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Thema: Fanzines: Abenteuer


  07.05.2008, 21:47 - Beitrag
Hallo,

auf eine Initiative Settembrinis im ORK-Forum wurde ein neues Fanzine namens Abenteuer. ins Leben gerufen. Das Fanzine, das ausdrücklich ein Print-Magazin sein soll und Oldschool werden soll, wird von Haraald, herausgegeben. Veröffentlicht wird alles, was spielbar ist: Abenteuer, Szenarien, Plothooks, Karten, etc. pp.

Die Nullnummer soll zum Nordcon erscheinen. Danach wird man sicherlich auch von mir den einen oder anderen Beitrag finden.

Hier der Aufruf Settembrinis:

http://hofrat.blogspot.com/2008/05/aufforderung.html

Im dazugehörigen Ork-Forum kann auch fleißig darüber diskutiert werden.

Settembrini

  08.05.2008, 00:29 - Beitrag
Wir haben von Ulisses die Freigabe für DSA-Material bekommen. Wenn ihr also DSA-kompatible Sachen oder aventurienspezifische Beiträge habt, dann freuen wir uns ganz besonders.

Gerade Dinge aus euren "Heimspielen" interessieren uns sehr!
  08.05.2008, 08:32 - Beitrag
Zitat:
Gerade Dinge aus euren "Heimspielen" interessieren uns sehr!
Auch wenn ich die Befürchtung habe dass der Kram von irgendwem aus dem Blickwinkel irgendeiner Ideologie auseinander genommen wird, werde ich mal sehen ob ich hier noch etwas herumfliegen habe, das es sich einzureichen lohnt.
Bedenken in die Richtung Politikum und Ideologie wurden zwar schon an anderer Stelle versucht zu zerstreuen, ich bleibe aber dennoch skeptisch. Das Projekt an sich klingt allerdings erstmal aufjedenfall unterstützenswert. Alleine schon die Setzung "Kein PDF" und das es stattdessen aufjedenfall ein Print-Magazin werden soll, macht die Sache für mich wesentlich attraktiver.

EDIT: Beim Überfliegen der Beiträge im ORK habe ich etwas von Bürgschaften gelesen, was hat es damit auf sich?
Gibt es Vorgaben was den Umfang angeht? Irgendein bevorzugtes Format für ein Einreichungen?
  08.05.2008, 10:00 - Beitrag
@Zwart

das System mit den Bürgschaften (ich würde es eher Peer-Review nennen) habe ich noch nicht ganz durchdrungen. Es wird aber etwas sehr niedrigschwelliges werden.

Konkrete Vorgaben für den Umfang gibt es (noch) nicht, es sollte aber für ein Fanzine geeignet sein.
Format ist Haarald egal, reiner Text, Word, OpenOffice etc. sollte alles kein Problem sein. Einzige Ausnahmen: FrameMaker und RagTime.

EDIT:
Kann jetzt doch etwas zu den 'Bürgschaften'/Peer-Reviews sagen: Jder der etwa veröffentlichen will, mus zwei Leute finden, die bereit sind, ihren Namen mit unter den Artikel zu setzen. (Als Reviewer) Es handelt sich dabei nicht um irgendwelche Offiziellen, jede (natürliche hehe) Person kann das machen. Ihr könnt die Sachen auch einfach hinschicken, es wird sich vermutlich jemand finden, der sie anguckt.

Noch wichtig für die DSA-Spieler: Es sind keineswegs nur Beiträge (Abenteuer[-schnipsel], NSCs, etc. pp.) zu DSA4 willkommen, sondern auch und in besonderem Maße solche zu DSA1, 2, 3, auch Schwertmeister (spielt das noch jemand???) und Eurer eigenen Fassung. Allerdings wäre es gut, wenn jeder Beitrag einen kurzen Hinweis zum verwendeten System und Randbedingungen enthielte.
Auch die 'aventurische Stimmigkeit' und die Orientirung am Metaplot sind nicht Voraussetzung.

Viele Grüße
Alrik

Haarald

  08.05.2008, 12:20 - Beitrag
Moin,
das mit den "Bürgschaften" funktioniert so: Ihr benennt zwei Leute, die Euren Artikel kennen und für gut befinden. Idealerweise mit einer Kontaktmöglichkeit.

Und nein; Einreichungen werden nicht ideologisch auseinandergenommen. Das wäre nicht im Sinne dieses Fanzines.

Wobei ich nichts gegen Artikel habe, die ein bestimmtes Thema aus verschiedenen "ideologischen" Blickwinkeln betrachten. Für die Inhalte der Artikel sind ja die Autoren zuständig und keine Redaktion.

