dir aber Recht: Das ist ein großer Knall, der ähnliche Reaktionen wie G7 oder JdF hervorrufen könnte... (naja, vllt ein bisschen kleiner ;)

@Radul
Du hast sogar Recht, denke ich, aber die Autoren haben zum Thema auch ein bisschen mehr geschrieben als ich oben. Meine Aussage bezog sich eher auf die generelle ERfahrungstufe.

Dennoch erwähnen sie, dass die Helden durchaus auch einen NSC-Fahrzeuglenker engagieren könnten, um eben das von dir genannte Problem zu umgehen.

gruß

gerion zander

Golgarion

  24.09.2009, 22:34 - Beitrag
Ich finde, dass es gut ist, die im Abenteuer aufgegriffenen Handlungsstränge fortzuführen. Zu lange lagen sie brach (4 und 10 Jahre?), als das ihr Verlust/Abschluß für Aventurien schmerzhaft oder gar kritisch wäre.

Abgesehen davon: ich erinnere ja nur ungerne, aber so ein Donnersturmrennen findet nur alle 25 Jahre statt - wie habt ihr euch das denn vorgestellt? Dass wir alle mit 50 das nächste mal in unserer Lieblingsfantasywelt unglaubliche Taten vollbringen dürfen? Wann wäre der besser Zeitpunkt als zu diesem Donnersturmrennen?

Rondra würde eine lahme Wettfahrt mit kleinen Intrigenspielchen und viel Politik ganz sicher nicht unterstützen. Und wer eine Wettfahrt quer durchs Orkland bis zum Aikar erwartet hat: da können wir ja froh sein, dass es anders gekommen ist.

Radul Aljett

  24.09.2009, 22:46 - Beitrag
@Golgarion
Das liest sich nach die SCs sind Leomars Kofferträger, und dabei habt ihr zu tun, was meine Roman vorschreibt und das bitte vor dem Morgekaffee.

Meine JdF Gruppe würde Emer nicht vor Bauer Alrik 347 bevorzugt retten.

Taten haben meine Runden auch ohne Romane in verschiedenen Welten vollbracht
  24.09.2009, 23:46 - Beitrag
Ich versuche mich mal an einer kleinen Kritik.
Meisterinformationen Disasters Kritik:
Was mir bei dem Abenteuer recht gut gefällt ist generell das Rennen. Es ist ein guter, relativ freier Verlauf. Man kann da recht viel draus machen.
Da wird dann auch relativ viel ins Detail gegangen (genauere Regelausformulierung, wer halt so was will) und man hat sicherlich viele Möglichkeiten mit den NSc auch zusätzlich zu interagieren.

Ein größerer Kritikpunkt den ich habe, ist die Rolle von Leomar. ich fand ich früher als eine Art Running-Gag toll. Durch seine extrem wichtige (um nicht omnipräsente zu sagen) Rolle wurde der Running-Gag aus meiner Sicht zerstört.

Zweiter, wesentlich größerer Kritikpunkt: Der Schwarze Wagen. Ich habe nicht das Gefühl, dass es einer Heldengruppe gelingen wird, mit den Dämonen fertig zu werden. Vielleicht täsche ich mich hier vollkommen, aber mir scheint es bis an die Grenze der Unmöglichkeit zu gehen, sie in einem regulären Kampf zu besiegen.

Nächster Kritikpunkt: Das die Helden sich bis zu Emer durchschlagen und die den Rat praktisch verichten ist sehr heldenhaft. Aber auch hier glaube ich, dass sie es eigentlich so nicht schaffen können.

Rakolus Tod ist fast auch schon wieder bedauerlich, da ich in ihm sogar nach den Ereignissen im Jahr des Feuers noch gewisses Potenzial sah (vor allem weil er kein Paktierer war).

Gut ist, dass Emer endlich weg kommt von der Pyramide, dass war überfällig. Und ihr Tod ist mir als Lösung sehr lieb, das führt ämlcih zu keinen weiteren Problemen. Dazu Daumen eindeutig nach oben.

Das der Donnersturm weg ist, ist ok, es ist die einzieg Möglichkeit, die es wohl gab ihn von Spielerhänden zu entfernen (das hat nur Probleme aufgeworfen).

Insgesamt ist für mich das AB in zwei Teile geteilt. Das eine ist das Rennen selbst, dass ist toll.
Das andere sin die Aktionen in den SL, die sind mir zu High-Fantasy lastig und teilweise etwas sehr übertrieben.
Alles mal gespoilert :)

KlickKlack

  24.09.2009, 23:50 - Beitrag
Zitat:
Insgesamt ist für mich das AB in zwei Teile geteilt. Das eine ist das Rennen selbst, dass ist toll.
Das andere sin die Aktionen in den SL, die sind mir zu High-Fantasy lastig und teilweise etwas serh übertrieben.
Hier Zustimmung.

doch:
Zitat:
Das der Donnersturm weg ist, ist ok, es ist die einzieg Möglichkeit, die es wohl gab ihn von Spielerhänden zu entfernen (das hat nur Probleme aufgeworfen).
vertehe ich nicht. Welche Probleme hat er denn aufgeworfen ? `richtig` gespielt kann man ihn eh nur in Schlachten wie Dritte Dämonenschlacht etc rufen...

Auribiel

  24.09.2009, 23:55 - Beitrag
@Disaster:

Sehe ich ebenso. Zumal ich mir auch erhofft hatte (naja, falsche Hoffnung halt), dass es Rohaja bzw. den Mittelreichischen Truppen gelingt im Kampf gegen die SL zu glänzen.

So kommen mal eben ein paar Helden vorbei (wenn auch sehr berühmte und dolle) und lösen das Problem mal eben so im Vorbeiflug, an dem sich das Mittelreich vorher 10 Jahre die Zähne ausgebissen hat - naja, eher hat es die Zähne auch noch eingeschlagen bekommen bis kurz vor Gareth...


Schade, da hätte mir eine - durchaus epische und heldenhafte - Kampagne und Schlacht weit mehr zugesagt, als einmal mehr dieses 'drübergebügelt und ne Heptarchie fast platt gemacht'.
  24.09.2009, 23:57 - Beitrag
1. Problem - gewinnt ein Held, ist der Donnersturm praktisch nicht mehr leicht in den offiziellen Metaplot einzubauen. Aber es ist eigenlich nur logisch, dass er öfters mal eine Rolle spielen sollte.

2. Problem - Der Donnersturm selbst müsste eine so entscheidende Waffe bei Schlachten sein, dass es schon seltsam war, warum er eben nicht oft gegen die SL oder was auch immer eingesetzt wurde.

Fazit: Geht voll in Ordnung, dass es eine Superwaffe weiger gibt.

Golgarion

  25.09.2009, 00:03 - Beitrag
Rondra hat eben eine Schwäche für Helden. Für Monarchen schlug ihr Herz noch nie so wirklich.

Auribiel

  25.09.2009, 00:09 - Beitrag
Komisch, dachte Rondra wäre die Göttin des ehrenhaften Kampfes und des Rittertums?

90%+ aller Abenteuer verlangen von den Helden ein Vorgehen, dass nicht wirklich mit rondrianischen Tugenden vereinbar ist.

Öhm... ja, Rondra und ihre Geweihte waren wohl schon immer bissi masochistisch veranlagt %-)

Drakaijian

  25.09.2009, 00:19 - Beitrag
Shîk Drakaijian zu Diensten:

Also ich hätte da noch ein paar Fragen,

1. Steht der Sieger des Rennens jetzt fest oder nicht?

2. Läuft das Rennen an sich genauso ab (also mit Tagesleistung der NSC's usw.) wie das alte Donnersturmrennen und wenn nein, was ist anders?

3. Wie stark sind die Anteile an High-Fantasy?

4. Wichtig! In wie weit gibt es die Möglichkeit, Teile des High-Fantasy-Plots rauszukürzen ohne in die offizielle aventurische Geschichte einzugreifen? Kleines Beispiel aus JDF um zu zeigen was ich meine: Galottas Feste ging nicht rauszukürzen, die dämliche Geschichte in Punin mit dem Raben und Selindian Hal ganz einfach.

5. Das oben beschriebene Finale mit Emer, ist das Zwangsläufig vom Plot her, oder ist es mehr oder weniger ans Rennen drangehängt?

Mir wäre eine Antwort darauf sehr wichtig, da ich mich bemühe die langsamen High-Fantasy-Auswüchse in DSA nicht unbedingt mit entsprechenden Produktkäufen zu unterstützen (nur meine private Haltung, aber jeder wie er will). Aber beim Donnersturm würde ich wohl ne Ausnahme machen, wenn das Rennen wenigstens ein zünftiges Streitwagenrennen ist...

Danke schonmal

Die Welt IST schön


Estravias

  25.09.2009, 00:25 - Beitrag
Nachdem ich die Kritik von Disaster und Herr der Nacht gelesen habe kann ich nur sagen... Autsch!

Musste dass wirklich sein dass soviele Umwälzungen passieren? Vor allem in diesem Abenteuer wo ich keinen Bezug zu dem Final und den losen Fäden dort sehe? Zumal diese Fäden einen (oder mehrere) eigene Plots verdient hätten - in denen gerne der Donnersturm dann auch eine Rolle spielen darf.
Meisterinformationen:
Das wäre als wie wenn bei Eine Millionen Dukaten am Ende Phex erscheint und man mit ihm auf einer Sternschnuppe nach Yol fliegt und Galotta tötet, seinen Palast einstürzen lässt und Leonardo befreit.

Außerdem wurde doch der Rat erst aufgebaut und jetzt bringt man schon wieder einen Teil von denen um. Waren außer Rakolus noch andere namentlich bekannte Mitglieder dabei oder waren das
Rothemd-Nekromantenräte?
Für Rakolus ist es Schade. Der hatte wirklich Potenzial. Hätten man da nicht Murak über die Klingen springen lassen können wenn es schon ein bekannter Name sein muss? Denn fand ich immer schon etwas langweiliger - wobei das wohl Ansichtsache ist. Der Kult überlebt hoffentlich das Ganze und das Mädchen aus RdK wird dann in einigen Jahren der Nachfolger.
Das Emer befreit wird ist auch schön. Trotzdem hätte dass alles ein eigenes AB verdient.
Nun ich freue mich trotzdem auf das Rennen trotz diesem übertrieb schnellen abschneidens echter und vermeitlicher alter Zöpfe. Und es wird dem Abenteuer sicher nicht gerecht wenn man es nur auf diesen letzen Teil festnagelt der wohl hoffentlich nicht viel der Handlung ausmacht.

Im Zweifelsfall wrid meine Gruppen eben - wenn sie so weit ist und das Ende wirklich so übel ist wie es jetzt klingt - nur das Rennen spielen und am im Anschluss in einem selbstgeschriebenen Abenteuer das Finale aus Donner und Sturm erleben.
  25.09.2009, 00:26 - Beitrag
Zitat von D:
1. Steht der Sieger des Rennens jetzt fest oder nicht?
Nicht so wirklich. Bzw. ja. Ist kompliziert.
Zitat von D:
2. Läuft das Rennen an sich genauso ab (also mit Tagesleistung der NSC's usw.) wie das alte Donnersturmrennen und wenn nein, was ist anders?
Es gibt Regeln, die denen von früher ähneln, aber wesnetlich besser sind (mehr Tiefe bieten).
Zitat von D:
3. Wie stark sind die Anteile an High-Fantasy?
Am Anfang serh wenig (oder fast gar nicht), später hoch.
Zitat von D:
4. Wichtig! In wie weit gibt es die Möglichkeit, Teile des High-Fantasy-Plots rauszukürzen ohne in die offizielle aventurische Geschichte einzugreifen? Kleines Beispiel aus JDF um zu zeigen was ich meine: Galottas Feste ging nicht rauszukürzen, die dämliche Geschichte in Punin mit dem Raben und Selindian Hal ganz einfach.
Ich glaube nicht, dass man was kürzen kann, aber die Helden müssen nicht am zweiten Teil des Abenteuers teilnehmen.
Zitat von D:
5. Das oben beschriebene Finale mit Emer, ist das Zwangsläufig vom Plot her, oder ist es mehr oder weniger ans Rennen drangehängt?
Ist eigentlich nach dem eigentlichen Rennen.
Zitat von D:
Mir wäre eine Antwort darauf sehr wichtig, da ich mich bemühe die langsamen High-Fantasy-Auswüchse in DSA nicht unbedingt mit entsprechenden Produktkäufen zu unterstützen (nur meine private Haltung, aber jeder wie er will). Aber beim Donnersturm würde ich wohl ne Ausnahme machen, wenn das Rennen wenigstens ein zünftiges Streitwagenrennen ist...
Das Rennen an sich ist gut.

Drakaijian

  25.09.2009, 00:37 - Beitrag
Shîk Drakaijian zu Diensten:

@ Estravias: Kann dir nur zustimmen (auch wenn ich das Abenteuer noch nicht kenne) aber so wie's aussieht muss ich wohl auch ein eigenes Ende schreiben...

@ Disaster: Danke, fühle mich gut informiert

Die Welt IST schön

Golgarion

  25.09.2009, 00:39 - Beitrag
Das ist doch grade das Schöne: die Spieler werden nie und nimmer damit rechnen, dass sich die Geschichte so entwickelt! Allein diese Überraschung ist doch schon einiges wert - viel mehr als "Okay Heldenkolleginnen, liebe Heldenkollegen, wir haben einen neuen Auftrag: wir sollen XXX aus ... befreien." *achja, schon wieder so ne Befreiungsaktion die eh gelingt... oder die Geisel verreckt ohne das wir was machen können*

Drakaijian

  25.09.2009, 01:10 - Beitrag
Shîk Drakaijian zu Diensten:

@ Golgarion: Meinst du Unvorhergesehene Handlungen wie diese:

Meister: "Liebe Heldenkolleginnen, liebe Heldenkollegen, wir haben einen neuen Auftrag: eine Traviageweihte in die Berge begleiten." (Borbarad)
Spieler: "Oh, welch Überraschung, jetzt mussten wir ja ein paar dutzend Paktierer und Dämonen umnieten. Und der Dämonenmeister kam zurück"

Meister: "Liebe Heldenkolleginnen, liebe Heldenkollegen, wir haben einen neuen Auftrag: am Kaiserturnier von Gareth teilnehmen." (JDF)
Spieler: "Oh, welch Überraschung, jetzt mussten wir ja wieder ein paar dutzend Paktierer und Dämonen umnieten, welch Überraschung, damit hätte ja niemand gerechnet... Und diesmal gab's ne Fliegende Feste dazu"

Meister: "Liebe Heldenkolleginnen, liebe Heldenkollegen, wir haben einen neuen Auftrag: am Donnersturmrennen teilnehmen."
Spieler: "..."

Muss ich noch mehr sagen?

Die Welt IST schön

Golgarion

  25.09.2009, 01:17 - Beitrag
Na sei ehrlich, hättest du diese Handlung mit dem neuen Donnersturmrennen in Verbindung gesetzt? Vor allem bei dieser Reiseroute? ;)

Siegfried

  25.09.2009, 01:52 - Beitrag
Zitat von Pendel:
Nö, hier scheint es erst einmal nur ums Meckern um des Meckern Willen zu gehen. Nur ein Bruchteil der Leute besitzt das Abenteuer, aber dass sich die üblichen Verdächtigen hier trotzdem schon mal eine Meinung bilden, ist natürlich völlig okay
Zugegebener Maßen, eine Teilnahme am Donnersturmrennen, die mit soetwas endet, passt mir gefühlsmäßig einfach nicht zusammen.
Besonders, wenn ich eine Gruppe habe, die (seit Jahren) gezielt gegen jegliche Schwarzen Lande kämpft und dann unbeabsichtigt, ohne einen genialen entwickelten Plan, einfach zufällig, das größtmögliche Teilziel erreicht, werden die Spieler unzufireden sein. Da entsteht ein "Da hätten wir uns die nervenaufreibenden letzten Jahre Krieg auf eigene Faust auch sparen können"-Gefühl, Und eigentlich sollte die Moral durch die Rettung Emers steigen und nicht... naja, versetzt euch in die beschriebene Situation der Charaktere hinein.

Das muss ich wohl anders verbinden und lösen.

Allerdings wird das Abenteuer abseits des obigen Problems durchwegs als positiv beschrieben. Und mit einem gut ausgearbeiteten, spanndenden Donnersturmrennen, an dessen Ende der Wagen entrückt wird, sowie einer Zerschlagung der Warunkei und Rettung Emers kann ich sehr gut leben- solange ich es Plotmäßig auseinanderhalte. (Ich will auch nicht, das alle früheren Bemühungen ausgerechnet in dem Moment endlich greifen, als Leomar sich offenbart und losgeflogen werden soll)

Die Festigung von Rondras Platz in Alveran wird für mich das Ziel des Rennens sein, nicht die Befreiung Emers.
  25.09.2009, 09:17 - Beitrag
Zitat von Pendler:
Nö, hier scheint es erst einmal nur ums Meckern um des Meckern Willen zu gehen. Nur ein Bruchteil der Leute besitzt das Abenteuer, aber dass sich die üblichen Verdächtigen hier trotzdem schon mal eine Meinung bilden, ist natürlich völlig okay. Oh Mann.
Mir persönlich geht es tatsächlich nichts um Meckern.

Ich kann dem Abenteuer auch positive Seiten abgewinnen.
Zitat von Disaster zum D&S:
Insbesondere die Befreiung Emers und der Verlauf des Rennens.
Meine Kritikpunkte spiegeln rein meine persönliche Meinung wieder, Punkte die ich anders gemacht hätte, dort wo ich Schwierigkeiten sehe für die Leitung des Abenteuers.

Man sollte sich das Abenteuer im Idealfall selbst ansehen, denn dadurch kann man sich am besten eine vollständige Meinung bilden.

Das der Teil in und um Warunk sehr kontrovers diskutiert wird, war vermutlich nicht anders zu erwarten. Ich nehme an, damit werden auch die beiden Autoren gerechnet haben.

Allegro Raiadez

  25.09.2009, 09:55 - Beitrag
Mal eine andere Frage:

Wen hat man sich denn unter
Zitat von Herr der Nacht:
Diener der Skrechu
vorzustellen?

Nox

  25.09.2009, 10:09 - Beitrag

Irgendwie drängt sich mir der Eindruck auf, dass bei Erscheinen neuer 'großer' AB's hier im Forum nach den ersten vorfreudigen Posts wie "Wer hat es schon?" und "Na? Wie isses?" sich ein konsequent nörgeliger und aufstöhnender O-Ton verbreitet, wo es nur noch darum geht was an dem AB schlecht ist/was hätte besser gemacht werden sollen/was zu high-fantasy/abgehoben/unlogissh/vorhersehbar/schlecht erdacht ist usw.

Ich frage mich, warum so viele von Euch überhaupt noch DSA spielen (oder sich damit beschäftigen), wenn es für Euch doch offensichtlich bestenfalls mittelmäßig ist.

Kritik ist ja schön und gut, aber das Nörgeln und Meckern wie blöd oder unglücklich die Redaktion/die Autoren dies und das wieder gelöst haben fängt echt an zu nerven. Von Euch würde ich gerne mal ein AB lesen...


Nox

P.S.: Ich hab das AB zu Hause und lese ihn gerade sorgfältig von Anfang bis Ende und muss sagen, dass es mit jeder Zeile besser wird. Auch auf das hier schon so arg gescholtene High-Fantasy-Ende bin ich sehr gespannt, denn ich mag es hin und wieder, wenn's so richtig zur Sache geht, auch wenn ich abseits von offiziellen AB's (ich schreibe in der Regel selbst) lieber Low-Fantasy vorziehe - dann ist der Kontrast umso größer und die Gruppe merkt dann erst richtig den Unterschied zwischen Abenteurer, Glücksritter und Held!

Nox

  25.09.2009, 10:13 - Beitrag

@ Allegro Raiadez
Meisterinformationen:
menschliche Schergen unter einem ASF-Paktierer im 4. KdV
  25.09.2009, 10:33 - Beitrag
@High-Fantasy:

Wie ich bereits vor Wochen schrieb war mir diese Problematik, der Überraschungseffekt aufgefallen und darum auch bereits gesetzt.

Wenigstens mal eine Theorie die stimmt...:-)

Der Rest ist MI:
Meisterinformationen Infos:
Diener der Skrechu:
-Paktierer der Asfaloth während des Rennens, eine Achaz in Warunk

Alternativen IM Abenteuer

Auf Seite 8 findet sich der Hinweis , dass das AB auch mit Anpassungen ohne das Grande-Finale in Warunk stattfinden darf....soll. Wems also zu High-Fantasy-Schienen-mässig zugeht:
das ist auch möglich.

Das Rennen

Hübsch, aber (ohne femininfeindlich zu wirken!)zuviele zu ähnliche weibliche Mitfahrerinnen. Da werden meine Spieler Merkprobleme bekommen.....
Außerdem vermisse ich den Enkel von Jast Gorsam, nen Nivesen, mehr Exoten und andere im Teilnehmerfeld.

Das Ende

Mir hingegen sagt das dereverändernde Ende schon zu. Es ist halt ein AB dass den Helden Erfolge gönnt auf die man in mancherlei Spielrunden lange warten musste. Ich finde es epochal und beim Durchlesen auch echt gut.....und ja:
Teilweise ist es ein Roman, der Handlungspielraum der Helden ist oft eingeschränkt.
Der Thread

Bitte lasst die Diskussion hier aber nicht zur gigantomanischen Abrechnung mit der Redax, dem Metaplot, Herrn Finn, Herrn Hamelmann usw. verkommen.
Das hat "Donner und Sturm" nicht verdient. Ich bin sehr dankbar dass es erschienen ist und als alter "Märchenonkel" und "Abenteuerbastler" werde ich ne irre Freude daran haben es auf meine Spielrunde zuzuschustern.
Es wird, denke ich, wie JdF Kritiker und Polemiker anziehen wie Motten das Licht- für mich als alten Nostalgiker und DSA´ler seit 1986 strahlt es dagegen in Eterniumglanz, trotz spröder, zuoft verwendeter niederhöllischer Risse und Wirrungen......


Dschadir
  25.09.2009, 10:44 - Beitrag
Ich habe den Band durchgelesen und finde es gerade hier doch sehr schade, dass gerade auch Leute die noch keine Zeile darin gelesen haben, geschweige denn den Band überhaupt besitzen, solche negativen Äußerungen ausüben.

Größte Kritik und die sollte den Autoren noch mal klar gemacht werden, ist das enorme Zeitproblem, weil das Abenteuer viel zu spät erschienen ist. Das war ganz schlecht.

Inhaltlich aber ist das Abenteuer absolut spitze. Die Einfallsreichtum der Autoren ist hoch, dabei schaffen sie es aus meiner Sicht tatsächlich alte Plotstränge logisch zusammenzuführen.
Das Rennen ist handwerklich stark, Rahmen und Hintergrund sind ausreichend unterfüttert. Klar kann man keine Stadtbeschreibungen mitliefern, bei den vielen Großstätten hätte man noch einmal 40 Seiten dranhängen können.
Das Abenteuer selbst wirkt jedoch keinesfalls gequetscht, für die Etappen und Aufgaben der Helden wird genug Platz eingeräumt.

Die Teilnehmer des Rennens sind allesamt gut beschrieben, leider fehlen einige Porträts, dabei fällt mir ein, dass einige Illustrationen nicht an den richtigen Stellen platziert waren, handwerklich sind sie aber sehr gut. Nur das Bild, wo Ayla vor Leomar kniet kommt mir irgendwie blass bis kindisch vor, die Illustration ist zu oberflächlich geraten.

Die Erkenntnisse am Ende des Rennens wird die Helden wie ein Schlag treffen, selten habe ich einen so guten Überraschunugseffekt für die Spieler in einem Abenteuer erlebt, der auch noch hervorragend vorbereitet wird.
Über die letztlich Konsequenz und den Zweck des Donnersturms kann man verschiedener Meinung sein, denn dann driftet das Abenteuer in der Tat in High-Fantasy ab, obwohl es zuvor absolut bodenständig war. Mich persönlich hat diese Entwicklung äußerst angesprochen, es wirkte nicht unpassend oder sorgt für einen Bruch in der Handlung.
Der Kampf gegen den Schwarzen Wagen wird sicherlich ein besonderes Ereignis in der Spielrunde, wenn man solche Szenen mag. Die Befreiung Emers erachte ich dann als absolut überfällig und ich bin sehr froh, dass es hier endlich geschieht. Auch hier zeigen die Autoren Einfallsreichtum: Die Ketten, an denen Emer hängt, könnte sie jederzeit selbst lösen, doch dadurch würde sie das Omegatherion befreien, dass nur an dem Willen Emers und ihren Ketten gebunden ist. Aber genau das ist es ja, was die Helden erreichen wollen/sollen. Kritisch kann man natürlich nur sehen, dass man praltisch ohne wirklichen Plan nach Warunk fährt und einem dann dieser Zufall in die Hände spielt.

Insgesamt werden meine Erwartungen absolut erfüllt und ich würde dem Band auch volle 10 Punkte zugestehen, das fürchterliche Zeitproblem (siehe oben) zwingt mich jedoch zum Abzug von einen Punkt.
Im Fazit erwähnenswert ist sicherlich noch, dass der letzte Teil des Abenteuer erheblich vom Spielstil der Gruppe entweder positiv oder negativ gesehen werden kann, bei mir hat es hohen Anklang gefunden.

Roban Grnstein ausgelogg

  25.09.2009, 10:58 - Beitrag
Hm, ich bin zwiegespalten - im doppelten Sinne.

Einerseits: Der Donnersturm Part klingt interessant, sicherleich eine nette Sache. Und, hey, Donnersturm IST Kult. Das würde ich mir tatsächlich kaufen.
Andererseits: Das was danach kommt klingt nach JdF Epik - äh, nee Danke! Sowas muss echt nich nochmal sein...

An sich kein Problem man kann es ja weglassen. Kommen wir aber zum zweiten Problem: Einerseits mag ich DSA und würde es gerne unterstützen. Andererseits hasse ich diese Art von super-epic-high-fantasy Abenteuern und will sie ganz bestimmt nicht fördern...

Ja was nun? Buhu!
Kann man den Donner auch ohne den Sturm getrennt erwerben?
Zitat:
Ich frage mich, warum so viele von Euch überhaupt noch DSA spielen (oder sich damit beschäftigen), wenn es für Euch doch offensichtlich bestenfalls mittelmäßig ist.
DSA ¬ offizielle Abenteuer.
DSA an sich ist nett. Das Setting und große Teile der Spielwelt auch. Aber die ABs der letzten Zeit sind halt nicht für Jedermann.
Zitat:
Kritik ist ja schön und gut, aber das Nörgeln und Meckern wie blöd oder unglücklich die Redaktion/die Autoren dies und das wieder gelöst haben fängt echt an zu nerven. Von Euch würde ich gerne mal ein AB lesen...
Nicht das ich mich rechtfertigen müsste, aber du kannst gerne im Hexenkessel schaun, da findet sich eines von AAS 2008.

Roban

Akjosch ausgeloggt

  25.09.2009, 11:05 - Beitrag
Ich habe irgendwie das Gefühl, daß die zwei Teile des Abenteuers - das eigentliche Rennen und die Ereignisse danach - zwei ganz unterschiedliche Gruppen benötigen. Die Sorte von Charakteren, die ich für die Aktion nach dem Rennen nehmen würde, würden im eigentlichen Rennen nach den ersten zwei, drei Stunden keine Konkurrenz mehr haben ...

Fystanithil

  25.09.2009, 11:19 - Beitrag
Ich erkenne meine bisherige Meinung zu Donner & Sturm in Endijians Post sehr gut wieder.

Allen, die hier wegen 'High-Fantasy', 'plötzlicher Umbruch' und so herumnörgeln, ohne das Abenteuer selbst gelesen zu haben, empfehle ich den mythologischen Hintergrund des Donnersturms im Hintergrundkapitel des Abenteuers zu lesen.

Artosch Sohn des Alrix

  25.09.2009, 11:20 - Beitrag
Zitat:
Allen, die hier wegen 'High-Fantasy', 'plötzlicher Umbruch' und so herumnörgeln, ohne das Abenteuer selbst gelesen zu haben, empfehle ich den mythologischen Hintergrund des Donnersturms im Hintergrundkapitel des Abenteuers zu lesen.
Was steht da was im WdG nicht steht?
  25.09.2009, 11:46 - Beitrag
Zitat von A:
Wie kann jemand solchen Kaliber Jahrzehnte lang unbemerkt durch Aventurien strommrn?
Das wird im AB geklärt.
Zitat von A:
Welche Auswirkungen hat seine ,Rückkehr'?
Wird auch kurz erklärt (bzw. die gesamte Situation).
Zitat von A:
Der Rondrakult weiter im Aufwind und nichts ändert sich
Klar, die Göttin spricht sogar zu den Gläubigen. ;)

Artosch Sohn des Alrix

  25.09.2009, 12:07 - Beitrag
Zitat:
Das wird im AB geklärt.
Gut? Oder waren die NSC's nur wieder zu doof?
Zitat:
Wird auch kurz erklärt (bzw. die gesamte Situation).
Was sich in wie weit mit dem WdG deckt?
Zitat:
Klar, die Göttin spricht sogar zu den Gläubigen. ;)
Was nichts heißen muss, die Praioskirche hat ja auch schon mehrfach direkte Ansagen vom Chef ignoriert.

KlickKlack

  25.09.2009, 13:05 - Beitrag
Grade die Warunkei ist eigentlich nur knapp als Nachspiel mit viel Kampf beschrieben. Sieht nach viel aus, wird aber sehr knapp zusammengefasst...
Meisterinformationen:
Helden/Donnersturm mit Leomar fliegen zur Pyramide...
Helden/Donnersturm mit Leomar kämpfen sofort gegen Borbarads Schwarzen Wagen...
Helden/Donnersturm mit Leomar gewinnen...
Helden werden abgesetzt um Emer zu befreien...
Donnersturm mit Leomar fliegt weiter...
Helden finden ganz schnell bestgehütetes Geheimniss Razzazors raus...
Hleden befreien Emer, töten auf dem Weg halben Nekrorat. Emer tot, das Omegatherion befreit...
Donnersturm fliegt in Omegatherion...
Donnersturm entrückt, Omegatherion tot...
Vision von Rondra: `Ha ha ha ich war nie die Göttin des Krieges ich war immer nur die Göttin der Ehre und des Kampfes!`
Helden stehen dumm da und sollten sich schnell absetzen...
Zur umfassenden, so überraschenden Mythologie:
Meisterinformationen:
Der Donnersturm ist, nach Raidri der wie wir wissen nur eine Finte war (nette Idee von Hadmar) die zweite Langzeitwaffe Rondras, vielleicht ihr `todesstoß`? Donnersturm wurde nur auf geschaffen um mit Leomar, der dafür 1.900 Jahre schlafen musste, das Omegatherion zu vernichten...
Für mich entschieden zu megalomanisch... Man gewinnt wieder einmal den Eindruck, als sei die Redaktion mit der eigenen Schöpfung nicht zufrieden. Nach der Auflösung Schwarz Araniens wird nun auch der Nekromanten Rat im Vorrübergehen vernichten... Halte ich für schlechten Stil und im Grunde auch für langweilig...
Das Abenteuer entspricht ganz und gar dem, was in den Diskussionen der letzten Zeit als `Roman` beschrieben wurde...

Roban Grnstein ausgelogg

  25.09.2009, 13:34 - Beitrag
@KlickKlack:
Danke! Aber ich glaube jetzt versteh ich es! Das ist die Retourkutsche!
Meisterinformationen:
Ihr habt uns damals im JdF aus der Luft angegriffen - und jetzt kommt der Vergeltungsschläg! BÄM!
Ihr zerstört unsere Stadt des Lichtes? Dann nehmen wir eure Pyramide der Dunkelheit auseinander!
Für diejenigen die JdF mochten sicherlich eine belustigende Statisfaktion...
@Magnus:
link

Roban

PS:
Meisterinformationen:
Das mit Rondra is jetzt nicht so überraschend - ich hab sie eh nie als Kriegsgöttin verstanden... :D

Duglim

  25.09.2009, 14:09 - Beitrag
zum Abenteuer (habe es mir einmal ganz durchgelesen):

1.Teil (das Rennen selber): gut gelungen ! Eine sehr gute Mischung aus "old-school" und Neuerungen, nebenbei noch ein paar interessante alte Geheimnisse ... von mir 8-9/10 Punkten (freue mich schon darauf, das mal zu meistern ...)

