13.11.2007, 21:16 -

Hallo Gemeinde ! Nachdem bei Ulisses offensichtlich niemand etwas weiss, frage ich hier mal an. Was ist aus dem Gerücht geworden, das im Frühjahr 2008 DSA Hörspiele erscheinen sollen? Also keine HörBÜCHER sondern richtige Hörspiele. Ich erinnere mich, das es vor ca einem halben Jahr dazu eine Meldung hier bei Alveran gab - mitsamt einem Link, in dem ein Interview mit einer Autorin die Hörspiele ankündingt. Siehe hier: http://freenet-homepage.de/daniela-knor/mitte_termine.htm Die Sache sollte damals eigentlich noch Geheim sein, wurde aber eben durch dieses Interview aufgedeckt. Weiss da zufällig jemand etwas genaues / konkretes drüber?
Mir als riesen Hörspiel - Fan schlackern ja bei dem gedanken daran schon die Ohren...nen echtes Hörspiel in Aventurien...endgeil!!!
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Dominik B.
13.11.2007, 22:19 -

Von dem Gerücht, was eigentlich keines sein sollte, hörte ich ebenfalls. Bedingt durch die Fanpro-Ulisses Staffelübergabe mag das aber vielleicht unter die Räder gekommen sein. Es wäre aber auch möglich das man das einfach nur vergessen hat, wer weiss?!? Ich würde mir solche Hörspiele kaufen. Wäre richtig Klasse. Kino für die Ohren und dann noch in Aventurien? Aber hallo! Her damit! ^^
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Dem Alrik sein Bruder
14.11.2007, 00:07 -

Das wäre großartig. Würde mir sowas auch sofort kaufen. Auch in meinem Fruendeskreis gibt es viele begeisterte Anhänger von Hörspielen, die auch gleichzeitig begeisterte DSA Anhänger sind. Wir haben sogar mal daran gedacht so etwas selber auf die Beine zu stellen, was aber natürlich für uns Amatuere nur schwer zu realisieren ist, zumal soetwas mit vielen rechtlichen Problemen verbunden wäre.
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Alrune
15.11.2007, 14:08 -

Hi,
die Hörspiele sollen im Frühjahr kommen. Bisher habe ich aus den gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen nichts Gegenteiliges vernommen. Allerdings auch noch keine offizielle Ankündigung gefunden.
Da hilft nur abwarten.
Gruß,
Alrune
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Käpt'n Schlauzahn
15.11.2007, 14:32 -

Ahoi, ich vermute mal, dass der Fanpro Ulisses Wechsel zumindest keine Auswirkungen auf evtl. Hörspiele hat, da die Lizenz dafür wohl nicht mit der DSA Spielelizenz zusammenhängt und extra vergeben wird.
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Kinshasa Beatboy
18.05.2008, 19:10 -

Nachdem Horchposten scheinbar keine Lizenz mehr für die Produktion von DSA-Hörspielen hat, war Europa als neuer Lizenzinhaber gehandelt worden. Habe nun aber seit Wochen und Monate nichts mehr gehört und auch eine Suche auf der Webseite von Europa hat nix ergeben. Verfügt jemand über belastbare Informationen? Höre mir die Hörspiele immer beim Joggen an und brauche in Kürze neues Futter ;-) Ist bereits irgendwo ein Veröffentlichungsplan verfügbar?
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Kinshasa Beatboy
19.05.2008, 13:57 -

Da scheinbar niemand konkrete Infos hat, habe ich gerade mal bei Europa angerufen und weiß nun ein wenig mehr.
1. Europa hält tatsächlich die Hörspielrechte an DSA.
2. Neuerscheinungen wird es vor Spätsommer/Herbst nicht geben.
3. Derzeit wird scheinbar an mehreren Projekten parallel gearbeitet. Ist aber ne Interpretation meinerseits einer vage gehaltenen, ausweichenden Blase, insofern keine Garantie.
4. Erste Infos gibts es frühstens im Juni.
Hoffe, das hilft Euch!
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19.05.2008, 14:08 -

Hallo Beatboy,
vielen Dank für die Informationen. Dann warten wir mal gespannt bis Juni!
Lieber Gruß, Martin
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Szass Tam
28.08.2008, 21:13 -

Was haltet ihr von den neuen Hörspielen, die im Europaverlag erscheinen sollen?
Man kann schon jetzt Ausschnitte anhören, Titel und Machart der Cover verraten auch bereits Einiges zum Stil der Werke.
Im Vinsalt-Forum wurde bereits ein wenig darüber diskutiert, die Hörspiele sollen wohl eher eine jüngere Zielgruppe ansprechen. Das ist für mich an und für sich kein Problem.
Ein Problem ist für mich, wenn in diesen Hörspielen schon in den Ausschnitten von wenigen Minuten, die als Appetithäppchen schon jetzt zu vernehmen sind, abstruseste Dinge präsentiert werden.
Jeder halte von der Art der Produktion, was er will, aber ist es zu viel verlangt, dass man auf bereits gegebene, offizielle Monstren oder Zauber zurückgreift? Oder muss man in "Die Legende von Shaba'Yal - dieser "legendären" Stadt, von der noch nie jemand gehört hat ( aber es gibt ja zu wenig offizielle legendäre Städte ;-) ) - neue Monster namens Steinwürmer und einen abstrusen Zauber gegen diese präsentieren?
Ein anderes Beispiel: In die "geheimnisvolle Burg" wird in Galottas Dämonenkaiserreich durch einen Sprecher eingeführt. So weit, so gut. Aber ich weiß nicht... Die Hauptfigur meint dann, im Wald warten sicher Blutrosen und Schwarzer Wein... In Transysilien? Wenn der Junge nicht gerade aus Oron geflüchtet kommt, was ich mal nicht vermute, wird er einfach nicht auf diesen Gedanken kommen.
Kurz und gut: Es ärgert mich, dass anscheinend jetzt in jüngster Zeit Lizenzen an irgendwen vergeben werden, und unter dem Namen DSA an den Haaren herbeigezogene Geschichten präsentieret werden ohne dass man sich um bereits bestehende Publikationen schert.
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Ardan
28.08.2008, 21:29 -

Viele Romane sind mäßig recherchiert und das wird dann wohl auch für die Hörspiele gelten. Das spricht mal wieder für dir These, dass Romane kein Kanon sind.
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Blubberbert
28.08.2008, 22:09 -

Tja, es ist schon traurig. das kann man ruhig so sagen. Wenn diese Möchtegern-DSA-Autoren und Hörspielproduzenten einfach nur mal jemanden zu Rate ziehen würden der sich im DSA-Universum auskennt.... Es verlangt ja nun auch keiner, daß die Herren und Damen sich in die ganze umfangreiche Materie einlesen. Für den "Nicht-Dsaler" macht es ja nun keinen Unterschied ob die da nun in der Kaiserstadt Pumpernickel mit Radieschenfaxiussen rumschiessen oder ob es Gareth und der Ignisfaxius ist. Aber wer schon das Geld für die Lizenz ausgibt, um DSA drauf zu schreiben hat doch eigentlich auch eine bestimmte Zielgruppe im Hinterkopf... sollte man annehmen.
Lange Rede kurzer Sinn: Denen gehört mal ordentlich der **** ge****!
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29.08.2008, 00:00 -

Anscheinend ist der entgangene Gewinn durch Kunden, welche durch Unstimmigkeiten abgeschreckt werden, zu gering, um eine gründlichere inhaltliche Ausarbeitung zu rechtfertigen. Bei Filmen erkämpft sich der harte Kern zunehmend Beachtung, aber bei anderen Medien ist nicht damit zu rechnen...
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Dom_Ansvin
29.08.2008, 04:28 -

Daniela Knor und Linda Budinger sind eigentlich keine DSA-Fremdlinge, und ihre derischen Romane werden - etwa hier in Alveran oder bei Amazon - durchaus gut bewertet. Redakteur der Hörspiele soll laut Alveran-News Hans Joachim Alpers sein, immerhin einer der Rechte-Inhaber von DSA. Eigentlich gute Voraussetzungen, sollte man meinen, allerdings werden ja auch die Alpersschen Romane meines Wissens nicht unbedingt landauf, landab für ihre literarische Kraft und harmonische Eingliederung in den aventurischen Kontext gepriesen. Hm...
Naja. Unbekannte Viecher und Örtlichkeiten schockieren mich erst ab einem gewissen Punkt. Die aventurische Vergangenheit ist da geduldig und hält einiges aus, wenn es nicht zu doll getrieben wird. *Ob* das hier zu doll getrieben wurde, darüber mag ich nicht urteilen, ohne mir die Hörproben mal selbst angehört zu haben - da ich mich aber nicht direkt zur erwähnten Zielgruppe zähle, wird das wohl noch ein bisschen dauern ;o)
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Waldviech Offline
29.08.2008, 12:46 -

Zitat: Anscheinend ist der entgangene Gewinn durch Kunden, welche durch Unstimmigkeiten abgeschreckt werden, zu gering, um eine gründlichere inhaltliche Ausarbeitung zu rechtfertigen. Zumal nicht jeder DSAler, der sich die Hörspiele kauft, auch ein eingefleischter Hardcorefan sein wird, der beim kleinsten Detail, das verfälscht wird, laut meckernd auf die Barrikaden springt. Wenn bei den DSA-Hörspielen tatsächlich handwerklich gut gemachte, atmosphärische und spannende Hörspiele herauskommen, bin ich schon zufrieden....egal ob die Blutrose in Oron, Transysilien, Maraskan oder im Reichsforst steht. Lieber ein spannendes und unterhaltsames Hörspiel, das sich seine Freiheiten mit dem Hintergrund erlaubt, als eine zu 100 Prozent hintergrundtreue öde Langweiler-CD ;) Genaueres zum Hörspiel wird man ohnehin erst sagen können, wenn die Hörspiele vollständig erschienen sind.
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Igosch
30.08.2008, 13:21 -

Wo ist denn das Problem, 100 % Hintergrundtreue mit unterhaltsamen Hörspiel zu verbinden?
Als Lizenzprodukt erwarte ich eine gewisse aventurische Treue.
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30.08.2008, 14:29 -

Mal aus der Sicht eines Gelegenheits-Autoren: Es ist zum in-den-Teppich-beissen, wenn eine geniale Plotwendung, die perfekt in die Geschichte passt, durch einen kleinen Nebensatz im Regelbuch unmöglich gemacht wird. 100% Hintergrundtreue opfere ich da lieber zugunsten von schöner Dramaturgie.
Um es mla kurz und griffig fehlzuzitieren: Never let the Rules get in the way of Fiction.
Es ist unheimlich schwer, den vollständigen aventurischen Hintergrund mit einer Geschichte egal welcher Länge zu verbinden. Nicht zuletzt, da jedes Klohäuschen in Hinterpusemuckel eine eigene Erwähnung in einem Quellenband hat.
-- Phejanca
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Igosch
30.08.2008, 14:34 -

Welcher kleine Nebensatz soll denn bitte eine Plotwendung unmöglich machen?
Dann muß man halt seinen kreativen Geist auswringen und durchquetschen, dafür ist man schließlich unter Lizenz.
Also warum DSA, wenn einem der Hintergrund sekundär ist?
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30.08.2008, 15:10 -

Die eine gewisse Hörprobe ist aus der dritten Folge, welche Ha-Jo Alpers schrieb. Er hat selbst zu den Produzenten gesagt, dass er mit dem heutigen Aventurien sich nicht mehr gut auskennt. Die DSA-Redaktion (Thomas Römer) hat angeboten, die zukünftigen Manuskripte, gegen gelesen. Die wird dann auch von der Hörspiel-Redaktion angenommen. Die ersten drei Folgen sind aber schon im Presswerk. Daher ist es für die ersten drei Folgen zu spät.
Ich habe auf der RatCon auch auf dieses Manko hingewiesen. Wenn die Hörspiele sich gut verkaufen (7000 Stück pro Folge), werden dann die nächsten produziert. Dann werden die Manuskripte gegen gelesen.
@Phejanca Wenn es wirklich nur ein kleines Regel-Detail ist, welches die Geschichte stört, hat wohl keiner was dagegen, wenn man diese Regel ignoriert. Ich kann Dir aber versichern, dass es bei der dritten Folge nicht so ist. Ich habe auch die erste Folge gehört (Linda Budinger). Da sind mir keine Fehler aufgefallen.
@Shaba'Yal Diese Stadt wird eingeführt, damit man mit dem offiziellen Aventurien nicht ins Gehege kommt. Wenn der Zyklus (insgesamt sechs Folgen) zu Ende ist, ist es so, als ob nichts gewesen ist.
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Auribiel
30.08.2008, 18:32 -

@Phejanca:
Kommt aber ganz drauf an, was das für ein kleiner Nebensatz ist. Es mag einige Detais geben, die bis zu einem gewissen Grad dehnbar sind, wenn aber 'feste' Fakten damit verbogen werden, muss ich sagen: Ich erwarte von offiziellen Autorlingen, dass sie sich schon an den aventurischen Hintergrund so gut halten, als irgend möglich und vor allen Dingen auch die Regeln beachten. Sonst kann das zu unschönen Szenen am Spieltisch führen, wenn Dinge, auf die man an und für sich verlassen können muss mit einem Mal ad absurdum geführt werden. Dann hätte man sich eben für eine andere Wendung im Plot entscheiden müssen.
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Salid ibn Globomong
30.08.2008, 19:49 -

Bedenkt, dass die Roman- und Hörspielautoren davon leben müssen. Im Gegensatz zu den allermeisten Autoren der Rollenspielmaterialien.
Bei den niedrigen Auflagen der DSA-Bücher (niedriger fünfstelliger Bereich würde ich - optimistisch - vermuten) und entsprechend mässigen Honoraren muss man sich schon überlegen, wieviel Zeit man in das Schreiben hineinsteckt. Und welcher Teil davon dann in Recherche, und welcher in Plot und Charakterentwicklung fliesst. Zumal nur ein geringer Prozentsatz der Leser die Fehler bemerken kann. Und sich noch weniger Leute überhaupt daran stören.
Aber schön, dass man das etwas eindämmen will. Eine über alle Medien kohärente Welt macht sich eben schon besser.
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30.08.2008, 19:51 -