Den ersten DSA-Beitrag habe ich schon bekommen, vielen Dank!

Lothriel

  08.05.2008, 12:40 - Beitrag
Ich frag mal ganz einfach...
Wir haben das Thema auch gerade in den Derischen Sphären aufgegriffen. Wäre es auch erwünscht wenn wir Abenteuervorschläge und Ausarbeitungen für Rakshazar einsenden? Da hätten wir so einiges, vielleicht auch zusätzlich oder alternativ zum Kometen...
  08.05.2008, 19:41 - Beitrag
@Zwart:

Einer deiner Peer bin ich, und ich bin sicher niemand, der "politisch oder ideologisch" auf Settembrinis Seite steht.

Settembrini

  09.05.2008, 10:03 - Beitrag
@Lothriel: Rakshazar, unbedingt! Ich selber mache auch gerade selber etwas für DSA, Derische Sphären sind sehr wilkommen!

Überhaupt denke ich, das wir viele Beiträge auch mit DSA-kompatiblen-Werten ausstatten sollten.

Haarald

  09.05.2008, 10:39 - Beitrag
Lothriel: Wenn Du zwei Leute kennst, die den Artikel für druckwert erachten, kommt er mit rein. Ganz einfach.

Felix Rgbg ausgeloggt

  09.05.2008, 13:00 - Beitrag
Zitat:
politisch oder ideologisch
Rollenspiel und Politik muss man trennen!!!!

Nein, ernsthaft, um was gehts das bitte? *g*
  09.05.2008, 21:12 - Beitrag
Ich habe folgendes auch schon im Ulisses-Forum gepostet:

Kurze Übersicht:

1. Wenn du einen Artikel einreichen möchtest, ist abenteuer.fanzine@mausdompteur.de die Mail-Adresse deiner Wahl.

2. Es gibt keine Redaktion, die über die Artikel entscheidet. Jeder braucht zwei Leute, die bestätigen, dass der Artikel was taugt. Wenn man keine zwei Leute hat, dann kann man auch einfach mal so den Artikel einreichen und ins O.R.K. posten, dass man noch Leute sucht (wer nicht ins O.R.K. posten mag, kann auch ins Metstübchen posten)

3. Die Rechte des Artikels bleiben vollständig bei dir, d.h. du kannst den natürlich noch woanders veröffentlichen. Allerdings räumst du der Abenteuer. ein, den Artikel abzudrucken.

4. Jeglicher Inhalt ist interessant:
- Hast du eine Karte handgezeichnet und kann die Beschriftung niemand entziffern? Egal, ziehe die Zeichnung mit einem Fineliner nach, scanne das Ding ein und beschrifte den Scan mit einem passenden Programm, so dass niemand deine Sauklaue entziffern muss.
- Hast du dir ein Monster mit Werten ausgedacht? Cool, tippe sie ab, und schick sie an die Mailadresse. Hier kann es eventuell ein rechtliches Problem geben, wenn Abenteuer. keine Erlaubnis hat, die Werte zu einem bestimmten Spiel abzudrucken. Aber das wird Haarald dir dann sagen.
- Hast du ein Abenteuer zu einem bestimmten System, vielleicht etwas altes wie DSA3? Kein Problem, schick es an die Adresse. Ist es cool, wird es veröffentlicht.
- Hausregeln? Tipps zum atmosphärischem Rollenspiel? Alles das wird genommen, wenn du zwei andere findest, die es auch mögen.
- Rezensionen zu Produkten, die Rollenspieler interessieren könnten? Immer her damit!

5. Abenteuer. wird gedruckt, so dass Material auch am Spieltisch benutzt werden kann. Es wird kein reines PDF-Fanzine, dass als Datei auf Rechnern verstaubt. Das bedeutet, du kannst mit deinen Ideen andere Spielrunden erreichen. Und es bedeutet, es geht darum, interessante Inhalte zu machen. Die müssen nicht gut aussehen!


Ansonsten: Ich habe die erste DSA-Einreichung gelesen und für ok befunden, d.h. sie wird wohl gedruckt werden.

Haarald

  09.05.2008, 22:46 - Beitrag
Da der Zweite Peer sich auch für den Artikel verbürgt, wird er definitiv gedruckt.
  14.01.2009, 15:36 - Beitrag
Ich bin mir nicht sicher, ob es hier schon einmal ein Thema gab (die Suche hat nichts ergeben, obwohl ich meinte, hier schon mal was in die Richtung gelesen zu haben): Ich möchte ein paar gute Worte für das Fanzine Abenteuer. einlegen.