2.Teil (Warunk): wirkt etwas "angepappt"; wenn ich es meistere, werde ich wohl zwischen das Ende des Rennens und das Himmelfahrtskommando ( ;-) ) eine Ruhephase setzen, in denen sich die Helden mit eigenen Plänen,
Meisterinformationen:
den männlichen Amazonen (Emmerich wird bei mir wohl nicht der letzte seiner Art sein), den Plänen der Skrechu oder allgemein den SL (mit Schwerpunkt der Warunkei) beschäftigen werden. Wenn alles perfekt läuft, schmieden sie dann mit Gerborod/Leomar zusammen einen Plan, der dann zu dem angedachten Ende führt. (Das kann man dann wieder fast 1:1 übernehmen, denn welcher Held träumt nicht davon, auf einem sturmumtosten Gipfel ein großes Tier (und in diesem Falle DAS GROOßE TIER) zu plätten !) Je nach Vorgehen der Helden werde ich vielleicht den Wagenkampf (für die Helden) weglassen (die Kombo Wagenkampf-Downtown Warunk-Pyramide macht einen ziemlich heftigen Eindruck !), oder es kommt zu einem Helden-Massenangriff, an dem alle, die das Rennen erfolgreich beendet haben teilnehmen (z.B. Ypolitta (die hat bei Rondra schließlich einiges gutzumachen !) bzw. Luca und Leomar kämpfen unterstützt von Sawine im Streitwagen, Rastarson und die Basiliskentöter halten in der Unterstadt den Rücken frei wärend für die Helden der Endkampf auf der Pyramide bleibt) [während die Grolme schonmal beginnen, die Schätze zu sichern];
wichtig ist mir aber, daß die Helden das aus eigenem Entschluß machen, und nicht, weil es ihnen eine Statue und ein NSC so befohlen haben. Weil man dort etwas Arbeit investieren muß, bekommt dieser Teil nur 5/10 Punkten (auch, weil oft auf andere Publikationen (Märchenwälder Zauberflüsse, RdK,) verwiesen wird, die ich nicht habe)

Da der Warunk-Teil mit 14 Seiten (von 119) aber vom Umfang recht gering ist (ich hoffe, Roban, die Info hilft dir), komme ich auf eine Gesamtnote von 8/10 Punkten, also ein ordentliches Abenteuer; wenn ich etwas Arbeit investiere, hoffe ich aber, daß es für meine Spieler ein gefühltes 9/10 (oder besser ;) ) Abenteuer wird.

(persönliche) Hoffnung für die Zukunft: Ich fände es gut, wenn die Skrechu mit ihren Plänen Erfolg hätte;
Meisterinformationen:
ein paar kleine Skreche wären sehr interessant; ggf. - da die verbliebene Omegatherion-Masse ja jetzt von Rondra "verunreinigt" ist - kommen die ja gar nicht nach ihrer Mutter ... und die Skrechu könnte sich im Dschungel um die (vergebliche) Erziehung ihrer Kleinen kümmern ;)
  25.09.2009, 15:19 - Beitrag
Moderationsanmerkung

Bitte Leute, haltet die Zügel straff und fest! :) In DIESEM Thread bitte zum _Abenteuer_ selbst, eurer Einschätzung der Publikation (WENN ihr sie _habt_ und _kennt_!!!) und zu allem, was das Abenteuergeschehen als solches betrifft, diskutieren.

Für alle Implikationen auf
a) die aventurische Fortschreibung der Geschichte
b) die irdische redaktionelle Konzeption und Präsentation von lebendiger Geschichte
c) mythologischen Spekulationen und Diskussionen

bitte JEWEILS in eigenen Threads (die, wenn sie nicht schon existieren), von euch noch zu erstellen sind.
Gern könnt ihr dahinter ein "MI" setzen und im Eingangsposting "Aus aktuellen Anlass bezüglich Donner und Sturm ..." oder so schreiben, damit der Fokus klar ist.

Alle allgemeine Verunsicherung, Behauptung und klare Analyse bezüglich der allgemeinen (IRDISCHEN) Redaktionsplanungen des lebendigen Aventuriens wurden in Die ultimative Metaplot-Analyse verfrachtet. (Das Unterthema der konkreten Präsentation der lebendigen Geschichte kann auch in Unterstützt DSA das Spiel am Kanon weiterdiskutiert werden.)

Alle Äußerungen zur "wahren" (mythischen) Natur Rondras und der Implikationen auf ihre Kirche in Aventurien bitte in Rondra, die Göttin des ... diskutieren.

vielen Dank im voraus und viel Spaß weiterhin wünscht
Magiermogul

Estravias

  25.09.2009, 15:52 - Beitrag
Nun habe ich das Abenteuer auch das erste Mal überfloge und teilweise durchgelesen und muss sagen: Nicht schlecht. Das Rennen ist sehr interessant gestalt, das Teilnehmerfeld sehr interessant gestaltet (Prominenz, Kinder von Prominenz, Exoten und normale Fahrer) und es gibt einige schöne High-Lights.
Nett auch dass viele alte Bezüge im Rennen (und im Final) aufgegriffen werden. Darunter eben auch die Entstehung der Amazonen.
Meisterinformationen Donner und Sturm :
Vor allem die Idee dass einer der drei "verräterischen Männer" überlebt hat, seine Familie NL verpflichtet und sein Nachfahre nun am Rennen teilnimmt gefällt mir sehr gut.
Bei dem Final bin ich wirklich etwas zwiegespalten. Es ist natürlich sehr episch und packend gestaltet und gibt den Helden einige Erfolgserlebnise. Und es hat zwei schöne Highlights:
Meisterinformationen Donner und Sturm:
Und auf den der paktierende Held aus JDF eingegangen wird und dieser sich hier den Helden in den Weg stehlen und sein Ende finden kann gefällt mir.
Ebenso natürlich der Kampf gegen den Schwarzen Wagen Borbarads. Ein weiterer alter Faden der sehr schön aufgegriffen wurde. Zumal Sirion Girm den Wagen steuert was einen Bezug zum Donnersturm schafft.
Trotzdem ist das Final zu sehr Deus-Ex-Maschina für meinen Geschmack. Natürlich auch High-Fantasie aber im Grund noch in relativ harmlosen Rahmen. Eher wie Rausch der Ewigkeit und weniger wie JDFs.
Meisterinformationen Donner und Sturm:
Der Donnersturm durchquert das Alptraumgewitter und schafft es sogar das Omegatherion zu bannen. Ziemlich viel Stoff für ein Abenteuer dass eigentlich um ein Wagenrennen geht. Vor allem lustig das eine Deus-Ex-Maschina (das Alptraumgewitter) von einer anderen (dem Donnersturm) besiegt wird.

Und natürlich frage ich mich wozu man den Nekromantenrat in "Der Unersättliche vorgestellt hat wenn man ihn jetzt schon wieder teilweise absägt und um drei/vier Mitglieder bringt: Sowohl Rakolus, Sirion Grim, Farruka (im Unersättlichen erwähnt) und der gefallene JDF-Helden sind dann im offiziellen Aventurien Geschichte.
Und in nicht allzu ferner Zeit wird der Rat wohl Hopps gehen. Was etwas seltsam ist da er bisher ja nicht wirklich viel gemacht hat und ich die Idee ganz gut fand.
So bleiben bei mir jetzt gemischte Gefühle zurück. Ich kann das Abenteuer trotzdem empfehlen. Es lohnt sich und bietet viel Spaß. Auch das Final kann spannenden sein für Helden die es ordentlich krachen lassen wollen ist aber definitiv nicht jedermanns geschmack.
  25.09.2009, 16:19 - Beitrag
Zitat:
Das Abenteuer entspricht ganz und gar dem, was in den Diskussionen der letzten Zeit als `Roman` beschrieben wurde...
Danke @Klickklack für die Info, dann kann ich mir den Kauf wohl mal wieder sparen... Ich hatte irgendwie befürchtet, daß der große Donnersturm für etwas noch Epischeres herangezogen wird (oder sollte man sagen: mißbraucht?). Auch die übrigen Zitate klingen in dieser Richtung. Nicht mein Spielstil, sorry.
  25.09.2009, 19:19 - Beitrag
Eine Frage: ich habe vom "schwarzen Wagen des Borbarad" noch nie etwas gehört oder gelesen. Wo kam der denn vor und was hat er getan? Der Donnersturm hat 25 Jahre Aufbauzeit und diverse Auftritte gehabt, er wurde also einigermaßen gut aufgebaut. Was war mit Borbarads Kiste (hat der nicht immer einen Dämon geritten, einen Karakil)?
  25.09.2009, 19:23 - Beitrag
Nein, der Schwarze Wagen wird in der G7-Kampagne erwähnt und taucht dort auch samt Borbi auf. In Borbarads Erben wird er meine ich auch erwähnt. Bisher war es niemandem gelungen ihn zu zähmen oder so ähnlich.
  25.09.2009, 19:44 - Beitrag
Ja, das mit Borbarads Erben ist korrekt.

Tjanalf

  25.09.2009, 20:03 - Beitrag
Was passiert mit Leomar nach dem Abenteuer? Verschwindet er auch oder steht er bereit, um gegen den Aikar um den Platz in Alveran zu kämpfen?

KlickKlack

  25.09.2009, 20:05 - Beitrag
Ayla wird gegen den Aikar kämpfen... das ist doch eigentlich bereits beschlossene Sache...

Tjanalf

  25.09.2009, 20:12 - Beitrag
Naja eigentlich. Ein Heiliger wie Leomar von Baburin wär aber doch ein Gegner ganz anderen Kalibers *g*
  25.09.2009, 20:12 - Beitrag
Fokus! :)

KlickKlack

  25.09.2009, 20:21 - Beitrag
Ist Ayla nicht längst eine Redaktionsheilige ?

Schmalrik

  25.09.2009, 20:50 - Beitrag
Ich habe es einmal durchflogen und befinde das AB und den Plot auf den ersten Blick für gut. Gut ich spiele das Spiel auch seit dem 75. Donnersturmrennen, bin also ein wenig old-school.
Denke meine Spieler werden mir zustimmen, die haben nämlich noch die Helden des JdF die lustig vor sich hin dümpeln.

Ein "gut gemacht" von meiner Seite aus an die Herren Hamelmann und Finn.

Werde bestimmt auch noch ein paar Klinken und Fehler entdecken, aber ich bin zum Glück geistig nicht so unflexibel um die Dinge für mich und meine Gruppe gerade zu biegen.


Aske

  25.09.2009, 21:27 - Beitrag
Mir gefällt's auch - die übliche Jammerei der DSA-Verbesserer KlickKlack & Co. war ja nicht anders zu erwarten.

Insgesamt macht "Donner und Sturm" nach dem ersten Durchlesen einen sehr ordentlichen Eindruck - besonders gefallen haben mir die Reminiszenzen an das letzte Rennen, da wurden Kindheitserinnerungen lebendig.

Das bereits (interessanterweise teilweise sogar in Unkenntnis des Abenteuers) viel gescholtene Ende in Warunk ist m. E. ein gelungenes Finale für ein Artefakt wie den Donnersturm. Irgendwie macht dieser Twist die ganze Sache mit dem Wagen auch insgesamt runder - es ist halt nicht mehr nur "Die Rondra lässt alle paar Jahre mal ein Rennen veranstalten und der Sieger darf dann für ein paar Jahre mit ihrem Porsche fahren.", sondern der Donnersturm und die damit verbundenen Rennen haben damit einen richtigen Sinn und Zweck erhalten.
  25.09.2009, 22:25 - Beitrag
Ich kann mich Aske und Schmalrik eigentlich nur anschliessen. Habe es etwas genauer überflogen und für gut befunden. Ein paar Punkte meinerseits:
-Manche Ereignisse oder Orte sind nicht haarklein dargelegt und beschrieben, aber das finde ich auch ganz gut so, weil man so als Meister befreiter, gerade in solchen metaplothaltigen ABs, rumgestalten kann, ohne das man sich denkt, dass man gegen die offiziellen Entwicklungen in Aventurien meistert.
- Das Teilnehmerfeld finde ich ausgewogen, gut zusammengestellt und bietet neben den gesetzten Entwicklungen genug Raum für individuelle, unterhaltsame (lustig oder auch nicht) Episoden. Ich sehe schon vor meinem geistigen Auge, was für einen Spass meine Gruppe(n) mit den Zwergen oder Grolmen haben werden. Die Teilnehmer werden auch besser (breiter) dargestellt als beim 75.Rennen.
- Gerade hänge ich noch mit einer Gruppe im JdF fest und ich denke, dass man gut den Bogen vom JdF zu DuS schlagen kann. Inhaltlich geht ja gerade das Ende von DuS in Richtung Teilepilog oder so ähnlich zu JdF.
- Alle die das 75.Rennen kennen, werden auch hier und da in Erinnerungen schwelgen können.
- Die Entscheidung die Donnersturm-Serie zu beenden kann ich mittragen, u.a. aus Erwägungen, die schon getätigt wurden, weil so ein alter Zopf auch mal abgeschnitten werden sollte und auch weil es in so einem Stil gemacht. Einfach "nur" noch ein Rennen mit Zieleinfahrt als Ende zu machen, hätte zwar auch funktionieren können, aber so wird dieses Rennen noch sehr lange in Erinnerung bleiben. Desweiteren könnte ich meine Gruppe nicht noch in ein drittes Rennen schicken.
- Ich weiß nicht, ob man das Abenteuer nicht mit Knalleffekten überfrachten wollte, aber die Endauseinandersetzungen mit den Widersachern im Teilnehmerfeld hätte man noch was aufplustern können. Das kann man natürlich noch selbst machen.

Mehr fällt mir jetzt im Moment nicht dazu ein, aber wenn mir noch was einfällt, melde ich mich. Ach ja, ich werte mal das "gut gemacht" zu einem "super gemacht" auf und spreche meinen Dank an die Autoren aus. Im Angesicht der ganzen Diskussionen über die Entwicklung Aventuriens und von DSA wollte ich nur mal kundtun, dass die neueren Publikationen (so ab Ende der 3.Edition bis jetzt) öfter und/oder besser den Geschmack und Stil meiner Gruppen und von mir getroffen haben als davor. Das ist zwar nicht repräsentativ, aber wenn anderswo geschrieben wird, dass so viele Leute die neueren Entwicklungen (JdF, etc.) nicht mögen, kann so ein Statement auch mal gut sein.

Estravias

  25.09.2009, 22:28 - Beitrag
Nun um mal ein paar versöhnliche Töne anzustimmen: Ich denke zumindest der Rennteil hat jedem gefallen. Bisher dreht sich die Kritik ja nur um den letzen Abschnitt - ein wenig Schade eigentlich dass nur über 1/5 des ganzen ABs gesprochen wird.

Außerdem - und da denke ich können auch viele zustimmen - kann man ja das letze Kapitel auch abändern/weglassen. Die Grundidee dahinter mit
Meisterinformationen:
(Leomar und seiner alte Feindin und dem Donnersturm als Waffe gegen das Omegatherion)
ist ja auch nicht schlecht.
Und das Duell mit der Kutsche ist auch gut.
Nur über die Umsetzung läßt sich eben streiten. Denn einen Gefällt es denn, den anderen nicht.

Ich persönlich würde mich jedenfalls freuen von den Autoren zu hören warum sie sich für dieses Ende entschieden haben
Meisterinformationen:
und beschlossen haben Rakolus über die Klippe springen zu lassen
. Nicht weil ich eine "Rechtfertigung" hören möchte, sondern ich bin einfach Neugierig und an der Idee dahinter interessiert. Dadurch kann ich es dann selbst wahrscheinlich auch besser nachvollziehen.

KlickKlack

  25.09.2009, 22:34 - Beitrag
Zitat:
ein wenig Schade eigentlich dass nur über 1/5 des ganzen ABs gesprochen wird.
Aber dieses 1/5 ist eben unglaublich bombastisch... wir sprechen immerhin vom Omegatherion dem ultimativen Monster...
  25.09.2009, 22:45 - Beitrag
Zitat von E:
ein wenig Schade eigentlich dass nur über 1/5 des ganzen ABs gesprochen wird.
.

Es wurde über die ersten 4/5 des AB gesprochen. Praktisch jeder hat ausdrücklich das Rennen gelobt, bzw. sieht hier keinen großen Schwachpunkt.

Das letzte Fünftel bekommt deshalb nur mehr Aufmerksamkeit, weil es metaplotiger ist und wesentlich größere Probleme verursacht als der Rest.

Estravias

  25.09.2009, 22:46 - Beitrag
Zitat:
Aber dieses 1/5 ist eben unglaublich bombastisch... wir sprechen immerhin vom Omegatherion dem ultimativen Monster...
Bei nährer Betrachtung ist dass wohl auch eins der Dinge die mich stören. Dass das eigentliche Rennen, worum es in dem Band größtenteils gehtin den Hintergrund rückt weil viel größere Dinge geschehen.

Aske

  25.09.2009, 22:46 - Beitrag
Retconning - wenn ich das schon höre...

Die Anwort auf die letzte Frage von Estravias würde mich auch interessieren - das fand ich schon ein bisschen schade.
  25.09.2009, 22:49 - Beitrag
Mal eine ganz andere Sache:

Sind in dem Abenteuer endlich mal brauchbare Streitwagen-Regeln drin? Bisher gab es ja leider keine.
  25.09.2009, 22:52 - Beitrag
Normalerweise wäre besser gewesen, es hätte zwei anstelle von nur einem AB gegeben. Der erset Teil hätte das Rennen un die Offenbarung des Leomar beinhaltte, der zweite Band ausführlicher die gesamte Rückeroberung Warunks und die Befreiung Emers.
Dann hätte das Ganze auch nicht so gestaucht gewirkt, so wie jetzt. Es ist nämlich schade, dass dieses Ereignis nur so wenig Platz bekommen hat. Da hätte man dann den Akteuren des Nekromantenrates auch noch mehr Handlungen einräumen können, man hätte die Golgariten und die Mittelreicher in die Schlacht schicken können. Ganz zu schweigen davon, dass man der Kaiserin hätte gönnen können, noch mal mit ihrer Mutter zu sprechen.

Estravias

  25.09.2009, 22:54 - Beitrag
Jede Mengel Regeln sogar. Ich habe mir den Teil noch nicht durchgelesen (hatte schon Probleme mit den Seekampfregeln) aber bei Überblättern erschienen sie sehr umfangreich und ausführlich.
  25.09.2009, 22:59 - Beitrag
Danke. Ich meistere bei meiner Gruppe gerade das 75. Donnersturmrennen nach DSA 4.1 und musste mir alle Streitwagen-Regeln aus den Fingern saugen. Werde mir dann Donner und Sturm zulegen nur um die Regeln zu haben. Natürlich werde ich es auch irgendwann spielen/ meistern doch noch sind wir 1006 BF.

KlickKlack

  25.09.2009, 23:00 - Beitrag
Zitat:
der Kaiserin hätte gönnen können, noch mal mit ihrer Mutter zu sprechen.
Die kann sie sich ja jetzt als Kette um den Hals hängen.

Akjosch ausgeloggt

  25.09.2009, 23:09 - Beitrag
Kleine Anfrage an die, die das Abenteuer bereits haben: Welche Rolle spielen die beiden Boronskirchen bei der Zerschlagung des Nekromantenrates?

Estravias

  25.09.2009, 23:20 - Beitrag
Zitat von Akjosch ausgeloggt:
Kleine Anfrage an die, die das Abenteuer bereits haben: Welche Rolle spielen die beiden Boronskirchen bei der Zerschlagung des Nekromantenrates?
Eine kleine Korrektur: der Nekromantenrat wird nicht zerschlagen. Er verliert nur einige prominente und einige gesichtslose Mitglieder und wird dadurch geschwächt.

In dem Abenteuer spielt die Boronkirche jedenfalls keine Rolle. Die einzige Kriche die hier eine Rolle spielt ist die Rondrakirche (nicht verwunderlich bei dem Gefährt).

Am Ende des Abenteuers ist dann noch von einem geplanten Schwertzug der Rondrakriche in die Warunkei die Rede - allerdings auch ohne die Boronkirche zu erwähen. Es bleibt aber zu hoffen dass die dabei nicht vergessen wird.

Akjosch ausgeloggt

  25.09.2009, 23:26 - Beitrag
@Estravias:

Die Boronkirchen. Es gibt in Aventurien zwei davon, und ich habe mit Absicht nach dem Beitrag der beiden gefragt.

Estraivas

  25.09.2009, 23:33 - Beitrag
An die Al'Anfaner habe ich bei der Warunkei nicht gedacht, mein Fehler. Ändert aber nicht groß was an der Aussage. Keine der beiden Boronkrichen wird irgendwo erwähnt.
  26.09.2009, 07:14 - Beitrag
Zitat von KlickKlack:
Die kann sie sich ja jetzt als Kette um den Hals hängen.
Beitrag negativ bewerten
Das ist ein ziemlich kranker Gedanke. Das gefällt mir :) *

* Und bevor irgendwas falsch verstanden wird:
Meisterinformationen DS:
Emers Leiche wird nicht gefunden, wohl aber Perlen des Warunker Perlenschatzes, auf welchen nun ihr Gesicht zu sehen ist. Und diese bringen Glück
  26.09.2009, 10:30 - Beitrag
Für alle die mal allgemeine, neutrale Infos mögen:

- das AB (reine Handlung) hat 73 Seiten(von Seite 9-82) , wenige Illus, viel Text....wirklich viel Text, viel Handlung. Ich würde inklusive rundum ausgespielter Rennszenen hier und da das AB auf 7-9 Spielabende a 6-12 Stunden ansetzen. Entgegen anderslautender Aussagen kostet es 20 Euro.

- Seite 5-9 sind Vorworte, Flufftexte, Kurzzusammenfassung, Einstieg und Vorschläge wie Helden ohne bisherige grosse Rennerfahrung eingebunden werden können, bspw. durch Botenszenarien etc... Zudem eine VORGESCHLAGENE ALTERNATIVhandlung für Leute und Runden die es nicht so mit der "groben Kelle" mögen...

- von Seite 83-114 finden sich insgesamt 8 (!!!) Anhänge mit den Teilnehmern des 76. Rennens (mit ordentlichen Kampfwerten ala DSA 4.1.- würde manche auf 10.000 AP schätzen), Quellentexte und Handouts, Allgemeines zum Rennen am Spieltisch- Tipps und Tricks quasi, Regeln für Wagenrennen in Aventurien (9 Seiten ausführlichst, mit allem was man braucht inklusive optionaler Expertenregeln), es folgt Anhang V mit ner guten alten Old-School-Zufallsbegegnungstabelle, Anhang VI mit ner Übersicht über die Nebenstränge des Hauptplots- höchst hilfreich wegen der NSC-Handlungen....zuguterletzt eine Karte und dann die Medienempfehlungen.

- rein handwerklich gesehen also einiges drin.

Ich denke, sobald ich nächste Woche frei habe werde ich mal in medias res gehen.
Schliesslich baue ich noch mindestens vier weitere Gespanne aka Alte Bekannte der Helden ein.....:-)

Eterniumglanz? In meinen Augen zumindest schon! :-)

Dschadir

Ein Dmon auf Abwegen

  26.09.2009, 10:48 - Beitrag
Wie umfangreich sind den die Streitwagenregeln? Und was wird den dort alles geregelt?

Ein Dmon auf Abwegen

  26.09.2009, 10:57 - Beitrag
Zitat:
Danke. Ich meistere bei meiner Gruppe gerade das 75. Donnersturmrennen nach DSA 4.1 und musste mir alle Streitwagen-Regeln aus den Fingern saugen. Werde mir dann Donner und Sturm zulegen nur um die Regeln zu haben. Natürlich werde ich es auch irgendwann spielen/ meistern doch noch sind wir 1006 BF.
Ne Billigere Altenative für Streitwagenkampfregeln könntest im Anhang des Rakshazrischen Arsenal finden, sind natürlich inoffiziel aber sollten ihren Zweck erfüllen. Regeln für Streitwagenrennen sind allerdings nicht enthalten.

Sha'Wush

  26.09.2009, 11:35 - Beitrag
Nach dem, was hier bisher über das den Abenteuer zu lesen war, scheint mir der Plot bzw. dessen Auswirkungen hinsichtlich Epik und Tragweite der Donnersturm-Thematik durchaus angemessen.

Was ich aber dann doch unverzeihlich und schlicht ärgerlich finde, ist das (scheinbare?) Ableben von
Meisterinformationen Donner und Sturm:
der guten alten "Heldenkaiserin" Emer.
Eine Figur, die sowohl aventurisch als auch irdisch noch zur alten Garde der NSC's gehörte.
Eine Figur, die über all die Jahre stetig an Coolness hinzugewonnen hatte.
Eine Figur, deren erzählerisches Potential noch lange nicht ausgeschöpft war.

Wirklich schade!
  26.09.2009, 11:57 - Beitrag
Ihr Ableben war wohl nach dem Schicksal im Jahr des Feuers kaum noch zu vermeiden. Daher eher Erlösung.

Nox

  26.09.2009, 12:35 - Beitrag
@ alle Interessierten

In den Anhängen finden sich etwa 10 Seiten Streitwagen-Regeln, die aus meiner Sicht ordentlich was hermachen und zu temporeichen, actiongeladenen Duellen mit Wagen und Waffen einladen.




Emer ni Bennain

  26.09.2009, 12:58 - Beitrag
Mal eine Frage: Sind für Gerberod eigentlich vorher/nachher Werte angegeben, ala Kampfwerte und Attribute?

Wie sind die denn so?

Die gleiche Frage interessiert mich auch bezogen aug Gilia von Kurkum...
ICh finde es sehr positiv, dass sich noch niemand hier im Thread über die Werte beschwert hat...schonmal ein gutes Zeichen!

Habe mein Exemplar leider noch nicht bekommen, dabei hatte ich es beim F-Shop bereits vor 2 Monaten bestellt...Naja, dafür bleibt es so spannender:)
Das meißte hört sich für mich sehr positiv an.

Wird in irgendeiner Form darauf eingegangen, welche Rolle "Gerberod" künftig im Schwertbund inne haben wird?

Vielen Dank für etwaige Antworten!


P.S.: Ein bisschen schade finde ich es schon, dass ich nicht überlebt habe, auch wenn mein Ableben auch stimmig ist/sein mag. Ich denke schon, dass man aus mir noch plottechnisch interessantes hätte rausholen können... Naja, vieleicht in meinem nächsten Leben...

Pendel

  26.09.2009, 13:11 - Beitrag
Zitat von Emer:
P.S.: Ein bisschen schade finde ich es schon, dass ich nicht überlebt habe, auch wenn mein Ableben auch stimmig ist/sein mag. Ich denke schon, dass man aus mir noch plottechnisch interessantes hätte rausholen können...
Ich stelle mir das gerade bildhaft vor....

"Mama, was starrst du mich so an?"
"Rohaja, Kindchen, ich starre nicht. Ich habe KEINE AUGENLIDER mehr..."

Grinsend, Pendel

  26.09.2009, 13:12 - Beitrag
Zitat von Emer ni Bennain:
Wird in irgendeiner Form darauf eingegangen, welche Rolle "Gerberod" künftig im Schwertbund inne haben wird?
Darauf brauch gar nicht eingegangen werden, da er nach seiner letzten Aktion im Abenteuer an Rondras Tafel weilt.

Emer ni Bennain

  26.09.2009, 13:19 - Beitrag
Danke Endijan von Tuzak für diese Teilantwort.:)

Sha'Wush

  26.09.2009, 13:20 - Beitrag
Zitat von Emer ni Bennain:
Ein bisschen schade finde ich es schon, dass ich nicht überlebt habe, auch wenn mein Ableben auch stimmig ist/sein mag. Ich denke schon, dass man aus mir noch plottechnisch interessantes hätte rausholen können...
Gerade letzterem kann ich nur absolut beipflichten!
Tja... aber es kam halt doch anders...
Damit bleibt mir dann wohl nur noch zu sagen:

Rest in Peace, Emer.
Von allen Reichsregenten der letzten 50 Jahre warst du die coolste!
  26.09.2009, 13:54 - Beitrag
Wo ich das Wort gerade lese: Reichsregentin.
Im Abenteuer wird sie immer als Reichsbehüterin beschrieben. Meines Wissens ist das nicht das Gleiche und Reichsregentin wäre richtig.

Ansonsten findet man doch viele Eigenschaften von Emer in Rohaja wieder. Ein Teil von ihr bleibt uns also erhalten.
  26.09.2009, 14:02 - Beitrag
@ Emer:
Verehrte Reichsregentin,
es werden Werte zu Gerborod angeben, die ihn regeltechnisch beschreiben sollen, wenn er seine Bestimmung noch nicht erkannt/akzeptiert hat. Erst danach kann sich sein volles Potential entwickeln, dafür wird aber auf Werte verzichtet. Werte solcher Personen werden bewusst freigestellt. Zu Gilia gibt es Werte, wie man es bei Meisterpersonen kennt. Wenn man da genauer einsteigen will, müsste ich nochmal nachgucken.

Gonzo Gonzales

  26.09.2009, 14:30 - Beitrag
Zitat von Dschadir der Kühne:
Bitte lasst die Diskussion hier aber nicht zur gigantomanischen Abrechnung mit der Redax, dem Metaplot, Herrn Finn, Herrn Hamelmann usw. verkommen.
Sorry, allerdings muss man Kritik an den Herren Finn und Hamelmann richten, die haben das Abenteuer ja verzapft und das da ESSENZEN wieder mit Füssen getreten werden, war in meinen Augen abzusehen und in diesem Abenteuer wackelt es wieder an den Grundfesten der Spielwelt. Daher muss ich einfach was dazu sagen:
Zitat von Aske:
Mir gefällt's auch - die übliche Jammerei der DSA-Verbesserer KlickKlack & Co. war ja nicht anders zu erwarten.
Finde die oftmals konstruktive Kritik an Essenzen, denn da mangelt es der DSA-Redax und den Autoren oft an Gespür, als Gejammer abzutun beleidigend. Was passiert in Donner und Sturm....
Zitat von KlickKlack:
Für mich entschieden zu megalomanisch... Man gewinnt wieder einmal den Eindruck, als sei die Redaktion mit der eigenen Schöpfung nicht zufrieden. Nach der Auflösung Schwarz Araniens wird nun auch der Nekromanten Rat im Vorrübergehen vernichten... Halte ich für schlechten Stil und im Grunde auch für langweilig...
... in der Tat mal wieder ein krasser Bruch im Gefüge der Spielwelt und zeigt nur das Chaos auf welches seit Jahren in der Redax zu vernehmen ist, sowie den Einfluss den einige Autoren haben. Das Tom Finn ein gutes Gespür hat was Dramatik und Spannung betrifft, allerdings auch gerne an die Belastungsgrenze der Spiel-Welt geht, das aber auch zugibt (siehe Phantastischer Realismus) ist ja allgemein bekannt. Das ganze ist aber kein Angriff gegen den guten Tim Finn sondern ein Angriff auf das Chaos in der Suppenküche der DSA-Redax (siehe Redax Kritik).

Mein Fazit: Denke die meisten haben halt in Bezug auf den alten Klassiker anderes erwartet, so wie ich, aber die Warnung war ja im Klappentext schon zu finden.
Zitat von Klappentext vom Abenteuer:
Seit der heilige Streitwagen der Kriegsgöttin Rondra vor 25 aventurischen Jahren das letzte Mal in einer abenteuerlichen Wettfahrt errungen wurde, hat sich in Aventurien viel verändert. Dieser umfangreiche Abenteuerband thematisiert neben dem eigentlichen Rennen etliche dieser Veränderungen und kulminiert in einem Rondra gefälligen Finale.

Borontreu

  26.09.2009, 15:37 - Beitrag
Wie wäre es denn, wenn sich die Leute, die hier so tolle Fragen stellen wie

- "Wie sind Gerobalds Kampfwerte?" oder
- "Was steht in den Streitwagenregeln alles drin?"

das AB einfach besorgen oder abwarten, bis sie es erhalten?

Erstens: Erwartet ihr wirklich, dass hier irgendwer all diese Infos abpinnt?
Zweitens: Was nützen euch diese Angaben vorab?
  26.09.2009, 17:48 - Beitrag


Zitat von Dschadir der Kühne:
Bitte lasst die Diskussion hier aber nicht zur gigantomanischen Abrechnung mit der Redax, dem Metaplot, Herrn Finn, Herrn Hamelmann usw. verkommen.
Zitat von Gonzo Gonzales:
Sorry, allerdings muss man Kritik an den Herren Finn und Hamelmann richten, die haben das Abenteuer ja verzapft und das da ESSENZEN wieder mit Füssen getreten werden, war in meinen Augen abzusehen und in diesem Abenteuer wackelt es wieder an den Grundfesten der Spielwelt. Daher muss ich einfach was dazu sagen:
Natürlich kann man die Autoren kritisieren, steht ja selbstverständlich jedem zu. Ich betonte eben aus meiner Sicht, daß ich dankbar wäre, daß es in diesem Thread hier alleine um die Bewertung des Abenteuers (wenn es dem Beitragsschreiber vorliegt) ginge.
Das spart lange Plotabtipperei und schaftt eine gleichwertige Diskussionsbasis, mMn.