Tja, nur dass ich in meinem Fall eine Liturgie brauchte. In DSA 4.0 bzw. Wege der Götter im Abschnitt "Geweihte und Recht" (ich habe das Buch gerade nicht vorliegen) heisst es in etwa, dass dem Wort von Geweihten vor Gericht besonderes Gewicht zugemessen wird. Allerdings gäbe es durchaus Fälle, in denen Geweihte ihre Aussagen noch einmal unter Eidsegen wiederholen müssten, wenn ihre Aussage etwas unglaubwürdig und zum Angeklagten unpassend erscheint.
Aha! Dachte ich mir und habe mich gefreut wie ein Schneekönig. Über einen solchen Eid und seine "Nebenwirkungen" wollte ich schreiben. Drei Viertel durch die Geschichte wollte ich die genauen Handlungen im Eidsegen nachschlagen, und was lese ich da? Der Eidsegen, so Wege der Götter im Liturgienteil, ist nicht dafür geeignet, irgendjemanden mit "Ich schwöre die Wahrheit zu sagen " etc pp. an die Kandarre zu nehmen.
Im Endeffekt konnte ich meinen ganzen Spannungsbogen und alle geplanten Intrigen in die Tonne treten. Wegen eines Nebensatzes im Liturgienteil, der halt irgendwie wichtig war.
Zum In-den-Teppich-beissen eben.
Ich habe das Problem später anders gelöst, aber ich kann durchaus nachvolllziehen, weshalb einige Autoren, die eher schreiben als recherchieren wollen, sich eher lose an die Vorlagen halten. Vor allem, wenn man ihnen immer hinterher die Regeln um die Ohren haut und ihnen vorher nicht zur Hand geht.
-- Phejanca
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Molli
30.08.2008, 21:14 -

Zitat von Salid ibn Globomong: niedriger fünfstelliger Bereich würde ich - optimistisch - vermuten) 4-stellig Zitat von Phejanca: Zum In-den-Teppich-beissen eben. Der Nebensatz ist ja nun nicht ganz unwichtig und für denjenigen Autoren - auch ein Autor eben -, der sich diesen Nebensatz einst ausdachte, womöglich mit Grund und womöglich, weil an der Regelung noch ein ganzer Rattenschwanz hängt - (ich spekuliere hier) -, wirkte ein Verstoß gegen solche Vorgaben allerdings auch nicht eben freundlich, sondern schlicht unkollegial. Diese Seite muss man ja auch sehen.
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30.08.2008, 21:34 -

@Molli: Es tut mir leid, aber könntest du bitte den zweiten Teil deiner Aussage im obigen Post noch einmal klären? Ich komme auch nach längerem Überlegen nicht darauf, was genau du meinst.
Kern meiner Argumentation ist die Beinahe-Unmöglichkeit, jede Regel/DSA-Konvention in einem dramaturgisch gut ausgearbeiteten Script zu berücksichtigen. Teils liegt das an der Überfülle von ausgearbeiteten Szenarien bzw. NSCs, die man einfach nicht im Kopf behalten kann. Auf der anderen Seite liegt es auch an Ungereimtheiten innerhalb der Publikationen, siehe mein Beispiel in Wege der Götter (und Götter Kulte Mythen bzw. Kirchen Kulte Ordenskrieger), in dem zwei sich widersprechende Aussagen zur Verwendung des Eidsegens in der gleichen Publikation finden. Wer als DSA-Spieler zum Roman- oder Hörspielautor wird, ist meist mit den Regularien vertraut und hat ein gewisses "Gefühl" für die inneraventurische Stimmigkeit. Wer aber als Nicht-DSA-Spieler für die DSA-Reihe schreiben möchte, wird schon von der Masse der verfügbaren Informationen überlastet - die er sich dann auch noch selber zulegen muss, da meist keine "Autoren-Hilfs-Exemplare" von gültigen Regelwerken ausgegeben werden. Auch die Einarbeitungszeit steht in keinem Verhältnis zum zu erwartenden Autorenentgelt, von dem die Autoren ja leben müssen.
Was ich als Spieler und Kurzgeschichtenschreiber einfach nur nervend empfinde, ist für einen professionellen Autoren meist nicht tragbar. Eine Hilfe wäre sicherlich, wenn eine kurze Autoren-Broschüre "DSA-Hintergrund und Charakterfähigkeiten in 60 Seiten" erarbeitet würde. Dies fehlt gegenwärtig noch völlig.
-- Phejanca
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Auribiel
30.08.2008, 21:34 -

@Phejanca:
Gut, da kann ich dir nachfühlen. Das ist dann das Problem mit der Benennung. Ich hätte den Eidsegen nun in der Tat so eingeschätzt, dass man ihn - Zustimmung vorausgesetzt - durchaus dazu nutzen kann eine Aussage 'vor Praios' zu überprüfen. Wenn der Geweihte, der die Aussage zu tätigen hat, nix zu verbergen hat, würde er dem Eidsegen doch zustimmen?
Ich kann aber auch den Autor des Eidsegens verstehen: Mit so einem Universalwerkzeug vor Gericht 'und jetzt schwören wir auf die Praiosbibel, dass wir auch brav die Wahrheit sagen', bricht man so manchem Detektivplot das Genick. Und dabei haben Detektivplots aufgrund der Hellsichtsmagie sowieso schon so ihre eher größeren Problemchen.
*den Eidsegen jetzt echt nochmal nachlesen muss*
[Edit] Hauptproblem hier ist aber wohl wirklich sich widersprechende Regelstellen bzw. einfach nicht eindeutige Regelstellen, ähnliches fand sich vor WdG ja auch zum Traviasegen.
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Waldviech Offline
30.08.2008, 21:42 -

Zitat: Wo ist denn das Problem, 100 % Hintergrundtreue mit unterhaltsamen Hörspiel zu verbinden? Das große Problem bei DSA ist hier, daß der Hintergrund eben bereits derartig ausdetailiert ist, daß man kaum jeden Murx beachten kann. Auch die Autoren sind nur Menschen. Zumal wenn es hier erstmal nur um kleinere und vergleichsweise irrelevante Abweichungen geht, wie eben eine hinzuerfundene Tierart, eine bislang unbekannte untergegangene Stadt (die keine Relevanz für das offizielle Aventurien haben wird, außer die individuelle Gruppe lehnt Abenteuer am Hörspiel an), oder ein Blutröschen jenseits von Oron. Irgendwo kommt hier schon wieder diese nervtötende Vorschussmeckerei aus dem Keller, die mir in DSAlerkreisen schon öfters mal aufgefallen ist. Man könnte sich ja drüber freuen, daß es sowas wie DSA-Hörspiele gibt, die Sprecher und die Machart professionell sind und die Handlung spannend zu sein scheint - aber nein: Lieber wird das Ganze erstmal pauschal niedergemotzt. Gnadenlos, unter unbarmherziger Ausnutzung kleinster Fehlerchen.....
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Blubberbert
30.08.2008, 21:51 -

Nach dem reinhören ist mir dann tatsächlich auch schlecht geworden. So mies habe ich selten etwas "vorgelesen" bekommen. Warum nehmen sich Hörspielproduzenten nicht endlich mal ein Besipiel an solchen Krachern wie "gabriel Burns"? Muss ja nicht gleich der mysteryhorro-hammer sein, aber was den transport von situation, stimmungslage der "chars", sowie die hintergurndsaounds + soundtrack angeht ist dieser dsa-hörspielkram ein einziges trauerspiel. da hat benjamin blümchen ja mehr flair...
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Waldviech Offline
30.08.2008, 22:01 -

So furchtbar mies fand ich die Hörprobe eigentlich garnicht. Gabriel Burns hat die Messlatte zugegebenermaßen natürlich ziemlich hoch gehängt - DIESES Niveau haben die Hörproben tatsächlich nicht. Aber von einem schlechten Hörspiel ist die Hörprobe imho meilenweit entfernt. Wenn ich mal ne Einordnung wagen dürfte, würde ich das Gehörte irgendwo zwischen "Gut" und "Oberes Mittelfeld" ansiedeln. Der Erzähler klingt ein bisschen seltsam und der Text vom Zauberspruch hört sich schlichtweg bescheuert an - aber das kennt man von DSA ja. (Wenn du drankommst, dann horch mal in die Serie "Lords of Space" rein. DAS ist miesester Hörspielmüll....)
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Molli
30.08.2008, 22:05 -

@Phejanca Du beschwertest dich über einen Nebensatz, der dir als Autorin eine Plotwendung kaputt macht. Der Autor dieses Nebensatz hätte allerdings mindestens genauso viel Grund, sich zu ärgern, wenn deine Kurzgeschichte einen Widerspruch zu seinem Nebensatz produzieren würde. Meinst du nicht?
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Waldviech Offline
30.08.2008, 22:12 -

Klar ist sowas ärgerlich - allerdings ist das wohl ziemlich stark durch a) den schier unüberblickbaren Umfang des Aventurienbackgrounds und b) mangelnder Absprache begründet. Das Problem scheint weniger zu sein, daß der Nebensatz vorher bekannt ist, sondern eher, daß man nach dem Schreiben derselben um die Ohren gehauen bekommt: "Hey, das geht ja garnicht - in Spielhilfe Bimmel auf Seite Bommel wird erwähnt, das....". Eben da DSA ungeheuer umfangreich ist, wird sich sowas kaum ausschließen lassen.
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Molli
30.08.2008, 22:28 -

Naja, eine Geschichte beschäftigt sich ja nicht mit allen Themen und allen Regionen gleichzeitig. Das grenzt das wieder ein.
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Waldviech Offline
30.08.2008, 22:34 -

Stimmt schon, allerdings bleibt es umfangreich genug. Undes stellt sich auch die Frage: in welchem Bereich gibts den Widerspruch, und als wie schwerwiegend wird er von den Autoren gesehen ? Nicht jeder sieht die Dinge so eng wie der hypothetische, hundertfünfzigprozentige Hard-Core-Fan (dem es schon sauer aufstößt, daß in einer in Weiden spielenden Geschichte Dachbalken aus Eichenholz erwähnt werden, da in der zuständigen Spielhilfe eindeutig geschrieben steht, das die Weidener dafür Fichtenholz nehmen.)
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30.08.2008, 22:42 -

Auf "richtige" Regionalbeschreibungen setze ich schon mal persönlich wert - aber zb. Zaubersprüche oder Geweihtenrituale sind frei auslegbar und würde deshalb keinem grünen Oger mit Hamsterzähnen den Kopf abreißen ... ähm ... und die Namen sollten doch bitte aventurisch klingen ...
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Waldviech Offline
30.08.2008, 22:45 -

Warum ? Wird "Gareth" irgendwo englisch ausgesprochen ? Ne - mal im Ernst, welcher Name stößt dir da momentan sauer auf ?
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30.08.2008, 23:01 -

Bitte nicht mißverstehen, ich wollte nur meine Standpunkt bei Umsetzungen von DSA-Produkten erklären ... bezog sixh nicht direkt auf die Hörspiele! Und dann bitte ich darum, daß Gareth auf walisch ausgesprochen wird, immerhin stammte dieser Name (Gwaredd) von dort (Bedeutung: "sanft, gütig") :)
Nein, ich habe nur manchmal den Eindrukc als würden einige Spieler (!) ihr DSA-Hobby etwas zu ernst nehmen ... gerade DIE Regeln. Ich gucke mir auch keine FIlme wegen den Spezialeffekten an, sondenr wegen der stimmigen Handlung ... zurück nach DSA, gleich hinter Ferdok ...
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Blubberbert
30.08.2008, 23:21 -

Nun, inhaltlich darf natürlich jeder machen was er will. Aber wenn man in heutiger Zeit, sprich mit kenntnis von technisch Machbaren UND extrem guten Vorbildern/Vorlagen anderer Produktionen, dann empfinde ich es tatsächlich (man möge gerne darüber schmunzeln) als perönliche Beleidigung wenn man mir soetwas wie diese Hörspiele vorsetzen will. Das klingt doch als würde da ein paar demotivierte, gedungene Minus-Straßenschauspieler in Anden-Indianer Kostümen (ihr wisst schon, die die immer live ihre playback cds verkaufen wollen...) die Spielanleitung von HeroQuest vorlesen! Das kauft doch keiner!! Frechheit. Das regt mich echt auf. Komisch, ist aber so!
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Waldviech Offline
31.08.2008, 00:24 -

Du scheinst da relativ hohe Ansprüche an Hörspiele zu stellen. Vielleicht zu hohe ? Zieht man die Hörproben zurate (und das ist das Einzige, was man bislang zurate ziehen kann), ergibt sich da doch gar kein so schlechtes Bild. Besser klingen "Offenbarung 23" oder die meisten Maritimserien wie etwa "Der Wundersame Lord Atherton" oder "Planet Eden" auch nicht. Im Übrigen sind die Sprecher auch nicht alle unbekannte, kleine Lichter - zumindest Peter Groeger dürfte Hörspielfans ein Begriff sein.
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Auribiel
31.08.2008, 01:00 -

Zitat von 'Waldviech offline': Klar ist sowas ärgerlich - allerdings ist das wohl ziemlich stark durch a) den schier unüberblickbaren Umfang des Aventurienbackgrounds und b) mangelnder Absprache begründet. Ums aber mal ganz brutal auszudrücken: Für diese Feststrickung des Hintergrunds zeichnet sich aber die selbe Redax verantwortlich, deren Redakteure nun darüber klagen, sie hätten ja gar keine künstlerischen Freiheiten mehr (das ist kein Angriff auf dich Phejanca, bitte nicht persönlich nehmen). Wenn Spieler sich hinstellen und sich beschweren, dass ihnen der Hintergrund zu eng gefasst ist, bekommen sie gesagt, sie sollen doch froh sein, dass es soviel schönen Hintergrund gibt. Wenn die Hörbuchmacher aber den Überblick verloren ist es dämlich, dass der Hintergrund so bös ausgebaut ist? *Kopfkratz* Es wäre doch wirklich kein Problem so ein Hörbuchskript den Redakteuren vorzulegen, die sich in einer Region besonders gut auskennen, um so die gröbsten Schnitzer rauszubügeln. Wenn da mal 'ein Blutröslein' außerhalb von Oron blüht, dann ist das sicher nur dann Aufschreierzeugend wenn vorher festgelegt war, dass die eben da und nur da vorkommen. Und das sollte irgendwem dann auch auffallen.
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31.08.2008, 03:07 -