Was ist Abenteuer.?
Abenteuer. (sprich: Abenteuerpunkt) ist ein RPG-Fanzine, d.h. eine Zeitschrift von Rollenspielern für Rollenspieler, ohne einen Anspruch auf hohe Verkaufszahlen oder gar das Verdienen von Geld. Das besondere an Abenteuer. ist nun, dass es keine feste Redaktion gibt, es gibt keine zentrale Instanz, die sagt, was nun gedruckt wird und was nicht. Damit nicht jeder Müll ins Heft kommt, muss ein Artikel zwei Bedingungen erfüllen:
Erstens muss der Artikel was mit Rollenspielen zu tun haben.
Und zweitens muss es zwei Leute (sog. Peers, zu Deutsch "Kreuzgutachter") geben, die mit ihrem Namen für die Qualität des Artikels einstehen.

Dabei ist die zweite Bedingung das entscheidende: Egal, ob ihr ein Abenteuer, eine Regelidee oder sonstwas veröffentlichen wollt, braucht ihr nur zwei Leute zu finden, die sagen: "Jo, gut so!" und der Artikel wird gedruck.

Um den Ablauf, Druck und Versand kümmert sich oliof aka Harald Wagener. Er schreibt:
Zitat von oliof:
Ein Fanzine mit Kram, der begeistert, weil Leute ihn machen, er aus ihren persönlichen Spielerfahrungen gewachsen ist und so Einblicke gibt, wie andere Rollenspiel gestalten, ein Hobby, das ich mit ihnen teile. Ich versuche nicht, eine grossartige Design-Vision wahr werden zu lassen, vielmehr soll das Schlichte betonen, dass es sich hier um Material zum Anfassen, Gebrauchen und Spielen, und nicht um intellektuell überhöhtes, im Ausdruck tausend Tintenpatronen fressendes … Zeugs handelt.

Und so gestaltet sich die Artikeleinreichung: Wer einen Artikel und zwei Fürsprecher dafür hat, sendet seinen Beitrag an einreichungen@abenteuerpunkt.ch - das reicht eigentlich. Wie ich schon an einigen anderen Orten schrieb: Wir haben keinen Anspruch - Wir haben Spass! Wir haben keine Zielgruppe - Wir haben uns!
Wie oft erscheint Abenteuer.?
Unterschiedlich. Die erste Ausgabe, die "Nullnummer", war ein Preview und ein Test, ob das Konzept aufgeht. Sie erschien zur Nordcon im Juni 2008. Im August, kurz vor der RatCon, erschien dann die erste reguläre Nummer. Und dann Anfang Dezember 2008 erschien Ausgabe #2. Die Nummer 3 steht auch schon in den Startlöchern - allerdings muss erst einmal die Nummer 2 abverkauft werden, bevor die 3 kommt.

Was steht in der aktuellen Ausgabe?
Unterschiedliches. Von Science-Fiction bis Fantasy, von DSA-Regeln bis zu universellen Szenarien. Es gibt ein Editorial, ein ausgearbeites Traveller-Raumschiff, ein Dungeon-Abenteuer, ein Abenteuer auf Tolkiens Mittelerde, ein ausgearbeitetes System zum aventurischen Seehandel, ein Wildwest-Szenario, eine Fantasy-Setting-und-Szenario-Idee mit magischen Weltraumern und ein Abenteuer um einen seltsamen Orden. Das Heft umfasst 86 Seiten und kostet 4€. Bekommen kann man es hier.


EDIT: Eigentlich habe ich als Thema Fanzine "Abenteuer." eingetragen. Allerdings ist davon nur Fanzine übriggeblieben. Daher bitte ich die Moderation, den Titel der Diskussion gerade zu rücken.

Peerelli

  14.01.2009, 18:15 - Beitrag
Das "Peer Review" Konzept kenne ich aus der Wissenschaft. Dort gelten folgende Vorraussetzungen für das Prinzip des Peer-Review:

1. Namhafte Peers:
Als Peer in der Wissenschaft werden etablierte, namhafte Wissenschaftler betrachtet. Man muss nämlich erstmal einen Namen haben, um einen verlieren zu können

2. Konkurrenz:
Die Peers sind in der Regel Konkurrenten, nie jedoch direkte Mitarbeiter bei einem Projekt. Das ist entscheidend für ihre Objektivität.

3. Editor
Aus bei "Peer-Reviewed" Journalen gibt es Editoren, die den Prozess "bewachen". Sie haben stets das letzte Wort und verhindern Klüngel oder übertriebene Kritik. Sie entscheiden außerdem wer die Reviewer sind (suchen also unter den Peers aus) und schließlich ob der Artikel passend für das Journal ist. Sie "nutzen" die Peer nur als fachnahe Gutacher.