Ich meinte mit obiger eigenzitierten Stelle auch daß der Thread nicht ausufernd und zerfasernd wie die Phantastische Realismus Diskussion werden sollte. Ein frommer Wunsch fürwahr, aber einer der mir subjektiv als AB-Besitzer und komplett Durchlesender legitim erscheint.
(Außerdem wies Herr Wachholz aka Magiermogul darauf explizit hin!)

@Leomar von Baburin:
Meisterinformationen MI eben:
Auch ich hätte mir ein Bleiben des Hernn Drachenherz in Aventurien gewünscht, eine dauerhafte Einbindung in die Rondrakirche, eine neue Option- eine andere Stilrichtung der R.Kirche. Das ist ebenso eine meiner vorher geäusserten Theorien gewesen. Aber ich kann als Freund der Handlung (auch des so genannten "angepappten Endes" nuneinmal auch mit diesem leben.
Den Heiligen am Spieltisch für seine Runde angemessen zu präsentieren wird mir persönlich eine Heidenfreude machen...
Und zu ausführliche Auszüge aus dem AB wird es durch mich nicht geben. Ich verweise hierzu auf meine obigen Ausführungen.

Ich bin jedenfalls vom Produkt "Donner und Sturm" überzeugt.....sehe es als gelungene Arbeit zum Thema "Rennen um ein göttliches Artefakt", "Helden vollbringen Heldentaten" und "Anklänge und Mythologisches zu DSA-Urgesteinen-einbauen".

Dies erfüllt es. Auch wenn es (wie ich erneut betonen möchte) meine sehr subjektive Meinung ist.

Dschadir

Ein Dmon auf Abwegen

  26.09.2009, 18:39 - Beitrag
Zitat:
Wie wäre es denn, wenn sich die Leute, die hier so tolle Fragen stellen wie

- "Wie sind Gerobalds Kampfwerte?" oder
- "Was steht in den Streitwagenregeln alles drin?"

das AB einfach besorgen oder abwarten, bis sie es erhalten?
Wieso sollte ich mir ein Abenteuer kaufen das mich nicht interessiert?

Rifa

  26.09.2009, 19:12 - Beitrag
Ein Dmon:
Ach so, du willst die Filetstücke bloß kostenlos bekommen, oder wie?
Sehr kollegial, wirklich :/

Rifa

PS: Und um das auch mal zu sagen: Ich finde das Abenteuer ABSOLUT GENIAL! Liebe Auitoren, vielen Dank dafür! Auf sowas hat die Spielergemeinde schon echt lange gewartet.

Ein Dmon auf Abwegen

  26.09.2009, 19:36 - Beitrag
Ne ich will nur wissen ob es die entsprechenden Regeln gibt und ob sie aus mehr bestehen als "Nehmen sie die Reiterkampfregeln und ersetzen sie Reiten durch Fahrzeuglenken".

Und wenn du wissen willst warum mich das interessiert, dann guck dir mal meinen Post auf der letzten Seite an. ;)

Auribiel

  26.09.2009, 19:41 - Beitrag
@Rifa:
Zitat:
Auf sowas hat die Spielergemeinde schon echt lange gewartet.
Das solltest du aber etwas differenzierter sehen. 'DIE Spielergemeinde' gibt es so gesehen nicht. Immerhin gibt es hier einige kritische Stimmen zu dem Abenteuer.

Caralon

  26.09.2009, 19:49 - Beitrag
@Rifa
laß mich deinen Post mit der Bemerkung: "...danke liebe Autoren, aber darauf hat die Spielergemeinde etwas zu lange und ohne hinführende Infos und Unterstützung gewartet...." sarkastisch ergänzen.

Und das ist der Grund, warum ich es nicht mehr kaufe.
  26.09.2009, 22:33 - Beitrag
Hallo Auribiel,
Zitat:
Was spricht dagegen, dass man so etwas von Seiten der Redax einplant und nicht zwangsweise genau vorgibt, wer bei so einem Kracher dabei ist? Und ganz offensichtlich von offizieller Seite überhaupt nicht berücksichtigt, was im ebenfalls von offizieller Seite vorgebenen Setting der Rabenmark bislang gespielt wurde/werden konnte?
Aha. Ich zitiere mal aus Donner und Sturm, Seite 8 (Abschnitt: "Das Donnersturmrennen ohne die Rahmenhandlung):

"Sie müssen diesen Teil nicht durchspielen – oder Sie koppeln ihn vom Rennen einfach ab und spielen ihn mit einer anderen Runde oder später mit den gleichen Helden durch."

Von Seiten der Redax ist nirgendwo zwingend eingeplant, dass es die gleichen Helden sind. Das ist für den bisherigen und auch den kommenden Metaplot vollkommen schnuppe und wird auch nirgends "genau vorgegeben". Oder welche Quelle habe ich in dem Zusammenhang übersehen?

Und was wurde denn jetzt nochmal zum Spiel in der Rabenmark vorgegeben, dem Donner und Sturm widerspricht?

viele Grüße, Mark

Auribiel

  26.09.2009, 22:40 - Beitrag
@Magiermogul:
Zitat:
"Sie müssen diesen Teil nicht durchspielen - oder Sie koppeln ihn vom Rennen einfach ab und spielen ihn mit einer anderen Runde oder später mit den gleichen Helden durch."
Jetzt bin ich zerrissen:

a) Ich finde diese Optionalität gut.

b) Lässt diese Optionalität mich fragen, ob dieses 'optionale' dabei aber sehr 'knallige' Ende, nicht anderswo besser aufgehoben wäre? Es wurde doch gesagt, es war von Anfang an geplant, dass der Donnersturm mit so einem Knall enden soll. Und dann wird es wieder zur Optionalität gesetzt?

Jetzt habt ihr mich wirklich so weit, dass ich nicht mehr weiß wo mir der Kopf steht. Und ja, offenbar hab ich den Punkt gerade erreicht bei Donner&Sturm, wo ich mich im Kreis drehe. Guter Punkt damit aufzuhören, darüber zu diskutieren...
  26.09.2009, 22:50 - Beitrag
Hallo Artosch,
Zitat:
Für so was braucht man gut bis sehr gut mit dem Hintergrund verzahnte SC's, was wohl bei der Masse eher nicht der Fall sein sollte.
Ich habe mich ja auch speziell auf Auribiels Gruppe bezogen, die - so habe ich es verstanden - durchaus sehr mit dem Hintergrund verzahnt ist, was die Befreiung der Schwarzen Lande betrifft.
Zitat:
Aber ich wage zu behaupten das es mehr SC's gibt die sich für den Kampf gegen die SL interessieren, auch wenn dieser eher einen gegen Windmühlen gleicht, diese wurden jetzt vom Plot komplett überfahren.
Ich sehe das anders. Zum einen schreibt das Abenteuer nirgends vor, dass es nur _diese_ Helden (die ungleich der gegen die Schwarzen Lande kämpfenden sein sollen, wenn man Dir und Auribiel folgt) den Donnersturm in die Warunkei bringen.
Zum anderen: Wenn es eine High-End-Gruppe ist, dann kann sie durchaus für den Donnersturm ausgewählt werden und das Wunder selbst vollbringen. Wenn es eine Low-End-Gruppe ist, die offenbar vor allem "an der Front" gekämpft haben, könnte doch das Omegatherion nicht besiegen. Für sie ist ein Götterwunder doch ein tolles Zeichen. Und nein, danach ist die Arbeit überhaupt nicht getan. Das ist im Abenteuer auch eindeutig im Ausgang skizziert: Der Kampf um Warunk steht erst noch an.
Zitat:
Die Vernichtung der Warunkei, ein Sieg bzw. Niederlage muss bei DSA ja noch lange keine Folgen haben, wäre vielleicht besser in einer gegen die SL gerichteten Kampagne aufgehoben.
In Donner und Sturm wird die Warunkei nicht vernichtet. Der Kampf richtet sich vielmehr gegen eine kosmische, mythologische Macht, die - da sind wir mal ehrlich - nur mit machtvollem Götterwirken plausibel neutralisiert werden konnte.
Zitat:
Meinen Geschmack trifft in jedem Fall dass das Untotenwunderland wohl entscheidend geschwächt wurde, hoffe ich jedenfalls, und das die Golgariten dazu nicht cool genug waren.
Klar, die Warunkei wurde stark geschwächt, das führt das Abenteuer auf Seite 82 recht ausführlich aus. Die Golgariten kommen im ganzen Abenteuer nicht vor, aber da gehören sie auch nicht hin. :)

viele Grüße,
Mark

Golgarion

  26.09.2009, 22:57 - Beitrag
Ich benötige bitte einmal eure Hilfe. Bei 1,25 kommt ein Musikstück, das würd ich ganz gerne ins Abenteuer zum Outing Leomars einbauen.

http://www.youtube.com/watch?v=_ChGxws__P8

Wagner oder Orff? Ich müsste das schon genauer wissen, danke.

Ach, sorry wegen dem Excalibüür ;D
  26.09.2009, 23:01 - Beitrag
Hallo Auribiel,
Zitat:
Lässt diese Optionalität mich fragen, ob dieses 'optionale' dabei aber sehr 'knallige' Ende, nicht anderswo besser aufgehoben wäre? Es wurde doch gesagt, es war von Anfang an geplant, dass der Donnersturm mit so einem Knall enden soll. Und dann wird es wieder zur Optionalität gesetzt?
Zu allererst ist doch die Frage, was man als Gruppe will:
---Will man einfach ein ultra-cooles Streitwagenrennen quer durch Aventurien (ohne Metaplot, insbesondere: ohne mythologische Epik), dann bekommt man bei Donner und Sturm defintiv all das für sein Geld.
---Will man das Ganze noch steigern, weil man sagt: "Das reicht mir nicht, ich will für meine Gruppe noch eine ganze Schippe drauflegen und den angekündigten "Knall" gleich mitnehmen.", dann bietet auch das das Abenteuer.
---Will man beides trennen für verschiedene Gruppen, geht auch das.

Generell gilt: Man kann für _alles_ noch ein Extra-Abenteuer machen, aber es muss klar sein, dass die Kapazitäten nicht unendlich sind (und der Käuferwille ebenso nicht). Allein schon aus irdischen Gesichtspunkten hättest Du Dich vermutlich am meisten geärgert, wenn der "Warunk"-Teil des Abenteuer Ende 2010 als großes Abenteuer erschienen wäre. Zum anderen zieht das Abenteuer am Ende einfach mächtig an, auch vom Tempo. Das nochmal zu strecken, nur um einen Extra-Abenteuerband zu machen, hätte man machen können - ich finde die jetzige Lösung in Anbetracht aller Faktoren, die es zu berücksichtigen gilt, die beste Lösung. Zumal: Der Schlag gegen das Omegatherion ist hart - der Kampf um die Schwarzen Lande hat aber gerade erst begonnen. :) Aber er _hat_ begonnen! :)

viele Grüße,
Mark

KlickKlack

  26.09.2009, 23:17 - Beitrag
Zur Optionalität

Tatsächlich steht dort, man müsse das Ende nicht ins eigene Abenteuer implementieren...
Und ?

Mit der Argumentation, mit dieser Optionalität wird nichts anderes Ausgedrückt als:
`Wem es nicht gefällt, der braucht es auch nicht spielen, im Offiziellen Aventurien wird es jedoch so sein..`


Wo ist da jetzt der Gewinn ?

Man muss die 7 Gezeichneten am Ende auch nicht sterben lassen, man muss nicht einmal Borbarad unterliegen lassen… Man kann den Donnersturm auch in die Hände einer Gruppe Grolme fallen lassen, die an der Al´Anfanischen Börse dann Endurium pro Unze verkaufen…

Selbstverständlich kann jede Spielrunde, jedes Abenteuer so weit verändern wie es ihr gefällt... Von all den teilweise hanebüchenen Argumenten die hier in den letzten Tagen aufgezählt wurde, ist dies wohl das dämlichste...
Zitat:
Herausragende Ereignisse werden immer noch definiert (wenn auch nicht in aller Detailfülle). Es sind aber nur wirklich herausragende Ereignisse. Und die Auswirkungen auf den Metaplot, sollte man sie für seine private Spielrunde ändern, sind damit überschaubar.
Für den öffentlichen Kontext könnte man ohneweiteres bekunden, dass der Donnersturm bei der Rückeroberung Warunks von großer Bedeutung war. Mehr Information braucht man doch garnicht, denn die Aventurische Geschichte muss für Spieler übersichtlich, für Charaktere jedoch, entsprechend der aventurischen Gegebenheiten ohnehin Gruppentauglich angepasst werden. Beispielsweise würde es ausreichen, im Boten vier völlig unterschiedliche Versionen, unterschiedlicher Augenzeugen ab zu drucken. Damit gewährt man jeder Gruppe maximale Freiheit, bei immer noch verbindlicher offizieller Weiterführung der Zeitlinie... Überhaupt kein Problem.

Emer ni Bennain

  26.09.2009, 23:34 - Beitrag
@ Borontreu

Weißt Du, Söhnchen, vielleicht hättest Du der Treue zu Boron dadurch Ausdruck verleihen sollen, dass Du "geschwiegen" hättest... Chance vertan. Ich habe mich immer schon gefragt warum es Menschen wie Dich gibt und was denen so im Kopf vorgeht. Schließlich kann ja jeder meine Fragen geflissentlich ignorieren. Ferner habe ich bereits zum Ausdruck gebracht, dass das AB bereits bestellt ist und ich mich nichtsdestotrotz für alles Mögliche, dieses AB betreffend, interessiere und froh bin, wenn mir jemand etwas dazu beantwortet.

Vor einigen Jahren habe ich aber erheblich dazu gelernt und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich besser nicht mehr zu ergründen suche, was solchen Leuten, die andere ungefragt belehren müssen, im Kopf "herumgeht"... wohl eher "herumsteht".

Danke trotzdem an Diejenigen, die etwas beantwortet haben.

Caralon

  26.09.2009, 23:35 - Beitrag
@KlickKlack
Ich sehe leider auch keinen Gewinn. Und das Problem mit dem Boten ist ja gerade, das da auch das sprichwörtliche Schweigen im Walde herrscht. Das Donnersturmrennen war im Herbst 1031, die Vernichtung des "großen Tiers" angeblich kurz danach. Was steht im Boten - nüscht!
Haben jetzt alle das Megaouting von Rondra verpaßt oder was?
  27.09.2009, 00:21 - Beitrag
Hallo zusammen,
Zitat von Caralon:
Ihr wisst aber schon, daß ihr mit eurem "großen Knall" diverse Settings hauptsächlich in SdR ad absurdum führt?
Kannst Du diese "diversen Settings" mal näher benennen, damit wir nicht aneinander vorbeireden?
Zitat:
Konntet ihr mit dem Omegatherion-Konzept nix anfangen? Ich meine, das Ding war wieder friedlich eingeschlafen und hätte bis zur großen Schicksalsschlacht am Letzten Tag keinen mehr gestört (wenn`s nicht grad wieder irgendwer weckt).
Das Omegatherion ist eine Wahnsinnsmacht, deren irdische Einführung damals mitten in der G7-Kampagne geschah - allerdings danach stiefmütterlich behandelt wurde (weil es eigentlich in der G7-Kampagne hätte gefinished werden müssen, finde ich). Dadurch herrschte schon immer eine gewisse Schieflage, denn gemacht wurde damit wie gesagt nichts (Was auch? Aventurien komplett zu zerstören?) So lag es lange "unter Tobrien" und diente nach der BK (nun auch wieder 10 Jahre her ...) als Begründung für die Verseuchung der Schwarzen Lande. Damit überschattete es aber auch alle ernsthaften "normalen" Versuche, gegen die dämonische Präsenz in den Schwarzen Landen vorzugehen. Selbst, wenn die Heptarchen keine Splittermacht hätten, wäre der Kampf des Mittelreiches gegen das Omegatherion eine ziemlich ausweglose Schlacht. Mit dem Donnersturm aber hat man ein göttliches Artefakt, das durchaus gegen die Präsenz des Omegatherions in der Dritten Sphäre eine machtvolle Waffe darstellen kann ... Prognosen für die große Schlacht am Ende aller Zeiten sind davon nicht betroffen. :)
Zitat von KlickKlack:
Mit der Argumentation, mit dieser Optionalität wird nichts anderes Ausgedrückt als:
`Wem es nicht gefällt, der braucht es auch nicht spielen, im Offiziellen Aventurien wird es jedoch so sein..`

Wo ist da jetzt der Gewinn ?
Ja, natürlich wird es im offiziellen Aventurien so sein. Das ist doch eine Säule des lebendigen Aventuriens, dass dort Dinge gesetzt werden. In diesem Fall: Das Omegatherion wird in der Dritten Sphäre zerstört durch den Einsatz des Donnersturm (kann natürlich jeder für seine Runde auch ersetzen). Wem es nicht gefällt, der spielt es eben nicht - dann findet das offenbar im Hintergrund statt.
Der Gewinn besteht darin, dass ich Auribiel die Frage beantwortet habe, ob es zwangsläufig _diese_ Helden, die das Donnersturmrennen durchgeführt haben, sein müssen, gegen das Omegatherion zu ziehen. Nein, keinesfalls.
Zitat:
Für den öffentlichen Kontext könnte man ohneweiteres bekunden, dass der Donnersturm bei der Rückeroberung Warunks von großer Bedeutung war.
Ja, das ist zusammengefasst die Quintessenz, die für alle Gruppen gelten soll, die am Metaplot teilnehmen wollen. Wenn es in diesem Rahmen selbst eine Ausgestaltung am Spieltisch gibt, dann kann man auch weiterhin ohne Problem an der lebendigen Geschichte teilhaben.
Zitat:
Beispielsweise würde es ausreichen, im Boten vier völlig unterschiedliche Versionen, unterschiedlicher Augenzeugen ab zu drucken. Damit gewährt man jeder Gruppe maximale Freiheit, bei immer noch verbindlicher offizieller Weiterführung der Zeitlinie... Überhaupt kein Problem.
Diese Diskussion sollten wir dann wirklich in einem ==> Extrathread führen, denn "Überhaupt kein Problem" ist sehr euphemistisch ausgedrückt, um das "Konzept Metaplot" mit all den verschiedenen Ansprüchen, die vorherrschen, auszuführen.
Zitat von Caralon:
Und das Problem mit dem Boten ist ja gerade, das da auch das sprichwörtliche Schweigen im Walde herrscht. Das Donnersturmrennen war im Herbst 1031, die Vernichtung des "großen Tiers" angeblich kurz danach. Was steht im Boten - nüscht!
Haben jetzt alle das Megaouting von Rondra verpaßt oder was?
Nein. Es wird noch ausführliche Darstellungen geben, was "danach" so in Aventurien passiert ist. Seit euch aber gewiss, dass wir das bereits im ganzen letzten Jahr im Hinterkopf hatten und nichts jetzt plötzlich nicht mehr stimmt. Das Abenteuer hat sich irdisch verzögert, ja, aber auf den Hintergrund hat das keine Auswirkungen. Mir ist klar, dass das nicht optimal ist, und natürlich sagen jetzt einige "Hättet ihr es doch einfach vorher gesagt", aber die Entscheidung ist nunmal anders ausgefallen, denn große Umwälzungen einfach im Boten zu umreißen, zieht mindestens genauso viel Kritik nach sich (alles auch schon vorgekommen), und natürlich hofft man auch, dass das Abenteuer nun bald erscheint.

viele Grüße, Mark

Rondrian von Falde

  27.09.2009, 01:19 - Beitrag
Ich kann schon verstehen, wenn Gruppen ihre Probleme mit dem Donnersturm haben/hatten. Bei uns wurde das elegant dadurch gelöst, dass der Donnersturmgewinner letztendlich auch Siebenstreichs letzter Träger war, danach in die Isolation ging und Mystiker wurde. Nicht unverständlich wenn man keine Waffe mehr richtig heben, aber noch Inspiration für andere sein kann. Damit war die Frage warum der Donnersturm danach nicht mehr gegen die Schwarzen Lande eingesetzt werden konnte vom Tisch. Ersatzfahrer gibts ja nicht.

Zum AB werde ich erst was sagen, wenn es da ist. Nur soviel vorher: Gerade eben nicht abzuwarten und sofort loszupreschen entspricht dem Sturmaspekt Rondras. Die kunstvoll vorbereitete Hiebfolge hat ja nun schon lange genug gedauert...

KlickKlack

  27.09.2009, 01:26 - Beitrag
Zitat:
Reste bleiben, es ging hier um den Hauptleib des Omegatherions. Der Kasten auf Seite 72 bezieht sich ja auch auf den Hauptleib unter dem Molchenberg, der dann auch losbricht und zerschlagen wird.
DDer Stich ging ins Herz... Unter dem Molchenberg schlug das Herz des Omegatherions, und das Omegatherion ist tot. Von einer Teilzerschlagung kann keine Rede sein. Darüber hinaus erschließt sich doch die Notwendigkeit auch nicht.
Irgendwo führtest Du aus, man habe das Omegatherion ja vernichten müssen, da es jeder Rückeroberung Warunks im Wege stand...
Weshalb ? Über Jahrtausende lag Warunk über diesem Monstrum. Erst das Abenteuer D&S thematisiert die endgültige Wiedererweckung des Urmonsters durch die Skrechblabla...
Bisher ging man davon aus, dass es, nach der kurzen Teil Erweckung durch Borbarad wieder in Schlaf (oder Starre oder was auch immer) verfallen sei... Die Bedrohung war eher subtil und nicht wirklich zu fassen. Vor allem so offen beschrieben, dass man in ganz unterschiedliche Richtungen hätte gehen können.

Du argumentierst, wieder und wieder mit Zirkelschlüssen, wirklich hilfreich ist dies nicht. Viele, sehr viel subtilere Szenarien waren denkbar, ihr habt Euch wieder einmal für den Holzhammer entschieden. Völlig in Ordnung, denn die Entscheidung liegt bei euch...
Aber versuche doch nicht immer reine Geschmacksentscheidungen als Notwendigkeiten hinzustellen... Du bist doch ein kluger Junge, mute uns doch nicht solche Albernheiten zu.
Zitat:
Genau! :) Wenn im Boten gestanden hätte: "Donnersturm über Warunk zermatsch Vielleibige Bestie!" hätte es bestimmt keine Kritik daran gegeben, dass "ganz plötzlich" und "im Hauruck" Ereignisse in Aventurien stattfinden würden. :)
Weshalb immer diese Flucht in Übertreibung und humoristische Spitzen Magiermogul ?
Wenn ich mich recht entsinne bist Du doch der Autor der Nordland Teaser, die Stimmung machen ohne tatsächlich viel zu verraten. Wo bleibt deine Phantasie ?
Weshalb nicht einen inner Aventurischen Artikel schreiben, der beinhaltet, dass in Warunk etwas geschehen ist, etwas gewaltiges, den Himmel erhellend/verdunkeldes...
Noch einen alten Geweihten eingebaut, der selig lächelnd von einem Hauch Göttlichkeit berichtet, der seine Seele für einen Augenblick berührte und all die Schrecken der letzten Jahre, die Untoten, die Alpträume... für einen kurzen Moment vergessen ließ und warme Hoffung hinterließ... ergänzt durch die kurze Abhandlung eines Magiers, der erschüttert darüber schreibt, dass ihm in jener Nacht die Astralkraft förmlich aus dem Leib gerissen wurde, dass dort oben auf dem Berg etwas epochales, ungeheuerliches Geschehen sein müsse... Und in einem anderen Artikel beschreibt man, dass es aus Perricum Gerüchte über einen Zwist innerhalb der Rondrakirche gibt, ein Streit, der im Anschluss an das große Donnersturmrennen entbrannte.. ein Richtungsstreit sogar ? Was währen wir gespannt gewesen…

Nicht dass ich denken würde, man hätte dieses Ausmaß an High Fantasy ala Ufo über Gareth auch nur ansatzweise so vorbereiten können, dass es weniger plump wirkt.

Estravias

  27.09.2009, 01:43 - Beitrag
So wie ich dass Verstanden haben wurde "nur" der Teilleib unter Warunk gebannt. Was wäre dass denn für eine vielleibige Bestie wenn die von so einem "popeligen Artefakt" vernichtet werden kann?
Um die Bestie damals zu besiegen mussten immerhin drei Gigantinnen zu Waffen werden - geschwungen von drei mächtigen Göttern (ok mag nur eine Legende sein aber es war in echt bestimmt nicht weniger aufwendig).

Wegen dem Hintergrund selbst: Ja es macht Sinn dass der Donnersturm das Omegatherion besiegt. Aber nebenbei wird auch noch Emer befreit, der halbe Nekromantenrat vernichtet und überhaupt. Ist dass die Botschaft: Hinsitzen und warten bis die Götter alles richten? Alle anderen Aktionen um Warunk zu befreien und den Rat zu bedrängen(Golgariten, Beilunk, Avon) waren ja offenbar sinnlos und nicht mehr als Nadelstiche.

Hier wäre jedenfalls mein Szenrario: Eine Heldengruppe hat sich vor dem Donnersturm Abenteuer in die Stadt geschlichen und versucht Emer zu befreien. Es kommt dann zum Kampf auf der Pyramide gekommen wobei Rakolus, ein eventueller JDF-Held und die Achaz-Agentin den Tod finden.

Dann hätten die Helden, die in ihren Alptraumvisionen gefangen Emer erlößt wodurch Sie natürlich unwissentlich das Omegatherion gestärkt hätten. Emer würden ihnen dann während die ihr Leben aushaucht noch eine Prophezeiung mitgegeben (Bezug zum Donnersturm) und die Helden fliehen beovr die vielleibige Bestie durch bricht.

Glücklicherweise werden die Fesseln nur gelockert und der restliche Nekromantenrar schafft es die Bestie mit ständigen (und kräftezehrenden) Bannformeln in Zaum zu halten. Da Rakolus ja nun grandios gescheitert ist, ist man breit jede Hilfe anzunehmen um die Bestie am weiterwachsen zu hindern was den Rat erst dazu bringt das Bündis mit der Skrechu anzunehmen (die natürlich trotzdem ihre eignen Pläne verfolgt).

So nehmen die Helden als an dem Rennen teil und versuchen die Prophezeiung zu verstehen. Am Ende besteigen Sie dann wie gehabt den Donnersturm, es kommt zum Kampf gegen den Schwarzen Wagen und der Vernichtung des Teilleibs. Die Helden werden von Leomar natürlich vor der Konfrontation mit der Bestie abgesetzt "da Ihre Zeit an Rondras Tafel noch nicht gekommen ist".

Auf die weise wäre das epische Finale drin geblieben aber die Helden hätten die Vorarbeit gemacht und man hätte nicht den Donnersturm gebraucht damit all das überhaupt möglich gewesen wäre.

  27.09.2009, 02:02 - Beitrag
Hallo KlickKlack,
Zitat:
Der Stich ging ins Herz... Das Omegatherion ist tot. von einer Teilzerschlagung kann keine Rede sein. Darüberhinaus erschließt sich doch die Notwendigkeit auch nicht.
Irgendwo führtest Du aus, man habe das Omegatherion ja vernichten müssen, da es jeder Rückeroberung entgegen gestanden hätte...
Das Omegatherion ist ein Wesen von kosmischen Ausmaßen - was der "Stich ins Herz" auf allen Spähren bewirkt hat, darüber wird nichts im Abenteuer gesagt. Fakt ist, dass es in Warunk zerschlagen wurde, das ist ein heftiger Treffer. Mir persönlich würde es aber widerstreben, dieses zeitalter-alte Urwesen in allen Dimensionen vernichtet zu haben mit einem Ritt auf dem Donnersturm. _Das_ wäre kosmische High-Fantasy, ich glaube nicht, dass das gut nach Aventurien passt. Wenn irgendwelche Rest in Aventurien übrigbleiben, dann hat das nichts damit zu tun, worum es eigentlich geht: Die Macht zu brechen, es in Warunk zu zerschlagen (nur dort hatte es auch die Macht gezeigt, gegen die niemand ankam).
Und wenn im Neunaugensee noch ein Tentakel übrig ist, dann steht dies in keiner Weise einer Rückeroberung der Schwarzen Lande entgegen.
Zitat:
Weshalb, erst das Abenteuer D&S thematisiert die endgültige Wiedererweckung des Urmonsters... bisher ging man davon aus, dass es wieder in Schlaf (oder Starre oder was auch immer) verfallen sei... Die Bedrohung war eher subtil und nicht wirklich zu fassen.
Du argumentierst, wieder und wieder mit Zirkelschlüssen, wirklich hilfreich ist dies nicht.
Das Omegatherion war nunmal da. Sorry, ich hab's nicht erfunden, ich habe es auch nach seiner Einführung nicht in Aventurien belassen. Wenn Dir das Belassen des Omegatherions als schlafende Bestie auch weiterhin gefällt, weil es ja eh nichts macht, dann ist das doch sogar noch besser für Dich, weil Du dann den epischen Part des Abenteuers nicht spielen brauchst. Dann ist es in Deinem Aventurien tatsächlich kein Hinderungsgrund für eine Rückeroberung. Die Einschätzung war aber bei uns eine andere: Das Omegatherion wurde in der Form dessen, was es darstellt und einst mit der Borbarad-Kampagne behauptet wurde, als in dieser Form unplausibel wahrgenommen. Wozu so eine Megabestie einführen, die ja nicht einfach nur ein großes Monster ist, sondern fast eine kosmologische Konstante, wenn sie nicht auch diese Macht zumindest im Ansatz zeigen kann? (Während der ganzen G7 und der Zeit danach war es letztendlich einfach vergessen worden - niemand konnte was mit einer solchen Macht anfangen.) Also blieben nur zwei Wege: Entweder es bricht richtig aus und verschluckt am besten die Schwarzen Lande, oder es wird zurückgeschlagen. Die dritte Option, es einfach weiter da liegen zu lassen, und wieder weiß 10 Jahre lang niemand, was damit gemacht werden soll, stand dann nicht mehr zu Debatte.
Zirkelschlüsse (ich mag das Wort auch, aber erläutere dann auch, worauf sich welcher Zirkel bezieht) sehe ich hier nicht.
Zitat:
Weshalb immer diese Flucht in Übertreibung und humoristische Spitzen Magiermogul ?
Weshalb immer die tendentiösen Wertungen wie "Flucht"? :) Ich erläutere gern auch einmal in einer ausführlichen Session mit konkreter Frage mehr Hintergründe zu bestimmten Themen (siehe Phantastischer Realismus), denn für viele Diskussionen fehlen auch oft sehr wichtige Grundlagen unter den Diskussionsteilnehmern. Die kann man aber nicht einfach mal schnell in so einer Diskussion runterreißen.
Zitat:
Wenn ich mich recht entsinne bist Du doch der Autor der Nordland Teaser, die Stimmung machen ohne tatsächlich viel zu verraten. Wo bleibt deine Phantasie ? Weshalb nicht einen inner Aventurischen Artikel schreiben, der beinhaltet, dass in Warunk etwas geschehen ist, etwas gewaltiges, den Himmel erhellend/verdunkeldes...
Punkt 1: Bitte nehmt doch alle mal zur Kenntnis, dass Kritiker trotz der gemeinsamen Kritik nicht unbedingt in ihren Lösungsvorschlägen gleicher Meinung sind. Deshalb ist es schlicht destruktiv, auf die Antwort auf einen Diskutanten nun selbst mit eigener Agenda zu antworten - ihr sprecht ja nun nicht alle mit gleicher Zunge.

Punkt 2: Wenn wir so etwas gemacht hätten, wie von Dir vorgeschlagen, hätten sich wiederum Herr der Nacht und viele andere darüber aufgeregt, dass es ja "nur ein blöder Teaser" sei und wo denn bitte schön die Meisterinfos blieben. So könne man damit ja nichts anfangen, DSA ist kein Roman etc. pp. Genau diese Kritik gab es doch nach den "Stimmungsartikeln" zum Hohen Norden. (Und genau darauf hob meine "humoristische Flucht" ab.)