@ Waldviech Nunja, DSA erzieht zu solchen Ansprüchen. Es wurde ein sehr komplexes Regel- und Hintergrundwerk entworfen, um die Nachfrage nach Plausibilität, Stimmigkeit und Beschreibungsdichte zu befriedigen. Ergo erwarten die harten Fans, dass diesem Anspruch Genüge getan wird - bei den schriftlichen Publikationen auch völlig zu Recht. Nur bedienen Hörspiele und PC-Games teilweise andere Zielgruppen. Das macht Fehler verständlich...aber dennoch frustrierend :)
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31.08.2008, 09:23 -

Die Hörproben zu "Das Tor in die Vergangenheit" und "Die geheimnisvolle Burg" wurden vertauscht. Meinetwegen können auch neue Monster und geheimnisvolle Städte auftauchen (nur keine grüne Gremlins). Vielleicht war es noch nicht wichtig, diese zu beschreiben. Man hat schon öfters in der DSA-Welt Retcons betrieben. Wurden in dem Wald denn Blutrosen und Schwarzer Wein beschrieben? Nein, der Hauptcharakter hat es nur vermutet. Vielleicht hat er es aus einer Geschichte von einem Bauern, der aus dem Oron kam. Man kann da vieles hineindichten. Was ich aber eher schlimm fände ist, wenn man Zauber hinzudichtet, die es im offiziellem Kanon nicht gibt, oder man es vorher nicht erkennt, um welchen Zauber es sich handelt. Oder das die Stimmung einer Stadt schlicht Falsch beschrieben wird. Ja, die dritte Folge hat da sehr viel Diskussionsbedarf. Die erste Folge von Linda fand ich in der Hinsicht besser. Was die Geschichte an sich angeht, muss jeder für sich entscheiden, ob sie Gut oder Schlecht ist.
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31.08.2008, 09:27 -

Zitat von Auribiel: Ums aber mal ganz brutal auszudrücken: Für diese Feststrickung des Hintergrunds zeichnet sich aber die selbe Redax verantwortlich, deren Redakteure nun darüber klagen, sie hätten ja gar keine künstlerischen Freiheiten mehr (das ist kein Angriff auf dich Phejanca, bitte nicht persönlich nehmen). Äh, ich bin kein Redaktionsmitglied... weit davon entfernt. Ich bin Handweberin und -Spinnerin. Lang möchte ich es bleiben :-D Ich habe nur versucht zu erklären, warum es für einen Autoren so einfach ist, ins Regel- und/oder Hintergrund-Fettnäpfchen zu treten. Mehrere Wochen Hintergrundstudium, um eine 60-Minuten-Geschichte "vollständig passend" zu schreiben ist unwirtschaftlich, auch wenn der Autor den Hintergrund faszinierend findet. Was in dieser Sache bis jetzt "schief" gelaufen ist, ist dass die Autoren offensichtlich von der regelfesteren Redaktion etwas alleine gelassen wurden. Das würde ich aber weniger den Schreiberlingen als den Korrektoren zu Füßen legen, und ich höre, dass sich die Redaktion/Editoren darum kümmern möchten. Klingt doch gut. -- Phejanca
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31.08.2008, 09:38 -

@Phejanca Entschuldige, wenn ich Dir etwas widersprechen muss, bezüglich Autoren-Hilfs-Exemplare und sonstigen Hilfen für die Autoren. Meines Wissen nach, gibt es sowas. Bezüglich der Autoren-Hilfs-Exemplare weiß ich, dass der Comic-Autor damals einiges bekommen hat. Wegen den sonstigen Hilfen, hat, meines Wissen nach, Stefan Küppers da was ausgearbeitet.
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Waldviech Offline
31.08.2008, 10:27 -

Zitat: Nunja, DSA erzieht zu solchen Ansprüchen. Die "Ansprüche" waren jetzt nicht auf den Inhalt bezogen, sondern auf die sprecherisch-technische Seite des Hörspiels. Blubberbert bemängelte die angeblich so primitive Machart der Hörprobe, und das die Sprecher hölzern klingen würden. Das kann ich nach dem Hören der Hörprobe nicht wirklich nachvollziehen.
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Waldviech
31.08.2008, 10:36 -

....vor Allem, wenn man die Hörprobe mit anderen Hörspielen vergleicht. Es wird hier durchaus auf dem Niveau von Drizzt oder Caine gearbeitet, was keineswegs schlecht ist (kein Wunder: ist ja auch von der selben Truppe). Die Messlatte da bei der absoluten Creme deutscher Hörspiele (Gabriel Burns) anzulegen und sich drüber zu beschweren, daß es selbigen nicht toppen kann, halte ich für stark überzogen.
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31.08.2008, 10:38 -

Sagen wir es mal so - man sollte (das "besuchte") Aventurien wiedererkennen ... ähnlich wie es die Bond-Filme mit den "Film"-Städten auch machen; wie ich in Hamburg selbst verstellen dürfte ... und da wird es schwer :) Wegen der Filmhandlung bekam das Hotel (an der Alster!) ein Parkdeck, daß eigentlich zu einem Kaufhaus am Hauptbahnhof gehörte; und die Autovermietung wurde an (damals) leerer Stelle hineingesetzt ... und Xaver besitzt keine Druckerei in Hamburg ... vielleicht sollten dann wir auch den Hörbuch / Roman-Autoren einigen künstlerische Freiheiten erlauben :) Für diejenigen, die nicht die DSA-Regelbände von hinten nach vorne auswendig aufsagen können, werden solche "Fehler" überhört ... und mal ehrlich, wer hält sich an die genaue Beschreibungen (Handlungen) der Kaufabenteuer - irgendwie spielt doch jede Heldengruppe in IHREM Aventurien...
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Waldviech
31.08.2008, 10:44 -

Zitat: und mal ehrlich, wer hält sich an die genaue Beschreibungen (Handlungen) der Kaufabenteuer - irgendwie spielt doch jede Heldengruppe in IHREM Aventurien... Weiterer guter Punkt: Aventurien ist nunmal fiktiv und trotz aller Beschreibungsdichte immernoch zu gewissen Teilen eine amorphe Angelegenheit (wie jede fiktive Welt). Da kann sich der Flair von Gruppe zu Gruppe, von Autor zu Autor und, was noch wichtiger ist, von Leser zu Leser stark unterscheiden ! Ich vermute mal, daß einem ab einem bestimmten Grad von "Hardcorefantum" die objektive Sichtweise vollends abhanden kommt. Denn, mal ganz ehrlich, auch wenn´s dem Hardcorefan wehtun mag: Sich bei DSA über Trash aufzuregen, ist wie sich bei Star-Trek über das Vorkommen von Raumschiffen aufzuregen. Die meisten Kaufabenteuer haben den literarischen Anspruch eines Basteiheftchens und die meisten Romane bewegen sich auf dem Niveau solider Trivialliteratur, aber nicht darüber. Auf der Basis soll die Hörspielhandlung dann nicht trashig werden ?
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Blubberbert
31.08.2008, 12:00 -

Nicht toppen müssen sie, aber wenigstens im selben bereich liegen. Ich kauf mir doch auch kein neues Auto mit Motor von 1970 und Design von 1992. Ausser ich bin Oldtimerfreak oder steh eben auf Trash.
Note: Was ja auch schade ist, das es nichtmal für ordentlichen Trash a la Jan Tenner oder Larry Brent reicht. *abermals:kopfschüttel*
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Waldviech
31.08.2008, 12:08 -

Zitat: Was ja auch schade ist, das es nichtmal für ordentlichen Trash a la Jan Tenner oder Larry Brent reicht Kann man das nach den kurzen Hörpröbchen überhaupt schon völlig beurteilen ? Oder wäre es da nicht eventuell angebracht, sich das GANZE Hörspiel anzuhören und dann zu urteilen ? ;) Zitat: Nicht toppen müssen sie, aber wenigstens im selben bereich liegen. Sie liegen, zumindest den Hörproben nach zu urteilen, im selben Bereich der anderen Hörspielreihen von Lausch. Und das war nun wirklich vorher zu erwarten gewesen. Und ob einem der Lausch-Stil gefällt, oder nicht, ist nun Geschmackssache. Aber die Drizzt-Reihe jedenfalls hat sich ja recht gute Kritiken sichern können.
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Richard Crasta
31.08.2008, 12:19 -

Zitat von Waldviech: Die meisten Kaufabenteuer haben den literarischen Anspruch eines Basteiheftchens und die meisten Romane bewegen sich auf dem Niveau solider Trivialliteratur, aber nicht darüber. Wohingegen die meisten Spieler Renaissance-Feingeister sind, bereit , jederzeit in Entzücken auszubrechen: "O, ein Apercu von Yeats! Eine Sentenz von Milton!" Woher soll denn bei dem ständigen Genörgel für Autoren, die zuerst mal zu ihrer eigenen Freude schreiben, auf die Dauer die Motivation kommen, mehr zu tun als unbedingt nötig? In die Tonne gehauen werden sie doch von Leuten wie dir sowieso. Was liest du übrigens ständig an nicht trivialer Literatur? Waugh? Dos Passos? Raja Rao?
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Waldviech
31.08.2008, 12:26 -

Jetzt mach mal halblang - ich habe mit keiner Silbe geschrieben, daß Trivialliteratur was Schlechtes sei (Ich bin im Großen und Ganzen sogar der gegenteiligen Meinung. Sonst würde ich wohl kaum mit an Rakshazar werkeln, oder mich mit sonstigem pulpigen Zeug beschäftigem) Man sollte sich nur im Klaren darüber sein, daß man da eben ein "Buch zum Spiel" in der Hand hat, und keinen Günther Grass. Deswegen schrieb ich ja auch "solide Trivialliteratur" und nicht "schlechter Murx". Da ist ein ganz erheblicher Unterschied. Es ging mir nicht darum, irgendwelche Romane böswillig niederzumachen, sondern schlicht und einfach darum, auf die überzogenen Erwartungen einiger (nicht aller, genauer gesagt der wenigsten) Fans hinzuweisen - da wird ständig der "Ganz große Wurf" erwartet, und es werden Ansprüche gestellt die so gut wie nicht erfüllbar sind. Zitat: In die Tonne gehauen werden sie doch von Leuten wie dir sowieso. Wo haue ich denn hier bitte etwas in die Tonne ? Ich befürchte einfach mal, du hast mich komplett falsch verstanden...
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Blubberbert
31.08.2008, 15:01 -

ich sehe das so: Wäre die Jackson-Verfilmung vom HdR auch nur halb so gut gewesen wie sie geworden ist (und der gute hat ja nun selbst genug Herzblut reinfliessen lassen um alles so ungekürzt wie möglich machen zu dürfen)wäre sie sie in der Luft zerissen worden. Es wäre dem Stoff, der riesigen Fangemeinde sowohl junger Menschen als auch der 68er generation, der das Werk ja teilweise Bibelersatz war, einfach nicht gerecht geworden. Solche Werke legen den Standard.
Die Welt und das Regelwerk von DSA bieten natürlich nur einen Rahmen in dem eine Geschichte spielt. Der Autor füllt sie mit Leben und hilft dem Leser sein Kopfkino anzuwerfen. Schlechte Abenteuerromane (sagen wir mal schlichte 95% der Gesamtmasse) gibt es ja zur genüge. Daher frage ich mich, warum zum Geier werden weitere Frevel an Atmosphäre, Satzbau und Semantik überhaupt veröffentlicht? Wer sind diese Verlage? Haben die nur geschmacklose Lektoren? Die haben doch alle Umberto Eco, Noah Gordon usw gelesen. Sowohl die Erzeuger von Abenteuerromanen als auch deren Publisher. Warum orientieren die sich nicht mehr an sowas. "Nein, nein, das geht nicht. DSA geschichten MÜSSEN zu 70 % aus miesen Landschaftsbeschreibungen, pubertären Sexualgeschichtchen und dreckig entwickelten Charakteren bestehen. Das will der Lizenzgeber so...", wird vielleicht mancher zur Verteidigung vorbringen. Kaufboykott, sag ich ;)
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Waldviech
31.08.2008, 16:09 -

Zitat: Kaufboykott, sag ich ;) Hehe....nur dummerweise hat das Ganze einen kleinen Schönheitsfehler: Um wirklich herauszufinden, ob man das Machwerk gut oder schlecht findet, muss man es erstmal lesen. Irgendwelche Rezensionen von sonstwoher können zwar eine grobe Hilfe sein, ersetzen aber kein eigenes Urteil. Also dürfte man prophilaktisch garnichts kaufen ;). Zitat: Es wäre dem Stoff, der riesigen Fangemeinde sowohl junger Menschen als auch der 68er generation, der das Werk ja teilweise Bibelersatz war, einfach nicht gerecht geworden. Stimmt allerdings. Und genau dieser Punkt mit dem "Bibelersatz" ist es, der mir sauer aufstößt....zusammen mit einer in der DSA-Community scheinbar verbreiteten Sitte des "Vorschuss-Buhrufens". Da wird in den gehässigsten Tönen über Dinge gemotzt, die noch garnicht auf dem Markt sind. Die damit zusammenhängende Einstellung "Wenn es nicht mindestens so gut ist, wie das Beste was auf dem Markt zu finden ist, ist es total scheiße..." sowie krampfhaftes Erbsenzählen tun dann noch das ihrige dazu. (Denn da jede noch so kleine, banale und unwichtige Abweichung vom HEILIGEN HINTERGRUND den absoluten Supergau darstellt, wird fast in jedem Falle fröhlich gemeckert und gemotzt.)
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Auribiel
31.08.2008, 16:43 -