4. Annonymität
Die Autoren wissen nie, wer die Reviewer sind. Das ist sehr entscheidend, da die kritikbereitschaft sonst enorm sinkt. Der einzige, der die Reviewer kennt, ist der Editor. Indem sie ihm zusichern, den Review zu übernehmen, stehen sie ihm gegenüber in der Schuld.

5. Zeit
Der Prozess des "Peer-Review" geht über mehrere Instanzen des Lesens, der Kritikäußerung, und der Korrektur, bis schließlich der Editor final zustimmt oder ablehnt. Das kann Monate dauern

All diese Kriterien sind natürlich als Qualitätskontrolle für wissenschaftliche Publikationen wesentlich wichtiger, als bei "Trivialpublizistik". Dennoch glaube ich, dass das System des Peer Review ohne diese Prizipien untergehen würde. Ich will nicht sagen, dass eure Zeitschrift schlecht ist, sondern nur auf ein grundsätzliches Problem "frühzeitig" aufmerksam machen. Vielleicht kann man einige der Kriterien (z.B. Annonymität) ohne größere Probleme einführen.
  14.01.2009, 19:00 - Beitrag
Gibt es das Ding auch zu Download? Wenn der Herausgeber kein Geld damit verdienen will, sehe ich die 4€ als reine Materialkosten an, korrekt?
Ansonsten kann ich meinem Vorposter nur Recht geben - hab schon die ein oder andere (auch Online-)Zeitschrift aus diesen Gründen zu Grunde gehen sehen.
  14.01.2009, 19:06 - Beitrag
Für den wissenschaftlichen Bereich stimmt das; das kenne ich auch so.

Bei Abenteuer. ist es üblich (wenn man das jetzt schon sagen darf), dass es sich um Quasi-Konkurrenz handelt, d.h. man kündigt den Artikel im Forum an und es melden sich irgendwelche Leute, die sich selbst für kompetent genug halten, den Artikel zu beurteilen. Im Gegensatz zu den wissenschaftlichen Peers setzt Abenteuer. nicht auf Anonymität sondern gerade auf Öffentlichkeit: Die Peers werden auch über dem Artikel genannt, so dass sie auch mit ihrem Namen für die Qualität des Artikels stehen.

Anonymität würde die ganze Sache recht kompliziert machen. Zum einen bräuchte man ein System, die Kenntnisse der Peers zu erfassen; dann müsste der Redaktor (=schweizerisch für Redakteur bzw. neudeutsch Editor) Harald (oder ein automatisches System) die Zuteilung machen. Darüber hinaus müsste die Kommunikation dann immer anonymisiert werden, was wiederum bedeutet, dass man nicht direkt, sondern über ein zentrales System (oder eine zentrale Person) kommunizeren müsste. Das lohnt sich für ein Fanzine (im Gegensatz zur wissenschaftlichen Zeitschrift) wohl kaum.

Die Instanzen Lesen-Kritisieren-Korrigieren-Lesen… werden genauso durchlaufen. Das Ganze geht aber üblicherweise schneller als "Monate" (ich selbst kenne im Wissenschaftsbereich auch Review-Phasen >1 Jahr), jedoch geht auch das nicht von heute auf morgen, je nach Umfang und Qualität des Artikels.

@Ezechiel: Zum Download gibt es das nicht; man kann nur ein Preview herunterladen. Die 4€ decken Druck und Versand.

Peerelli

  14.01.2009, 19:21 - Beitrag
Warum eigentlich Druck und Versand? Ist nicht eine kostenlose Online-Fanzine viel moderner? Erreicht sie nicht unter Umständen auch eine viel breitere Leserschaft?

Ich hoffe euer Peer Review System funktioniert wie gewünscht. Du hast natürlich recht wenn Du sagst, dass das wissenschaftliche System so für eine Fanzine nicht machbar ist. Aber wieso nicht einfach ein vernünftiger Lektor und ein vernünftiger Redakteur? OK, vielleicht hat keiner Zeit, 80 Seiten von verschiedenster Qualität zu lektorieren. Dann ist das System das ihr habt eigentlich ok, vorausgesetzt niemand betreibt absichtlich Schindluder damit.
  14.01.2009, 19:31 - Beitrag
Zitat:
Warum eigentlich Druck und Versand? Ist nicht eine kostenlose Online-Fanzine viel moderner? Erreicht sie nicht unter Umständen auch eine viel breitere Leserschaft?
Man erreicht durch ein kostenloses Online-Fanzine auf jeden Fall eine größere Downloadschaft. Ob das auch eine größere Leserschaft ist, ist noch die Frage…
Es ist in der Diskussion, eventuell alte Ausgaben online zu stellen.