Punkt 3: Ich mache (und mag) solche Stimmungsartikel, weil ich weiß, dass es auch dafür ein Publikum gibt. Für mich bringen sie einen wichtigen Teil "Lebendigkeit" und "Visualisierung" des "lebendigen Aventuriens". Sie bringen über Emotionalität und Atmosphäre Bindung an die Spielwelt. Es ist also nicht so, dass man "auf sowas nicht kommt" - im Gegenteil:

Punkt 4: Genau so ein Artikel war geplant, dann aber wegen des leider nicht recht zu kalkulierenden Erscheinungstermin (da sich das Abenteuer immer mal wieder verschob) fallengelassen worden. So kann's manchmal kommen. Als dann langsam klar wurde, wann es erscheint, hatte man gleichzeitig das großräumig kritisierte Konzept des "offenen Boten" (also der Zeitraum, den er abdeckt) wieder zu einem festen Zeitraum umgestellt. Ursprünglich war das offene Konzept genau dafür gedacht, bei Verschiebungen auch trotzdem noch Ingame-Artikel (wie Handouts) präsentieren zu können, wenn auch irdisch die Publikation erscheint. Dieser Vorteil wog aber gerade im Fandom (aber auch innerhalb der Autorenschaft) offenbar nicht die negativen Effekte auf, also hat man es wieder vor zwei Boten oder so umgestellt. Damit _konnte_ es in dem Boten 136 oder jetzt 137 keinen solchen von Dir genannten Artikel geben.

viele Grüße,
Mark

Feyamius*

  27.09.2009, 02:17 - Beitrag
Zitat von Magiermogul:
Genau so ein Artikel war geplant, dann aber wegen des leider nicht recht zu kalkulierenden Erscheinungstermin (da sich das Abenteuer immer mal wieder verschob) fallengelassen worden. So kann's manchmal kommen. Als dann langsam klar wurde, wann es erscheint, hatte man gleichzeitig das großräumig kritisierte Konzept des "offenen Boten" (also der Zeitraum, den er abdeckt) wieder zu einem festen Zeitraum umgestellt.
Das verstehe ich jetzt aber irgendwie nicht. Wenn man wusste, wann inneraventurisch D&S spielt und wenn man zu der Zeit, als man andachte, solche Artikel zu bringen, noch ein chronologisch offenes Botenkonzept hatte, dann wäre es doch komplett egal gewesen, in welche Botennummer man die entsprechenden Flavourtexte reinschreibt. Man hätte einfach das aventurisch passende Datum setzen müssen.
Was hat ein irdischer Erscheinungstermin mit aventurischer Datierung zu tun? Wie wir es gerade an D&S sehen: relativ wenig. ;)


Bye, Feyamius.

Auribiel

  27.09.2009, 02:20 - Beitrag
@Feyamius:

Ich muss dich da was das angeht aufklären: Es wäre nicht egal gewesen, denn damit hätte man die Spielerschaft - sowohl die Spieler als auch die SLs GESPOILERT!!!
Das wäre doch unverantwortbar gewesen und hätte sämtliche potentiellen Käufer dazu bewogen, sich diese Produkt, nun da sie GESPOILERT!!! wurden, nicht mehr zu kaufen.
Immerhin weiß doch jeder: Die Panik vor SPOILER ist fast so schlimm wie die vor der Schweinegrippe... aber gegen SPOILER kann man sich nichtmal impfen lassen!

*Schelm wieder ausspuck* o.O

KlickKlack

  27.09.2009, 02:28 - Beitrag
Zitat:
Das Omegatherion wurde in der Form dessen, was es darstellt und einst mit der Borbarad-Kampagne behauptet wurde, als in dieser Form unplausibel wahrgenommen. Wozu so eine Megabestie einführen, die ja nicht einfach nur ein großes Monster ist, sondern fast eine kosmologische Konstante, wenn sie nicht auch diese Macht zumindest im Ansatz zeigen kann?
Das Omegatherion ist um einiges Älter als die Borbaradkampagne, es ist ein Relikt der Urzeit und eine stete Bedrohung, die, überaus schmerzlich versinnbildlicht, wie zerbrechlich das Sein gegenüber dem Schicksal und der Bedrohung durch das Chaos jenseits der Sphären ist. Das Omegatherion mahnt vor allem, ob des 13. Zeitalters... Denn da soll es erneut entfesselt werden. Borbarad bediente sich dieser Entität auf zugegeben sehr seltsame und unplausible Weise*. Die Schlüsse die ihr gezogen habt sind nicht zwingend sondern eben schlicht eine Geschmacksfrage. Vor allem sind sie aber Folge einer Interpretation. Interpretation von Setzungen, die zum großen Teil er in D&S dargelegt wurden. Deshalb Zirkelschluss...
Wir müssen das Omegatherion durch den Donnersturm vernichten. `Weshalb erfinden wir für das Szenario indem der Donnersturm das Omegatherion vernichtet...`

_Agenda_ scheint Dir auch eines deiner bevorzugten Worte zu sein… *g*

*wir müssen an dieser Stelle ja nicht weiter auf die vielen Fehler rund um den armen Borbarad eingehen...

Bezüglich der Botenartikel. Ihr habt es nicht geschafft. Das ist doch keine Schande. _Flüchte_ Dich doch nicht in Verweise auf eine zwar ähnliche Kritik, die doch unter völlig anderen Vorraussetzungen getätigt wurde. Dein Eis Szenario wird etwa ein, bis zwei Jahre später aufgelöst und durch einen Hintergrundband spielbar gemacht.
Der Botenartikel, so wie ich ihn angerissen habe, hätte ein Abenteuer getaesert, welches einige Monate später erschienen währe...
  27.09.2009, 02:49 - Beitrag
Hallo zusammen,
Zitat von Feyamus:
Das verstehe ich jetzt aber irgendwie nicht. Wenn man wusste, wann inneraventurisch D&S spielt und wenn man zu der Zeit, als man andachte, solche Artikel zu bringen, noch ein chronologisch offenes Botenkonzept hatte, dann wäre es doch komplett egal gewesen, in welche Botennummer man die entsprechenden Flavourtexte reinschreibt. Man hätte einfach das aventurisch passende Datum setzen müssen.
Richtig. Und dann wären anderthalb irdische Jahre vergangen, in denen man _nichts_ davon gehört hätte - und Fans wie Auribiel oder Herr der Nacht hätten sich massiv beschwert, dass niemand was mit diesem Teaser anfangen kann, weil man nicht weiß, was dahintersteckt und so seine Gruppe im Kampf gegen die Schwarzen Lande nicht kompatibel zum Metaplot führen kann.
Zitat von Auribiel:
Es wäre nicht egal gewesen, denn damit hätte man die Spielerschaft - sowohl die Spieler als auch die SLs GESPOILERT!!!
Nein, eben nicht! In der von KlickKlack vorgeschlagenen Version wäre es ja nur ein Ingame-Artikel gewesen, der hätte nichts gespoilert. Erst ein _Meisterinfo-Teil_ hätte gespoilert - der war aber von KlickKlack nicht gefordert gewesen.
Zitat von KlickKlack:
Die Schlüsse die ihr gezogen habt sind nicht zwingend sondern eben schlicht eine Geschmacksfrage.
Und über Geschmack kann man nicht streiten. Entweder man hat ihn oder man hat ihn nicht. :)

(Ist einfach nur ein Scherz am Rande, okay? :)
Zitat:
Vor allem sind sie aber Folge einer Interpretation. Interpretation von Setzungen, die zum großen Teil er in D&S dargelegt wurden. Deshalb Zirkelschluss...
Wir müssen das Omegatherion durch den Donnersturm vernichten. `Weshalb erfinden wir für das Szenario indem der Donnersturm das Omegatherion vernichtet...`
Das stimmt eben nicht. Die Interpretation (bzw. die Einschätzung), dass das Omegatherion im aktuellen Aventurien zu unplausibel und zu groß ist, wurde vorher getroffen. Ebenso, es nicht einfach totzuschweigen, sondern es noch einmal zu einer großen Bedrohung zu machen (das, was es außer in den Raidri-Romanen eben nie war - und damit auch letztendlich in der Glaubwürdigkeit eines solchen Monster-Konstrukts beschädigte). Natürlich wurde dann im Abenteuer auch dafür gesorgt, dass vorherige Unstimmigkeiten in einem größeren Kontext plausibel dargestellt werden.
Zitat:
Dein Eis Szenario wird etwa ein, bis zwei Jahre später aufgelöst und durch einen Hintergrundband spielbar gemacht.
Ja, um es nicht dann bei Erscheinen als "Hau-Ruck"-Aktion erscheinen zu lassen ...
Zitat:
Der Botenartikel, so wie ich ihn angerissen habe, hätte ein Abenteuer getaesert, welches einige Monate später erschienen währe...
Es wäre anderthalb Jahre später erschienen - und zum damaligen Zeitpunkt war das Abenteuer sogar noch in einer sehr frühen Schreibphase - also letztendlich kaum abzusehen, wann es erscheint. Ich muss mich da auch nicht "flüchten", denn weder habe ich das Abenteuer geschrieben noch sein Erscheinen verzögert. Ich möchte einfach nur ein paar falsche Spekulationen aus der Welt schaffen, die die Bewertung vieler verschiedener Punkte bislang erschweren.

viele Grüße, Mark

KlickKlack

  27.09.2009, 02:59 - Beitrag
Zitat:
Es wäre anderthalb Jahre später erschienen - und zum damaligen Zeitpunkt war das Abenteuer sogar noch in einer sehr frühen Schreibphase - also letztendlich kaum abzusehen, wann es erscheint. Ich muss mich da auch nicht "flüchten", denn weder habe ich das Abenteuer geschrieben noch sein Erscheinen verzögert. Ich möchte einfach nur ein paar falsche Spekulationen aus der Welt schaffen, die die Bewertung vieler verschiedener Punkte bislang erschweren.
Weshalb hätte man den Artikel nicht im vor letzten oder letzten, oder vor- vor letzten Boten nach liefern können ? Oder läuft der Bote nun wieder absolut chronologisch ab ?
Zitat:
Das stimmt eben nicht. Die Interpretation (bzw. die Einschätzung), dass das Omegatherion im aktuellen Aventurien zu unplausibel und zu groß ist, wurde vorher getroffen.
Das Omegatherion ist beinahe so alt wie DSA, weshalb wurde diese Einschätzung nun plötzlich getroffen ?
Zitat:
(das, was es außer in den Raidri-Romanen eben nie war - und damit auch letztendlich in der Glaubwürdigkeit eines solchen Monster-Konstrukts beschädigte).
Das stimmt mich nun versöhnlich, denn dann wird es bis... hmm... Ostern wohl gelingen Pardona endlich zurück in die Niederhöllen zu schleudern (Seien wir ehrlich, eine lächerliche, ewig scheiternde Gestallt, die niemand mehr als Bedrohung ausmachen kann... in der Drachenkampagne tapst sie ja schon wieder völlig blind durch die Gegend...) Der Angekettete Namenlose und seine ewig scheiternde Bagage sollte dann auch gleich mit entsorgt werden... Es bleibt dabei. Ein Zirkelschluss... Man wollte einen Knaller und das Omegatherion musste daran glauben. Die von mir weiter oben beschriebene Lesart ist ebenso möglich gewesen und bei all den standhaften, geifernden Kritikern, habe ich nicht einmal von einer Agenda `Vernichtet das unplausible Omegatherion!` gelesen...
Was bleibt:
Die Schlüsse die ihr gezogen habt sind nicht zwingend sondern eben schlicht eine Geschmacksfrage.
Und über Geschmack kann man nicht streiten. Entweder man hat ihn oder man hat ihn nicht. :)
(Ist einfach nur ein Scherz am Rande, okay? :)
  27.09.2009, 03:20 - Beitrag
Hallo KlickKlack,
Zitat:
Weshalb hätte man den Artikel nicht im vor letzten oder letzten, oder vor- vor letzten Boten nach liefern können ? Oder läuft der Bote nun wieder absolut chronologisch ab ?
Ja, seit dem AB 135, also April/Mai diesen Jahres (Redaktionsschluss: 1. April, also hätte der besagte Artikel im März fertiggeschrieben worden sein müssen.) Die Boten ab 135 haben zwar immer noch einen gewissen Spielraum (ich glaube, 2 oder 3 Monate zurück), aber eben nicht ein Jahr oder anderthalb.
Zitat:
Das Omegatherion ist beinahe so alt wie DSA, weshalb wurde diese Einschätzung nun plötzlich getroffen ?
Also erstens käme es ja nicht zum ersten Mal vor, dass Dinge aus den Anfangstagen DSAs heute unplausibel wirken. :) Zweitens meinte ich aber nicht die Vielleibige Bestie an sich - also im Kosmos Aventuriens -, sondern in ihrer Funktion als unterirdische Mega-Bedrohung in Schwarztobrien. Das kosmologische Konstrukt finde ich weiterhin spannend (vor allem einfach als coolen Mythos-Hintergrund), ebenso irgendwelche "kleinen" Tentakel. Nur hat ja Borbarad da mehr entfesselt und den großen Globbo eben direkt unter die Schwarzen Lande gebracht. Und das ist durchaus ein bisschen sehr viel gewesen, sollte jetzt aber nun auch nicht einfach negiert werden. Also nochmal ein finaler Auftritt für Herrn O. :)

Zweitens: So "plötzlich" wurden die Entscheidungen getroffen, weil sich viele Gedanken gemacht wurden. Und zwar schon vor längerer Zeit - wenn so ein Abenteuer erscheint, sind die Entscheidungen meist zwischen 1-2 Jahren vorher getroffen worden.
Falls Du meinst: Warum nicht eher? Da frag mich nicht, das liegt eher im Verantwortungsbereich früherer Redakteure.
Zitat:
Das stimmt mich nun versöhnlich, denn dann wird es bis... hmm... Ostern wohl gelingen Pardona endlich zurück in die Niederhöllen zu schleudern (Seien wir ehrlich, eine lächerliche, ewig scheiternde Gestallt, die niemand mehr als Bedrohung ausmachen kann... in der Drachenkampagne tapst sie ja schon wieder völlig blind durch die Gegend...) Der Angekettete Namenlose und seine ewig scheiternde Bagage sollte dann auch gleich mit entsorgt werden...
Dazu kann ich nur sagen: ==> Neuer Thread. Natur und Umgang mit fiesen Super-Mächten im Rollenspiel ist eine Wissenschaft für sich. :)
Zitat:
Man wollte einen Knaller und das Omegatherion musste daran glauben.
Ich bestreite überhaupt nicht, dass es dafür gut diente. Aber die Vorüberlegungen kamen aus ganz anderen Richtungen (nämlich interner Unmut über das brachliegende Omegatherion und die allgemeinen Planungen zur Zukunft der Schwarzen Lande). Es kam dann einiges natürlich zusammen, so dass es sich dann zu diesem Endzustand fügte.

viele Grüße,
Mark

Auribiel

  27.09.2009, 04:34 - Beitrag
@Mark:

Nicht an dich gerichtet, sondern an die 'Planungsstelle' im DSA-Büro:

Es war doch abzusehen, dass das Donnersturmrennen Ende 2008 erscheinen muss, da dann die 25 Jahre (Ingame) seit dem letzten Donnersturmrennen vergangen sind. Wenn es dann zum eigentlich angepeilten Veröffentlichungstermin erst in einer 'sehr frühen Schreibphase' war (so ich Mark richtig verstanden habe?), dann ist da wohl massiv was mit der Planung schief gegangen.
Ich bekäm ganz schön nen Tritt von meinem Arbeitgeber, wenn ich eine Planung so in den Sand setze! :-/
  27.09.2009, 04:46 - Beitrag
Hi Auribiel,

nein, eigentlich hätte es sogar Anfang 2008 erscheinen müssen, denn der Herbst Aventuriens liegt auf dem irdischen Frühling. Da war Travia 1031 BF. :)

Ich kann nur ungefähr erahnen, wieviel körperliche Gewalt vom Verlag dann auf die Autoren ausgeübt wurde, es gibt da Gerüchte ... Youtube-Videos ... schlimme Sachen ... wirklich nicht schön ... :)

Aber ganz allgemein kann ich Dir versichern, dass es ohne Absicht geschieht, wenn Dinge sich verzögern. Ich hätte den dritten Galotta-Roman auch gern vor einem Jahr schon fertig gehabt (das war auch ursprünglich der Plan), aber ich musste dann leider auch noch Geld verdienen ...

Es gibt schon eine sehr sensible Einschätzung, wie lange man so für ein Projekt kalkuliert, aber es kann nur ein ungefähr bleiben. Dass sich dann einzelne Sachen extrem verzögern, hat dann auch spezielle Gründe. Aber damit ist letztendlich der Verlag geplagt - wir als Schreiber haben auf Projekte anderer kaum Einfluss (klar, man nimmt mal einem Kollegen einen Text ab, wenn es passt - aber komplette Projekte selbst noch zu wuppen ist - leider - illosorisch).

Als Redakteur bzw. Autor ist's nur dann doof, wenn es mit der aventurischen Zeitlinie zusätzlich eine Deadline gibt. Das kommt aber (zum Glück) nicht so häufig vor - hier war es aber nun ganz krass der Fall, weil man nicht hätte sagen könne: "Jo, die Rondra-Kirche verschiebt das Ganze um ein Jahr" oder so. Okay, hätte man machen können, aber wäre auch sehr schluffig für die Ronnies gewesen. :)

Ich will da auch gar kein Verständnis fordern - als Konsument ist es mir auch wirklich stets egal, was hinter den Kulissen für Probleme herrschen. Und wir sind auch mit Dingen, die gegen unsere Vorstellung geschehen, nicht glücklich. Aber uns hilft zumindest zu wissen, woran es liegt - und sofern ich das weiß, gebe ich es auch gern weiter.

viele Grüße,
Mark

Caralon

  27.09.2009, 09:59 - Beitrag
@Magiermogul
Na, diese Aussagen zum Omegatherion stimmen mich ja fast heiter. Unter den Voraussetzungen kauf ich das AB vielleicht doch noch.
Muhaha, war doch irgendwie klar, daß es Rondra mal wieder nicht auf die Reihe kriegt.

Ich stelle mir gerade "Mutti Omegatherion" im Limbus vor. Vor ihr schließt sich der Riß unter Warunk, es stinkt nach verbranntem Fleisch und Säure, auf dem blutenden kleinen Finger des Monsters löst sich Rondras Wägelchen in Säure auf, aus der Wunde löst sich wie eine Warze ein kleiner Monster-Leomar und sendet telepathisch ein "Darf ich Mutti zu dir sagen?"

Und oben in Alveran? Ganz klar, Rondra beim Kofferpacken, Praios kurz vorm Schlagfluß auf dem Götterthron. "Tolle Sache das! Und was heißt hier, du brauchst einen neuen Gewitterwagen? Machs wie ich und geh zu Fuß! Wie du hast denen da unten gesagt, daß du garnicht die Kriegsgöttin bist. Ahhh, Blondinen!!! Mythrael, geh und such Kor! sag ihm, wir haben hier einen wichtigen Posten frei."

An diesem Punkt muß ich zugeben, damit trefft ihr den Geschmack meiner Gruppen. Ich glaub, ich kauf das AB. Der Humorfaktor reißt es raus. *roll*

Rondrian von Falde

  27.09.2009, 11:08 - Beitrag
@Caralon
Und Rahja ist nur die Alveranshure oder was? Kann Praios überhaupt noch denken, schließlich sind bei ihm ja alle Lichter aus? Es ist leider anscheinend typisch für Alveran geworden. An der einen Stelle kommt von dir: "Häh, das Omegatherion ist vernichtet worden, das haut Plots aus SdR tot!" Dann wird relativiert, dass es vielleicht noch kleine Teilleibe gibt und von dir kommt nur ein : "Ist ja klar, Rondra kriegt nix gebacken!" Destruktiveres Geplärre kann ich mir nicht vorstellen. Dass schon in MGuG seinerzeit stand, dass jeder Teilleib, der während des Kampfes von Rondra, Kor und Ingerimm abfiel für sich alleine von Helden und anderen Göttern bezwungen/schlafen gelegt werden musste. Ne, das sind ja geheime Details. Warum kann es nicht sein, dass wenn das Herzstück des Omegatherions zerstört ist, es einfach nicht mehr die Bedrohung sein kann, die es vorher war, sondern auf einem niedrigeren, leichter besiegbaren Level? Eben genau die Bedrohung gegen die sich die Plots aus SdR richten? Gegen das ganze Teil hätte niemand mehr eine Chance, die Gigantinnen sind nicht mehr. Aber dazu müsste man ja aufhören zu meckern...

Sw

  27.09.2009, 11:36 - Beitrag
Zitat:
Ich finde die Erklärung warum Emer nicht gerettet werden konnte, weil niemand die Ketten durchschlagen konnte, nachträglich gut aufgelöst.
Naja. Nicht in einer Welt, in der mühelos durch einen Balsam Gliedmaßen narbenfrei wieder angezaubert werden können. (Sie war doch bestimmt an den Händen und ggf. den Füßen festgebunden(Ich bekomm das Abenteuer erst in ein paar Tagen)). Also: Hände ab, Balsam, los gehts. Da hilft auch keine Eterniumkette. ;)

Caralon

  27.09.2009, 11:38 - Beitrag
@Rondrian
In der Tat war mein erster , und von vielen Posts geförderter Eindruck, daß das ganze Omegatherion vernichtet ist. Und das hätte mal wieder massiv Plots wie oben beschrieben in SdR gefährdet. Darüber war ich, mit Verlaub etwas entsetzt.

Nachdem mich der Magiermogul über den tatsächlichen Umfang des Schadens aufgeklärt hat, kann ich damit wunderbar leben. Was ist daran also destruktives Geplärre??? Gerade das Rondra die Sache mit dem Omegatherion mangels Kompetenz nicht zu Ende führen kann, passt mir bestens ins Konzept.

Also nochmal für dich zum Verständnis: Meine erste Reaktion negativ, meine zweite Reaktion positiv. In der Praxis nennt man das zufriedenstellende Beschwerdebehandlung. Zwar weiß ich nicht, ob meine Argumentation jetzt im Sinne der Redaktion ist, aber die Reaktion ist durchweg positiv - he, ich kauf das Ding jetzt. Destruktives Geplärre wäre gewesen: "....aber, aber, aber, behaltet doch den Sch. Ich kauf das nicht. Nö, nö..." Eigentlich ganz einfach, oder?

Außerdem: Schmeiß bitte nicht mächtige Götter wie Rahja und Praios in einen Topf mit einer Nischengottheit, die hoffentlich auch im offiziellen Aventurien im Zuge des Karmakhort wieder aus Alveran verschwindet. Die mächtige Radscha braucht einen Vergleich mit dieser Aushilfsgewittergöttin nicht zu scheuen. Und Praios ist bei voller geistiger Klarheit, der testet mit seinem verschwundenen Lichtlein schließlich nur die Befähigung seiner Geweihten, nachdem sich da einiges an Dekadenz aufgebaut hatte.

Caralon

  27.09.2009, 11:42 - Beitrag
Zitat von sw:
Naja. Nicht in einer Welt, in der mühelos durch einen Balsam Gliedmaßen narbenfrei wieder angezaubert werden können. (Sie war doch bestimmt an den Händen und ggf. den Füßen festgebunden(Ich bekomm das Abenteuer erst in ein paar Tagen)). Also: Hände ab, Balsam, los gehts. Da hilft auch keine Eterniumkette. ;)
Korrekt. Naja, wahrscheinlich hatten die Helden gerade keinen hochstufigen Heilmagier dabei. Das Ganze war doch spontan und nicht geplant. Wenn eure Gruppe einen Elcarnagleichen Magier mitführt, mußt du halt im geeigeneten Augenblick ihr Sikaryan versiegen lassen, dann paßt es wieder. ;)

Rondrian von Falde

  27.09.2009, 11:53 - Beitrag
@Caralon
Die "kleine Nischengottheit" hat mehr auf der Habenseite als alle anderen zusammen. Ihren Geliebter hat sie Pyrdakor verdreschen lassen, der war unter ihrer Würde. Ihre Helden haben den Kontinent erst urbar gemacht, sie hat Rastullah ordentlich eins auf die Mütze gegeben, einen Halbgott mit nem Sterblichen verarscht, mit Schmied und Söhnlein hat sie das Omegatherion zerstückelt und jetzt sein Herz versenkt. Nur weil man gerne hurt und säuft soll Rascha mächtiger sein? Oder weil sie mit einem Dämonen hurt um ein paar Sterbliche zu retten? Praios lässt sich aus raumgestaltungstechnischen die Hauptresidenz mit Unmetall überziehen? Außer ein paar läppischen Flattermännern zur Rettung gibts auch nix? Ja ne, is klar. Ich kann dir da nur beipflichten. Rondra nix, andere super... ähem.

Rondrian von Falde

  27.09.2009, 11:55 - Beitrag
@Sw
Wie wir jetzt wissen, hätte Emer gar nicht befreit werden wollen! Und hätte mans getan, wäre das Ergebnis kein Wünschenswertes gewesen. Wie gesagt, es wäre für das Abenteuer jetzt nicht schlimm gewesen diese Info eher herauszurücken.

Sarademus

  27.09.2009, 13:12 - Beitrag
Bei allem was ich hier so lese, freue ich mich schon das Buch in Händen zu halten und habe auch nebenbei ein Thema für unseren nächsten Rollenspielstammtisch gefunden "Wie episch darfs denn sein?".
:-)
  30.09.2009, 16:28 - Beitrag
Ausführlich soweit wie es geht und mir möglich ist:


Das 76. Rennen:
Meisterinformationen Renninfos- Abenteuer Inhalt:
Wir haben eine über 2.000 Meilen lange Rennstrecke, die in Baburin startet (schön hierbei die Historien der Rondrakirche, inklusive Handouts, Quellen, Gebäuden) , dann durch das recht ordentliche Palmyramis geht (dort frage ich mich nur wie ich meine Gruppe zum "Zwang" bei der Sultana, siehe Seite 22, halten soll, vllt. mit der Opferschlucht Firuns ...siehe LdeS Seite 130f...."wenn jemand dort etwas opfert, wird er woanders verschont!..").
Der Weg führt in meine alte Lieblingsstadt Fasar(und ins durchaus ausbaufähige unterirdische Fasar) , von dort mit einem Schlenker zu alten amazonischen Geheimnissen und dann weiter gen Brig-Lo.
Der folgende Teil bietet mit Wüstenrandgebieten, Heuschreckenschwärmen, Schluchten und der "netten Konkurrenz" einiges an SL-Spass und Zunder. Dazu die klassische "Wie bringen wir den Wagen über die Schlucht?" -Situation.

@Konkurrenten-Einschub:

Definitiv mMn zuviele weibliche Fahrerinnen, die zu ähnlich angelegt sind (von Ausrüstung, Aussehen, Wagen und Begleiterstruktur). Die wird sich meine Runde SO nicht merken können. Ich baue eh noch einen verwöhnten alanfanischen Granden ein (weil der teilnehmende Al`Anfaner ist wiedermal der offensichtliche Quotenschurke- an die Autoren: MUSSTE NICHT SEIN! KÖNNTE JA MAL EIN SYMPATHISCHER MERIDIANER mitfahren!!!), sowie eine Bornländerin mit lykanthropischen Einschlägen und 3-4 Gespanne als "Feuerholz".

Ansonsten sind der Emir, Gilia, Arkos II. Shah und einige echt nett- vor allem die Grolme und ihr Brückenstunt! ;-)

Zurück zum Rennen:
Es geht dann über Brig-Lo, das weinselige Almada, den Amboss (wo ich hier irgendwie oft an den Film "Herbie" denken muss, wenn auch in bösartiger Ausprägung...) und dann über Gareth (ich freue mich auf die Dämonenbrache!) , schlussendlich bis nach Perricum.

@ Vorläufiges Fazit:

Ich würde "Donner und Sturm" nach erster ausführlicher Sichtung 9/10 Punkten geben. Es ist in Umfang, Ausarbeitung und Story herrausragend. Es bietet einem engagiertem SL alle Möglichkeiten eine ganz grossartige "Mini-Kampagne" rund um Rondras Streiwagen zu "fahren", lässt Platz für eigene Side-Quests, bietet rasante Spannung und überlässt einiges auch dem eigenen Meisterverstand. So gesehen würde ich das Ende auch nicht "angepappt" nennen, sondern eher : weiterführend und optional (wobei sich definitv dazu Hinweise/ Möglichkeiten finden-im Abenteuer!).
Was mir dennoch etwas sauerer aufstösst: ich hätte mir sehr gewünscht , wenn Leomar geblieben wäre. Einfach weil ich es vorher so spekulierte und weil ich es mal als positiven Schub- hin zum Guten, zum Heroischen, zum Heldenzeitalter empfunden hätte.
Ich spreche keine explizite Kaufempfehlung aus. Wer aber DSA seit Jahren kennt, den vermeintlichen "Hau-Ruck" des Metaplots nie als gängelnd für die eigene Spielrunde und das eigene Spielrunden-Spasspensum ansah und zudem vielleicht bereits vor beinahe 20 Jahren das 75. Rennen bestritt, sich über kleinere humorige DSA-Spässe einlassen kann und auch kampflastige Fantasy und mindestens 8.500 AP Helden sein eigen nennt kann getrost zugreifen.

Dschadir
  30.09.2009, 16:35 - Beitrag
Musikempfehlungen:

Ich werde als Renn-Thema von der Erdenstern "Elyrion" Rollenspiel-CD Lied 12 " Erbe der Titanen" verwenden.

Zudem bieten sich folgende Soundtracks an:

-Gladiator(südliche Gefilde, Städte, Wüstenrandgebiete, Rennszenen)

-der 13. Krieger (Heroisches, Kampf, unheimliche unterirdische Gemäuer)

-Into the Red (Rondrakirche, kampflastige Begegnungen)

-Starship Troopers (Entscheidungen auf Messersschneide)

und generell eher Filmsoundtracks die etwas Hektik, Nervenkitzel usw. als Stimmung transferieren könnten.

Dschadir

Mandavar

  08.10.2009, 13:44 - Beitrag
Kann mir jemand sagen, warum Borbarads Schwarzer Wagen in Donner und Sturm zwar von 7 Dämonen gezogen wird, also passend zu der Dämonenkrone, aber einer der Dämonen zum Gefolge des Namenlosen gehört und Agrimoth dafür nicht vertreten ist?
Kann mich leider nicht an das erste Auftauchen des Schwarzen Wagens erinnern, bei G7. War das da auch schon so und wenn ja, warum?

Auribiel

  08.10.2009, 13:57 - Beitrag
Genau das habe ich mich auch schon gefragt!

Wobei ich insgesamt davon ausgegangen wäre bei der Zahl 7, dass die Dämonen aus den der Dämonenkrone zugeordneten Niederhöllischen Reichen kommen, was aber auch nicht stimmen kann, da dann einige weitere Plätze 'falsch' besetzt sind.

[Edit]In Grenzenlose Macht steht, der Wagen wird von drei geflügelten Schlangen gezogen. Korrektur: Es wird erwähnt, dass er dereinst aber von 7 Dämonen aus sieben Höllen gezogen werden soll... [/Edit]

Waldemar*

  08.10.2009, 14:18 - Beitrag
Wird auch in Stadt der 1000 Augen aus KdV erwähnt, wo gesagt wird das er zwischen den Sphären und dem Limbus hin- und her pendelt und es manchmal in Galottas Palast in Yol-Gurmak (ehemals Ysilia) auftaucht. Niemand konnte ihn bislang bändigen (bis D&S offensichtlich). Näheres steht in der Wiki aventurica (mit Quellen).

Mandavar

  08.10.2009, 14:19 - Beitrag
Welche anderen Plätze sind falsch besetzt?
Sonst sind alle relevanten doch vertreten, oder?

Auribiel

  08.10.2009, 14:23 - Beitrag
Hm... da steht aber auch nichts zu den 7 Dämonen. Auch wenn ich mich wiederhole: Welche Begründung gibt's denn dafür, dass Borbarads Gefährt nicht von Dämonen aus den Domänen (argh!) gezogen wird, auf die er durch die Dämonenkrone besonderen Zugriff hatte?

Geschwindigkeit allein war's wohl sicher nicht, sonst hätte er keinen 'unbekannten' Quallendämon darunter und für Belshirash wäre sicher auch gerne Yash'Natam eingesprungen, hätte sich vor einem Wagen sicher gut gemacht! ;)

Auribiel

  08.10.2009, 14:27 - Beitrag
@Mandavar:

Dämonenkrone hatte Splitter von:

- Agrimoth,
- Asfaloth,
- Belhalhar,
- Belkelel,
- Belshirash,
- Charyptoroth,
- Thargunitoth

Drin sind aber:

- Der Namenlose,
- Blakharaz,
- Lolgramoth,
- Charyptoroth,
- Iribaar,
- Belkelel,
- Thargunitoth

Also wären eigentlich nur 3 richtig besetzt, wenn man die Dämonen mit der Dämonenkrone in Verbindung bringen möchte:

Charyptoroth, Belkelel und Thargunitoth. Die anderen vier haben zur Dämonenkrone bzw. den von Borbarad besonders beherrschten dämonischen Domänen nichts zu tun.