Zitat von 'Waldviech': Weiterer guter Punkt: Aventurien ist nunmal fiktiv und trotz aller Beschreibungsdichte immernoch zu gewissen Teilen eine amorphe Angelegenheit (wie jede fiktive Welt). Da kann sich der Flair von Gruppe zu Gruppe, von Autor zu Autor und, was noch wichtiger ist, von Leser zu Leser stark unterscheiden !
Da muss ich aber nochmal einhaken: Jede Gruppe die ich kenne spielt irgendwo 'ihr Aventurien'. Das ist bei mir und meiner Runde nicht anders. Doch gerade deswegen, WEIL jede Gruppe Aventurien auf ihre Weise bespielt, muss das was von offizieller Seite kommt irgendwo 'objektiv' sein oder wenn schon subjektiv, dann auf der selben Schiene weiterhin subjektiv bleiben. Das ist der Anspruch und das Leid, dass ich an die offenen Schreiberlinge stelle. Das was sie machen, sollte irgendwie in das Aventurien eines jeden einzelnen passen (weitgehend, wohl nicht immer ganz möglich), wenn sie es aber schon zu sehr ihren eigenen Wünschen anpassen und nicht mehr dem 'objektiven' Bild Aventuriens (wie von Hintergrund und Regeln für alle erstmal allgemein verbindlich, bevor Gruppensubjektivität und Hausregeln greifen) kann das nicht mehr erfüllt sein. Künstlerische Freiheit und Bruch mit dem Hintergrund kann ich bei 'Fanwork' locker verkraften, da ich sehe, es kommt von einer Seite, die deutlich subjektiv eingefärbt ist. Aber wenn es von offizieller Seite kommt, dann erwarte ich, dass es sich an die offiziellen Setzungen hält. Sonst bräucht ich mir auch kein offizielles Material mehr zu kaufen, wenn da nur jeder Redakteur mir allein seine Sichtweise Aventuriens aufschwatzen will. Das können Fansites genauso gut ;)
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Waldviech
31.08.2008, 16:56 -

In der Theorie hast du durchaus recht - nur wird es das ultimativ-objektive Hintergrundmaterial schon allein deswegen nicht geben, da mehrere Personen an der Erstellung desselben beteiligt sind. Ein Kiesow-Roman liest sich anders als ein Wiesner-Roman, eben da Kiesow nicht Wiesner ist und einen anderen Stil hat. Man kann sich einen gewissen Konsenz erarbeiten, aber dennoch wird es immer von Autor zu Autor Unterschiede in Darstellung und Sichtweise geben.
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Auribiel
31.08.2008, 17:18 -

@Waldviech:
Um diese Unterschiede im Erzählton usw. geht es mir ja auch nicht. Aber wenn die Setzung nunmal sagt, dass 'A' gilt, dann kann ich wohl noch damit leben, dass es 'a' oder 'a' ist oder ein anderer Autor es mit 'fast A' auslegt... aber wenn daraus dann ein 'B' oder gar ein 'X' wird, ist der Punkt erreicht, wo man sich fragt, was das noch mit der ursprünglichen Setzung zu tun hat und wozu es überhaupt eine ursprüngliche Setzung gab, wenn scheinbar sowieso jeder tun kann, was ihm beliebt?
Wenn dann eine Runde für sich beschließt aus dem 'A' ein 'K' zu machen, ist mir das schnurz, gilt ja zuallererst einmal nur für diese Runde.
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Bullrig Starkimarm*
31.08.2008, 17:18 -

Da Capo Waldviech! Einer derjenigen welche die Pedanterie und die Undankbarkeit in der Internet-Community erkannt hat und es auch benennt; im Vinsalt-Forum gibt es übrigens gerade eine ganz ähnliche Diskussion unter "Regelanwendung - Was dürfen Autoren und SL".
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Bullrig Starkimarm*
31.08.2008, 17:26 -

@ Auribiel: Das ist ja ein bisschen arg theoretisch geschrieben... Anders gefragt, wie sollen wir uns alle jemals darauf einigen was noch "A" und wann bereits eine derartig weitreichende Änderung vorgenommen wurde, dass "B" vorliegt? Da gibt es nie im Leben einen Konsens.
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Waldviech
31.08.2008, 17:48 -

Zitat: Um diese Unterschiede im Erzählton usw. geht es mir ja auch nicht. Die können aber unter Umständen schon einen ganz gewaltigen Unterschied ausmachen ! Ein Beispiel: Autor A beschreibt das geschundene Mittelreich als gebeuteltes, aber tatkräftiges Reich voller anpackender Bürger, die den Schutt wegräumen. Die Charaktere, allesamt Ritter des Mittelreiches sind durchweg sympathische Heldenfiguren mit ausgeprägt altruistischer Einstellung. Nun schreibt Autor B auch einen Roman im Mittelreich. Das Land liegt am Boden, überall klebt Dreck, Seuchen dezimieren die der Hoffnungslosigkeit anheimgefallene Bevölkerung, die Adeligen verhalten sich unsympathisch und tyrannisch....diese Unterschiede lassen sich allesamt nur durch den Erzählton bewerkstelligen. Und schon hat man, obwohl keine vorgegebene Settinginfo verändert wurde, zwei völlig verschiedenen wirkende Mittelreiche. @Bullrig: Danke für die Blumen :)
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Lythana
31.08.2008, 18:04 -

@Blubberbert
Die hintergründigen, hochkomplexen Werke eines Universitätsprofessors mit wohldotiertem Buchvertrag sind also der Maßstab, an dem sich der durchschnittliche DSA-Autor messen lassen muss?
Das ist in etwa so weltfremd, wie der Supermarktkunde, der für 5,99 EUR das Kilo Schweineschnitzel kauft, und sich dann darüber aufregt, dass das Ding in der Pfanne zusammenschnurrt.
@Waldviech Auch wenn Du es anders gemeint hast, habe ich Deine Wortwahl auch so gedeutet, als ob Du den DSA-Hintergrund und seine Produkte für minderwertig erachtest. Das legt die abwertende Wortwahl, und insbesondere der Gebrauch des Worts Trash nahe und bedurfte demzufolge in der Tat einer Klarifizierung.
@Phecanja In Deine Klage kann ich nur zum Teil einstimmen. Es ist richtig, dass der DSA-Hintergrund immens ist, was für einen, der die Welt nicht aus dem Effeff kennt, in der Tat einen erheblichen Rechercheaufwand darstellt, insbesondere, weil ein Teil der DSA-Fans genauer hinschaut. Dabei kann es dann auch nicht trösten, dass man ja "nur" einen bgrenzten Schauplatz recherchieren muss, denn die Infos sind derart ungeordnet und wenig nachvollziehbar auf Publikationen verteilt, dass es unmöglich ist, ohne Datenbankunterstützung den Überblick zu halten (und eine solche gibt es noch nicht, selbst wenn die Wiki schon eine hervorragende Recherchehilfe darstellt). Ich bin selbst immer wieder überrascht, in was für Publikationen man Infos zu einem Themengebiet findet oder wo man etwas übersehen hat. Allerdings trifft das nur auf wenige Geschichten zu, denn für viele reicht in der Tat ein Aventurienverständnis, wie es der ganz normale Spieler hat, weil es sich um eine Abenteuergeschichte handelt, die so auch mit geringer Umarbeitung in nahezu jeden Fantasykontext eingebettet werden könnte, eine Geschichte, die weder große Auswirkungen auf die Welt hat, noch eine genaue (historische) Recherche braucht. Das allein minimiert wiederum den Aufwand ganz erheblich. Zugleich bietet gerade der dichte Hintergrund viele Ansatzpunkte, man muss sich vieles nicht ausdenken, kann auf die Ideen anderer zurückgreifen und darauf aufbauen. Dass man dabei nicht immer mit allem einverstanden ist, was sich andere ausgedacht haben, ist klar, in der Bilanz sehe ich aber ein Plus und kein Minus. Uneingeschränkt kann ich dir dartin beipflichten, dass sich die Arbeit an einem Projekt, das enger in den Kontext eingebettet ist, für Autoren nicht lohnt, die nur über geringe oder keine Aventurienkenntnisse verfügen (genaugenommen lohnt es sich selbst für Aventurienkenner nicht). Hier stehen berechtigte Erwartungen der Leser, Aufwand und Nutzen für den Autor in keinerlei Verhältnis. Wenn man sich ein solches Projekt vornimmt, dann vor allem deswegen, weil man bereit ist, die Zeit und Arbeit aus Spaß an der Freud (oder weil man erste Erfahrungen sammeln will) hineinzustecken. Widersprechen muss ich Dir in folgendem: 1. ist nicht etwa jede Latrine in Hinterkoschvordemberg beschrieben. Das ist ein gerne bemühtes Klischee, das aber einer genaueren Hinterfragung kaum standhält. Genaugenommen ist häufig nicht einmal Hinterkoschvordemberg beschrieben und schon gar nicht, dass es nicht auch Nebenhinterkoschvordemberg gibt. Es gibt noch eine Menge Raum, wo man sich tummeln kann, auch wenn der natürlich nach langen Jahren DSA-Beschreibung enger geworden ist. 2. Dein Beispiel, die Wirkung der Liturgie Eidsegen, ist mitnichten eine Kleinigkeit, die mal eben in einem Nebensatz abgehandelt worden ist und nunmehr Deiner Geschichte im Weg steht, sondern vielmehr ein wichtiges Kernstück der Weltbeschreibung. Wie Liturgien (also Götter) wirken, insbesondere eine weit verbreitete, ist ein Essential. Da haben die Spielweltautoren natürlich Deutungshoheit, die sich an den Ansprüchen des Spiels orientieren muss. Dass das für manche Story hinderlich sein kann, ist klar. Es ist nicht so, dass ich nicht auch schon über manche Setzung die Zähne geknirscht hätte, weil sie eine Idee vereitelt hat bzw. es nötig machte, diese anders umzusetzen. Ohne Deine Geschichte zu kennen, fällt mir allerdings spontan ein, dass besagter Nebensatz soviel Raum lässt, die von dir skizzierte Wirkung nicht zwingend unmöglich zu machen. Selbst wenn die Liturgie regeltechnisch nicht in solchen Fällen wirkt, selbst wenn es nicht üblich ist, die Liturgie bei einem Prozess anzuwenden, heißt das mitnichten, dass der Angeklagte keinen Meineid ablegen kann, und dass dieser trotz fehlender Liturgie viele negative Folgen nach sich ziehen kann, bis hin zur vermeintlichen Götterstrafe. Auch der nicht-liturgisch besiegelte Meineid sorgt bei götterfürchtigen Aventuriern für Unbehagen und ein Gefühl der Schuld (berufsmäßige und notorische Lügner mal außen vor). Ein Aventurier weiß nicht, dass es einen Gott nur dann schert, wenn ein Eid liturgisch besiegelt ist, viel eher wird er das Gegenteil fest glauben. Und das wiederum bedeutet, dass er künftig erwarten wird, dass er für seinen Frevel gestraft wird, er wird jedes Unglück, dass ihm widerfährt, darauf schieben und sich - bei entsprechender Persönlichkeitsstruktur - alles entsprechend zurechtdrehen. Nicht anders als seine Mitbürger, die das genauso erwarten. Eine selbsterfüllende Prophezeiung. So funktioniert ja auch Aberglaube, dessen Wirkung auch nur darauf beruht, dass jemand davon überzeugt ist, dass sich im Fall A Unglück B einstellt, nicht aber, weil die Regeln sagen, dass das auch tatsächlich so ist. Ob und was Neulinge (aventurische wie schriftstellerische) Neulinge ein Portfolio an die Hand bekommen, weiß ich nicht. Eine engere Betreuung ist sicher immer drin und immer wünschenswert, allerdings s.u., Antwort an Auribiel.
@Auribiel Grundsätzlich bin ich natürlich mit Dir einer Meinung, dass die DSA-Produkte aufeinander abgestimmt sein sollten. Dabei ergibt sich bei den Hörspielen (und nicht nur da) allerdings folgendes Problem: Die Rechte für DSA liegen bei einer Verwertungsgesellschaft, die u.a. Werner Fuchs gehört (habe den Namen vergessen). Diese gibt die Rollenspiellizenz an Ulisses weiter, die für die Romane an die eigene Firma Phoenix, die für Hörbücher nun also an Europa und Computerspiele sind noch mal eine ganz andere Sache. Ulisses hat natürlich ein großes Interesse daran, dass die Produkte konform sind, aber keine Handhabe. Sie haben kein Recht darauf, Einfluss zu nehmen, sofern der Lizenznehmer Europa ihnen das nicht einräumt. Und ob und inwieweit er das tut, ist ihre Sache. Ebenso, ob sie für die inhaltliche Beratung Geld ausgeben. Denn Ulisses muss dafür Leute abstellen, die dann wiederum für eigene Produkte ausfallen, und für die man Ersatz braucht (wenn man denn überhaupt Kapazitäten hat). Ganz davon ab, dass die das auch kaum für Omme machen werden (sollen sie auch nicht). Stellt sich Europa auf den Standpunkt, dass die Werktreue ausreichend gesichert ist, indem man Autoren beschäftigt, die bereits für DSA Romane geschrieben haben, kann Ulisses da nichts machen. Ein gutes Beispiel ist doch der Comic (Nirob und ???), der so gnadenlos in der Versenkung verschwunden ist. Da gab es augenscheinlich keine (nennenswerte) Abstimmung zwischen FanPro und dem Comicverlag, und was dabei herausgekommen ist, wurde ja auch schon vielfältig kommentiert. Insofern kann es eine solche Abstimmung nur dann geben, wenn sich alle Seiten einsichtig zeigen UND bereit und in der Lage dazu sind, diese Abstimmung auch vernünftig durchzuführen.
@Alle Ob und inwiefern die DSA-Hörspielreihe sich gut in den Kanon einfügt oder nicht, bleibt abzuwarten. Sollte sich dadurch neuer Nachwuchs für die Rollenspielgemeinde finden, wäre das eine feine Sache. Allerdings hoffe ich auch, dass die Abweichungen in den wichtigen Punkten nicht zu gravierend sind, denn es nützt DSA nichts, wenn das Hörspiel das Publikum für ein Aventurien begeistert, das sich in den Spielhilfen nicht wiederfindet. Da ist der Comic einmal mehr ein gutes Beispiel, wo die Abweichungen teils grundlegender Natur waren. Eingefleischte DSA-ler sollten aber in der Tat nicht vergessen, dass sie nicht die eigentliche Zielgruppe der Europa-Hörspiele sind. Das sind eher die Standardspieler, denen es Spaß macht, einen bequemen Ausflug in die Spielwelt zu machen, und solche, die noch gar keine Berührung mit DSA hatten, zudem ein jüngeres Publikum, deutlich unterhalb der 20.
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Molli
31.08.2008, 18:06 -

Zitat von Waldviech: Die können aber unter Umständen schon einen ganz gewaltigen Unterschied ausmachen ! Das ist rein hypothetisch. Nenn doch ein tatsächliches Beispiel. Überzogene kann sich jeder ausdenken. Mit solchen kann man alles belegen oder wahlweise auch alles als absurd darstellen.
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Waldviech
31.08.2008, 18:21 -