Gegen absoluten Schindluder haben wir ja noch Harald ;)
  14.01.2009, 19:46 - Beitrag
Gedruckt, da hat man wenigstens etwas in der Hand, kann blättern, und es auch fast über all lesen. Ausserdem denke ich, dass die Qualität dadurch eher steigt.

Zwar gibt es sehr gute reine online Fanzine, wie die Anduin, aber auch die hätte ich viel lieber gedruckt.
  14.01.2009, 20:01 - Beitrag
Ich spreche auch nicht davon, es NUR online zu halten, aber zusätzlich würde ich es dann zB. durchaus auch konsumieren. Es mir aber extra bestellen, für jede Ausgabe wieder was zu überweisen etc. ist mir dann zu viel Aufwand (und da gehts wohl vielen ähnlich). Alte Ausgaben online zu stellen wäre natürlich auch eine vollkommen ausreichende und gute Idee!
  15.01.2009, 07:10 - Beitrag
Zitat von Ezechiel:
für jede Ausgabe wieder was zu überweisen
Das wirst du sicherlich auch müssen, wenn es online gestellt wird (symbolisch 50 Cent oder 1 Euro). Überweisung oder PayPal.

Peerelli

  15.01.2009, 07:26 - Beitrag
Zitat von Ezechiel:
für jede Ausgabe wieder was zu überweisen
Zitat von Dom:
Das wirst du sicherlich auch müssen, wenn es online gestellt wird (symbolisch 50 Cent oder 1 Euro). Überweisung oder PayPal.
Also daraus werd ich nicht schlau. Warum denn das nun wieder? Ich bin jedenfalls nicht bereit für eine Fanzine Geld zu bezahlen. Es gibt zahlreiche hochwertige, kostenlose Publikationen und 50 cent oder 1 € ist für eine Online-Zeitschrift nicht gerade sympolisch sondern substanziell! Schade, aber mich werdet ihr "aus Prinzip" nicht als Leser gewinnen können...
  15.01.2009, 08:12 - Beitrag
Zitat:
Warum denn das nun wieder?
Weil wir uns folgendes gefragt haben: Wie viele MB kostenloses Material haben wir als PDF heruntergeladen und nie gelesen? Und wie viele MB haben wir gekauft und nie gelesen? Und dann haben wir uns überlegt, wir wollen lieber Leser als Downloads.

Peerelli, ich weiß, ich kann dich nicht überzeugen, ein paar Cents auszugeben; deswegen versuche ich es auch nicht. Aber ich kann dir nen Tipp geben, wie du kostenlos an eine gedruckte Ausgabe kommst: Reiche einen Artikel ein! Wenn der dann gedruckt wird, bekommst du eine Belegexemplar.

Settembrini

  15.01.2009, 08:39 - Beitrag
Ich kann aus der Ausgabe 2 das Fernhandelssystem für DSA4 empfehlen!

Es sind auch noch ganz wenige Exemplare der ersten Ausgabe vorhanden, die u. a. eine DSA-Weltraum-Variante enthält, wobei die eher wohl etwas für die "Derischen Sphären" sind.

Re: Druck vs. Download

Wir haben das ganze ja gemacht, um KEIN download-Fanzine zu haben. Denn die gibt es ja schon, wie ganz richtig vielen aufgefallen ist.

Dom_Ansvin

  15.01.2009, 15:53 - Beitrag
@Peerelli
Nur weil es Leute gibt, die ihre Arbeit - lobenswerterweise - kostenlos zur Verfügung stellen, müssen das ja nicht alle so handhaben. Ich finde es legitim, ein Produkt, in das Arbeit gesteckt wird, auch zu einem Preis anzubieten. Die Kauf(nicht)entscheidung und Beurteilung der Wertigkeit der Arbeit trifft der Rezipient, klar.

Eine zweigleisige Veröffentlichung gedruckt (mit aufwandsdeckendem Preis) und online (kostenlos) hat übrigens meiner eigenen Erfahrung nach zur Folge, dass die gedruckte Auflage gesamtumfänglich sinkt - und damit die gedruckte Ausgabe pro Stück teurer wird. Einer spekulativen Onlineausgabe ein Preisschild zu geben, kann also meinem Verständnis nach auch als Schutz/Querfinanzierung der bevorzugten Printausgabe verstanden werden.

Gruß,
Ansvin
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