[Edit]Meine bisherigen Vermutungen konnte ich anhand der Stelle in Donner&Sturm alle nicht bestätigen:

a) Es gab keine passenden Dämonen in der Domäne, so dass man was anderes vor den Wagen spannte. => Kann nicht der Grund sein, da man auch einen 'unbekannten Quallendämon' davor gespannt hat, wo wäre das Problem einen 'unbekannten agrimothschen Dämon' davor zu spannen? Belshirash bietet sogar einen Pferdedämon und bei Belhalhar hätte man sicher auch was geeignetes gefunden, auch einen Zant.

b) Es sind nur gehörten vor den Wagen gespannt worden, daher hat man bei Belhalhar z.B. nichts passendes (Zant) gefunden. => Stimmt auch nicht, der Nephazz ist auch nur ein niederer Diener Thargunitoths


Ergebnis: Es wurden schlicht irgendwelche geflügelten Dämonen vor den Wagen gespannt, egal aus welcher Domäne sie kommen. Find ich schade. Wieso müssen Dämonen Flügel haben, um fliegen zu können? Paraphysikalität und so...
Und gerade bei 'unbekanntem fliegenden Quallendämone' - da hätte man sich zu anderen Domänen auch was einfallen lassen können. :(

Mandavar

  08.10.2009, 14:33 - Beitrag
Hhmm - all diese unaussprechlichen Namen...:-)

Aber ja, du hast Recht. Hatte in meinen Kopf wahrscheinlich ein bisschen Konsonantensalat.

Dann frage ich mich jetzt aber um so mehr, wie sich diese seltsame Konstellation erklären lässt und warum, bei allen Niederhöllen, der Namenlose dabei auftaucht?

Hat der Lenker des Gefährts bei der Bändigung des Wagens vielleicht Hilfe von Pardona erhalten?

Auribiel

  08.10.2009, 14:37 - Beitrag
Kopiert von oben, hatte es eben erst angefügt:
Zitat:
Meine bisherigen Vermutungen konnte ich anhand der Stelle in Donner&Sturm alle nicht bestätigen:

a) Es gab keine passenden Dämonen in der Domäne, so dass man was anderes vor den Wagen spannte. => Kann nicht der Grund sein, da man auch einen 'unbekannten Quallendämon' davor gespannt hat, wo wäre das Problem einen 'unbekannten agrimothschen Dämon' davor zu spannen? Belshirash bietet sogar einen Pferdedämon und bei Belhalhar hätte man sicher auch was geeignetes gefunden, auch einen Zant.

b) Es sind nur gehörten vor den Wagen gespannt worden, daher hat man bei Belhalhar z.B. nichts passendes (Zant) gefunden. => Stimmt auch nicht, der Nephazz ist auch nur ein niederer Diener Thargunitoths


Ergebnis: Es wurden schlicht irgendwelche geflügelten Dämonen vor den Wagen gespannt, egal aus welcher Domäne sie kommen. Find ich schade. Wieso müssen Dämonen Flügel haben, um fliegen zu können? Paraphysikalität und so...
Und gerade bei 'unbekanntem fliegenden Quallendämone' - da hätte man sich zu anderen Domänen auch was einfallen lassen können. :(

Roderon

  08.10.2009, 14:41 - Beitrag
Naja, der Namenlosen besaß ja auch einst die Dämonenkrone mit allen 13 Splittern, vielleicht ist der Wagen ja auch einst in seinem Besitz gewesen und die "13" Domänen sind irgendwie an den Wagen gebunden, was auch einen Dämon aus des Namenlosen Domäne erklären würde. Weit hergeholt, ich weiss.

Pardona? Hmmm, recht unwahrscheinlich, da nicht spektakulär genug.

Dietrad

  08.10.2009, 14:44 - Beitrag
Wo steht denn das es so sein muss?! Gibt es irgendeine Verbindung zwischen dem Wagen un der Krone, außer das Borbarad beides hatte? Bobarad hatte sovieles angesammelt...

7, hepta, ist eben kosmologisch, irdisch wie derisch, eine bedeutsame Zahl. Es kann sich also um einen zahlenmystischen Zufall handeln.

Borbarad war eigentlich bekannt dafür, dass er das nahm, was er brauchte. die anderen 5 Erzdämonen brauchte er nicht ode rhatte die Splitter schlicht nicht. Und obwohl Iribaar keinen Nexus in der Krone hatte, gebrauchte Borbarad dessen Macht.

Auribiel

  08.10.2009, 14:49 - Beitrag
@Roderon:

Sicher eine interessante Spekulation. Allerdings verfügte die Dämonenkrone zuletzt nur noch über 7 Zacken (Borbarad hatte also nicht mehr alle Zacken in der Krone *räusper* :D) und nur über diese 7 Domänen konnte Borbarad in besonderem Maße verfügen. Daher wäre wie gesagt meine Vermutung gewesen, dass er aus jeder dieser Domänen einen Diener an den Wagen kettet.

Gibt halt nicht zu jeder Domäne einen fliegenden Dämon, allerdings hätte ich mir z.B. vorstellen können:

- Agrimoth schickt Arjunoor ins rennen. Der ist mit 8gehörnt zwar sehr imba, aber der Herr der Stürme, ich gehe also davon aus, dass er nicht Boden gebunden ist. Alternativ wäre auch Kah-Thurak-Arfai möglich gewesen, der hat Flügel und ist 'nur' 3gehörnt.
- Asfaloth dürfte wohl überhaupt kein Problem haben irgendwas geflügeltes hervorzubringen.


Auribiel

  08.10.2009, 15:12 - Beitrag
Wie schon an anderer Stelle geschrieben:

Mir hätte die Zusammenfassung wahrlich gereicht, ich habe das Ende von Donner&Sturm mittlerweile allerdings gelesen (meine Meinung hat sich dadurch allerdings nicht geändert). Dabei bin ich auf einige 'Probleme' gestoßen:
Meisterinformationen Diverse Kleinigkeiten:
Zitat:
Wieso genau verstirbt Emer in der Szene? Wenn das noch irgendwo erklärt wurde, hab ich's wohl leider überlesen. Sie macht einfach die Augen zu und: Klappe, tot, damit hinterher dann diese mystische Sache passieren kann.
Dumm nur das wenige Seiten vorher steht, man soll die Helden mit Tränken zumüllen, dass ihnen Angst und Bange wird. Und wenn sie nun gedenken diese sicher auch Heiltränke auf Emer anzuwenden? Für Heilmagie könnte es unter Umständen etwas knapp werden, aber die Tränke bekommt die Runde ja sogar noch vom Abenteuer selbst untergeschoben.
Hier haben mir deutlich ein paar Worte gefehlt, wieso Emer schwubs tot ist, wenn das Regelwerk das nicht hergibt. War ihre Essenz zu lange mit der des Omegatherions verbunden und wenn die Helden dessen Herz zerstören, muss auch Emer sterben? Oder soll der SL drauf achten, dass sie dann spätestens beim Kampf gegen das Omegatherion irgendwie verstirbt? Einfach nur zu schreiben 'sie ist tot' ist mir da etwas zu wenig, da ich davon ausgehe, dass so gut wie alle Heldenrunden (und für solche ist das AB wohl geschrieben) versuchen werden sie in dieser Szene zu retten.

Als Roman hätte mich die Situation gefesselt, ich hätte es wohl spannend gefunden (bis auf die etwas schwache Darstellung Rohajas und der stark gerafften Beschreibung des Endes). Aber als Abenteuer mit dem Wissen, was den Helden so alles geniales Einfallen kann, finde ich, dass das Abenteuer extrem wenig Handlungsspielraum lässt.
Und die Sache mit dem 'er ist tot, egal was ihr auch tut' hatte man in JdF doch auch schonmal. :(

Wobei ich zugeben muss, dass ich als SL selbst schon vor dem Problem stand, dass dramatischen Sterbeszenen schwer umsetzen kann, aber da stellt einem dann leider das Regelwerk ein Bein. Die Möglichkeiten des Regelwerks dann aber zu übergehen halte ich für schwach.


Ebenso die Aufteilung der Dämonen vor dem schwarzen Wagen: Ich wäre sehr davon ausgegangen, gerade bei der Zahl 7, dass ein Dämon aus jeder Domäne der Dämonenkrone am Wagen zieht, stattdessen tauchen da aber einige andere Dämonen auf, sogar einer des Namenlosen, finde ich auch sehr wunderlich, erklärt wird die sonderbare Wahl natürlich auch nicht. Auf Schnelligkeit kann's nicht angelegt sein, sonst wäre da kein 'unbekannter Quallendämon' mit dabei...
Bei letzterem ist mir mittlerweile aufgegangen, dass man schlichtweg 'irgendwelche' geflügelten Dämonen haben wollte. Da hätten einige der Domänen der Dämonenkrone allerdings durchaus auch etwas geboten:

- Agrimoth schickt Arjunoor ins rennen. Der ist mit 8gehörnt zwar sehr imba, aber der Herr der Stürme, ich gehe also davon aus, dass er nicht Boden gebunden ist. Alternativ wäre auch Kah-Thurak-Arfai möglich gewesen, der hat Flügel und ist 'nur' 3gehörnt.
- Asfaloth dürfte wohl überhaupt kein Problem haben irgendwas geflügeltes hervorzubringen.

Auribiel

  08.10.2009, 15:14 - Beitrag
@Dietrad:

Steht natürlich nirgends, dass es diese Beziehung geben MUSS, zumindest ich (und wohl auch Mandavar?) sind allerdings bei der Kombination aus 'Borbarads schwarzem Wagen', 'Borbarad' (als Träger der 7strahligen Dämonenkrone) und '7 Dämonen' davon ausgegangen. Die Annahme kann natürlich falsch sein, eine kurze Erklärung zur Dämonenauswahl wäre allerdings nett gewesen. ;)

Roderon

  08.10.2009, 15:52 - Beitrag
Vielleicht waren auch diese 7 Dämonen grade leicht zu beschwören und ließen sich leicht an den Wagen ketten. Günstige Sternkonstellation, Kraftlinienerruptionen oder Außerirdische, wer weiss.

Auribiel

  08.10.2009, 15:57 - Beitrag
Mag alles möglich sein, aber eine Erklärung wäre schlichtweg nett gewesen, dass man jetzt nicht spekulieren muss. ^^;

Ahhrrgghh

  08.10.2009, 16:13 - Beitrag
@Auribiel: Schönes Wortspiel, Dämonen-Domänen. Ist mir bislang noch nicht aufgefallen.

Mandavar

  08.10.2009, 16:27 - Beitrag
Warum sollte Borbarad teuer irgendwelche Dämonen binden, wenn er mit Hilfe der Dämonenkrone doch fast kostenlos per Fingerschnippen aus 7 Domänen wählen kann? Oder musste der Wagen vom neuen Besitzer nach Borbarads Entrückung erst wieder neu bestückt werden? Aber wer auch immer diesen Wagen dann mit neuen Zugtieren versorgt hat, muss ungeheuer mächtig sein, wenn er aus 7 verschiedenen Domänen wählen kann.
Alles sehr mysteriös...

Sulman

  08.10.2009, 17:02 - Beitrag
Warum wird in der Thread-Überschrift nicht auf das Abenteuer Donner&Sturm hingewiesen?? Aber klar, immer schön alle Meisterinfos breittreten! Wer brauch denn noch Überraschungen in Abenteuern?

  08.10.2009, 17:09 - Beitrag
Zitat von Dietrad:
Borbarad war eigentlich bekannt dafür, dass er das nahm, was er brauchte. die anderen 5 Erzdämonen brauchte er nicht ode rhatte die Splitter schlicht nicht. Und obwohl Iribaar keinen Nexus in der Krone hatte, gebrauchte Borbarad dessen Macht
.

Naja, was heißte er brauchte die anderen 5 nicht. Iribaar hat B. diesen Wahnsinn mit den sieben Pakten erst eingeredet...
Aber zum Thema: In der Tat hätte ich mir da auch etwas Erklärung gewünscht. Nachdem sich Tom ja schon in einem anderen Thread über die "Berufsblindheit" hinsichtlich des Omegatherion geäußert hat wäre hier evtl eine Erklärung auch ganz nett.
Zitat:
Pardona? Hmmm, recht unwahrscheinlich, da nicht spektakulär genug.
Warum unwahrscheinlich. Schließlich waren Agenten des Namenlosen mit von der Partie. Mit ihrem Schoßhündchen am Wagen gibt es keinen besseren Spion.

Ich erkläre es mir allerdings auch mit dem Ursprung der Krone. Schließlich hatte sie mal 13 Splitter wodurch evtl der Wagen auch von 13 Höllen berührt ist.
Und wenn der Wagen des öfteren mal in Yol-Gurmak auftauchte, dann dürfte zumindestens BLK schon mal erklärt sein. Schließlich wohnte da Galotta lange genug.
Der Quallendämon soll evtl. einfach unbekannter Natur sein.
Außerdem wurde der Wagen, Als Borbarad ihn hatte ebenfalls von 3 Karakilim gezogen (Lolgramoth war also bereits zu Borbarads Zeiten am Wagen präsent), ungeachtet der Splitter. Einzig für den Quistlinga fällt mir keine Erklärung ein. Vielleicht war dieser aber auch einer der drei ursprünglichen Karakilim um so für seinen Herren Borbarad beobachten zu können.

Ansonsten bleibts dabei: Eine Erklärung wäre schön gewesen.
Obwohl spekulieren auch recht interessant ist.

Mandavar

  08.10.2009, 17:09 - Beitrag
@Sulman

Sagt Meisterinformation nicht aus, dass es nichts für Spieler ist? Und glaubst Du eine Überschrift a lá "Borbarads Schwarzer Wagen und AB Donner und Sturm" verrät nicht schon alles im Titel?

Tut mit leid, wenn Dir jetzt eine Überraschung verdorben wurde. Aber das Abenteuer birgt ja noch mehr unvermutetes.

Auribiel

  08.10.2009, 17:19 - Beitrag
@Jesabela:
Zitat:
Ich erkläre es mir allerdings auch mit dem Ursprung der Krone. Schließlich hatte sie mal 13 Splitter wodurch evtl der Wagen auch von 13 Höllen berührt ist.
Und wenn der Wagen des öfteren mal in Yol-Gurmak auftauchte, dann dürfte zumindestens BLK schon mal erklärt sein. Schließlich wohnte da Galotta lange genug.
Der Quallendämon soll evtl. einfach unbekannter Natur sein.
Außerdem wurde der Wagen, Als Borbarad ihn hatte ebenfalls von 3 Karakilim gezogen (Lolgramoth war also bereits zu Borbarads Zeiten am Wagen präsent), ungeachtet der Splitter. Einzig für den Quistlinga fällt mir keine Erklärung ein. Vielleicht war dieser aber auch einer der drei ursprünglichen Karakilim um so für seinen Herren Borbarad beobachten zu können.
Hervorhebung durch mich:

Du merkst aber auch selbst, dass man hier spekulieren muss, da keine offizielle Angabe dazu gemacht wird?
Und genau DA liegt das Problem, man muss spekulieren, da nicht erklärt wird, wieso es so ist. Das ist immer etwas unbefriedigend, wenn man von den Spielern dazu gefragt wird. Und gerade wenn da ein Grakvaloth mitfliegt ist die Wahrscheinlichkeit dass auch einem Spieler die sonderbare Zugkonstellation auffällt (und ggf. auch einem der Helden selbst, immerhin haben wir es mit hochstufigen Helden zu tun, die schon so einiges erlebt haben) doch sehr hoch.

Das mit dem Karakilim und dem Quitslinga find ich allerdings eine interessante Idee. Wobei auch nicht explizit gesagt wird, dass es Karakilim sind, es ist von geflügelten Schlangen die Rede - aber außer Karakilim bleibt da ja nicht viel zur Auswahl.
  08.10.2009, 17:25 - Beitrag
@Auribiel: Klar muß man spekulieren, das hab ich ja aber auch zugegeben und find es sehr schade.
Zitat:
Und gerade wenn da ein Grakvaloth mitfliegt ist die Wahrscheinlichkeit dass auch einem Spieler die sonderbare Zugkonstellation auffällt
.

Das war auch in der Tat der einzige Dämon, welcher mir beim ersten Mal lesen / überfliegen des Abenteuers sofort komisch aufgefallen ist. Erst dann hab ich mir die anderen sechs genauer angesehen.

Diese Diskussion über die Dämonen kann allerdings bei einer erfahrenen Gruppe (ich mein jetzt hauptsächlich Spieler) auch zu hervorragenden Spielszenen am Tisch führen. Nämlich genau diese sphären- und magietheoretische Diskussion, welche wir hier führen.

Vielleicht schaut Tom ja hier mal rein, dann bekommen wir evtl. eine Erklärung.

Hauclir

  08.10.2009, 17:41 - Beitrag
@ Roderon, Auribiel & Jesabela Alare Tiamartin: Zwar auch nur Spekulation, aber hier vielleicht ein neuer Ansatz im Zusammenhang mit dem Diener des Namenlosen. Mir kommt gerade "Aus der Asche", S. 9, in den Sinn. Dort steht im Zusammenhang mit dem Splitter des Agrimoth:

"Es scheint, als würden in den mächtigen Splittern ebenfalls karmale (!) Kräfte wirken. Heißt es nicht, der Namenlose Gott selbst habe einst die Siebengehörnte Dämonenkrone getragen?"

Ggf. lässt sich diese Vermutung auf den Wagen übertragen, dann gäbe es für den Grakvaloth sogar eine "Erklärung". Hier könnte sogar ein ganz interessanter Ansatz fürs weitere Spiel mit der Gruppe liegen...

Artosch Sohn des Alrix

  08.10.2009, 17:47 - Beitrag
Muss man diesen Schwarzen Wagen kennen? Mir ist dieser nicht präsent.

Ignor

  08.10.2009, 17:49 - Beitrag
Mal ehrlich, Leute:
Ist das nicht echt scheißegal, was für Viecher die depperte Kutsche ziehen? Wenn es euch nicht passt, dann setzt doch einfach andere Viecher davor.

Was das hier manchmal für nerdige Ausmaße annimmt, ist ja echt erstaunlich.

Auribiel

  08.10.2009, 17:51 - Beitrag
Nein, ist es nicht. Gerade dann nicht, wenn es auch um den Namenlosen geht und um ein Artefakt solcher Ausmaße, wie den schwarzen Wagen.

Artosch Sohn des Alrix

  08.10.2009, 17:54 - Beitrag
Was kann das Wägelchen denn? In Erscheinung scheint es ja noch nie getreten zu sein.

Leifgart

  08.10.2009, 18:00 - Beitrag
Zitat von Auribiel:
Nein, ist es nicht. Gerade dann nicht, wenn es auch um den Namenlosen geht und um ein Artefakt solcher Ausmaße, wie den schwarzen Wagen.
Es ist aber völlig erbärmlich, wie sich hier manche aufregen und gleich kritisieren, dass das ja nirgendwo erklärt wurde und man nun hier genötigt ist, zu diskutieren.

Nirgendwo steht, dass der Wagen in irgendeiner Verbindung zu der Krone steht. Das sind EURE Vermutungen. Und jetzt fordert ihr, dass die Autoren diese eure Diskussionen und Vermutungen vorausahnen müssen und sie vorab im AB erläutern müssen?

Unglaublich.

Hauclir

  08.10.2009, 18:00 - Beitrag
Beitrag hat sich zwischenzeitlich erledigt.

Auribiel

  08.10.2009, 18:02 - Beitrag
@Hauclir:
Zitat:
"Es scheint, als würden in den mächtigen Splittern ebenfalls karmale (!) Kräfte wirken. Heißt es nicht, der Namenlose Gott selbst habe einst die Siebengehörnte Dämonenkrone getragen?"

Ggf. lässt sich diese Vermutung auf den Wagen übertragen, dann gäbe es für den Grakvaloth sogar eine "Erklärung". Hier könnte sogar ein ganz interessanter Ansatz fürs weitere Spiel mit der Gruppe liegen...
Das klingt in der Tat sehr interessant! Und könnte man auch aufgreifen - wenn man wüsste, ob es von der Redax irgendwie unterstützt wird, sonst verrennt man sich da ev. in etwas, was eine reine Fluff-Setzung ist. :(


@Artosch:

Erster Auftritt war in 'Grenzenlose Macht', damals von drei fliegenden Schlangendämonen gezogen. Jetzt wird es gezogen von:

1 Karakil,
1 Grakvaloth,
1 Muwallaraan,
1 Irrhalk,
1 Qutislinga in verdorbener Greifengestalt,
1 Untote Harpiye von einem Nephazz beseelt,
1 unbekannter fliegender (!) Quallendämon

Die Dämonen haben offenbar etwas schlechtere Werte als nw., da sie durch das Zuggeschirr in ihren Möglichkeiten behindert werden.

Werte hat der Wagen nicht. Er wird beschrieben als 'sturmumtostes und fast in Vergessenheit geratenes (ohja!) Höllengefährt des Dämonenmeisters Borbarad, das aus Dämonenfleisch und den Seelensplittern von Königen vergangener Zeiten besteht (welche würde mich da mal interessieren, aber da würde man mir wohl Kleinlichkeit vorwerfen). Optisch wirkt der monströse und mit Feuerrädern ausgestattete Streitwagen wie aus schwarzem Holz, Knochen und Metall gefertigt. Der Wagen hinterlässt beständig eine flammende Spur am Himmel.' (Donner & Sturm, S. 74).

Auribiel

  08.10.2009, 18:03 - Beitrag
Auch erledigt.

Auribiel

  08.10.2009, 18:06 - Beitrag
@Leifgart:

Ist es so unwahrscheinlich, dass die Hintergründe zu einem Gefährt wie dem schwarzen Wagen interessant werden könnte?

Artosch Sohn des Alrix

  08.10.2009, 18:14 - Beitrag
@ Auribiel:

Danke, aber meine Frage bezog sich darauf ob das Ding irgendwann schon einmal wichtig war oder es die Bedeutung von Borbarads mit roten Heptagrammen verzierter schwarzer Seidenunterwäsche hat.
Was qualifiziert das Ding dem Donnersturm Paroli bieten zu können, außer zwei Randnotzien?
  08.10.2009, 18:17 - Beitrag
@Igor / Leifgart:
Natürlich ist es letzten Endes egal und ich verbiete mir mich als erbärmlich zu bezeichnen (Höflichkeit etc.).
Hier wird überhaupt niemand zu irgendwas genötigt. Und ich rege mich auch nicht auf. Ich finde es einfach nur schade, das dieses nicht näher erläutert wird um aus diesem Grund diskutiere ich mit Leuten die mein Hobby teilen darüber. Interessens-Austausch usw. Außerdem fordere ich nicht, daß Tom Finn sich oder das Abenteuer erklärt, es würde nur etwas Klarheit in die Sache bringen. Vielleicht und evtl sind Wörter die einen Wunsch ausdrücken während das Wort wäre sogar im Konjunktiv steht und somit per Definition keine Forderung darstellt.

@Diskussionsgemeinschaft: Tschuldigung für dieses Ausflug.

In der Tat ist mir dieser Aspekt aus Aus der Asche auch nicht mehr im Gedächtnis gewesen. Das könnte tatsächlich ein Ansatzpunkt sein.

@Artosch: Vielleicht, daß es ein Artefakt vom Anbeginn der Zeit ist, welches vom Namenlosen gefahren wurde. Es könnte auch das chaotische Gegenstück zum Donnersturm sein. Belege gibt´s leider nicht dafür. Was hast du nur gegen Borbarads Seidenunterwäsche *g*

Artosch Sohn des Alrix

  08.10.2009, 18:23 - Beitrag
Jesabela, dachte bisher das Antagonisten aufgebaut gehören. Ist dies bei dem Wägelchen der Fall?
Bei zwei Erwähnungen wohl eher nicht.

Auribiel

  08.10.2009, 18:26 - Beitrag
@Artosch:

Nunja, ich dachte das 7 Dämonen eines solchen Kalibers und dazu die dämonische 'Herkunft' des schwarzen Wagens schon einiges zu bieten hätte, das als Qualifikation dienen kann. Und ich wundere mich auch nicht darüber, dass der schwarze Wagen keine eigenen Werte (Struktur, Wendigkeit etc.pp) bekommen hat, denn das Höllengefährt explodiert gemäß Plot am Ende des Zweikampfes mit dem Donnersturm und dürfte damit endgültig vernichtet sein.


  08.10.2009, 18:31 - Beitrag
@ Artosch: Natürlich nicht. Aber außer das Rondra mit ihrem Wägelchen rumfährt es blitzt, donnert und der alte Leomar das Ding als erster gewonnen hat und jetzt alle 25 Jahre ein Rennen stattfindet weiß man über den Donnersturm auch nicht mehr (also von historischer Relevanz; und Achtung: Pollemik). Wir wollen ja aber hier nicht den generellen Nutzen und die Sinnhaftigkeit des Wagen an sich diskutieren (wenn doch, dann bitte einen neuen Thread, ich finde das paßt hier nicht wirklich)

Ich würde den Wagen in der Tat als "böses" Gegenstück zum Donnersturm sehen (Regeln analog zu denen vom Donnersturm, für die die Regeln zu göttlichen Sachen brauchen).
  08.10.2009, 18:40 - Beitrag
Ich habe vor Jahren folgende Dämonen vor den Wagen gespannt:
(Rausch der Ewigkeit)
-Karakil
-Arjunoor
-Asquarath
-Kha-Thurak-Arfai (der löste sich dann in der Dritten Dämonenschlacht und kämpfte los!)
-Muwallaraan
-Umdoreel/Yash`Natam (weiss ich nicht mehr so genau)
-ein Quitslinga in Drachenform(Westwinddrache?!?)

Ging ebenso davon aus dass 7 Dämonen aus den 7 sympathetischen Höllen (ergo ZUR Dämonenkrone) passen würden- fand allerdings die Charyptorothdomäne auch damals unpassend.....weswegen ich dann den Nachtdämon eher als freien Dämon ansah.

Dschadir

Regeln und Werte finden sich für den Schwarzen Wagen auf Seite 72-75 im AB "Donner und Sturm".
  08.10.2009, 18:46 - Beitrag
Zitat:
Regeln und Werte finden sich für den Schwarzen Wagen auf Seite 72-75 im AB "Donner und Sturm".
ich fühle mich peinlich berührt *g*

  08.10.2009, 18:47 - Beitrag
@Emer-Problematik:
Meisterinformationen Brechende Ketten:
Logo, Auribiel, das ist ein Problem. Ich habe mir die Ketten immer mit ner Art Sikaryan-Fesselung vorgestellt. Ein Kettengespinst, dass nicht nur physisch als Regenbogenkette vorliegt, sondern eben auch Emers Lebens"faden" umschliesst.

Rhazzazor musste das Omegatherion eben mit einer durchhaltungsfähigen und energischen Person festbinden und darum fiel seine Wahl auch auf Emer.
Zumindest ich kann dann mit Emers Ende und dem Aufbrechen der Ketten am Ende leben- zwar durch in meinem Aventurien hinzugefügte Mechanismen - aber ebenmit in unserem Gruppenaventurien vorliegenden Mechanismen.
Dschadir

Auribiel

  08.10.2009, 18:48 - Beitrag
Und gerade der Nachtdämon (Kha-Thurak-Arfai) hätte doch auch sehr gut vor den Wagen gepasst? Er hat eine besondere Verbindung zu Warunk und bereits Raidri Conchobair als vormaliger Donnersturmbesitzer durfte sich schon mit ihm Kloppen. Da hätte ich ein Wiedersehen mit dem Nachtdämon über Warunk sehr interessant gefunden.

Angrox Sohn des Semo

  08.10.2009, 19:04 - Beitrag
Ich möchte mich hier Sulmans Äußerung anschließen und die Namensgebung des Threats auf höchste kritisieren. Tut mir Leid Mandavar, aber du solltest Dir wirklich Gedanken machen wie du deine Threats nennts. Einer meiner Spieler brauchte nur den Titel zu lesen und weiß jetzt schon zuviel. Ist es denn so schwer den Threat nicht einfach "Donnersturm MI" zu nennen und dann die Sache an sich im Eröffnungspost anzusprechen?

Ich bitte einen Moderator den Threatnamen entsprechend zu ändern, damit nicht noch mehr Spieler gespoilert werden.

Chaogirdja

  08.10.2009, 19:48 - Beitrag
Zitat:
Er hat eine besondere Verbindung zu Warunk und bereits Raidri Conchobair als vormaliger Donnersturmbesitzer durfte sich schon mit ihm Kloppen.
Alles Lüge!
Mein Held heute heute noch ein paar Narben von diesen Dämonen :D
Dämlicher so genanter Schwermeister... klaut jedem die Lorbeeren pfff...
(oder anders gesagt: Diesem dümmlichen Schreiberling gehört auf die Finger geklopf, das er ein offizielles AB in seinem Roman verwurstet hat -.-)

Antario der Schwatte

  08.10.2009, 20:03 - Beitrag
Zitat von Angrox Sohn des Semo:
Ich möchte mich hier Sulmans Äußerung anschließen und die Namensgebung des Threats auf höchste kritisieren.
Welch übertriebene Töne.
Man sollte doch darauf gefasst sein, dass in einem dSA-Forum MIs diskutiert werden. wenn man als Spieler im aktuellen Aventurien spielt, sollte man das Forum eh ganz meiden.

Auribiel

  08.10.2009, 20:22 - Beitrag
@Dschadir der Kühne:
Meisterinformationen Emers Verbleib:
Das bleibt aber leider Spekulation, da darauf im Abenteuer in keinster Weise eingegangen wird. Sie stirbt einfach, Ende. Und das obwohl die Gruppe laut Abenteuer ausreichend 'Heilzeugs' dabei hätte sie zu retten, solange nicht andere Fakten mit angegeben werden. :(

Wie es dann um ihre geistige Gesundheit bestellt ist, ist ein anderes Kapitel, es gibt aventurisch gesehen durchaus Gottheiten, deren Geweihten oder sogar ganze Orden (Noioniten) sich auf Seelenheilkunde verstehen, wie nützlich diese dann sind, hätte sich dann hinterher zeigen müssen.

Auribiel

  08.10.2009, 20:23 - Beitrag
@Angrox:

Wieso wird man nur vom Lesen des Titels gespoilert? Da stand schon MI dabei... und der Wagen kam auch in der G7 vor (Grenzenlose Macht), ebenso wie das Gespräch im Zuge der Diskussionen um den Verbleib der SL aufgekommen sein könnte (was es zugegebenermaßen nicht ist).

Ich finde diese Spoilerpanik etwas übertrieben. ^^;
  08.10.2009, 21:01 - Beitrag
@Auribiel: Ich find´s ja auch etwas komisch, daß wir in diesen Thread verschoben wurden. Klar paßt es schon irgendwie, war aber doch das Anliegen, explizit über den
Meisterinformationen:
schwarzen Wagen Borbarads
zu diskutieren um dieses eben nicht im allgemeine Thread zu Donner und Sturm aus zu diskutieren. Außerdem war der Thread mit MI gekennzeichnet.

@Angrox: Meine Spieler können übrigens Spieler und Heldenwissen sehr gut trennen. Wer einen Thread liest der mit MI gekennzeichnet ist, ist selber schuld.

Ich würde mich freuen wenn der Wagen Thread wieder aufgemacht wird. Schließlich schieben wir die Diskussion in eine sehr spezielle Richtung und nehmen diesem Thread hier die allgemeine Gültigkeit.