Zitat: Das legt die abwertende Wortwahl, und insbesondere der Gebrauch des Worts Trash nahe und bedurfte demzufolge in der Tat einer Klarifizierung. Gut das das geklärt wäre ! Ich hatte Trash in diesem Kontext tatsächlich nicht abwertend gemeint, sondern eher auf B-Movie-Flair angespielt (sicherlich nicht "hochwertig" im universitären Sinne, aber ungeheuer spaßig und unterhaltsam - was bei Trivialliteratur ja auch der Sinn des Ganzen ist ! :) ) Zitat: Das ist rein hypothetisch. Nenn doch ein tatsächliches Beispiel. Schau dir unter anderem das Westerngenre an und vergleiche amerikanische Western der 1940iger mit Italowestern. Da haben wir auch ein komplexes Setting (der reale "Old-West") dessen Darstellung durch Sichtweise und Erzählton radikal variiert. Dieses Grundprinzip gilt nämlich nicht nur für DSA ;)
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31.08.2008, 18:45 -

@Lythana Wegen dem Drüberlesen Könnte man nicht auch aus dem PR-Topf das ganze bezahlen? Soviel ich es auf der RatCon mitbekommen habe, wollte die Redax nur einmal drüberschauen, um die gröbsten Fehler anzumerken. Ich glaube ein intensiveres Lesen ist auch Zeitlich nicht machbar.
Vielleicht macht man das auch, wie mit den Betatestern. Die haben es auch umsonst gemacht. Gut, die haben sich auch freiwillig angeboten.
Wie schon geschrieben, ich befürchte, dass ein ein intensiveres Durcharbeiten zeitlich und finanziell nicht möglich ist. Das weißt auch Ulisses.
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Molli
31.08.2008, 19:00 -

Zitat von Waldviech: Schau dir unter anderem das Westerngenre an usw. Das ist doch das selbe in lila. Da kannst du bei deinen hypothetischen Beispielen bleiben. Damit sagst du doch nichts über DSA aus.
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Blubberbert
31.08.2008, 19:32 -

@Lythana: Jein, dieser standard ist es an dem sich JEDER Autor messen lassen muss. Nicht nur DSA. Nur weil es nur ein Rollenspiel ist, heist das ja noch lange nicht das man einen Roman, der ja im Grunde eine Idee darstellt, nicht so lange lektorien und verbessern könnte bis er auch auf einem gewissen Literarischen Niveau ist, und sich nicht liest wie der Berufspraktikumsbericht eines Realschülers, 9. Klasse, der 4 Wochen auf einem BeateUhseMittelaltermarkt gejobbt hat. ;)
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Blubberbert
31.08.2008, 19:38 -

(Sry für den Doppelpost)
besagtes Schweinefleisch (das für 5,99/kg eigentlichs schon recht gute qualität hat...es geht überigends weniger ein und lässt wasser wenn man es vor dem braten auf raumtemperatur kommen lässt) muss ich ja nicht kaufen. genau wie diese romane/hörspiele. alles was ich dazu sage ist natürlich mein anspruch daran, und soll (wie könnte es auch) niemanden zu irgendetwas zwingen oder überreden. meinung (nicht deinung oder unserung).
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Waldviech
31.08.2008, 20:04 -

Zitat: Das ist doch das selbe in lila. Da kannst du bei deinen hypothetischen Beispielen bleiben. Damit sagst du doch nichts über DSA aus. Natürlich ist das das selbe in lila. Und zwar insofern als das es sich um ein ziemlich einfaches und sehr schlichtes Grundprinzip handelt, das sich beliebig von A nach B übertragen lässt. Ob es sich nun um Western, DSA oder historische Mittelalterromane - völlig wumpe. "Anderer Autor = andere Sichtweise" ist die ganz einfache Gleichung. Konkrete Beispiele dafür kannst du an jeder Ecke finden. Vergleiche den Robin-Hood-Film mit Eroll Flynn mit dem in dem Kevin Costner die Hauptrolle spielt. Oder meinetwegen die Darstellung Aventuriens in Kiesows "Das zerbrochene Rad" mit Wiesers "Der Schwertkönig". Reichlich egal.... Zitat: Jein, dieser standard ist es an dem sich JEDER Autor messen lassen muss. Sofern es denn vergleichbar ist. Da es sich bei Rollenspielromanen (jeglicher Coleur) in erster Linie um Unterhaltungsliteratur handelt (ich formuliere es jetzt mal etwas anders, da für viele ja noch das Dogma "Trivialliteratur = Schlecht" zu gelten scheint) ist für mich der wichtigste Punkt: Werde ich beim Lesen kurzweilig unterhalten ? Ist die Handlung spannend und interesssant ?
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Blubberbert
31.08.2008, 20:19 -

Sehr richtig. Ebenso gilt aber: Inhalte sind nicht diskutabel.
Wird aber, wie im beispielhaften Fall der DSA-Hörbücher (oder bei der HdR Kinofassung) der Anspruch erhoben, sich an einem fest stehenden Stoff zu orientieren, dieser aber nicht oder nur unzureichend eingehalten, ist das extrems diskutabel ;).
Geht es aber ums Handwerk sieht die Sache mal ganz anders aus. Hier ist viel einfacher zu beurteilen und zu messen. Und im Falle der meisten DSA-Romane und Hörspiele (und ich denke auch wenn die vollkommen ausser Atem gekommenden Helden nur durch einen Dungeon vor einem Oger fliehen, was an sich schon mal keine sonderlich stimmungsvolle Szene ist, ausser man ist gerade "Grabmal von BrigLo"-Trash-Fan-Boy) kann man getrost feststellen:
Ihr wurdet gewogen, gemessen und für nicht gut genug befunden.
R.I.P. Heath =(
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Molli
31.08.2008, 20:28 -

Zitat von Waldviech: Oder meinetwegen die Darstellung Aventuriens in Kiesows "Das zerbrochene Rad" mit Wiesers "Der Schwertkönig". Ja, was ist denn jetzt daran anders? Du behauptest und behauptest ohne jemals einen Beleg zu bringen, ob die Unterschiede wesentlich oder unwesentlich sind, und darum geht es doch.
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Lythana
31.08.2008, 20:50 -

@Molli
Waldviech hat schon recht. Ich kann eine Geschichte schreiben, in der Brin der strahlende Held ist, der das Reich vor Orks und Untergang bewahrt hat, und ich kann dieselbe Geschichte aus Sicht eines Gegners des Hauses von Gareth schreiben, und Brin stellt sich dem Leser als ein weiterer Totengräber des Mittelreichs dar. Beide Geschichten berücksichtigen dieselben gesetzten Fakten (Brin hat wacker gekämpft, das Reich ist dennoch immer kleiner geworden) und stellen die Situation dennoch völlig gegensätzlich dar.
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Waldviech
31.08.2008, 21:04 -

Zitat: Du behauptest und behauptest ohne jemals einen Beleg zu bringen, ob die Unterschiede wesentlich oder unwesentlich sind, und darum geht es doch . Wieso ohne Belege ? Im Westernbeispiel z.b. ist es schon von ziemlich großer Bedeutung, ob ich die weißen Siedler nun als heldenhafte Heroen an der "Fontier" darstelle (amerikanischer 40iger-Jahre-Western), oder als einen Haufen heuschreckenartigen Abschaum der hauptsächlich aus Aussteigern, Outlaws und gescheiterten Existenzen besteht (diverse Italowestern). Ebenso ist das Brin-Beispiel von Lythana sehr anschaulich und passend. Die gleichen grundsätzlichen Fakten sind gegeben und doch ergibt sich aus dem Perspektivwechsel eine völlig andere Geschichte. Das kann vorsätzlich geschehen. "Erzählen wir die Geschichte doch mal von der anderen Warte aus" ist ein uralter erzählerischer Kniff, der sattsam bekannt sein sollte. (Der Film "Rashomon" z.b. ist ein Paradebeispiel dafür....wobei da die "Faktengrundlage" ja nochmal ein ganz besonderes Problem ist...das wäre aber ein eigenes Thema ;) ), ooooder es geschieht unabsichtlich, weil zwei Autoren auf der selben Faktenbasis arbeiten, aber unterschiedliche Schwerpunkte setzen und andere Ansichten zum Thema haben. Ich wundere mich, daß dieser einfache Allgemeinplatz dir so unbekannt zu sein scheint.
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Auribiel
31.08.2008, 21:18 -

Zitat von 'Lythana': Waldviech hat schon recht. Ich kann eine Geschichte schreiben, in der Brin der strahlende Held ist, der das Reich vor Orks und Untergang bewahrt hat, und ich kann dieselbe Geschichte aus Sicht eines Gegners des Hauses von Gareth schreiben, und Brin stellt sich dem Leser als ein weiterer Totengräber des Mittelreichs dar. Beide Geschichten berücksichtigen dieselben gesetzten Fakten (Brin hat wacker gekämpft, das Reich ist dennoch immer kleiner geworden) und stellen die Situation dennoch völlig gegensätzlich dar. Nein, das unterstützt keineswegs, was Waldviech sagt, denn wie du schon anmerkst, es sind auch inneraventurisch subjektive Erzählungen, was dem Leser nicht verborgen bleiben sollte. Wenn aber 'Fakten' verbogen werden, die nicht mehr mit dem Erzählton erklärt werden können, dann ist der Punkt erreicht, wo 'A' nicht mehr gegeben ist. Das richtet sich jetzt auch an Waldviech: DAS meinte ich mit den verschiedenen Variationen von A. Natürlich wird Galotta eine ganz andere Sichtweise haben wie Nahema oder Hal betreff bestimmter Gegebenheiten, dennoch lässt sich (oder sollte sich) aus allen drei Berichten ein gewisser Grundkonsens herausfiltern lassen (auch wenn der eine 'Ungerechtigkeit' schreit, die andere sich die Händchen reibt usw.) oder ersichtlich sein, warum hier in Bruch vorliegt ('ganz klar Galotta/Nahema lügt'). So kann ich sicherlich auf unterschiedliche Weise den Hintergrund zum Leben erwecken, aber das sollte an den 'harten Fakten' nichts ändern. Beispiel: Einhörner sind alle männlich. Wenn jetzt auf einmal irgendwo eine Einhornstute auftaucht will ich eine Erklärung warum (Chimäre? Wunder? ka was?), sonst hätte man sich die Setzung davor sparen können, wenn sich dann keiner dran hält (Ja, ich weiß, ist ein Pipifax-Beispiel, aber das soll es eben sein, ein Beispiel). @Lythana: Danke aber für die Darlegung wie das mit der Lizenzvergabe ist, dass erklärt die Unstimmigkeiten dann ja was Hörbücher/Computerspiele/Romane angeht. Ich schränke daher meinen Anspruch auf das was das Rollenspiel direkt betrifft zusammen. Wenn man der Redax nicht die Möglichkeit gibt, korrektiv einzugreifen, dann ist das ja nicht ihre Schuld, wenn Unstimmigkeiten auftreten. Was andererseits aber bedeutet, dass ich um die Hörbücher einen Bogen und sie höchstens als 'Fannon' ansehen werde.
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Molli
31.08.2008, 22:07 -

Zitat von Waldviech: Ich wundere mich, daß dieser einfache Allgemeinplatz dir so unbekannt zu sein scheint. Das finde ich nur noch dreist und ich komme mir langsam verarscht vor. Du beginnst mit einem hypothetischen Beispiel, in dem zwei Autoren (Kiesow/Wiesner) Aventurien angeblich unterschiedlich darstellen und zwar nicht wegen subjektiver Blickwinkel, sonder von den Fakten her. Fragt man dich nach einem wirklichen Beispeil, wo sie es denn getan hätten (mithin also das redaktionelle Miteinander versagt hätte), so erfährt man von Western und sonst irgendetwas, aber eben von keinem wirklichem Fall. Man bekommt nur völlig irrelevante Beispiel. Ich werde eben jetzt davon ausgehen, dass du keine Antwort geben kannst.
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Waldviech
31.08.2008, 22:19 -

Zitat: sonder von den Fakten her. Wo genau habe ich das gesagt ? Dreh mir nicht das Wort im Mund herum - natürlich rede ich die von subjektiven Blickwinkeln und vor allem von dem Erzählton, der hier angesprochen wurde. Nicht mehr und nicht weniger. Und natürlich herrscht in einem Kiesow-Roman eine andere Sichtweise und ein anderer Erzählton als ein einem Roman von Wieser. Schlicht und einfach deswegen, weil es zwei verschiedene Autoren sind. Nicht mehr und nicht weniger. Und wieso überhaupt dieser übertrieben gereizte Tonfall ? Zitat: (mithin also das redaktionelle Miteinander versagt hätte), Subjektive Sichtweisen und da heraus abweichende Darstellungen und Erzählton wirst du kaum mit einem redaktionellen Miteinander beseitigen können. Von daher kann auch von "Versagen" keine Rede sein ;) Zitat: Nein, das unterstützt keineswegs, was Waldviech sagt, denn wie du schon anmerkst, es sind auch inneraventurisch subjektive Erzählungen, was dem Leser nicht verborgen bleiben sollte. Och, ich fühle mich da schon unterstützt - zumal berücksichtigt werden muss, daß natürlich nicht nur inneraventurische Subjektivität herrscht, sondern auch eine außeraventurische Subjektivität - nämlich die des Autors, der seine eigene Sicht auf aventurische "Fakten" hat, und diese dementsprechend einbringt. Zitat: aus allen drei Berichten ein gewisser Grundkonsens herausfiltern lassen Der je nach Fall außerordentlich gering ausfallen kann (siehe hierzu auch wieder den Film "Rashomon". Und: JA, das ist ein zulässiges Beispiel, da es hier momentan um allgemeine Prinzipien des Erzählens geht, die ebenso auf das mittelalterliche Japan wie auf Aventurien oder gar auf Entenhausen zutreffen)
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Auribiel
31.08.2008, 22:33 -

Leider kenn ich den Film Rashomon nicht und kann daher nicht beurteilen, inwieweit das etwas belegt. Zitat: Och, ich fühle mich da schon unterstützt - zumal berücksichtigt werden muss, daß natürlich nicht nur inneraventurische Subjektivität herrscht, sondern auch eine außeraventurische Subjektivität - nämlich die des Autors, der seine eigene Sicht auf aventurische "Fakten" hat, und diese dementsprechend einbringt. Da reden wir wohl aneinander vorbei. Diese unterschiedliche Sichtweise auf Fakten heißt nicht, dass man die Fakten damit negiert. Auslegung ist okay. Wenn aber wie oben aufgeführt bestimmte Dinge laut Setzung unmöglich sind (um das Extrembeispiel rauszupicken), dann aber auf einmal doch vorkommen, dann wäre eine Erklärung zu erwarten, warum das vorkommt. Oder warum das ausgerechnet jetzt und hier vorkommen muss und nicht einfach hintergrundkonform abgeändert werden konnte.
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Szass Tam
31.08.2008, 22:34 -

Zitat von Waldviech: Das große Problem bei DSA ist hier, daß der Hintergrund eben bereits derartig ausdetailiert ist, daß man kaum jeden Murx beachten kann. Auch die Autoren sind nur Menschen. Zumal wenn es hier erstmal nur um kleinere und vergleichsweise irrelevante Abweichungen geht, wie eben eine hinzuerfundene Tierart, eine bislang unbekannte untergegangene Stadt (die keine Relevanz für das offizielle Aventurien haben wird, außer die individuelle Gruppe lehnt Abenteuer am Hörspiel an), oder ein Blutröschen jenseits von Oron. Irgendwo kommt hier schon wieder diese nervtötende Vorschussmeckerei aus dem Keller, die mir in DSAlerkreisen schon öfters mal aufgefallen ist. Man könnte sich ja drüber freuen, daß es sowas wie DSA-Hörspiele gibt, die Sprecher und die Machart professionell sind und die Handlung spannend zu sein scheint - aber nein: Lieber wird das Ganze erstmal pauschal niedergemotzt. Gnadenlos, unter unbarmherziger Ausnutzung kleinster Fehlerchen..... Hab mir bis jetzt alles durchgelesen, aber auf diesen Beitrag möchte ich mich besonders beziehen, einfach weil ich das ganz anders sehe. Wenn jemand ein DSA-Werk veröffentlicht, erwarte ich, dass er recherchiert. Spielt das Hörspiel in Tobrien, dann soll sich der Autor "Unter der Dämonenkrone" durchlesen, braucht er Liturgien, so schlage er "Wege der Götter" auf. Das kann nicht so schwer sein. Und wenn er überhaupt keine Grundvorstellung von der Welt hat oder nahezu keine, dann soll er bitte schön etwas anderes produzieren oder meinetwegen die Geschichte in einer anderen Sphäre oder einer Teilglobule spielen lassen. Die neu erfundene Tierart ist deshalb so störend, da sie ein so gewaltiges Monstrum ist und anscheinend keine seltene Gefahr darstellt. So etwas sehe ich nicht ein, wenn man ganz einfach auch eine Chimäre, also ein Unikat hätte verwenden können. Zur Stadt: Das könnte man stimmungsvoll machen, kein Problem. Alte Legenden auftauchen lassen und so. Dafür ist noch Platz, das gebe ich zu. Es ist halt die Frage, wie weit sich die Autoren in Aventurien auskennen, dass sie hier Legenden akkurat platzieren können. Und das mit den Blutrosen stört mich einfach. Wir sind in Transysilien. Da gibts massenhaft Potenzial für hunderttausend Chimären, Daimoniden etc., aber gesprochen wird gerade von Blutrosen. Sehe ich einfach nicht ein. Auch wenn es natürlich keine Katastrophe ist ;-) Ich möchte aber auch nicht den Eindruck vermitteln, dass ich alles gnadenlos niedermotze. Der Sprecher des Zwerges bei einer der Geschichten macht seine Sache grandios, auch viele andere Sprecher vermitteln einen sehr guten Eindruck. Ich bin auch überzeugt, dass aus dem Projekt unter anderen Umständen etwas werden könnte, an der Machart liegt es sicherlich nicht, dass es so kritisiert wird. Im Übrigen freut mich, dass viele hier meine Meinung teilen. Vielleicht gibt das ja den Machern ein bisschen zu denken. Es ist nicht zu spät, die nächsten paar Folgen besser an die Spielwelt anzupassen.
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Waldviech
31.08.2008, 22:50 -

Zitat: Leider kenn ich den Film Rashomon nicht und kann daher nicht beurteilen, inwieweit das etwas belegt. Dann hier mal ein hilfreicher Wiki-Link :) : http://de.wikipedia.org/wiki/Rashomon_%E2%80%93_Das_Lustw%C3%A4ldchen Im Kern geht es darum, daß man einen ermordeten Samurai auffindet, und anhand von Zeugen herausfinden möchte, wer ihn umgebracht hat. Also wird der Vorfall (der Mord am Samurai) mehrmals von verschiedenen Zeugen beschrieben. Dummerweise gesteht jeder Zeuge am Ende, den Mord selbst begangen zu haben (sogar der per Geisterbeschwörer aus dem Totenreich herbeigerufene Ermordete). Da nicht herauszufinden ist, wer nun lügt und wer nicht, ist die Faktenlage nicht wirklich ermittelbar, mal angesehen davon, daß der Samurai tot ist. Zitat: Da reden wir wohl aneinander vorbei. Diese unterschiedliche Sichtweise auf Fakten heißt nicht, dass man die Fakten damit negiert. Das tun wir wohl tatsächlich - etwas anderes meine ich nämlich garnicht. Zitat: Hab mir bis jetzt alles durchgelesen, aber auf diesen Beitrag möchte ich mich besonders beziehen, einfach weil ich das ganz anders sehe. Kannst du gerne ;). Das ist natürlich auch eine Sache der persönlichen Ansicht. Dich stören diese Punkte, mich nicht. Kann ich hervorragend mit leben ;). Da liegen unsere Schwerpunkte ganz einfach anders: Du erwartest eine akurate Weltumsetzung, die bei mir einfach zweitrangig ist, so lange ich ein gut gemachtes, spannendes Hörspiel bekomme. Was meine Kritik am Niedermotzen angeht: Die war garnicht so sehr speziell auf dich bezogen, sondern recht allgemein auf die Reaktion, die in DSA-Foren des Öfteren mal auf Neuerungen gezeigt wird. Zitat: Ich möchte aber auch nicht den Eindruck vermitteln, dass ich alles gnadenlos niedermotze. Missionsziel erreicht ;)
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Bullrig Starkimarm*
31.08.2008, 23:02 -

Vorneweg, ich habe kein Interesse daran die Diskussion wieder erneut und vor allem nicht in ihrer zeitweise doch erheblichen Schärfe wieder aufleben zu lassen, jedoch würde ich noch gerne ein paar Bemerkungen machen.
Ich kann es verstehen wenn die Leute mit abstürzenden, fliegenden Festungen ein Problem haben, weil dadurch die Kapitale ihrer ganz persönlichen und eigenen Vorstellung dahin ist. Ich kann es auch begreifen wenn die Spieler befürchten dass gewisse politische Entwicklungen sich als stereotyp, langweilig und vorhersehbar entpuppen. Aber ich kann es beim besten Willen nicht einsehen, weshalb Steinwürmer, welche anscheinend in finstersten Tiefen hausen und mit dem offiziellen Aventurien sowieso nicht in Kontakt kommen werden, ein neuer, ziemlich nutzloser Zauber und die Verpflanzung von ein paar Ranken Schwarzer Wein außerhalb des natürlichen Habitats eine so große Problematik erzeugen können. Bis jetzt hat noch keiner der negativen Beiträge den tatsächlichen Schaden für die Spielwelt nachweisen können. Weiter oben wurde erwähnt, dass es immer noch Frei- und Gestaltungsraum in der Spielwelt für die Autoren gäbe. Wenn schon solche Kleinigkeiten nicht angenommen werden, dann ist es wohl wahrscheinlich, dass besagter Freiraum nicht mehr existiert. Ich habe den Verdacht dass es vielleicht gar nicht mehr um den Erhalt einer stimmigen Spielwelt, sondern vielmehr um den Ehrgeiz über alles informiert zu sein bei DSA-Spielern geht.
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Waldviech
31.08.2008, 23:10 -

Zitat: Ich habe den Verdacht dass es vielleicht gar nicht mehr um den Erhalt einer stimmigen Spielwelt, sondern vielmehr um den Ehrgeiz über alles informiert zu sein bei DSA-Spielern geht. Ich denke doch, daß es in gewisser Weise um den Erhalt der Spielwelt geht - nur eben leider mit einem für meinen Geschmack etwas überzogenen Beißreflex, da Aventurien zu ernst genommen wird. Da werden dann eben in unergründlichen Tiefen lebende und niemals an die Oberfläche kommende Steinwürmer, banale Unfugzauber, Blutrosen auf Wanderschaft oder Gremlin-Unikate als ganz grauenhafte Bedrohung des Settings gesehen - schlicht weil es an einer gewissen Lockerheit mangelt. (wobei ich in Bezug auf das Comic zugeben muss, das ich es ebenfalls weitgehend für misslungen halte. Allerdings nicht wegen dem Umgang mit dem aventurischen Hintergrund, sondern wegen der viel zu niedrig angesetzten Zielgruppe und der generell etwas fragwürdigen Machart des Heftes...) Und gerade, wenn man in Aventurien schon alles kennt und alles gesehen hat, könnte Neukreationen aus dem Hörspiel ja auch als Bereicherung sehen - warum nicht mal einen mysteriösen, uralten Steinwurm statt der im Dutzend billiger auftauchenden Daimoniden und eine Ruinenstadt von der noch nie jemand etwas gehört hat, anstatt die Ruine zu nehmen bei der der Hardcore-Fan der Gruppe für jedes Einzelgebäude Dachhöhe und Baudatum herbeten kann ?
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Bullrig Starkimarm*
31.08.2008, 23:22 -

Das wäre mal einen eigenen Thread wert - "Was ist an Neuheiten schlimm" oder so ähnlich einfallsreich im Titel;) Das mit dem zu Ernst nehmen nehme ich mittlerweile genauso wahr...
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01.09.2008, 01:17 -

Zu den (mir leider bisher unbekannten) Steinwürmenr möchte ich erwähnen, daß einige urige Kreaturen aus den ersten Abenteuern nicht ins "neue" Aventurien geschafft haben, jedoch klingen für mich diese Würme wie Erben der damaligen Zeit (der Felswurm aus B07) ... und wie oft kam es vor, daß eine neue Kreatur in einem Kauf-AB auftauchte (bevor eine neue Regionalberschreibung herauskam)? Und wer nun schreibt, wer etwa über Aventurien herausbringt, muß sich auch an die "Fakten" halten, sollte nie wieder ins Kino gehen oder einen auf der Erde speilenden Roman lesen - das nennt sich künstlerische Freiheit :)
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Lythana
01.09.2008, 01:20 -

@Auribiel
Ich hoffe, Du verstehst meine Worte nun nicht so, dass generell davon abzuraten ist, den Hörspielen Augenmerk zu schenken. Ich weiß nicht, ob die Autoren nicht freiwillig auf aventurische Konventionen achten, auch ohne Maßgabe des Verlags oder rollenspielredaktionelle Oberaufsicht. Die, wenn ich mir manche Exzesse der DSA-Romananfangstage ansehe, auch kein Garant für Hintergrundtreue sind. ;-)
@Waldviech Neuerungen bin ich gewiss nicht abgeneigt, auch keinen Umdeutungen, Neudeutungen und ähnlichem. Aventurien entwickelt sich seit seiner Entstehung, das ist auch ein wichtiger Aspekt. Aber wenn man bestehendes ändert, da bin ich bei Auribiel, dann bitte aus ausreichend gutem Grund und begründet. Gerade das Comic ist ein Paradebeispiel, wo ohne Notwendigkeit für die Story und ohne Nutzen für die Spielwelt Änderungen vorgenommen wurden. Wenn man aber Comics, Computerspiele und Hörspiele macht, auch in der Hoffnung, neue Spieler zu gewinnen (und damit generell den Ertrag der Lizenz zu erhöhen), ist es nachgerade dämlich, ihnen in diesen Medien ein Aventurien zu präsentieren, dass sie im Rollenspiel dann in essentiellen Punkten nicht wiederfinden. Da fühlt sich der Neukunde zurecht verarscht, so wie der Altkunde das Hörspiel/Computerspiel/den Comic bescheuert findet und als Kunde ausfällt. Nehmen wir doch den 12-jährigen Comicleser, der DSA ausprobieren will, weil er den Gremlin ganz toll fand und den nun spielen möchte, leider aber gleich feststellen muss, dass es damit Essig ist. Gibt's nicht. Oder wenn, ganz anders. Ist das sinnvoll? Und unter dem Aspekt kann ich Kritik gut nachvollziehen, zumal sich die Story hintergrundkonform hätte erzählen lassen.
Das Generalbashing gegen DSAler, die sich um die Konsistenz sorgen, ist ebenso überflüssig, wie das blindwütige Bashen von Produkten, die noch gar nicht erschienen sind. Die meisten, die sich hier tummeln, tun weder das eine, noch das andere, sondern zeichnen sich durch moderate Töne aus. Wozu die Extreme füttern und sich darüber die Köpfe heißreden, statt eine unaufgeregte und sachliche Diskussion zu führen?
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Abdul ausgeloggt
01.09.2008, 01:29 -

Ich glaube, was die Enttäuschung über DSA-Romane/Hörspiele so groß macht, ist der fehlende Wiedererkennungswert. Wenn man sich viel mit DSA beschäftigt und dann Geld für Publikationen ausgibt, erwartet man einfach, bekannte Elemente wiederzufinden, was auch den Reiz daran ausmacht. Ohne das Label "DSA" würden die meisten Romane wahrscheinlich nicht einmal veröffentlicht.
Wenn also schon Einbußen in der Qualität gemacht werden, möchte man doc wenigstens das Gefühl der Vertrautheit haben, das einem allerdings durch Dinge wie ... etwas merkwürdig anmutende Zauber geraubt wird.
Für mich persönlich sind z.B. die Steinwürmer kein Problem, da sie sich immerhin gut in den aventurischen Hintergrund einpassen lassen, die merkwürdige Zauberformel zur Flugechsenabwehr hingegen hat mich enttäuscht. Hier hätte sich sicher auch ein aventurischer Spruch finden lassen können.
PS: Schlechte/falsche/unpassende Formulierungen nimmt der Alkohol gerne auf seine Kappe.
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Waldviech
01.09.2008, 01:54 -