Tom Finn

  08.10.2009, 21:42 - Beitrag
Zum Thema "Emer":
Meisterinformationen D&S:
In der Tat ist der meisterliche Text im Finale vielleicht etwas zu knapp geraten. Also hier noch einmal, wie wir uns das im Ablauf vorgestellt haben: Die Helden überzeugen Emer, dass diese "loslassen" soll. Sobald dies geschehen ist, lässt Emer auch los. Auf dramatische Weise zerspringen nun nach und nach (!) die Ketten und das Omegatherion blobbt klumpenweise :-) aus dem Tempelberg hervor. Dabei retten nicht etwa die Helden Emer, sondern Emer bewahrt die Helden vor dem Tod, indem sie ihnen auf diese Weise die Zeit verschafft, fortzukommen, statt vom O. sofort verschluckt zu werden. Emer befindet sich zu diesem Zeitpunkt folglich noch auf der Spitze der Pyramide. Erst als die letzte Kette gefallen ist, bricht das O. endgültig hervor. Sinnvoller Weise ist das der Zeitpunkt, an dem die Helden die Tempelpyramide soeben hinter sich gelassen haben.
Eine Rettung Emers ist im offiziellen Aventurien explizit nicht vorgesehen.
Zum Themenkomplex "Befreiung":
Meisterinformationen D&S:
Die Ketten fesseln Emer an den Sphärenleib des Omegatherions, wodurch so profane Rettungsversuche wie ein Transversalis natürlich scheitern. Desweiteren ist Emer durch die Ketten unverwundbar, was auch explizit im Text so steht. *Ironielevel an* --- Rhazzazor hatte nämlich Mtleid mit ihr, und wollte sie so vor solchen Heldengruppen bewahren, die mit einem freundlichen "Hallo Emer-Schätzchen, wir sind gekommen um euch zu befreien. Rückt ihr bitte mal kurz zur Seite, damit wir euch Hände und Füße abschlagen können? Keine Bange, so Plemplem, wie Ihr mittlerweile seid, bekommt ihr das eh nicht mit... " daherkommen ---- *Ironielevel aus*
Liebe Grüße Tom

Tom Finn

  08.10.2009, 22:12 - Beitrag
Zitat von Jesabela:
Diese Diskussion über die Dämonen kann allerdings bei einer erfahrenen Gruppe (ich mein jetzt hauptsächlich Spieler) auch zu hervorragenden Spielszenen am Tisch führen. Nämlich genau diese sphären- und magietheoretische Diskussion, welche wir hier führen.

Vielleicht schaut Tom ja hier mal rein, dann bekommen wir evtl. eine Erklärung.
Klar, sollt ihr bekommen :-)
Und natürlich fänden wir es hübsch, wenn sich die Spieler ähnliche Gedanken machen. Also...
Meisterinformationen D&S:
Auch wenn es naheliegt, die sieben angeschirrten Dämonen in Bezug zu den sieben heutigen Splittern der Dämonenkrone zu setzen, greift diese Erklärung zu kurz. Definiert war ein solcher Zusammenhang nie. Publikatorisch gesetzt war bis zum Erscheinen von D&S, dass Bobarad den Wagen erschaffen hat und mit ihm vermutlich auch Sphärenreisen durchführen konnte. Wobei er den Wagen aber wohl nie seinem finalen Ziel zuführte, das vermutlich auch gegen eine mögliche Bedrohung durch den Donnersturm gerichtet war.
Borbarad aber ist entrückt und der Wagen wird beim Finale von D&S von, sorry, Dilletanten benützt, die es inzwischen gerade mal geschafft haben, ihn zu "bändigen". Welche Dämonen Borbarad selbst einst anschirren wollte, lassen wir mal dahingestellt. Ein Grakvaloth aber lässt sich nicht nur von Geweihten des Namenlosen sondern auch von normalen Zauberern beschwören.
Warum nun diese Dämonen? Nun, vorwiegend deswegen, weil sie - zumindest in der Form, in der sie in Erscheinung treten - auch fliegen können. Klar hätten wir dabei, wie weiter oben vorgeschlagen, auch einen Zant nehmen können. Aber den Zants mal eben noch Flugfähigkeit zuzusprechen, wäre vielleicht etwas zu viel des Guten gewesen. Also Leute, ändert die Zusammenstellung gern nach eurem Gusto. Wir haben damit kein Problem, höchstens eure Spieler... :-)
Liebe Grüße Tom

Auribiel

  08.10.2009, 22:38 - Beitrag
@Tom Finn:

Danke für die Erklärungen! Wobei ich mir doch gewünscht hätte, sie hätten Unterbringung im Abenteuer gefunden (gerade die Erklärung zu Emers Verbleib), da so viele Stellen sehr knapp ausfallen (und dadurch umso gescripteter wirken).


Danke jedenfalls. :)

Tom Finn

  08.10.2009, 23:23 - Beitrag
@Auribiel:

Gern geschehen. Angesichts des Ausmaßes, den der Anhang sukzessive einnahm, mussten wir uns an der einen oder anderen Stelle halt etwas knapper fassen.
Deswegen ist das Abenteuer ja auch an erfahrene Spielleiter gerichtet :-) Die Spieler sollten solche formellen Details eigentlich kaum bemerken.

Liebe Grüße Tom

Artosch Sohn des Alrix

  08.10.2009, 23:31 - Beitrag
Zitat von Jesabela Alara Tiamartin :
Natürlich nicht. Aber außer das Rondra mit ihrem Wägelchen rumfährt es blitzt, donnert und der alte Leomar das Ding als erster gewonnen hat und jetzt alle 25 Jahre ein Rennen stattfindet weiß man über den Donnersturm auch nicht mehr
Nicht wirklich, ist dieser doch schon lange und häufig Teil Aventuriens, während mir zumindest der Schwarze Wagen Borbarads nichts sagt.

Bei der Sphärenbewahrenden Emer rollen sich mir gleichfalls die Zehennägel hoch.

Übrigens, um einen Zant fliegen zu lassen braucht es nur ein paar ZfP*.

Mandavar

  08.10.2009, 23:33 - Beitrag
@ Tom Finn:

Danke für das offizielle Statement. Ich habe mir echt schon den Kopf zerbrochen, was das zu bedeuten haben könnte.
Ich dachte nicht das meine ursprüngliche Frage soviel Diskussion lostritt und man kann ja über Forendiskussionen denken was man will, aber in diesem Falle bin ich echt zufrieden.
Jetzt kann ich meine Spieler nächsten Donnerstag mit dem Abenteuer beginnen lassen.

Auribiel

  08.10.2009, 23:36 - Beitrag
@Tom Finn:

Ähem... ich kann nur nochmal wiederholen: Ich stimme hier mit Disasters Einschätzung überein, dass es Donner&Sturm nur gut getan hätte, wenn man das Ende zu einem eigenen Abenteuer ausgebaut hätte. Es ist auch noch an anderen Stellen gestaucht worden. So sehr ich mich auch über das Ende insgesamt ärgere (rein subjektive Betrachtung) und darüber, dass man die Rabenmark und ihre Anstrengungen komplett übergeht, finde ich, dass ein Ereignis so epischer Ausmaße schlicht mehr Platz verdient hätte, auch um oben genannte Details ausreichend zu erklären, ebenso wie die ein oder andere Ortsbeschreibung noch ein wenig ausführlicher mit einzubringen.
Der Verweis darauf, dass es sich ja an erfahrene Spielleiter richtet, halte ich daher für wenig sinnführend. Als guter Spielleiter kann ich auch aus fünf hingeworfenen Wörtern ohne näheren Zusammenhang in kurzer Zeit etwas spielbares basteln. ;)

Mehr Mut zur Ausführlichkeit! ;_;

Sarademus

  09.10.2009, 00:34 - Beitrag
Ich habe das Abenteuer jetzt auch gelesen, und bin mit dem Renn(Abenteuer)verlauf sehr zufrieden.
Ich fände es aber schade wenn die Donnersturmmystik dadurch jatzt in Aventurien verloren gehen würde.
Die Rondrakirche sollte dennoch, in Erinnerung an die denkwürdigen Ereignisse, weiterhin Wagenrennen veranstalten um den besten Streitwagenfahrer zu küren. Als Preis gibt es dann eben nur mehr den Ruhm. Aber ich finde die "Gesellschaftliche Rennen Thematik" sehr interessant, und bin auch sehr zufrieden was das diesjährige Teilnehmerfeld betrifft.
Also, lasst den Mythos "Donnersturm" nicht sterben.

Zum Ende des Abenteuers:
Jeder wie er mag, wem es zu episch ist kann die Geschichte ja L. alleine machen lassen, oder ganz weglassen.
Im alten Donnersturmrennen war ja auch die Option ohne Zwischenfälle zu spielen und Charos Maramek einen normalen "schwarzen" Ritter sein zu lassen.
Ich persönlich mag ja keine fliegenden Streitwägen, und solch Spektakel. Werde in meiner Gruppe nur das Rennen spielen, und vielleicht sogar L. weglassen, und Gerborod, Gerborod sein lassen.

Donnersturm forever!
Und über den Rest mach ich mir in 25 Jahren Gedanken.
Von mir Mal ein Lob an die Autoren, nach soviel Kritik sicher auch mal gut.
  09.10.2009, 09:11 - Beitrag
Zitat von S:
Donnersturm forever!
Und über den Rest mach ich mir in 25 Jahren Gedanken.
Ist noch lange Zeit bis dahin, aber: warum sollten die Götter nicht wieder einen Donnersturm erschaffen? Sozusagen eine neue Runde.
Es könnte ja sogar ein Teil des Abenteuers sein, bei der Entstehung des neuen Donnersturm etwas beizusteuern.
  09.10.2009, 10:52 - Beitrag
Das nächste Mal geht es um Efferds "Flutwelle". Dazu wird eine Art Regatta veranstaltet, die sämtliche Kontinente Deres besucht.

Im Ernst: Das wäre klasse.


Von Donner & Sturm bin sehr begeistert. Aus der Sicht des Lesers ist es schon mal eins meiner Lieblingsabenteuer.

Akjosch

  09.10.2009, 11:06 - Beitrag
Zitat von Rywen ui Bennain:
Das nächste Mal geht es um Efferds "Flutwelle". Dazu wird eine Art Regatta veranstaltet, die sämtliche Kontinente Deres besucht.
Du meinst so "besuchen" wie damals 6 Eslam II in Havena? :D
  09.10.2009, 13:52 - Beitrag
@Tom Finn: Dankeschön für die Erklärung

@Akjosch: *ggggggggggggggggggggggg*

@Disaster: Eigentlich eine schöne Idee. In den nächsten 25 aventurischen Jahren immer Stücke des Donnersturms zusammentragen um dann wieder ein Rennen zu fahren
Alternativ könnte man noch die Jagd nach Praios Bannstrahl, die Suche um Travias Suppenkelle etc. bespielen, wenn dann Efferds Welle schon geritten wurde
  10.10.2009, 10:05 - Beitrag
Notwendige Änderungen oder Alternativen in meinem "Donner und Sturm":

@Auribiel:

Selbst wenn es im Abenteuer nicht steht und es auch nicht regelkonform sein sollte: ich ändere es eben.
Ich habe immer so DSA gespielt- was einem für die gepflegte Runde nicht passt- wird passend gemacht...;-)
Es gibt doch kaum was besseres als an Abenteuern herumzufeilen und sie für seine Gruppe anzupassen....(ach wenn ich da an JdF und die Wolkenturmthreads denke.....)
Meisterinformationen Donner und Sturm:
@Omegatherion:

Ein Vorschlag zur Ergänzung des Aventurischen Hintergrunds:
1020 sprach das Zwölfgöttliche Konzil zu Perainefurten ja den Bannfluch, vielleicht könnte man der Runde (auch in "Strom der Feinde" aus Wetterleuchten!) mitteilen, dass nach einem Dutzend Jahren sich die Teilleiber wieder deutlich zu regen beginnen....

Das gehört definitiv vorher noch positioniert und aufbereitet. Mehr Hintergrundinfos, mehr Teilstränge die die Heldenrunde vorher erforscht und.....vor allem:

-das Omegatherion mit der Skrechu zusammenzubringen erscheint mir bisher mit deutlich zuwenig "Fleisch auf den Rippen" (wo war Al`Gorton für so ne heikle Mission in Warunk- wo Muzzek ibn Sarhidi?).
Sehr geehrter Herr Finn, Herr Hamelmann- wenn sie das hier lesen sollten: vielleicht hätten bereits bisher positionierte Skrechudiener mehr gebracht als irgendeine unaussprechliche Achazdame mit drei Armen....;-)

@Warunk- Episödchen:

Ich liebe DUNGEONS, Teile der Gruppe waren bereits schon ein- bis zweimal im Molchenberg und dort lauert das Qual`Morrugh (Spinnenkreatur) immer noch, oder? Werte Autoren: soll diese Spinnenbestie überleben? oder darf sie meine Heldenrunde weghauen?
Viel zu müde zum Weiterschreiben (weil N8schichtler!):

der Dschadir
  10.10.2009, 13:12 - Beitrag
@ Dschadir:
Vielleicht hat man nicht die von dir genannten Antagonisten genommen, weil man deren Überleben hätte garantieren müssen. Und das wäre dann einigen wahrscheinlich auch wieder übel aufgestoßen oder hätte gekünstelt gewirkt.

Tom Finn

  10.10.2009, 14:01 - Beitrag
Hi Dschadir,
Meisterinformationen Abenteuer:
Zitat von Dschadir:
Sehr geehrter Herr Finn, Herr Hamelmann- wenn sie das hier lesen sollten: vielleicht hätten bereits bisher positionierte Skrechudiener mehr gebracht als irgendeine unaussprechliche Achazdame mit drei Armen....;-)
Ja, darüber haben wir natürlich nachgedacht. Aber dann hätte der gute Algorton im Finale ebenfalls sterben müssen. Und dafür hätten wir keine Mehrheit bei den Kollegen gefunden :-)
Einen anderen einigermaßen prominenten Skrechudiener zum Abschuss haben wir leider nicht gefunden - und wir haben wirklich gesucht...
Und hierzu kann ich nur sagen...
Zitat von Autor:
Ich habe immer so DSA gespielt- was einem für die gepflegte Runde nicht passt- wird passend gemacht...;-)
Vollkommen richtig! :-)

Liebe Grüße Tom

Epror

  10.10.2009, 16:15 - Beitrag
Zitat:
Übrigens, um einen Zant fliegen zu lassen braucht es nur ein paar ZfP*.
Ja mein Gott, dann nimm doch für deine Gruppe einen fliegenden Zant.

Dieses Rumgenöhle von wegen "Hätte müsste könnte! Und überhaupt im Regelwerk steht daundda...." ist doch schlichtweg kindisch, überflüssig und nervig.

Auribiel

  10.10.2009, 16:26 - Beitrag
@Epror:
Zitat:
Dieses Rumgenöhle von wegen "Hätte müsste könnte! Und überhaupt im Regelwerk steht daundda...." ist doch schlichtweg kindisch, überflüssig und nervig.
Wie bitte kann ein Verweis auf eine korrekte Stelle im Regelwerk Rumgenöhle sein? Die Regelwerke sind nicht eben billig und wenn es ein (leider recht komplexes) Regelwerk gibt, dann sollte es bei der Umsetzung von Abenteuern (das bezieht sich jetzt nicht speziell auf Donner&Sturm!) auch Beachtung finden.
Sonst brauchen wir bei DSA5 ja keine mehr zu kaufen, wenn ohnehin alles beliebig sein darf/kann/soll... oder wie meinst du? ;)


@Tom Finn:
Zitat:
Und hierzu kann ich nur sagen...
Zitat von "Dschadir der Kühne":
Ich habe immer so DSA gespielt- was einem für die gepflegte Runde nicht passt- wird passend gemacht...;-)
Vollkommen richtig! :-)

Liebe Grüße Tom
Damit haben du und Dschadir natürlich recht, man wird soweit möglich an das eigene Abenteuer anpassen.
Unabhängig davon sind einige 'Fehler' - auch wenn man sie an sein eigenes Aventurien anpassen kann (und dies auch tut) einfach ärgerlich und müssten nicht sein, auch im offiziellen Aventurien nicht. ;_;

  10.10.2009, 16:52 - Beitrag
Zum Thema Skrechu:

Hier scheinen die Autoren nicht soviel Fingerspitzengefühl bewiesen zu haben:
Meisterinformationen D&S zur Skrechu:
Die Darstellung der Handlangerin Hertilde Grünewange passt mir nicht wirklich zu dem Bild was sonst von der Skrechu verbreitet wird:

In anderen Publikationen wird oft angeraten die Existenz dieses Wesens nicht mal groß auszubreiten sondern im Hintergrund agieren zu lassen.

Hier plaudert diese völlig unfähige Handlangerin hingegen munter alles aus, Name, Pläne, grober Standort.

Abgesehen dass ich hierfür keine Notwendigkeit im Abenteuer sehe dies so darzustellen ist es doch sehr unpassend.

So sehr ich gegen die dauerhafte Darstellung von NSCs bin die in ihrem Wahn selbst Folter wiederstehen, hier hätte es deutlich besser gepasst.

So erweckt es nur den Eindruck die Autoren hätten jemanden benötigt der als Infobox für die Helden fungiert und wollten sich nicht lange mit diesem Kapitel aufhalten (wie bei so einigen Teilen des Abenteuers). Dabei wäre ein unwichtigerer Handlanger mit deutlich weniger Information passend gewesen, oder aber eine hohe Handlangerin die ihre Informationen mit ins Grab nimmt.

Die "meisterliche Ränkeschmiedin" Skrechu welche sich solche leicht zu brechenden Handlanger aussucht ist schon etwas seltsam und wenig erfurchtgebietend

Firunislaus

  10.10.2009, 19:32 - Beitrag
Hallo,

sorry, dass mein Beitrag nicht zur aktuellen Diskussion der letzten paar Seiten passt, aber definitiv in diesen Thread.

Ich bin leider in der Lage, dass meine Arbeitszeit es momentan nicht zulässt das Abenteuer zu lesen, will/muss aber trotzdem schon mal die Weichen stellen mit welcher Gruppe wir das AB angehen.
Die einzigen Infos bisher (habe die ersten Seiten gelesen) klingen nach sehr erfahrenen Helden (Absolventen JdF).

Meine Frage wäre, wieviel Erfahrung die Gruppe mindestens haben sollte die Donner und Sturm angeht und ob es definitive Ausschlüsse (außer den Üblichen) an Charakteren gibt?

Danke schonmal im voraus für eure Hilfe!

Auribiel

  10.10.2009, 19:52 - Beitrag
Ich meine, diese Frage ist nur sehr schwer zu beantworten, da sie nicht nur von den AP, sondern auch der Zusammensetzung der Gruppe abhängig ist.
Die Helden sollten auf jeden Fall über ein gerüttelt Maß an Erfahrung verfügen. Und natürlich sollte mindestens einer über das Talent 'Fahrzeug lenken' in ausreichend hohem Maß verfügen. Dazu wird aber zu Beginn des Abenteuers auch noch etwas gesagt. Ich würde daher raten die ersten paar Seiten zu überfliegen und ggf. genauer zu lesen, da dort (ist ja nicht nur alles Kritik an dem Abenteuer) durchaus drauf eingegangen wird, wie die Helden beschaffen sein sollten und wie man ggf. das Abenteuer anpassen kann, wenn die Helden nicht 'Fahrzeug lenken' haben.

Firunislaus

  10.10.2009, 19:59 - Beitrag
Danke schonmal für die schnelle Antwort. Fahrzeug lenken ist klar, das habe ich gelesen. Haben aber noch die 24h von Wagenhalt zum spielen, da kann man ja die Vorraussetzungen schaffen.

Problem ist her, dass ich ungerne mittelerfahrene Helden in das AB schicken will, die dann möglicherweise alle draufgehen könnten. Ich möchte nämlich auch nicht die anderen Teilnehmer des Rennens verschlechtern, weil das mMn nicht zum Donnersturmrennen passen würde, wenn "schlechte" Charaktere dort teilnehmen.

Wenn ich allerdings unsere JdF-Absolventen auswähle könnte das AB langweilig werden, weil vor allem die beiden sehr mächtigen und hochstufigen Magier ein Wagenrennen und Gegner ziemlich schnell alt aussehen lassen. Hatte eher vor diese Gruppe im Ruhestand zu belassen, wo sie auch hingehört.

Auribiel

  10.10.2009, 23:12 - Beitrag
Zweiter Vorschlag von mir:

Schlag diesmal nicht vorne im Buch auf, sondern ganz hinten, wo die NSCs beschrieben sind und vergleiche die Werte der SCs deiner Runde, mit denen der NSCs des Abenteuers. Wenn deine Helden gut genug sind, da mitzuhalten, kann ihre Erfahrungsstufe nicht so schlecht sein? ;) Zumindest kannst du dann sicher sein, dass du die NSCs nicht verschlechtern musst, um sie an deine Gruppe anzupassen.

Einen anderen Tip kann ich dir da leider nicht geben. Aber vielleicht meldet sich ja noch wer, der das Abenteuer gerade zum Meistern vorbereitet. Hilft ev. auch, wenn du postest, um welche Heldentypen und mit welchen APs du ins Rennen starten möchtest.

  11.10.2009, 10:03 - Beitrag
@Empfohlene Helden:

Ich habe schonmal folgende:

-Ritter Rowin von Retogau (JdF-Veteran, bis dorthin: ca. 14.000 AP, Waffenmeister: Ochsenherde, Famoser Reiter und Tjoster)

-Bjarne Svenjason (Premer Krieger, ebenso JdF-erfahren,Schildkampfmeister,KK:21, bis dahin: etwa 13.500 AP)

-Sirlionel Sternenstaub (Auelfischer Kämpfer, stieg während des JdF aus und zog sich zeitweise nach Simyala zurück, Elfischer Meisterschütze- FK:32 (!!!) und Waffenmeister: Elfenbogen, bis dorthin etwa 11.000 AP)

Aktuell ist die Gruppe im Windhag auf der Hatz nach einem dreiköpfigen Lindwurm. Vorher gespielte Abenteuer waren neben "Efferdors Fluch", der Simyala-Kampagne, Schwarze Splitter, Kreise der Verdammnis, mehere Turniere, JdF teilweise (siehe Wolkenturmthreads) und nun Drachenodem.

Und diese 10.000+ Helden werden definitiv Probleme mit den Teilnehmern haben...ich schätze dass viele der Gegner um die 10k AP haben, viele Schützen, wenig Magie, einige mit Mirakeln, famose Fahrzeuglenker und Bedeckungen.

In meiner Kurzrezi weiter oben würde ich um die 8.500 AP Minimum empfehlen. Für das eigentliche Rennen empfinde ich reine Gildenmagier unpassend- danach könnten sie aber glänzen.

Dschadir

P.S.:

der zukünftige Fahrzeuglenker (Baburiner Krieger mit ca. 7.500 AP) stösst als neuer Mitspieler nächstes WE hinzu...."Hurrgha"! ;-)

Mehr ein andermal....
  11.10.2009, 10:27 - Beitrag
@ Herr der Nacht

Ich habe darüber nachgedacht (wegen der Skrechu und ihrer Agentin).

Das Problem bei der Sache ist folgendes: wenn die Skrechu der Agentin viele Geheimnisse anvertraut hat, auch über ihre Existenz, dann ist es mehr als nur wahrscheinlich, dass die Helden Möglichkeiten (Zauber) haben, um die Infos auch zu bekommen.

Man hätte sie als eher unwissende Handlangerin aufbauen können (inwiefern dies möglich gewesen wäre, kann ich noch nicht so recht beurteilen).

Andererseits wollten die Autoren (evetuell zu recht) nach vielen Jahren jetzt endlich mal den Spielerhelden ermöglichen, etwas über die geheime Skrechu in Erfahrung zu bringen.

Sehr schwieriger Drahtseilakt, wie man das genauer aufbauen sollte. Man hätte sie ganz weg lassen können. Allerdings ist wiederum ihr Plan mit dem Omegatherion schon passend ...
  11.10.2009, 12:05 - Beitrag
Am Anfang wird die Skrechu doch konkret genannt. Wird auch Zeit, dass sie bekannt ist.

Epror

  11.10.2009, 14:36 - Beitrag
Zitat von Auribel:
Wie bitte kann ein Verweis auf eine korrekte Stelle im Regelwerk Rumgenöhle sein? Die Regelwerke sind nicht eben billig und wenn es ein (leider recht komplexes) Regelwerk gibt, dann sollte es bei der Umsetzung von Abenteuern (das bezieht sich jetzt nicht speziell auf Donner&Sturm!) auch Beachtung finden.
Also, "30 bis 45 Euro" bezeichne ich persönlich schon als recht preiswert. Weiß ja nicht, in welchem Stadium die anderen User hier sind, aber jeder ordentliche Berufstätige wird sich das ja wohl ohne größeren Kredit leisten können, oder?

Zudem verrate mir doch bitte, wo die Zusammensetzung der Dämonen vor der dämlichen Kiste nicht regelkonform sein soll.
IHR interpretiert hier rein, dass die 7 Dämonen ja wohl bitteschön auch aus den Sphären der 7 Hörner der Krone zu stammen haben.
Das tut ihr ohne irgendwelche Grundlage, nur anhand eurer zusammengeklaubten Mythologie-Ansätze.

Wenn dann T.F. sagt, was der Grund dafür ist, wird weiter gemotzt, dass ein geflügelter Zant ja nur X ZfP* kosten würde. Ja und? Es ist doch vom AB offensichtlich nicht vorgesehen, dass ein solcher davor gespannt ist. Insofern ist es völlig wurscht, was der kostet.
Und wenn euch das nicht passt und ihr eure nerdigen Mythologie-Analogien unbedingt in das AB pressen wollt, dann tut das doch einfach.

Da weiß man ja teilweise echt nicht mehr, ob man lachen oder weinen soll, wenn man sich manche Kommentare hier durchliest.

Tom Finn

  11.10.2009, 15:09 - Beitrag
Zitat von Disaster:
Andererseits wollten die Autoren (evetuell zu recht) nach vielen Jahren jetzt endlich mal den Spielerhelden ermöglichen, etwas über die geheime Skrechu in Erfahrung zu bringen.
Genau so ist es. Nach zehn irdischen Jahren, in denen um die schier Existenz der Skrechu von Maraskan ein solches Geheimnis gemacht wurde und nach subjektiv geschätzten ein Dutzend Abenteuern, die um ihre Ränke kreisen, schien uns der Zeitpunkt zu einer kleinen Zäsur gekommen.
In diesem Punkt sind wir ganz bewusst jenen Stimmen gefolgt, die zunehmend bemängelt haben, dass nach all dieser Zeit doch irgendwann einmal auch das "offizielle Aventurien" aufmerken/reagieren muss.

Liebe Grüße Tom

Feyamius

  11.10.2009, 16:02 - Beitrag
Zitat von Tom Finn:
Genau so ist es. Nach zehn irdischen Jahren, in denen um die schier Existenz der Skrechu von Maraskan ein solches Geheimnis gemacht wurde und nach subjektiv geschätzten ein Dutzend Abenteuern, die um ihre Ränke kreisen, schien uns der Zeitpunkt zu einer kleinen Zäsur gekommen.
In diesem Punkt sind wir ganz bewusst jenen Stimmen gefolgt, die zunehmend bemängelt haben, dass nach all dieser Zeit doch irgendwann einmal auch das "offizielle Aventurien" aufmerken/reagieren muss.
Das ist ja auch sehr löblich, dass auf solche Anmerkungen eingegangen wird. Aber neben Adawath, Borbarads Wägelchen, dem Omegatherion, einem geschwächten Nekromantenrat und Emer in der Goldenen Pyramide ist die Skreechu (mit einer on-the-fly Aufdeckung eines ihrer Masterpläne (wahrscheinlich zumindest)) als zusätzliches Thema einigen vielleicht etwas too much. Ich kann das sehr gut verstehen. Skreechu endlich mal zu thematisieren war super, aber die Vorgehensweise und die Platzierung war eventuell etwas unglücklich: Es war nur ein epischer Teil von vielen epischen Teilen in einem (für manche, darunter auch mich) total überfrachteten Abenteuer.

Ich hab schon mit Auri drüber geredet: Wenn man D&S als MPA aufziehen könnte, als Finale für eine Schwarze-Splitter-Kreise-der-Verdammnis-Jahr-des-Feuers-Schwarze-Lande-Bashing-Gruppe und eine Rakorium-Muntagonus-Skreechuparanoia-Echsenforscher-Gruppe (und mit der Gruppe dann irgendwann den Skreechu-Big-Bang lösen!), könnte das echt geil werden. Dann könnte die Skreechu-Gruppe schon vorher Hinweise gesammelt haben, sodass diese Händlerin in D&S nicht den kompletten Msterplan erzählen muss, sondern nur noch fehlende Fetzen ausplaudert. Eventuell auch nicht so freiwillig wie im Abenteuer, sondern mit mehr nicht ganz weißer Beherrschungsmagie (oder einem guten BANNBALADIN). ;) Da könnte man echt was drauf machen.
Aber so wie es hier vorliegt hat man einfach alles, was noch offen war, zusammengeklatscht. Zumindest sieht es für einige Leute (darunter eben mich) genau so aus.


Bye, Feyamius.
  11.10.2009, 17:54 - Beitrag
Zitat von Feyamius:
Aber neben Adawath, Borbarads Wägelchen, dem Omegatherion, einem geschwächten Nekromantenrat und Emer in der Goldenen Pyramide ist die Skreechu (mit einer on-the-fly Aufdeckung eines ihrer Masterpläne (wahrscheinlich zumindest)) als zusätzliches Thema einigen vielleicht etwas too much.
Das Thema Omegatherion und Skrechu sind in diesem Abenteuer sehr gut verbunden. Für mich wirkt das eher wie aus einem Guss. Man hat viele Fäden sehr schön zusammengeführt.

Auribiel

  11.10.2009, 18:18 - Beitrag
@Endijian von Tuzak:

Ja, sie sind sehr gut miteinander verbunden!
Dennoch: Jetzt alle Infos zur Skrechu einfach so rauszuhauen, nachdem man sie vorher als großes Mysterium aufgebaut hat, finde ich zumindest in der vorliegenden Form wie Feyamius eben sagt sehr kritisch.
Bislang trat die Skrechu v.a. im Zusammenhang mit Echsenstätten/-artefakten usw. auf. Das Omegatherion wird zwar sehr schön in die Pläne der Skrechu eingearbeitet, allerdings wäre das doch kein Zwang genau offenzulegen, wer denn eigentlich dahinter steht? Meiner Meinung nach verheizt man hier einen bislang sehr schön aufgebauten Gegner mal ebenso im Vorbeigehen. Immerhin wird die Aufklärung (suchen der Agentin, verhören, Infos verarbeiten) in nicht einmal einer halben Seite abgehandelt.

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich (rein für mich) zu dem Schluss, dass man aus Donner&Sturm nicht nur zwei Abenteuer (Wagenrennen/Schluss in Warunk), sondern wirklich eine Kampagne hätte machen können:

1. Abenteuer - Hinführung auf das Wagenrennen: Ev. im Auftrag von Ayla von Schattengrund oder auch der Boronkirche Einsatz in den schwarzen Landen/Warunk, wo die Helden auf Hinweise über sonderbare Vorkommnisse im Umfeld einer bislang offenbar nicht bekannten maraskanischen Machtgruppe treffen (Skrechu-Agenten, die in Warunk bzw. in der Rabenmark herumschleichen, um Infos über das Omegatherion etc.pp. zu sammeln). Da die Skrechu gerne mit Gestaltwandlungszaubern arbeitet, könnte man hier sicher einiges an Intrigen spinnen, die Helden aber auch schon mit dem ein oder anderen NSC (auch der Gegenseite?) bekannt machen. Und Optimalerweise dann auch Möglichkeiten das Talent Wagenlenken zu steigern.

2. Abenteuer - das Donnersturmrennen: Eben genau das (gerne auch als MPA). Ende wäre dann der Knaller, wenn Leomar von Baburin sich zu erkennen gibt (gerne auch mit der Option, dass einer der SCs als Leomar dargestellt wird, müsste man dann im Vorfeld eben mit dem Spieler vorher abklopfen, wie er denn so einer Wendung gegenübersteht).

3. Abenteuer - Leomars Queste und Showdown in Warunk: Vorbereitung auf den Sturm gen Warunk. Wiederaufgreifen der Fäden aus dem 1.+2. Abenteuer - den Helden wird klar, dass auch während des Donnersturmrennens Kräfte am Werk waren, denen sie zuvor in der Rabenmark/der Warunkei schon auf der Spur waren. Enttarnen des Agenten in einer hübschen Detektivgeschichte (jetzt gerne auch mit den Hammerinfos!). Information der entsprechenden Stellen in der Rabenmark (auch über den geplanten Sturm auf die Warunkei) und vor Ort. Nach der Planung dann Abflug des Donnersturms. In Warunk gerne auch etwas mehr ausgearbeitet: Den Helden könnten Widerstandszellen aus Warunk zu Hilfe kommen (sobald denen klar wird, wer da kommt) und ihnen bei ihrem Weg zur Pyramide helfen.