Zitat: die merkwürdige Zauberformel zur Flugechsenabwehr hingegen hat mich enttäuscht. Die klang zugegebenermaßen relativ...ähm...eigentümlich. Allerdings haben die typischen DSA-Zaubersprüche die unseelige Eigenheit, sich unfreiwillig komisch anzuhören. Ich könnte mir vorstellen, daß man absichtlich auf Formel wie "Paralü Paralein" verzichtet hat, weil es sich im Hörspiel gar zu merkwürdig anhört. Ob "Orkumorku" die Sache allerdings besser macht.... Zitat: Nehmen wir doch den 12-jährigen Comicleser, der DSA ausprobieren will, weil er den Gremlin ganz toll fand und den nun spielen möchte, leider aber gleich feststellen muss, dass es damit Essig ist. Gibt's nicht. Oder wenn, ganz anders. Ist das sinnvoll? Unter dem Gesichtspunkt betrachtet schon richtig - nur dürfte das auf die allerwenigsten Comicleser wirklich anwenden lassen. Nur ein Bruchteil der comiclesenden 12-Jährigen dürfte danach wirklich DSA spielen wollen, und bei denen dürfte auch nur ein Bruchteil aus eingefleischten Gremlinfans bestehen. *Scherzmodus an* Die Massen von plötzlich auftauchenden Gremlinfans, die massivste Änderungen des Settings bewirken sind also nicht zu befürchten ;). *Scherzmodus aus*. Der enttäuschte Gremlinspieler dürfte also genauso selten vorkommen wie der enttäuschte Orkspieler der sich unter Orks die Horde von WoW (da er mit der Einstellung lebt, Orks müssten so und nicht anders sein) vorgestellt hat und nun von den DSA-Orks enttäuscht wurde Zitat: Das Generalbashing gegen DSAler, die sich um die Konsistenz sorgen, ist ebenso überflüssig, wie das blindwütige Bashen von Produkten, die noch gar nicht erschienen sind. Ein wahres Wort gelassen ausgesprochen - ich störe mich auch weniger am sachlichen um die Konsistenz sorgen, als eher am bereits erwähnten übertriebenen Beiß-Reflex einiger weniger User.
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Lythana
01.09.2008, 02:26 -

@Waldviech
Der Gremlin ist nur ein Beispiel. Meinethalben können wir auch den Mengbiller (oder Alanfaner?) Ritter mit seinen seltsamen lehnstechnischen Verquickungen im Orkensturm nehmen. Sowas ist und bleibt Murks.
In diesem Sinne "Orkumorku!" ;-)
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Ve Das ausgeloggt
01.09.2008, 02:33 -

Der Mengbiller Ritter war ein Erzvampir und hat allen eine ordentliche Lügengeschichte aufgetischt. Es sei denn, du meinst einen anderen als ich.
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Amazeroth ausgeloggt
01.09.2008, 02:44 -

@Waldviech:
Ich muss dir größtenteils Recht geben, und finde das oft zutage tretende Bashing bei eigentlich fast allen neuen DSA-Produkten, bzw. denen die größere Neuigkeiten ausmachen, eigentlich immer übertrieben. Aber ich glaube, dass man differenzieren muss. Der Ork-Fan, der immer nur die WoW-Orks gekannt hat, ist ja eigentlich selber schuld, wenn er dann von den DSA-Orks enttäuscht ist: Es handelt sich um unterschiedliche Systeme und Spielwelten. Das ist beim Comic-Leser, der den DSA-Comic-Gremlin gemocht hat, anders. Da der Comic offiziell der gleichen Hintergrundwelt entspringt, wie eben das P&P-Spiel, kann er eigentlich zurecht erwarten, dass es diesen auch im Spiel zu spielen gibt, bzw. dass man ihn wenigstens irgendwo finden kann. Das ist es ja auch was die Leute stört - weniger das Abweichen vom Hintergrund, sondern dass das dann ebenso "offiziell" sein soll, wie die Werke, die diesen Hintergrund ursprünglich beschreiben. Es würde sicherlich niemanden mehr besonders stören, wenn z.B. auf der Rückseite der Hörspiel-Box so etwas wie "Frei nach der Welt des Rollenspiels 'Das Schwarze Auge'", o.ä. steht, da dann klar wäre, dass man sich hier generell im Hintergrund von DSA bewegt, man sich aber künstlerische Freiheiten mit den DSA-Fakten erlaubt.
Das ist ja sonst auch immer so: Wenn ich ein Buch kaufe, wo auf dem Umschlag und auch sonst nirgendwo erwähnt wird, dass es sich um einen Fantasy-Roman handelt, es vielleicht sogar so tut, als wäre es ein RL-Krimi oder eine Romanze, die in einem englisch-klingenden Ort spielt, werde ich auch einigermaßen enttäuscht sein, wenn herauskommt, dass z.B. Drachen vorkommen, oder das Ganze nicht einmal in unserer Welt spielt.
Fazit: Was die Leute ärgert, ist nicht, das vom Hintergrund abgewichen wird, sondern dass das getan wird, und gleichzeitig der Anschein erweckt wird, dass man sich mit dem Hintergrund im Einklang bewegen würde. Man mag es eben nicht, angelogen zu werden, egal ob das jetzt vom Autor beabsichtigt war, oder nur unabsichtlich passiert ist.
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Waldviech
01.09.2008, 09:06 -

Zitat: Aber ich glaube, dass man differenzieren muss. Der Ork-Fan, der immer nur die WoW-Orks gekannt hat, ist ja eigentlich selber schuld, wenn er dann von den DSA-Orks enttäuscht ist: Es handelt sich um unterschiedliche Systeme und Spielwelten. Das ist beim Comic-Leser, der den DSA-Comic-Gremlin gemocht hat, anders. Klar ist das anders - es ging mir ja auch um die Häufigkeit des Ganzen. In der recht umfangreichen Diskussion vor dem Erscheinen des Comics wurden die Gremlinspieler ja teils als Massenphänomen befürchtet, das sie vermutlich selbst dann nicht gewesen wären, wenn das Comic nun wahnsinnig erfolgreich gewesen wäre. Das ist nämlich auch so ein Punkt, der mich bei Diskussionen über Neuerungen bei DSA stört - es kommt oftmals (zum Glück nicht immer) dazu, daß relativ überlegungsfrei von Extremformen des größten anzunehmenden Supergaus ausgegangen wird. Ein anderes Beispiel neben dem befürchteten Massenphänomen Gremlinspieler wäre da die einsame Steinschlosspistole in den Händen eines Piratenkapitäns die dafür sorgt das Aventurien fünf Tage später ausschaut wie ein Klon der Shadowrun-Welt (Rüstungsspirale...Klar). Von daher ist es schonmal angenehm, daß hier jetzt nicht die drohende Invasion der aventurienfressenden Steinwürmer diskutiert wird ;) Im Übrigen könnte man den potentiellen Gremlinspieler auch als "selber schuld" bezeichnen. Schließlich bekommt man im Comic an fast jeder Ecke um die Ohren gehauen das es in Aventurien keine Gremlins gibt und der komische grüne Junge der einzige ist. Also kein Raum für aventurische Gremlins, es sei denn, er käme von außerhalb - was man noch halbwegs vertretbar hinbiegen könnte.;) Aber am Comic gab es, wie bereits erwähnt, leider einige Schnitzer, die das Ganze zu Fall brachten - sei das nun Hintergrundfehler, die versägte Vermarktung, die zu niedrig angesetzte Zielgruppe (den Fotos im Heft nach zu schließen lag sie wohl irgendwo zwischen 8 und 9). In dem Punkt kann ich von den Hörspielen allerdings schonmal behaupten, daß zumindest der Fehler eindeutig nicht wiederholt wurde ! (um den Bogen mal wieder auf´s Ursprungsthema zurückzulenken ;) )
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Blubberbert
01.09.2008, 10:28 -

Ich sach nur Atomraketensilos, American Diner und Darth Vader überfällt das Lagerfeuer der Helden. Da es sich bei diesem Kunsgriff (der als "Sterntaler" wohl allgemein bekannt sein sollte) zum Glück nur um "Fan-Art" handelt, konnte man drüber lachen. Was, oh je, wäre nur wenn das ein orientierungsloser Autor in einen Roman, ein Hörspiel oder sogar eine Spielhilfe geschrieben hätte? Darüber dürfte man sich ja nicht aufregen. Neuerungen sind eben auch ab und an mal nötig. Jaja...
Das (über)triebe das ganze natürlich auf die Spitze, aber ein System muss sich immer an seinen Extremen messen lassen. Und da sei nur der Inahlt als Qualitätsfaktor genannt. Solchen könnte man bei zweifelhaftem Gehalt wenigstens noch handwerklich gut erzählen. Aber wenn es auch noch daran hapert: Husch, husch; zurück auf die Schulbank, ihr Produzenten/Rezensenten!1elf
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Waldviech
01.09.2008, 11:04 -

DANKE BERT FÜR DIESEN COOLEN HINWEIS !!!! Ich kannte das Abenteuer "Sterntaler" bislang noch nicht und habe mich beim Lesen erstmal weggeschmissen (Obwohl ich sagen muss: besser als Darth Vader finde ich eigentlich Graf Duckula, die Araltankstelle und die Erdnüsse ganz am Ende. Und der Anfang toppt alles. "GOLDSCHATZ !" "Hä ? Jaja....Goldschatz" :D ). Nun sollte man allerdings dazu sagen, daß Sterntaler, zumindest nach den Angaben beim Download, ausgewiesenermaßen Satire ist und komplett bescheuert wirken soll. Dazu werden dann noch einige gängige Standartelemente des 0815-Fantasyabenteuers karikiert, wie etwa die Kneipenszene am Anfang oder die Unsitte, das coole Ausrüstungsgegenstände bei den Helden grundsätzlich nie funktionieren (hier: Darth Vaders Laserschwert) Zitat: aber ein System muss sich immer an seinen Extremen messen lassen. Messen ja - aber ob es dann auch immer das Extrem sein muss, bleibt dahingestellt. Wenn ich mit allem außer dem absolut besten und weit herausragenden nicht zufrieden bin, dann werde ich auf lange Sicht mit garnichts zufrieden sein. Und der Maßstab, an dem sich DSA-Romane und Abenteuer messen lassen müssen, ist nunmal die Trivialliteratur, zu der sie gehören, und nicht Umberto Eco. Und von diesem Standpunkt aus betrachtet machen die DSA-Roman-Autoren ihre Sache eigentlich recht gut. Man fühlt sich von den meisten DSA-Romanen angenehm unterhalten - Zweck erfüllt, Sache fertig. ;)
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Blubberbert
01.09.2008, 11:21 -

Genau. Und da ja seit Kant die Bedingungen der Möglichkeiten unserer Erkenntis zum großen Teil selbstauferlegt sind, darf ich für mich sagen: Ich fühle mich nicht gut genug unterhalten. Ich mags nicht, ich kaufs nicht.
Zum Sterntaler: Ja, stimmt es war als Satire gemeint, das hatte ich vergessen. Lang lang ist's her...
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Waldviech
01.09.2008, 11:34 -

Zitat: Ich fühle mich nicht gut genug unterhalten. Ich mags nicht, ich kaufs nicht. Klar - das muss jeder selber wissen. Nur finde ich eben allgemein, daß man nicht automatisch von irgendwelchen hochtrabenden Extremen ausgehen sollte, sondern auch überlegen muss "Was kriege ich unter den gegebenen Umständen ?". Die gegebenen Umstände sind hier: Die Hörspielreihe wird sich an Zuhörer zwischen 12-14 Jahren richten und wird von der Firma Lausch produziert. Also ist davon auszugehen, daß die Hörspiele einen entsprechenden Stil haben werden und sich technisch-sprecherisch auf dem Niveau anderer Lauschproduktionen bewegen werden. (was sie, soviel gibt die Hörprobe ja her, auch tun). Das kann man nun mögen oder nicht mögen, aber es war zu erwarten.
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Blubberbert
01.09.2008, 11:51 -

Zitat von Waldviech: "Was kriege ich unter den gegebenen Umständen ?" Genau diese Überlegung liegt meinem Urteil zu Grunde: Die Gegebenen Umstände sind: Geld. Ich geben Geld für Unterhaltung aus: Bekomme, für etwa den gleichen Preis sowohl zB. "Der Name der Rose" für 10,-, als auch diverse DSA Romane. Die hier diskutierten Hörspiele liegen auch (wenn man die gelieferten CDs und damit die Abspieldauer in die Preisberechnung einbezieht) im selben Preissegment wie das Hörbuch zum Rosenbuch. Was kriege ich nun unter diesen Umständen? Sicherlich spielt da ganz groß der persönliche Geschmack hinein, über den sich ja nicht streiten lässt. Nehme ich also lieber etwas "Schund" in kauf, habe dafür aber etwas über mein favorisiertes Setting "DSA"? Für den einen ist dieser ein guter kompromiss, für den anderen nicht. Und noch jemand anderes mag sich über das, was er liest sowieso weniger Gedanken machen, und diese Frage stellt sich nicht. Auch schön, solange wir alle glücklich sind *eine runde Feenstaub für alle* ;)
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Szass Tam
01.09.2008, 14:02 -