Das ganze muss natürlich recht zeitnah erfolgen und nicht über mehrere Ingame-Wochen, aber auch hier könnte man wieder auf zwei Gruppen splitten: Die eine Gruppe um Leomar verfolgt den Agenten, die andere Gruppe (mit einem Teil der bereits vorhandenen Infos) wird in die Rabenmark geschickt, um dort die Truppen an der Grenze zu der Warunkei mobil zu machen. Unabhängig davon, ob sie letztendlich dann einen Angriff auf die Warunkei starten, oder nur um sich vor einem unüberlegten Gegenschlag der Warunkei zu schützen.
Wenn man wirklich nicht möchte, dass die Golgariten hier einen großen Erfolg gegen die Warunkei verbuchen, hätte man auch die Möglichkeit die Golgariten durch das sich im Todeskampf windende Omegatherion erst einmal beschäftigt zu halten (ich persönlich finde so ein Vorgehen ja bedauerlich, aber ist wohl das von der Redax gewählte Vorgehen, die Warunkei erst einmal ohne veränderte Grenzen zu behalten, nach D&S).

Auribiel

  11.10.2009, 18:36 - Beitrag
@Epror:
Zitat:
Also, "30 bis 45 Euro" bezeichne ich persönlich schon als recht preiswert. Weiß ja nicht, in welchem Stadium die anderen User hier sind, aber jeder ordentliche Berufstätige wird sich das ja wohl ohne größeren Kredit leisten können, oder?
Muss dich korrigieren: Es sind 139 Euro, die man für die DSA4.1 Regelwerke ausgibt. Wenn du gerne 139 Euro für umme ausgibst, Gratulation! Ich ärgere mich dann doch darüber, unabhängig davon, ob es nun 35 Euro, 139 Euro oder auch nur 10 Euro sind. Sicher muss man dafür keinen Kredit aufnehmen, aber Geld zum auf die Straße werfen, gibt sicher auch keiner gerne aus!
Zitat:
Zudem verrate mir doch bitte, wo die Zusammensetzung der Dämonen vor der dämlichen Kiste nicht regelkonform sein soll.
IHR interpretiert hier rein, dass die 7 Dämonen ja wohl bitteschön auch aus den Sphären der 7 Hörner der Krone zu stammen haben.
Das tut ihr ohne irgendwelche Grundlage, nur anhand eurer zusammengeklaubten Mythologie-Ansätze.

Wenn dann T.F. sagt, was der Grund dafür ist, wird weiter gemotzt, dass ein geflügelter Zant ja nur X ZfP* kosten würde. Ja und? Es ist doch vom AB offensichtlich nicht vorgesehen, dass ein solcher davor gespannt ist. Insofern ist es völlig wurscht, was der kostet.
Und wenn euch das nicht passt und ihr eure nerdigen Mythologie-Analogien unbedingt in das AB pressen wollt, dann tut das doch einfach.
Diese Mythologien wurden in DSA aufgebaut, es wäre zumindest nett gewesen, wenn man sie beachtet hätte - gerade auch dann, wenn man Dämonen schnell regelkonform mit Flügeln ausstatten kann.
Nach Tom Finns Erklärung ist die Sache für mich gegessen, eine andere Lösung wäre ev. einfach eleganter gewesen (Geschmack, über den man sich nicht streiten kann).
Zitat:
Da weiß man ja teilweise echt nicht mehr, ob man lachen oder weinen soll, wenn man sich manche Kommentare hier durchliest.
Na komm, als DSA-Spieler solltest du doch wissen: 'Wenn's zum Heulen nicht langt, dann lach drüber!' ;)
  11.10.2009, 19:05 - Beitrag
@ Auribiel:
Sobald der im Abenteuer erwähnte Schwertzug gen Warunk im Boten präsentiert wurde, kannst Du ja mit dem Hintergrund eine Kampagne basteln wenn es deinem Geschmack eher entspricht und Du den Aufwand nicht scheust.

Ich kann nur für mich sprechen und da ziehe ich das Einzelabenteuer deiner Kampagnenplanung vor. Den Schwertzug kann man etwas später immer noch ausspielen. Wäre der in Donner und Sturm eingebunden, ginge vielleicht die Bedeutung des Artefaktes etwas unter.

Thema Skrechu
Verheizt sehe ich da gar nichts. Es ist ja nicht so, dass alle Pläne aufgedeckt wurden. Ein dicker Fisch zwar, aber eben nur einer. Damit sehe ich das Potential noch lange nicht ausgeschöpft, bzw. verschenkt.
Als eigenständiges Abenteuer hat es viele Stränge abgeschlossen. Das sehe ich als Pluspunkt. Wie oft wurde immer nur angedeutet und neue Plotstränge gelegt, die nur vereinzelt aufgegriffen wurden. In Donner und Sturm wird gezeigt, dass es auch mal anders geht. Man greift viele Plotstränge auf, schafft weitere und bringt einiges zum Abschluss.
Da kann der Eindruck entstehen, dass man es einfach nicht Recht machen kann.

Auribiel

  11.10.2009, 19:30 - Beitrag
@Endijian:

Hoppla, ich meinte in meinem Post oben NICHT den Schwertzug Aylas, der gehört in der Tat dahinter.
Mich wunderte nur beim Lesen (auch des Nachwortes), dass in keinster Weise auf die Golgariten in der Rabenmark eingegangen wird. Wie reagieren sie auf die Ereignisse? Sichern sie die Grenze stärker ab? Versuchen sie es mit einem Vorstoß, da der Nekromantenrat geschwächt ist und die Moral im Volk hoch ist ob der Ereignisse? Leider gibt's nur eine einzige Stelle, in der die Golgariten überhaupt namentlich erwähnt werden: Lucardus von Kemet greift die Golgariten an. Und die sitzen die ganze Zeit wie die Ölgotzen da und tun nichts, die Situation auszunutzen? o.O

Ebenso versuchte ich darzustellen, dass mein Problem mit der Skrechu weniger ist DAS, als vielmehr WIE hier ihre Pläne offen gelegt werden: auf einer halben Seite (nichtmal ganz, das ist weniger als eine Spalte) wird mal eben grob beschrieben, wie die Helden so im Nebenbei zwischen Leomars Verkündung und dem Aufbruch in die Warunkei ein bisschen CSI spielen, die Agentin erwischen und sie alles brav ausplaudert, um ihren Hals zu retten. DAS meinte ich mit verheizt. Da hätte man weit mehr draus machen können. Ein Verweis drauf, dass gute SLs sowas auch alleine können, möchte ich da nur bedingt gelten lassen.
Wenn ich mir anschaue, was die Skrechu sonst so aufzubieten hat
Meisterinformationen Abenteuer mit Skrechu-Bezug:
z.B. in die Wandelbare, oder auch in den Echsensümpfen,
dann ist das, was sie da in Donner&Sturm - dem Abenteuer, dass einer ihrer größten Pläne lahmlegt - doch ein bisschen mickerig, was man ihr da bei der Aufklärung (nicht im Rennen selbst!) zugesteht *bedröppelt schau*. In Donner&Sturm gibt's soviel Epik (für mich sogar etwas zuviel), aber die Skrechu bekommt leider kaum was davon ab, als es dann um's Eingemachte geht. ;_; *schnüf*

  11.10.2009, 20:15 - Beitrag
So, jetzt verstehe ich Dich etwas besser. :-)
Ich kann natürlich nicht für die Autoren sprechen, aber ich gehe einfach auch mal ganz stark davon aus, dass das Entlarven dieser gewissen "Grünewange" einfach aus Platzgründen recht eng gehalten ist. Dieser Teil (eine halbe Seite) ist in der Tat recht einfach gestrickt und wirkt so auf den ersten Blick als recht einfache Hürde für die Helden.

Es ist zwar ärgerlich aber hier bleibt ja letztendlich nur der Hinweis, es für die eigene Runde schwerer und vielleicht etwas ausführlicher zu machen.
Bei einigen, wie Dir, verursacht das Bauchschmerzen. Mir erscheint es allerdings als nicht allzu schwere Hürde.

Firunislaus

  11.10.2009, 21:48 - Beitrag
Wollte mich nochmal kurz für die Infos bedanken. Die Ausführungen von Dschadir helfen mir sehr weiter. Vielen dank aber auch an Auribiel für die schnelle Antwort.

Bis bald und es lebe das schöne Andergast!
  12.10.2009, 10:39 - Beitrag
@Firunislaus:

Freut mich wenn ich einigermaßen helfen konnte...."Vivat Andergast!" ;-)

@Tom Finn:

Danke für das bisherige Fragebeantworten, ich finde so etwas sehr löblich und konstruktiv und....kommunikativ. Danke.

Wenn du dieses Jahr auf der SPIEL in Essen sein könntest würde ich auch gerne über das AB plaudern......an den Ulissesstand komme ich nämlich garantiert.....

Nur kurz noch:
Meisterinformationen Donner und Sturm Einzelpunkte:
@Qual`Morrugh:
Kann die Riesenspinne im Molchenberg von den Helden erschlagen werden- kurzum: ist sie zum Abschuss freigegeben?

@Skrechu:
Ich finde in BE (Borbarads Erben) aber wahrhaft mehr mögliche Skrechudiener- Algorton ist dann verständlich. Muzzek ibn Sarhidi eher nicht. Aber eben Ansichtssache.
Ich hätte mich als "Prophet" sehr darüber gefreut wenn Leomar länger in Aventurien verblieben wäre (als echter Continental-Player) um gegen die Skrechu vorzugehen.
Ich bin erzählerisch und plottechnisch kein Freund von Ayla von Schattengrund und sehe ihren "Reiz" für die Spielwelt endgültig aus.
Eine rondrianische "Frischzellenkur" für die R.-Kirche und den Metaplot hätte gutgetan. Schade.
Jetzt im Urlaub: (juchuuu!)

Dschadir

Akjosch ausgeloggt

  12.10.2009, 10:46 - Beitrag
Zitat von Auribiel:
Die Helden sollten auf jeden Fall über ein gerüttelt Maß an Erfahrung verfügen. Und natürlich sollte mindestens einer über das Talent 'Fahrzeug lenken' in ausreichend hohem Maß verfügen.
Moment, steht auf dem Umschlagsbild nicht etwas von "Einsteiger-Helden"?
  12.10.2009, 10:59 - Beitrag
@Akjosch:

Nö, "Ein DSA-Gruppenabenteuer für 3-5 Erfahrene Helden".

Zumindest auf meinem gekauften und mehrfach gelesenem Exemplar

Dschadir

Akjosch ausgeloggt

  12.10.2009, 11:01 - Beitrag
@Dschadir der Kühne:

Ah, ok. Ich habe mich schon gewundert ... :)
  12.10.2009, 11:41 - Beitrag
Zitat von Auribiel:
Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich (rein für mich) zu dem Schluss, dass man aus Donner&Sturm nicht nur zwei Abenteuer (Wagenrennen/Schluss in Warunk), sondern wirklich eine Kampagne hätte machen können:
Im Prinzip ja.

Zumindest glaube ich, dass es vielleicht insgesamt von Vorteil gewesen wäre, zwei Teile zu gestalten. Ich hatte es wohl schon mal geschrieben:

Im ersten Teil hätte man das Rennen selbst bis hin zu Perricum gestalten können.

In Teil zwei die Ereignisse rund um Warunk (und etwas weiter als es jetzt endet - vielleicht bis hin zu dem Zeitpunkt, den der Bote jetzt bald beschreiben soll?).

Vorgelänkel gab es, glaube ich, ja durchaus auch schon. Die Alveraniare haben sich wohl ein Jahr lang (oder länger?) darum bemüht, einige Vorabenteuer zu erstellen. Und einige davon gab es auch als Kauf-Anthologie. Das fande ich gut, man hat sich darum sehr bemüht (inhaltlich kenne ich die AB zu wenig, um viel über sie sagen zu kennen).
  12.10.2009, 13:56 - Beitrag
Zitat von Tom Finn:
Genau so ist es. Nach zehn irdischen Jahren, in denen um die schier Existenz der Skrechu von Maraskan ein solches Geheimnis gemacht wurde und nach subjektiv geschätzten ein Dutzend Abenteuern, die um ihre Ränke kreisen, schien uns der Zeitpunkt zu einer kleinen Zäsur gekommen.
In diesem Punkt sind wir ganz bewusst jenen Stimmen gefolgt, die zunehmend bemängelt haben, dass nach all dieser Zeit doch irgendwann einmal auch das "offizielle Aventurien" aufmerken/reagieren muss.
Das Problem ist die Art der Umsetzung und Darstellung.

In dieser Kürze wirkt diese Person (Name gerade nicht vorhanden, die Händlerin) einfach nur als künstlich herbeigeschaffte Info-Box Trägerin. Auch dass auffinden ist denkbar unspannend und einfach (Schnitzeljagd at its best).

Denke ich dabei hingegen an Darstellung in z.B der Hofmagier (Galottas Begegnung in der Pyramide mit einer Untergebenen der Skrechu), aber auch in den Hinweisen in Chris Gosses Gefängnis der Jahre, dann wurde hier einfach eine Menge Potential vergeben.

Nach dem Motto: Die Charaktere brauchen noch eine Info, aber auch nicht zu leicht, schnell mal ein paar kleine Hindernisse eingebaut.

All dieses leichte Enttarnen, die Geschwätzigkeit der Person. Entweder sie ist eine wichtige Person und entsprechend gegen solche Fälle geschützt, z.B magisches Selbstmordbombenartefakt und ähnliches) oder aber sie ist ein kleines Licht und kann daher grobe Hinweise geben (eine Herrscherin auf Maraskan hätte z.B auch gelangt).

Solche Hinweise auf die Skrechu sollten sich Spieler verdienen, z.B durch lange Arbeit und Forschung z.B nach Al Gorton oder einem anderen hochrangigen Handlanger.

Aber nicht als Drive-By-Information während einer kleinen Rast zwischen Donnersturmgewinn und Molcho sowie Nekro-Rat-kaputt machen-Tour mit Kumpel Leo.

Ich würde mir als Autor hier stets die Frage stellen: Ist es relevant für den Plot? Wenn ja, wie kann ich es angemessen präsentieren?

Und wenn der Platz nicht vorhanden ist und der Plot diesen Baustein benötigt würde ich entsprechend den Plot umändern, anstatt es irgendwie ein bisschen einzubauen.

Richard Mller I.

  12.10.2009, 14:18 - Beitrag
@Herr der Nacht

Mag ja alles stimmen (hab das Abenteuer nicht), aber was hindert dich den bitte daran die Episode mit der Skrechu wegzulassen bzw. abzuändern ?

Auribiel

  12.10.2009, 14:24 - Beitrag
@Richard Müller:

Was ändert denn die Tatsache, dass man alles abändern, umschreiben oder ausbauen kann daran, dass es im Abenteuer einfach (leider) zu kurz dargestellt und damit viel Potential verschenkt wurde?
  12.10.2009, 14:27 - Beitrag
@ Richard Müller

Was hindert dich daran meine Beiträge zu ignorieren? So wie ich es in Zukunft handhaben werde? Denn eigentlich ist deine Absicht einfach nur gegenzupushen.

Das ist mir zu kindisch und ich kann nur jedem empfehlen diese unkonstruktiven und unmotivierten Einwürfe zu ignorieren (zum Beispiel Auribiel).

Etweder man hat eine Position und begründet diese auch oder man lässt es bleiben. Nur nachäffen und verunglimpfen ist nichts was ein Forum benötigt.

Auribiel

  12.10.2009, 14:27 - Beitrag
@Disaster:

Ich kenne das 'Hauptabenteuer' aus Wetterleuchten (fand es dank genialer Meisterleistung von Mysticus und Fyn aus dem DSA4-Forum auch wirklich genial). Über die Alveraniarsabenteuer habe ich leider keinen Überblick, da ich auf den Cons nicht anwesend war/nicht mitspielen konnte und daher die Inhalte nicht kenne - ich denke, das dürfte den meisten so gehen.

Vom jetzigen Wissensstandpunkt aus fehlt mir im Vorlauf zu Donner&Sturm einfach noch das Skrechu-Thema. Wenn das an anderer Stelle im Vorlauf aufgegriffen wurde, wäre das natürlich ein Pluspunkt.
  12.10.2009, 14:33 - Beitrag
@ Auribiel

Ok, dass mit der Skrechu ist nachvollziehbar.

Mir stellst sich jetzt die Frage, ob es de nun gar nicht aufgegriffen wurde, aber es doch im Vorfeld bei den Alveraniaren doch ein wenig thematisiert wurde.

So weit ich weiß, sind in Wetterleichten ja einige der Alveranirasabenteuer enthalten, aber nicht alle Szenarien.

Man möge mich korrigieren, oder besser noch: vielelicht kann ja jemand, der sich auskennt (ein Alveraniar?) und kurz zusammenfassen, was es für Szenarien gab?

Auribiel

  12.10.2009, 14:37 - Beitrag
Bringt mich zu der Frage, ob es denn nicht auch möglich wäre die anderen Alveraniars-Szenarien in irgend einer Form dem geneigten Leser zugänglich zu machen? Vielleicht im Aventurischen Boten oder der Wunderwerk? Auch wenn ich D&S voraussichtlich erst einmal nicht spielen werde, würden mich die Ereignisse im Vorfeld dennoch interessieren, auch im Hinblick auf eine an meine Gruppe angepasste Überarbeitung.

*Schild hochhalt: 'Bitte die Alveraniars-Seite wiedererstehen lassen!'*
  12.10.2009, 14:43 - Beitrag
Zitat:
Man möge mich korrigieren, oder besser noch: vielelicht kann ja jemand, der sich auskennt (ein Alveraniar?) und kurz zusammenfassen, was es für Szenarien gab?
Schau doch einfach auf der offiziellen Seite nach ;)

Ne, mal im Ernst, mMn wurde die Skrechu einfach als passender Zusatzantagonist ausgewählt. Unabhängig davon ob dieser jetzt so sehr passt. Nach dem Schema, die muss eh mal wieder ins Rampenlicht, schubsen wir sie rein ;)

Ich kann hier ein wirklich gutes Abenteuer empfehlen dass sich damit beschäftigt, aber inoffiziell ist:

das zweitplatzierte Abenteuer aus dem diesjährigen Auf Aves Spuren:
Schlummernde Brut, hier geht es um die Skrechu ebenso wie das Omegatherion.
Gegen Ende des Monats auch mit schickem Layout erhältlich =)

Richard Mller I.

  12.10.2009, 14:58 - Beitrag
@Herr der Nacht
"Was hindert dich daran meine Beiträge zu ignorieren? So wie ich es in Zukunft handhaben werde? Denn eigentlich ist deine Absicht einfach nur gegenzupushen.

Das ist mir zu kindisch und ich kann nur jedem empfehlen diese unkonstruktiven und unmotivierten Einwürfe zu ignorieren (zum Beispiel Auribiel).

Etweder man hat eine Position und begründet diese auch oder man lässt es bleiben. Nur nachäffen und verunglimpfen ist nichts was ein Forum benötigt."
-Ich kann nicht verstehen warum du jetzt ausfallend wirst. Mein Einwand war ernst gemeint. Ich lass solche Sachen einfach immer Weg wenn sie mich stören. Prinzipiell ist es doch besser wenn mehr drin ist und mann dann weglassen kann also wenn zu wenig Material drin ist. Aber du scheinst nur ja noch auf Provokation und "Dampf ablassen" aus zu sein.

Tom Finn

  12.10.2009, 15:08 - Beitrag
Schnell und in Kürze:

- Skrechu:
Alles eine Sache der Wahrnehmung :-) Außer in den beiden oben genannten Abenteuern wird die Skrechu auch noch in einigen weiteren Abenteuern thematisiert; ganz zu schweigen davon, welche Ränke sie in privaten Abenteuern gesponnen hat. Effektiv betrachte halte ich es bei alledem für unrealistisch, dass die Helden sich in den letzten zehn irdischen Jahren zwar mit ihren Anhängern und Ränken herumschlagen durften, dabei aber nie etwas über die Skrechu selbst erfahren haben - geschweige denn, dass sie diese Erkenntnis nicht an obere Instanzen der Spielwelt weitergemeldet hätten.

- Leomar vs. Ayla:
Ta, das ist natürlich eine Geschmacksfrage :-) Nach meinem persönlichen Dafürhalten haben wir in den letzten Jahren schon etwas zu viele prominente Meisterfiguren abgeschossen, als dass wir Ayla auch noch so ohne weiteres austauschen sollten. Ich mag sie, aber das heißt nicht, dass Ayla auf Dauer vor uns sicher bleibt.
Zitat:
Wenn du dieses Jahr auf der SPIEL in Essen sein könntest würde ich auch gerne über das AB plaudern......an den Ulissesstand komme ich nämlich garantiert.....
Gern, ich werde voraussichtlich am Sonntag da sein.

Liebe Grüße Tom

Radul Aljett

  12.10.2009, 15:10 - Beitrag
Zitat:
welche Ränke sie in privaten Abenteuern gesponnen hat.
Vorrausgesetzt man hat sie aufgenommen.

Auribiel

  12.10.2009, 15:12 - Beitrag
@Richard Müller I.:

Mein Einwand war genaus ernst gemeint. ;_;

Abändern kann man immer, das ist wohl auch bei den meisten Gruppen der Usus, dass man das Abenteuer letztendlich an die eigene Gruppe und den Spielstil anpasst.
Dennoch würde ich in einem Abenteuer (zumal kein Anthologie-Abenteuer und auch kein Szenario-Vorschlag) gerne mehr sehen, als einfach nur grobe Zusammenfassungen, gerade wenn es um eigentlich doch recht tiefgreifende Themen oder Problemstellungen geht, wie dies mit der Skrechu doch eigentlich der Fall ist? Sie wurde über Jahre als großer und vor allem auch geheimnisumwitterter Antagonist aufgebaut. Und jetzt wird einer ihrer wichtigsten Pläne in einem Abenteuer, in dem man es nicht erwartet hätte in nicht einmal einer halben Seite offengelegt?

Wie gesagt: Damit verschenkt man doch unnütz gutes Potential für eine richtig groß angelegte Szene? Ich weiß nicht, ob du andere Abenteuer zur Skrechu kennst (Titel nennen wäre jetzt leider schon wieder MI), aber in denen handelt sie doch etwas anders und sind ihre Agenten auch um einiges gefährlicher als jetzt hier mit dieser 'Lusche' dargestellt wird, die aber trotz ihrer schwachen Stellung offenbar tiefe Einblicke in die Aktionen und Pläne der Skrechu hatte. Das beißt sich einfach ein bisschen.

Tom Finn

  13.10.2009, 13:57 - Beitrag
Zitat von Radul:
Vorrausgesetzt man hat sie aufgenommen.
Klar. Aber die Gute ist so prominent besetzt, dass wir davon schon ausgehen können.
Ich zähle gemäß Wiki Aventurica allein sechs Abenteuer, die sich um ihre Ränke drehen - nicht eingerechnet, all die Abenteueransätze, die wir in diversen anderen Publikationen ausgestreut haben:

http://www.wiki-aventurica.de/index.php?title=Die_Skrechu

LG Tom
  13.10.2009, 14:31 - Beitrag
Ich möchte zuerst einmal ein Lob für deises sehr schöne Abenteuer und die Streitwagen-Regeln aussprechen. Auch der Schreibstil gefällt mir, hat an manchen Stellen schon fast an Herrn Kiesow erinnert.

Zur unfähigen Skrechudienerin: Ich persönlich werde die Initialen auf den Briefen wohl weglassen und eine größere Detektivarbeit aus der Enttarnung der Mittelsfrau machen. Zudem reicht es meiner Meinung nach, wenn sie keine Ahnung hat, für wen sie tatsächlich arbeitet, sondern ihre Herrin (die sie dann nie zu Gesicht bekommen hat) für irgendeine mächtige maraskanische auberin hält. In Verbindung mit eventuell vorher gesammelten Informationen und den Geschehnissen im Finale sollten die Helden selbst darauf kommen, wer ihr Gegenspieler war und welchen Plan sie vereitelt haben.
Gibt es irgendeinen Grund, warum man den Helden und Gerborod nicht mehr Zeit einräumen sollte, bevor es zum Finale geht?

@Herr der Nacht: Bei dem inoffiziellen AB stellt sich mir das Problem, dass ich bisher keine Möglichkeit zum Download gefunden habe... Bin ich nur unfähig, oder hat man das schlicht liegen gelassen?

Gruß
Arivor
  13.10.2009, 15:44 - Beitrag
Meisterinformationen:
Klar. Aber die Gute ist so prominent besetzt, dass wir davon schon ausgehen können.
Ich zähle gemäß Wiki Aventurica allein sechs Abenteuer, die sich um ihre Ränke drehen - nicht eingerechnet, all die Abenteueransätze, die wir in diversen anderen Publikationen ausgestreut haben:
@ Tom Finn

und stets handelte es sich um Handlanger der Skrechu, ihr größter und vertrautester, Al Gorton selbst hatte nie Informationen über sie weiterkommen lassen, auch wenn er scheiterte.

Ich zitiere mal aus Gefängnis der Jahre, Karawanenspuren, der graue Kasten:

Sollen die Helden von der Skrechu wissen?
...Da ihre Existenz der avenurischen Öffentlichkeit nicht bekannt ist, raten wir ihnen, sehr sparsam mit Informationen bezüglich der Skrechu zu sein, und empfehlen den Spielern gar nicht zu verraten, dass sie eigentlich hinter den ganzen Vorgängen steckt...
Nur Spieler die bereits Abenteuer im Maraskanischen Dschungel gespielt haben oder über spezielles Vorwissen verf+gen, können eventuell eine Verbindung zur Skrechu erahnen.


Auch in Blutrosen und Marasken wird sie so beschrieben:
Zitat von Blutrosen und Marasken S.119:
Mit Ausnahme ihres nächsten Gefolges und wenigen der Erben Borbarads weiß niemand auch nur von der Identität der Skrechu, die Existenz eines solchen Wesens ist allenfalls einigen Hundert Weisen bekannt, daß sie den Asfaloth-Splitter längst besitz, weiß momentan noch niemand...
Im Gegensatz zum Berserker Haffax ist die Skrechu eine geheime
Herrscherin. Sie kontrolliert, beeinflußt oder unterstützt mehrere maraskanische Machtgruppen...
Und ihren Jahrhunderte überspannenden Plan, so glaubt sie, erlebt sowieso keiner ihrer Feinde – allenfalls die Zwillingspriester mit ihrer Wiedergeburtsreligion bedrohen ihre Pläne. Menschen spricht sie nach altem Brauch nur mit ‘Zhlaah Vrehhg’ (kleiner, nackter Diener; Ursprung des Wortes Sklave) an – und sie befehligt und tötet sie mit der Kaltblütigkeit eines Bauern, der einem Huhn den
Hals umdreht, das er gestern noch gefüttert hat.
Wohlgemerkt, hinzu kommmt das selbst unter den Gelehrten und Magiern das Wissen über die Skrechu gering ist, es wird nicht an die Große Glocke gehängt, schon alleine um nicht (wie Rakorium) als Paranoider abgestempelt zu werden.

Diese Grünirgendwas...Händlerin ist weder Al Gorton noch sonst ein wichtiger Anhänger, hat aber mal eben Informationen über Standort, Nahmen und Wesensart der Skrechu anstatt nur eine Handlangerin eines Handlangers zu sein (von z.B Al Gorton).

Dabei ist sie ein unwichtiges Wesen für die Skrechu. Was hindert diese sie einfach vorab umbringen zu lassen bzw einen Selbstmordknopf einzubauen wenn sie dieser schon solches Wissen zuteil werden lässt?

Ich halte die für so plausibel wie die Darstellung der Hand Borons welche als meisterliche Audtragskiller und Spione beschrieben werden, in Abenteuern aber zu mittelmässigen Messerstechern verkommen.

Im Endeffekt hat man wieder mal mit der selbst propagierten Setzung bebrochen weil man es für das Abenteuer dienlich hielt.
Zitat von Arivor:
Zur unfähigen Skrechudienerin: Ich persönlich werde die Initialen auf den Briefen wohl weglassen und eine größere Detektivarbeit aus der Enttarnung der Mittelsfrau machen. Zudem reicht es meiner Meinung nach, wenn sie keine Ahnung hat, für wen sie tatsächlich arbeitet, sondern ihre Herrin (die sie dann nie zu Gesicht bekommen hat) für irgendeine mächtige maraskanische auberin hält. In Verbindung mit eventuell vorher gesammelten Informationen und den Geschehnissen im Finale sollten die Helden selbst darauf kommen, wer ihr Gegenspieler war und welchen Plan sie vereitelt haben.
So würde ich es ähnlich handhaben. Die Handlangerin eines Handlangers eines Mittelmanns. Wenn irgendwo Schwammigkeit angebracht ist bei DSA dann bei angeblichen meisterlichen Intriganten.
Ich glaube selbst am Ende können sie höchstens vermuten wenn ihnen der Name oder das Wesen irgendwie geläufig ist. Wie soll man auf etwas schließen dass man nicht kennt.
mMn bliebe einzig die Erkenntnis das eine Zauberin oder ein mächtiges Wesen auf Maraskan lebt und dort zu irgend einem Plan Diener lenkt.

Zum Download:
scroll mal ganz nach unten, dort steht in einem Kasten "Dungeonabenteuer", da befindet sich der Link zu allen drei Abenteuern in einem PDF.
  13.10.2009, 15:54 - Beitrag
@Herr der Nacht: Danke! Ich hielt das nur für das Gewinner-AB...

Mir stellt sich auch die Frage, ob der Nekromantenrat selbst eigentlich weiß, mit wem er sich da verbündet hat.
Und noch etwas: Was geschieht danach eigentlich mit den ganzen Teilleibern? Vermutlich sind sie ja noch vorhanden, nur tot (ganz tot). Kann man (vor allem natürlich die Skrechu) mit den Resten noch etwas anfangen? Es wäre ja recht interessant, wenn die Pläne der Heptarchin zwar zurückgeworfen, aber nicht gänzlich vereitelt wurden. Daraus könnten dann wiederum Folgeabenteuer entstehen. So etwas wäre mir persönlich ganz recht, weil in diesem AB ohnehin schon zu viel endgültig vernichtet wird. Gibt es also irgendwelche offiziellen Planungen hinsichtlich der "Leiche"?

Gruß
Arivor
  13.10.2009, 16:06 - Beitrag
Zitat:
Gibt es also irgendwelche offiziellen Planungen hinsichtlich der "Leiche"?
Es gibt die Aussage dass diese langsam stirbt und somit ab D&S frei ist für sämtliche Autoren und Spielrunden hier Anknüpfungen zu treffen.

Rondrian von Falde

  13.10.2009, 22:04 - Beitrag
Zitat von Herr der Nacht:
Ne, mal im Ernst, mMn wurde die Skrechu einfach als passender Zusatzantagonist ausgewählt. Unabhängig davon ob dieser jetzt so sehr passt.
Seit Borbarads Erben ist mWn gesetzt, dass die Skrechu sich in die Zukunft flüchtete und Leomar sich deswegen zum wachenden Schlaf legte. Wenn man das Thema Leomar beim D&S aufgreift, macht ein Bezug zur Skrechu nur Sinn.

Travio

  15.10.2009, 23:33 - Beitrag
Rondra zum Gruße,

ich habe folgendes Problem: In unserer heimischen Runde haben wir vor gar nicht allzu langer Zeit das 75.Donnersturmrennen (das mag jetzt etwa 3 Jahre zurückliegen) gespielt. Damals war es so, dass die damalige Heldengruppe leider nicht gerade mit herausragenden Streitwagenfahrern gesegnet war. Folglich hat unser damaliger Meister auf einen von Hadmar von Wiesers Vorschlägen zurückgegriffen und die Helden als Bedeckung eines NSC'S in das Rennen geschickt...und nun ja, man hat das Rennen dann auch gewonnen. Genauer gesagt, ist natürlich der NSC der Sieger des Donnersturms, schließlich war er ja der Fahrer...und dabei handelte es sich, ihr ahnt es vielleicht...um Gerborod, den Grauen.

Nun hab ich mich bereit erklärt "Donner und Sturm" zu leiten und steh jetzt vor einem nicht unerheblichen Problem. Was tun? Sollte man Gerborod, obwohl er ja in unserer heimischen Runde bereits einmal den Donnersturm gewonnen hat, nochmal antreten lassen ? Gerborod erkennt sich ja nicht durch den Donnersturm, sondern durch die Queste. Nimmt er an der Queste nicht teil, wie erkennt er sich dann?
So kann man, obwohl man sich an "offizielle Vorgaben" gehalten hat, vom Metaplot abweichen, ohne dass man es gewollt hat..

Hat jemand vielleicht einen Ratschlag, guten Tipp oder Ideen?

Gruß Travio

Sw

  15.10.2009, 23:45 - Beitrag
Wechsel ihn doch durch einen anderen Teilnehmer des 75. Rennens aus. Muss ja nicht zwangsbedingt Gerberod sein.

Ansonsten könnte Gerberod sich verkleiden und verdeckt am 76. Rennen teilnehmen, weil irgendeine Stimme ihn ruft.

Rowin Sewerski

  24.10.2009, 13:32 - Beitrag
Hallo zusammen,

generell finde ich die Heldenauswahl fürs AB recht schwierig zu gestalten. Ich meine damit nicht die generelle Erfahrenheit der Helden, sondern spezielle Helden, die einem so ein Abenteuer schnell zur Hölle machen können. Da sich viel auf offenem Feld abspielen wird sind entsprechend versierte Magier ein großes Problem. Zauber wie die Windhose können ganze Streitwagen-Teams auf einmal zerstören. Hat jemand sich schon Gedanken dazu gemacht, wie sowas zu verhindern wäre. Es gibt sicherlich noch eine Menge anderer Dinge, die einem einen Strich durch die Rechnung machen können.

Gruß, Cordovan

Auribiel

  24.10.2009, 13:44 - Beitrag
@Rowin Sewerski:

Die Helden nochmal nachdrücklich dran erinnern, dass man sich auf einer RONDRAgefälligen Queste befindet?
Das sollte solchen Mätzchen wie 'ganze gegnerische Teams mit Heimtücke und Magie auf einmal ausschalten' doch einen Riegel vorschieben. Im Zweifelsfall (wenn man sicher ist, dass man seinen Helden so garnicht vertrauen kann, wenn sie 'nur' ihr Wort vor der Rondrahochgeweihten gegeben haben) die geneigten Recken sogar einen rondragefälligen Eid (siehe Liturgie Eidsegen) drauf ablegen lassen.

Schwierig wird da dann nur, wie sich die fiese Gegenseite vor dem Eidsegen drücken kann, wobei es denen natürlich reichlich schnuppe ist, wenn sie sich ein Mal des Frevlers einhandeln.

Rowin Sewerski

  24.10.2009, 13:48 - Beitrag
Klar, sowas könnte funktionieren. Die Frage ist nur ob manchen Experten das ziemlich egal ist, wenn sie z.B. ahnen wer die Bösewichte im Rennen sind, da gilt es dann abzuwägen.
Gewisse Gruppen müssen ja schon einge Zeit überleben um das Ganze am Ende spannend genug hinzubekommen.

AlrikderErste

  30.10.2009, 10:46 - Beitrag
@Sw:

Das ist natürlich erstmal ein Problem, da Gerborod dann das Rennen ja auch ausrichten müsste, also seine Teilnahme immer ein Schummeln wäre (er kennt ja dann die Strecke etc.).

Aber wenn ighr erst vor 3 jahren das 75. gespielt habt, müsst ihr ja jetzt eh eine neue Gruppe machen. Dann kann man dann auch was tricksen: Gerborod als Donnersturmträger ist in die Dämonenschlacht gezogen und gilt seitdem als verschollen. Am 76. Rennen nimmt er dann auf göttliche Eingebung hin "undercover" teil. Als schwarzer Ritter oder so. Wenn die Gruppe das 75. Rennen gespeilt hat, kann man das so ominös gestalten, dass sie denken, es handle sich um eine weitere Inkarnation von Charos Maramek oder so. Dass es in Wahrheit doch Gerborod ist, können sie dann am Grab von Leomar merken.

Estravias

  30.10.2009, 11:53 - Beitrag
Zitat von Rowin Sewerski :
generell finde ich die Heldenauswahl fürs AB recht schwierig zu gestalten. Ich meine damit nicht die generelle Erfahrenheit der Helden, sondern spezielle Helden, die einem so ein Abenteuer schnell zur Hölle machen können. Da sich viel auf offenem Feld abspielen wird sind entsprechend versierte Magier ein großes Problem. Zauber wie die Windhose können ganze Streitwagen-Teams auf einmal zerstören. Hat jemand sich schon Gedanken dazu gemacht, wie sowas zu verhindern wäre. Es gibt sicherlich noch eine Menge anderer Dinge, die einem einen Strich durch die Rechnung machen können.
Die Gegner sind ja größtenteils auch keine Anfänger und sind teilweise magiebegabt oder haben magische/karmale Begleitern und Artefakte und wissen sich daher entsprechend zu wehren.

Und wenn bekannt wird dass die Helden auf bestimmte Zauber zurück greifen um Kokurrent auszuschalten werden die natürlich Gegenmaßnahmen treffen oder sogar Bündnisse gegen die Helden schmieden.

Zudem gilt: Wer die Pferde verletzt fliegt. Grade Flächenzauber werden so schnell eingeschränkt weil sie die Tiere mit verletzen.

Außerdem, selbst wenn die Helden mehrere Gespanne aus dem Rennen kegeln, einigermaßen wichtig ist einzig und allein das Leomar ins Ziel kommt (selbst der Erzschurke kann wenn er aus dem Rennen fliegt noch einen Hinterhalt vor dem Ziel organisieren).

Auribiel

  31.10.2009, 03:46 - Beitrag
@Rovin Sewerski:
Zitat:
Klar, sowas könnte funktionieren. Die Frage ist nur ob manchen Experten das ziemlich egal ist, wenn sie z.B. ahnen wer die Bösewichte im Rennen sind, da gilt es dann abzuwägen.
Gewisse Gruppen müssen ja schon einge Zeit überleben um das Ganze am Ende spannend genug hinzubekommen.
Bitte nicht falsch verstehen!

a) Experten - bezogen auf die Spieler oder die Helden? Nur weil jemand 'Experte' auf seinem Gebiet ist, ist das doch keine Entschuldigung, mit seiner Moral zu brechen? Eigentlich gerade dann nicht!

b) Wenn die Spieler bzw. ihre Helden wirklich das Komplott durchschauen würde ich doch sagen, dass man sie als Belohnung auch wirklich die Gegenseite hops nehmen kann. Es gibt ja mehr als eine Gegenseite und wenn die Helden den Plot vorher schon sprengen, dann ist am Ende eben weniger Rums da. Dennoch würde ich in so einem Falle nicht steif auf den Schienen bleiben, sondern die Aktionen der Helden auch aufgreifen und ihnen den Erfolg gönnen.

Rondrian von Falde

  31.10.2009, 09:06 - Beitrag
Zitat von Estravias:
Außerdem, selbst wenn die Helden mehrere Gespanne aus dem Rennen kegeln, einigermaßen wichtig ist einzig und allein das Leomar ins Ziel kommt (selbst der Erzschurke kann wenn er aus dem Rennen fliegt noch einen Hinterhalt vor dem Ziel organisieren).
Da beide Schurkenabordnungen nur Handlanger sind, können die Hintermänner/-schlangen weitere Steine in den Weg legen, auch wenn die Teilnehmer aus dem Rennen sind.

Szass Tam

  06.11.2009, 22:41 - Beitrag
Hier noch ein paar Worte des Lobes, nachdem ich das Abenteuer endlich gelesen habe.

Nach der frühen Forenkritik habe ich einige Unstimmigkeiten im Aufbau vermutet sowie ein von der Haupthandlung zu sehr losgelöstes Ende.

Das Ergebnis hat meine Erwartungen aber übertroffen, sicherlich eines der besten Abenteuer, die ich zu DSA jemals lesen durfte. Und ich kann es jetzt schon kaum erwarten, dieses Abenteuer als Höhepunkt einer langen Kampagne zu leiten :-)

In diesem Sinne auch ein Apell an die Redaktion, Thomas Finn und Tobias Habelmann gemeinsam mehr Abenteuer schreiben zu lassen - das zahlt sich anscheinen aus ;-)
  09.11.2009, 15:36 - Beitrag
Die Rezension von Marc Völker ließt sich ganz gut (wenn man mal über das verklärende Loben von Selbstverständlichkeiten hinwegsieht), aber bei einem Punkt muss ihm eine andere Version des Abenteuers vorgelegen haben:
Zitat von Marc Völkers Rezension:
Die Innenillustrationen sind meines Erachtens sehr gut gelungen.
?! Also jede Zeichnung die hier von Florian Stitz (Kürzel FS) beigesteuert wurde ist eine Beleidigung für den Leser wie auch die Autoren.

Die Technik mag recht passabel sein aber wenn es darum geht die Inhalte passend visuell wiederzugeben dann hat der Zeichner auf voller Linie versagt. Alleine das Bild von Emmer aber auch dass von Ayla und Leomar (ja, genau dass von dem Mädchen in Wappenrock aka Schwert der Schwerter in Ornat und dem alten Bauern aka Heiliger in Ornat und Panzer) sprechen Bände.
Wie man so etwas loben kann ist mir unverständlich.

Sw

  09.11.2009, 17:59 - Beitrag
Zitat von Herr der Nacht:
Die Rezension von Marc Völker ließt sich ganz gut (wenn man mal über das verklärende Loben von Selbstverständlichkeiten hinwegsieht), aber bei einem Punkt muss ihm eine andere Version des Abenteuers vorgelegen haben:
Hmm, vlt. hast du ja diesen Satz überlesen:
Zitat von Rezension:
Insoweit dürfte Donner und Sturm die große Ausnahme darstellen, da das Abenteuer einen linearen Ablauf ohne jedes Railroading zu Stande bringt.
Ich musste mich fast totlachen, als ich das lesen musste. Kein Railroading? In einem Abenteuer, in dem wirklich alles vorgegeben ist? In dem sogar die genauen Platzierungen innerhalb einzelner Abschnitte feststehen, obwohl etliche Seiten für Rennregeln verschwendet wurden, die dann doch keinerlei Einfluss auf den Ablauf haben? Auch in diesem Punkt muss ein anderes Abenteuer vorgelegen haben.
  09.11.2009, 18:27 - Beitrag
Ja, den habe ich tatsächlich überlesen.

Vermutlich meint er mit kein Railroading dass nicht wie in älteren Abenteuern in Gewissen Szenen scheitern vorrausgesetzt wird, wobei dass effektiv nicht bedeutet ein RR-freies Abenteuer vorliegen zu haben.

Ich kann auch ein Railroading-Abenteuer vorliegen haben wenn es davon ausgeht dass die Charaktere immer Erfolg haben.

Dass die Rezensionen von Marc Völker allgemein eine sehr blumige Art haben selbstverständliches zu Loben und Schwachstellen kleinzureden hatte ich ja schon mal in einem Thread dazu geschrieben. Ist halt subjektiv.
  10.11.2009, 15:34 - Beitrag
Obwohl ich es eigentlich nicht wollte, habe ich mich mal wieder hinreißen lassen, dieses "TNBT" zu kaufen, und ich habe es bitter, bitter bereut:

Die Bilder sind, und was diese Aussage bedeuten mag, darf jeder selbst interpretieren, noch das Beste an dem AB... Alptraumhaftes, romantypisches Railroading, und natürlich muß wie üblich der Metaplot wieder den Rest von dem in Trümmer zerhauen, was am Ende noch als Geschichte herhalten könnte. Eine künstlichere Gestaltung, die Chars mal wieder an der allgemeinen DSA-Historie teilnehmen zu lassen (nicht selten von diesen ungewollt), kann man sich kaum vorstellen.

Es ist ja schön, wenn gewisse DSA-Autoren persönlich Gefallen daran und ihren Lebensinhalt darin gefunden haben, Rollenspiel als Abbild der DSA-Metaplot-Reihe zu verstehen. Aber müssen Sie damit auch noch beständig die DSA-Spielergemeinde quälen?

Um auf den Punkt zu kommen: Das AB setzt solche Urkatastrophen wie "SidW" gekonnt fort und nervt als entsprechender, überflüssiger Wurmfortsatz gehörig. Ich persönlich würde mich jedenfalls freuen, wenn ich mal wieder ein AB lesen und zocken könnte, ohne irgend etwas von Globulen, Heptarchen o.ä. lesen zu müssen.

Mag sein, eine harte Kritik, aber auch die muß ein Autor verkraften können. Im Übrigen hat das AB eher das Problem, als Kulminationspunkt einer bestimmten Entwicklung gelten zu müssen. Für sich genommen, hätte das AB ggf. sogar ein Existenzrecht, nicht aber als Ausdruck der mittlerweile generellen Metaplotkeule, um den Romanverkauf noch zusätzlich anzuheizen.

Richard Mller I.

  10.11.2009, 15:42 - Beitrag
@Mordred

*gäääähn* mit dieser "Kritik" gesellt du dich mal wieder schön zu der kleinen , aber lautstarken Gruppe der Metaplotkritiker ein. Schön wenn dir das Abenteuer nicht gefällt, gibt aber viele die dass genau so gut finden. Also am besten einfach nicht spielen oder schlimmstensfalls ignorieren. Aber nicht immer wieder auf die gleiche provokante Art kritisieren was anderen gut gefällt. Das ist langwelig und nervt. Und das ihr mit eurer Position in der Minderheit haben ja die vergangenen Diskussionen hier auf alveran gezeigt. Also ruhe jetzt.
  10.11.2009, 15:43 - Beitrag
Zitat von Mordred:
Das AB setzt solche Urkatastrophen wie "SidW" gekonnt fort
Stimmt. Schlacht in den Wolken und Donner und Sturm sind die besten Abenteuer der letzten Jahre.

Nur um auch mal zu verdeutlichen, dass es auch Leute gibt, die genau solche Abenteuer mögen und hoffen, dass es sie weiterhin gibt.
  10.11.2009, 15:48 - Beitrag
Zitat:
Und das ihr mit eurer Position in der Minderheit haben ja die vergangenen Diskussionen hier auf alveran gezeigt. Also ruhe jetzt.
@ Richard Müller

ich verbitte mir wirklich diesen Ton. Wer denkst du eigentlich wer du bist hier anderen Leuten den Mund verbieten zu wollen?

Mal davon abgesehen dass die provokanten Beiträge nur von dir kommen, du dies aber gleichzeitig anderen vorwirfst.
  10.11.2009, 15:49 - Beitrag
@Richard Mller I.
Zitat:
Aber nicht immer wieder auf die gleiche provokante Art kritisieren was anderen gut gefällt. Das ist langwelig und nervt.
Dann such Dir ein DSA-Zustimmungsforum.

Vielleicht solltest Du außerdem zu den Kritikern noch diejenigen addieren, die zwischenzeitlich aufgehört haben, überhaupt DSA zu spielen. Wenn man den Recherchen des "spiegel online" Glauben schenken darf, ist die Fangemeinde mittlerweile auf ein gutes Fünftel geschrumpft - wie im Übrigen auf dem letzten Ratcon ebenfalls festzustellen war.

Es ist natürlich jeder beliebigen Minderheit erlaubt, bis zuletzt an dem festzuhalten, was ihr gefällt; es muß aber auch der Mehrheit erlaubt sein, Kritik daran zu äußern.

Artosch Sohn des Alrix

  10.11.2009, 15:49 - Beitrag
Zitat von Richard Mller I. :
Also am besten einfach nicht spielen oder schlimmstensfalls ignorieren.
Letzteres geht leider nicht, da man wieder mächtig auf die Kacke haut. Was die Autoren nachfolgender Publikationen natürlich nicht davon abhalten muss.
Zitat von Endijian von Tuzak :
Stimmt. Schlacht in den Wolken und Donner und Sturm sind die besten Abenteuer der letzten Jahre.
Nicht wirklich, zumindest bei SidW werden Hintergrund und Regeln nur so mit den Füßen getreten das ein wie auch immer gearteter Plot es da sehr, sehr schwer hat.

Szass Tam

  10.11.2009, 15:55 - Beitrag
@Endijian: Genau meine Meinung.

@Mordred: Die Romanproduktion wird doch durch Metaplot-Abenteuer keineswegs angekurbelt, das läuft meines Wissens nach paralell voneinander ab ohne sich allzu stark zu beeinflussen, was man auch daran merkt, dass die Autoren manche Romane nach Lust und Laune als offiziell hinnehmen, andere nicht, was man natürlich ebenfalls, wohl berechtigt, kritisieren könnte.

Ansonsten hat natürlich jeder das Recht seine Meinung kundzutun, aber bitte mäßige dich doch ein wenig. Ich finde, dass das Abenteuer seit SidW und G7 das beste seit langer Zeit ist und war schon sehr negativ dem Band gegenüber eingestellt, und das wg der harschen Kritik hier im Forum. Also, ruhig die Meinung sagen, aber vll nicht unbedingt so vernichtende Kritik üben, die rein destruktiv ist und ansonsten kaum auf das Abenteuer eingeht. Du verschweigst zum Beispiel, dass große Teile des Rennens selbst völlig ohne den Metaplot funktioniern und man "Donner und Sturm" auch problemlos spielen kann, ohne den umfangreichen Epilog nach dem Rennen ebenfalls miteinfließén zu lassen.

Szass Tam

  10.11.2009, 16:00 - Beitrag
Der Rückgang der Spielergemeinde lässt sich wohl eher auf WoW und die Computerspieleentwicklung zurückführen, zumindest eher darauf als auf neue Abenteuer, wenngleich vll manche nicht mit den Entwicklungen der letzten fünf Jahre einverstanden sind.

Wie gesagt, ich habe bei meinem Rollenspielladen in Wien nachgefragt (da gibts eigentlich nur zwei große), und die haben mir eben genau das mitgeteilt: Mit WoW großer Einbruch, seitdem konstant, davor auch relativ konstant. DSA verkauft sich dabei bei weitem am besten von allen Systemen.

Und um das abzuschließen: Gibt eh genug Threads dazu, jeder kennt doch schon die Meinung von Artosch, vom Herren der Nacht (wobei deine Kritik noch halbwegs konstruktiv ist, das mit den Regeln bei SidW stimmt schon) und ein paar anderer. Hier ist ja eher der Platz um sich über das Abenteuer selbst zu unterhalten und nicht um eine Grundsatzdiskussion zu starten.

  10.11.2009, 16:05 - Beitrag
Zitat:
@Mordred: Die Romanproduktion wird doch durch Metaplot-Abenteuer keineswegs angekurbelt, das läuft meines Wissens nach paralell voneinander ab ohne sich allzu stark zu beeinflussen, was man auch daran merkt, dass die Autoren manche Romane nach Lust und Laune als offiziell hinnehmen, andere nicht, was man natürlich ebenfalls, wohl berechtigt, kritisieren könnte.
Du missverstehst Mordred (was bei der Formulierung auch nicht schwer ist).
Er meint Romane im Sinne des DSA Metaplots welcher in kleinen Häppchen alle 3W20 Monate durch Knaller vorrangetrieben wird. Vorab stets Geheimhaltung um auch den Seriencharakter zu wahren (was wird wohl als nächstes passieren).

Was auch selbst von dem Rezensent Marc Völker kritisiert wurde, aber mMn wie viele Negativpunkte nicht akzeptal mit in die Wertung eingeflossen ist.
Zitat:
Du verschweigst zum Beispiel, dass große Teile des Rennens selbst völlig ohne den Metaplot funktioniern und man "Donner und Sturm" auch problemlos spielen kann, ohne den umfangreichen Epilog nach dem Rennen ebenfalls miteinfließén zu lassen.
Die dennoch je nach Spielstil völlig unbefriedigend daherkommen. Szenisch festgelegt bis zum gehtnichtmehr, trotz dessen dass es eigentlich ein Rennen sein soll.

Regeln werden oftmals ignoriert (siehe NSC-Können),oder aber einfach nicht angegeben (siehe Rezensionen). In sofern hat Artosch eigentlich gar nicht mal Unrecht mit dem Vergleich zu JdF wo ähnliche Mechanismen griffen (Regeln beugen sich stets dem Plot/der Dramaturgie).

Dass ist insofern zu beanstanden da es sich um ein offizielles Abenteuer handelt. Hier ist eben viel persönlicher Geschmack der beiden Autoren hinsichtlich Regelsystem und Aventuriendarstellung eingeflossen. So etwas kann nur polarisieren. Man sollte also alle Meinungen berücksichtigen und hier nicht die Kritiker als Pauschalmeckerfritzen abstempeln, ähnlich wie die Befürworter nicht automatisch Fanboys sein müssen.

Dass das Abenteuer bei gewissen Spielern und Fans negativ ankommen würde war in Rahmen der Diskussion um Metaplotgestaltung und Regeln mit Tom Finn in entsprechenden Threads eigentlich schon absehbar und setzt sich somit in einer guten Tradition fort.

Man kann sagen, wer die Epik von JdF mochte ist mit D&S gut beraten, wer die Regelignoranz,Schienenfahrt und Plotlöcher hasste wird D&S ebenso verdammen.

Richard Mller I.

  10.11.2009, 16:06 - Beitrag
@Herr der Nacht


moment.. genau diesen falschen Ton werfe ich euch und hier aktuell speziell Mordred vor. Kritik ok, aber so ein Verriss wie ihn Mordred gepostet hat ist NICHT adequat

@Mordred

Wie gesagt hab nichts gegen Kritik, aber dann bitte in einem angemessenen Ton.

Das die DSA-Gemeinde schrumpft finde ich schade, und geradeswegen ist es imho wichtig dass DSA für die Massen gemacht und nicht für Minderheiteninteressen wie eure, die ihr immer wieder vehement einfordert.

@Szass Tom

"Gibt eh genug Threads dazu, jeder kennt doch schon die Meinung von Artosch, vom Herren der Nacht (wobei deine Kritik noch halbwegs konstruktiv ist, das mit den Regeln bei SidW stimmt schon) und ein paar anderer. Hier ist ja eher der Platz um sich über das Abenteuer selbst zu unterhalten und nicht um eine Grundsatzdiskussion zu starten."

-genau meine Meinung

Auribiel

  10.11.2009, 16:07 - Beitrag
@Mordred:
Korrektur: Das sollte natürlich Szass Tam, Richard Müller&Co. gehen!!!

Ich denke der Spielerrückgang ist weit weniger auf WoW & Co. zurückzuführen als darauf, dass DSA vor allem von den Spielern selbst beworben wird. Und viele der Kritiker hier werden eher davon absehen neue Spieler für das offizielle Aventurien zu werben, wenn sie damit höchst unzufrieden sind. Und viele der - mit Verlaub - DSA-Fanboys scheinen ja als einzige zu wissen, wie man DSA 'richtig' spielt, so dass das von ihnen zu erwerbende Klientel anscheinend eher klein ausfällt.

Wenn alles gut geht, dann habe ich bald einen absoluten Rollenspielneuling in der Runde. Und ich werde der Spielerin den Kontakt mit dem völlig überregelten DSA-Regelwerk ersparen, sonst rennt sie womöglich noch schreiend davon.

Auch die Kritiker werben neue Spieler, also solltet ihr nicht so auf ihnen rumtrampeln. Jeder der von DSA abspringt ist ein verlorener 'Werbepartner', was dazu führt, dass die Szene noch mehr zusammenschrumpfen wird, den seit Jahren werden neue Mitspieler zum allergrößten Teil - und darin wird mir wohl niemand widersprechen können - durch andere Spieler geworben, also solltet ihr nicht rummosern 'sucht euch was anderes', sondern hoffen, dass jeder weiter bei DSA bleibt, egal ob Fanboy oder Kritiker.
  10.11.2009, 16:07 - Beitrag
@Szass Tam
Zitat:
Du verschweigst zum Beispiel, dass große Teile des Rennens selbst völlig ohne den Metaplot funktioniern und man "Donner und Sturm" auch problemlos spielen kann, ohne den umfangreichen Epilog nach dem Rennen ebenfalls miteinfließén zu lassen.
Genau genommen könnte auch ein durchschnittlicher Meister das Rennen besser ausgestalten, eingeschlossen Zufallsbegegnungen, Reisebegegnungen, wesentliche Ereignisse auf der Reise u.s.w., insbesondere wenn er, wie der Autor selbst, überwiegend auf das erste Donnersturm-AB zurückgreift:
Meisterinformationen:
Anschläge vor Rennbeginn, ein Bösewicht im Rennfeld, den es zu entdecken gilt, u.s.w.
Das AB funktioniert ohne den Metaplot aber leider gar nicht, weil er in Gestalt von
Meisterinformationen:
Leomar, Omegatherion
an jeder Ecke des Rennens lauert. Faktisch bildet das Rennen nur den Rahmen hierfür.
  10.11.2009, 16:09 - Beitrag
Zitat von Szass Tam:
Der Rückgang der Spielergemeinde lässt sich wohl eher auf WoW und die Computerspieleentwicklung zurückführen, zumindest eher darauf als auf neue Abenteuer, wenngleich vll manche nicht mit den Entwicklungen der letzten fünf Jahre einverstanden sind.

Wie gesagt, ich habe bei meinem Rollenspielladen in Wien nachgefragt (da gibts eigentlich nur zwei große), und die haben mir eben genau das mitgeteilt: Mit WoW großer Einbruch, seitdem konstant, davor auch relativ konstant. DSA verkauft sich dabei bei weitem am besten von allen Systemen.
Das ist zwar OT, halte ich aber für eine Urban Legend. WoW deckt ganz andere Bereiche ab, insofern müssten hier eher die klassischen Dungeon-Crawl Rollenspiele bzw die Table-Top orientierteren um Spielerflucht bangen, dazu zählt DSA aber traditionell eher nicht, andere Rollenspiele haben entsprechende Konsequenzen gezogen und ihr Profil geschärft (z.B D&D4).

Woran es mangelt ist Einsteigerfreundlichkeit, Öffentlichkeitsarbeit und mangelndes Marketing bezogen auf DSA. Solche Dinger wie D&S die sich in DSA-Nostalgie aalen werden mit Sicherheit kein Entzücken bei DSA-Neulingen hervorrufen, ebenso wie JdF oder G7 wohl kaum geeignet sind Rollenspiel-Neulinge und Casual Gamer zu bewerben.
  10.11.2009, 16:09 - Beitrag
Zitat:
Man kann sagen, wer die Epik von JdF mochte ist mit D&S gut beraten, wer die Regelignoranz,Schienenfahrt und Plotlöcher hasste wird D&S ebenso verdammen.
Und zu diesem Zitat vom Herrn der Nacht sage ich: "Amen"
  10.11.2009, 16:17 - Beitrag
Zitat:
Das die DSA-Gemeinde schrumpft finde ich schade, und geradeswegen ist es imho wichtig dass DSA für die Massen gemacht und nicht für Minderheiteninteressen wie eure, die ihr immer wieder vehement einfordert.
Etwa mit Nostalgie, 25 Jahre DSA Produkten, Augenzwinkernden Abenteuern die DSA-Metaplotelemente aus vielen Spieljahren enthalten und einem aufgeblähten 4 Bände Regelwerk?!

Irgendwie muss an mir die Massentauglichkeit vorbeigegangen sein. Würde ich einen Neuling fürs Rollenspiel umwerben würde ich viele Spiele verwenden, WoD-Storyteller, Savage Worlds, aber mit Sicherheit nicht "Mr. ich hab 251 Talente und 2 Stunden Charaktererschaffung-DSA-Schwergewicht".

Die einen Neulinge würden schon während der Charaktergenerierung flüchten, die anderen spätestens wenn ich anfangen würde die Regeln zu erklären.
Würde ich dann auch noch ein klassisches DSA-Abenteuer neuerer Zeit spielen und die Spieler damit schockieren dass die angeblich propagierte Habdlungsfreiheit im Rollenspiel bei entsprechenden Abenteuern sich auf mit NSCs quatschen und Schnitzeljagd mit feststehenden Ergebnissen beläuft wäre wohl der letzte Rollenspiel-Neuling weg.

Insofern, DSAler sollten nicht um die verlorenen Neulinge heulen sondern sich mal fragen ob sie ihre Nische in einem Nischenhobby nicht selbst produzieren bzw vom Verlag fordern.

Richard Mller I.

  10.11.2009, 16:20 - Beitrag
@Auribiel



"Jeder der von DSA abspringt ist ein verlorener 'Werbepartner', was dazu führt, dass die Szene noch mehr zusammenschrumpfen wird, den seit Jahren werden neue Mitspieler zum allergrößten Teil - und darin wird mir wohl niemand widersprechen können - durch andere Spieler geworben, also solltet ihr nicht rummosern 'sucht euch was anderes', sondern hoffen, dass jeder weiter bei DSA bleibt, egal ob Fanboy oder Kritiker."

Genau! Es sollten möglchst alle Interessen bedient. Von den "Metplotnahen" Spielern hab ich aber noch nie einen Verriss eines "freien Abenteuers" gelesen. Von den "Metaplotkritiker" aber schon zahlreiche. Wir lassen doch euch auch das eure, warum lasst ihr uns nicht auch solche Abenteuer wie wir sie mögen ? Aventurien ist groß genug für alle!

Meine ganz persönliche Meining:
Wir sollten nicht unseren jeweiligen Stil kritisieren, sondern vielmehr darüber diskutieren wie mann Abenteuer handwerklich verbessern könnte, da gibt es gegenüber den Spielhilfen für dieses zentrale Element noch Nachholbedarf.


@Herr der Nacht

"Woran es mangelt ist Einsteigerfreundlichkeit, Öffentlichkeitsarbeit und mangelndes Marketing bezogen auf DSA. Solche Dinger wie D&S die sich in DSA-Nostalgie aalen werden mit Sicherheit kein Entzücken bei DSA-Neulingen hervorrufen, ebenso wie JdF oder G7 wohl kaum geeignet sind Rollenspiel-Neulinge und Casual Gamer zu bewerben."

Das es an Einsteigerfreundlichkeit mangelt sind wir uns einig. Nur denke ich dass "einfache, epische" Szenarien weit besser für Einsteiger geeignet sind, als die freien Szenarien die du immer anpreist. Das ist was für Leute die schon viele Jahre dabei sind (und provokant gesagt) zuviel Zeit haben.

Nioa

  10.11.2009, 16:28 - Beitrag
Zitat:
Genau! Es sollten möglchst alle Interessen bedient. Von den "Metplotnahen" Spielern hab ich aber noch nie einen Verriss eines "freien Abenteuers" gelesen. Von den "Metaplotkritiker" aber schon zahlreiche. Wir lassen doch euch auch das eure, warum lasst ihr uns nicht auch solche Abenteuer wie wir sie mögen ? Aventurien ist groß genug für alle!
Weil mit den epischen, vernichtenden Metaplots aktuell all das niedergemacht wird, was ein guter Teil der 'Metaplotkritiker' geliebt haben. Und will man dabei bleiben, muss man mitziehen, wozu ein Teil der Spielerschaft nicht mehr bereit ist und aussteigt. Und mit ihm die Kaufkraft (mich eingeschlossen).
Der Metaplot ist hingegen bei 'freien Abenteuern' nicht gefährdet.

Nur mal als Versuch einer Erklärung.

Eldoryen Gammensliff

  10.11.2009, 16:33 - Beitrag
Nur kurz.

Ich finde sich in einem Rennabenteuer, mit vorbestimmter Rennstrecke und Etappenzielen, über Railroading zu beschweren sagt viel über einen Kritiker und seine Kritik aus ...

Zum Thema Neulinge.

Das Problem ist viel eher das Gefälle. Alte Hasen kennen den Hintergrund und die (Maximal)Regeln sehr gut. Neulinge nicht. Vielmehr liegt es an den Althasen sich auf die Neulinge einzustellen als am System welches ja AUSDRÜCKLICH schreibt das die Regeln nicht (maximal) verbindlich sind. Aber die sind meist nicht bereit sich von ihrem eigenen Level zu befreien. Ein Spielleiter muss auf seine Spieler ein- und zugehen und nicht umgekehrt. Und für Einsteiger gibt es genug schöne Abenteuer die sie langsam an die Regeln hinführen. Als ich mit einer Einsteiger-Gruppe z.B. die Spielsteine gespielt habe mussten die keine/kaum Regeln kennen und vielleicht 5 mal (Kampf ausgeschlossen) pro AB würfeln. Das kriegt sogar ein Anfänger hin. ;-)

Wie immer gilt. Wer Kritik liebt weiß sie zu pushen ...

Gruß,

Eldoryen
  10.11.2009, 16:34 - Beitrag
Zitat von Richard:
Das es an Einsteigerfreundlichkeit mangelt sind wir uns einig. Nur denke ich dass "einfache, epische" Szenarien weit besser für Einsteiger geeignet sind, als die freien Szenarien die du immer anpreist. Das ist was für Leute die schon viele Jahre dabei sind (und provokant gesagt) zuviel Zeit haben.
Immer noch OT:
Das ist einfach Unsinn, was auch schon sehr oft gesagt worden ist. Ich arbeite zeitweise bis zu 60 Stunden die Woche, und ich habe keine