Zitat von Bullrig Starkimarm*: Vorneweg, ich habe kein Interesse daran die Diskussion wieder erneut und vor allem nicht in ihrer zeitweise doch erheblichen Schärfe wieder aufleben zu lassen, jedoch würde ich noch gerne ein paar Bemerkungen machen.
Ich kann es verstehen wenn die Leute mit abstürzenden, fliegenden Festungen ein Problem haben, weil dadurch die Kapitale ihrer ganz persönlichen und eigenen Vorstellung dahin ist. Ich kann es auch begreifen wenn die Spieler befürchten dass gewisse politische Entwicklungen sich als stereotyp, langweilig und vorhersehbar entpuppen. Aber ich kann es beim besten Willen nicht einsehen, weshalb Steinwürmer, welche anscheinend in finstersten Tiefen hausen und mit dem offiziellen Aventurien sowieso nicht in Kontakt kommen werden, ein neuer, ziemlich nutzloser Zauber und die Verpflanzung von ein paar Ranken Schwarzer Wein außerhalb des natürlichen Habitats eine so große Problematik erzeugen können. Bis jetzt hat noch keiner der negativen Beiträge den tatsächlichen Schaden für die Spielwelt nachweisen können. Weiter oben wurde erwähnt, dass es immer noch Frei- und Gestaltungsraum in der Spielwelt für die Autoren gäbe. Wenn schon solche Kleinigkeiten nicht angenommen werden, dann ist es wohl wahrscheinlich, dass besagter Freiraum nicht mehr existiert. Ich habe den Verdacht dass es vielleicht gar nicht mehr um den Erhalt einer stimmigen Spielwelt, sondern vielmehr um den Ehrgeiz über alles informiert zu sein bei DSA-Spielern geht. Der Unterschied ist ganz einfach. Weil du dich jetzt auf SidW beziehst: Dem ging ein jahrelanger Plan der Redaktion voraus, hier wurden offene Fragen aus dutzenden Publikationen geklärt - wenngleich natürlich für viele nicht so, wie sie es sich gewünscht hätten. Nichtsdestotrotz ist das, was dort präsentiert wurde, mit anderen Publikationen stimmig verknüpfbar. Was neu war, war durchdacht. Und darüber hinaus: Das, was neu eingeführt wurde, wurde aus einem bestimmten Zweck eingeführt. Mich stört ja gerade, dass durch so etwas wie die Hörspiele eine stimmige Spielwelt zerstört wird, mir geht es nicht darum, dass jeder über alles informiert sein soll. Zum Thema Freiraum: Ich habe kein Problem damit, wenn, sagen wir, im Bornland irgendwo zwischen Festum und Notmark eine neue 2000-Einwohnerstadt eingefügt wird oder eine neue Kolonie im Süden, wenn das alles schön ins System passt. Ich habe kein Problem damit, wenn ein Hörspiel eine neue 50000-Metropole in Myranor einführt und dort einen Krieg beginnen lässt etc. Das System ermöglicht das problemlos. Was hier bei den Hörspielen aber gemacht wurde, das war das Einfügen von Elementen aus offensichtlicher Unwissenheit, was die Spielwelt anbelangt. Um das jetzt noch zu Ende zu führen: Wären die Steinwürmer vom Sprecher als Chimären eines Schwarzmagiers präsentiert worden, die irgendwo aus einem Versuchslabor in unteren Stollen ausgebrochen sind, wäre das annehmbar. Sie wurden aber als natürliche Gefahr dargelegt. Wenn Shaba'Yal mit einer echsischen Legende aus alten Zeiten verknüpft wird, die schön zB in die Zeit des Zweiten Drachenkriegs passt, dann ist alles wunderbar. Wenn der Charakter von Blutrosen spricht, weil er noch nie in Transysilien war, aber aus Oron solche Geschichten kennt, dann passt das wunderbar. All das wurde aber nicht auf diese Art und Weise verknüpft (davon kann man denke ich jetzt schon ausgehen), was meine Kritik meiner Meinung nach untermauert. Gleichzeitig dürften diese Beispiele zeigen, dass man in Aventurien relativ problemlos noch Elemente einfügen kann, solange man sich Gedanken um das große Ganze macht. Im Übrigen gebe ich Amazeroth zu seinem Beitrag vollkommen Recht.
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Bullrig Starkimarm*
01.09.2008, 15:57 -

Zitat von Szass Tom: Der Unterschied ist ganz einfach. Weil du dich jetzt auf SidW beziehst: Dem ging ein jahrelanger Plan der Redaktion voraus, hier wurden offene Fragen aus dutzenden Publikationen geklärt - wenngleich natürlich für viele nicht so, wie sie es sich gewünscht hätten. Nichtsdestotrotz ist das, was dort präsentiert wurde, mit anderen Publikationen stimmig verknüpfbar. Was neu war, war durchdacht. Und darüber hinaus: Das, was neu eingeführt wurde, wurde aus einem bestimmten Zweck eingeführt. Dann geht es also weniger um die Neuerung als um die schonende gedankliche Vorbereitung der Spielerschaft? Weshalb sind den jetzt die Würmchen in der Erde genau nicht stimmig? Was macht es denn, wenn der Dämonenwein auch noch irgendwo in einem Landstrich in Tobrien wächst? Welchen Publikationen im Einzelnen widersprechen sie denn jetzt tatsächlich? Und warum muss alles, was neu eingeführt wird, einen Zweck haben? Wer legt denn so einen Ballast fest? Zitat von Szass Tom: Mich stört ja gerade, dass durch so etwas wie die Hörspiele eine stimmige Spielwelt zerstört wird, mir geht es nicht darum, dass jeder über alles informiert sein soll. Aber noch einmal, was genau wird denn nun eigentlich zerstört? Es ist für mich wirklich immer noch nicht ersichtlich. Aventurien lässt sich doch noch immer haargenauso bespielen wie vor dem Hörspiel. Es ist nach meiner Auffassung ein Irrtum anzunehmen, dass Stimmigkeit dadurch herbeigeführt wird, dass alles, was irgendwann mal in anderen Publikationen erwähnt wurde, wieder aufgegriffen wird; so etwas ist nun mal kein Qualitätsmerkmal, jedenfalls kein ausschließliches. Ursprünglich war doch die Intention hinter diesen Verknüpfungen, seien es Figuren die aus einem Vorläuferabenteuer übernommen worden waren oder alte Schauplätze aus alten Hintergrundbeschreibungen möglichst unveränder zu übernehmen, nur mal einen kleinen Gag zu landen. Dieser beim Schwarzen Auge grassierende Verknüpfungswahn hat meiner Meinung nach uns viele gute Geschichten gekostet.
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Artosch Sohn des Alrix
01.09.2008, 16:01 -

Zitat von Szass Tam : Der Unterschied ist ganz einfach. Weil du dich jetzt auf SidW beziehst: Dem ging ein jahrelanger Plan der Redaktion voraus, hier wurden offene Fragen aus dutzenden Publikationen geklärt - wenngleich natürlich für viele nicht so, wie sie es sich gewünscht hätten. Nichtsdestotrotz ist das, was dort präsentiert wurde, mit anderen Publikationen stimmig verknüpfbar. Was neu war, war durchdacht. Wenn du irgendwo noch ein meiner Meinung nach hingeschrieben hättest könnte man es stehen lassen. So wirkt es wie tiefstes Fanboytum, die Autoren haben geschrieben also ist es wahr, es gibt genügend Punkte in denen Schlacht in den Wolken mit vorangegangen Publikationen bricht und mit nachfolgenden nicht mehr vereinbar ist. Ich behalte mir vor ausgewählte Spielhilfen, nicht unbedingt die aus dem Boten, in mein Aventurien reinzubasteln. Romane und ähnliches werden konsequent ignoriert. Die Hörspiele sind weder billig noch Trash sondern eher ein Hintergrundrauschen das man auch ohne Probleme ausblenden kann. Man muss schließlich nicht alles glauben/kaufen/einbinden nur weil da DSA drauf steht.
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Szass Tam
01.09.2008, 21:32 -

Zitat von Bullrig Starkimarm: Dann geht es also weniger um die Neuerung als um die schonende gedankliche Vorbereitung der Spielerschaft? Weshalb sind den jetzt die Würmchen in der Erde genau nicht stimmig? Was macht es denn, wenn der Dämonenwein auch noch irgendwo in einem Landstrich in Tobrien wächst? Welchen Publikationen im Einzelnen widersprechen sie denn jetzt tatsächlich? Und warum muss alles, was neu eingeführt wird, einen Zweck haben? Wer legt denn so einen Ballast fest? Zugegebenermaßen ist Aventurien etwas überladen. Zumindest so weit überladen, dass man sich als Autor oder Produzent egal welchen Werkes überlegen muss, welche Elemente man neu kreieren kann und welche nicht. Aber einmal davon abgesehen - meine diesbezügliche Meinung habe ich ja schon zur Genüge dargetan - stoße ich mich ja auch weniger daran, dass neue Elemente eingefügt werden, als dass sie eingefügt werden, ohne dass sie notwendig sind. Das meinte ich mit Neuerungen, die einen Zweck haben sollen; ich brauche ganz einfach keine Grabwürmer, wenn es auch Wühlschrate und Amazeroth-Daimonide gibt, die hier den Rahmen füllen könnten. Ich brauche keine Blutrosen in Tobrien, wenn es auch eine beliebig, hier sogar frei erfindbare, Anzahl an Daimoniden oder Dämonen gibt, die ich an ihrer Stelle einsetzen könnte. Wie Amazeroth schon treffend formuliert hat, wird hier wohl ein Produkt unter dem Namen DSA verkauft, das mit Aventurien und DSA nicht allzu viel zu tun haben scheint. Mich stört das nicht grundsätzlich - zB habe ich diese Piratenromanreihe von H. J. Alpers vor ein paar Jahren mit Genuss gelesen, obwohl sie nicht ganz mit offiziellem Material übereingestimmt hat. Aber aufgrund der Fülle an "Fehlern" in diesen Hörbüchern wollte ich das Thema einfach einmal für andere zur Diskussion stellen. Ich wende mich auch grundsätzlich nicht gegen alle Neuerungen - hatte zB nie etwas gegen Myranor, die Schwarzen Lande etc. Also nichts für ungut, liebe Leute ;-) Zu den Publikationen: Einen echen Widerspruch sehe ich eigentlich nur bei den Blutrosen. Ich glaube nicht, dass es irgendwo in Transysilien genug Belkeleleinfluss gegeben hat, dass Blutrosen wachsen. Weiß auch nicht ob das im agrimothäisch beeinflussten Gebiet überhaupt möglich gewesen wäre. Les dir dazu mal "Blutrosen und Marasken durch". Zitat von Bullrig Starkimarm: Aber noch einmal, was genau wird denn nun eigentlich zerstört? Es ist für mich wirklich immer noch nicht ersichtlich. Aventurien lässt sich doch noch immer haargenauso bespielen wie vor dem Hörspiel. Es wird ja jetzt auch nicht die Spielwelt zerstört dadurch, da habe ich mich jetzt vielleicht falsch ausgedrückt. Aber mir wäre es lieber, ein Hörspiel, das schön und mit Hilfe offizieller Autoren ausgearbeitet wurde, vor mir zu haben, das Reiche umwälzt, Kaiser sterben lässt und meinetwegen Götter wiederbelebt, als ein Hörspiel, das eigens großteils in der Kaiserlosen Zeit spielen wird, dabei aber andauernd kleinere und größere Fehler bzw. Erfindungen (je nachdem, welche Meinung man vertritt) einführt. Zitat von Artosch Sohn des Alrix: Wenn du irgendwo noch ein meiner Meinung nach hingeschrieben hättest könnte man es stehen lassen. So wirkt es wie tiefstes Fanboytum, die Autoren haben geschrieben also ist es wahr, es gibt genügend Punkte in denen Schlacht in den Wolken mit vorangegangen Publikationen bricht und mit nachfolgenden nicht mehr vereinbar ist. Na ja. Ist eben meine Meinung. Was Autoren geschrieben haben und in Abenteuern darstellen, ist nun einmal offiziell, solange bis es von Nachfolgepublikationen verteufelt werden sollte. Weiß nicht, wie man da dagegen argumentieren sollte. Und ansonsten: Schreib mir mal auf, was in SidW mit welchen Abenteuern oder Nachfolgewerken nicht vereinbar ist (Romane zähl ich jetzt nicht dazu). Zitat von Artosch Sohn des Alrix: Die Hörspiele sind weder billig noch Trash sondern eher ein Hintergrundrauschen das man auch ohne Probleme ausblenden kann. Man muss schließlich nicht alles glauben/kaufen/einbinden nur weil da DSA drauf steht. Schon klar. Wär trotzdem schöner, ein richtig schönes Hörspiel vor sich zu haben, das man als treuer Fan seit vielen Jahren zu seiner Sammlung hinzufügen kann, als dass man es als Hintergrundrauschen ausblenden muss. Noch dazu, wo hier die Lizenz von Horchposten, die ihre Sache ausgezeichnet gemacht haben, zu Europa gewechselt ist, und schöne Romane nicht mehr vertont werden, aber dieser Zyklus hier schon. Im Übrigen ist all das natürlich ein reiner Meinungsstreit. Möchte die Gemüter nicht allzu sehr erhitzen, war nur an anderen Meinungen interessiert und wollte dem ein oder anderen Beteiligten an den Hörspielen durch den Thread einmal aufzeigen, dass es doch ein paar Leute gibt, die mit dem Konzept nicht so ganz einverstanden sind.
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Artosch Sohn des Alrix
02.09.2008, 00:06 -

Was die Fehler im JdF angeht empfehle ich einen beliebigen JdF-Mecker-Thread, drei Beispiele sollen hier reichen Untote die sich bei Lichtkontakt in die Erde bohren, die langsame Klinge welche den Armatrutz durchdringt und unstoppbares Kurkis, um nur die Kleinigkeiten zu nennen.
Man kann sich eben nicht darauf verlassen das wo DSA draufsteht auch DSA drin ist bzw. in einer annehmbaren Qualität vorhanden ist, selbst wenn der Name von einen der Redakteure draufsteht. Nur weil es offiziell ist würde ich keinen Sinn, Plan oder Verstand unterstellen. Von daher kommen, voller Vorurteile wie ich bin, die Hörspiele in die selbe Ecke wie die Gurken die verschiedene Abenteuer, diverse Romane oder Ableger wie Comics und Computerspiele darstellen. Ich halte mich an die Wege Bände und die Regionalspielhilfen, die Verantwortlichen täten gut daran dies auch zu tun, zumindest öfter als bisher.
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Tjanalf
02.09.2008, 00:18 -

Wo wird denn bitte in dem Hörspiel behauptet, dass es Blutrosen in Tobrien gibt? Hast du schon das ganze Hörspiel gehört oder nur die Kostproben? In den Kostproben gibt es nur Aberglauben von einem jungen Magier und ich bin mir ziemlich sicher, dass die wenigsten Aventurier wissen, was in den schwarzen Landen vor sich geht. Von daher finde ich dieses Detail sogar sehr stimmig.
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Szass Tam
02.09.2008, 00:35 -

Zitat von Tjanalf: Wo wird denn bitte in dem Hörspiel behauptet, dass es Blutrosen in Tobrien gibt? Hast du schon das ganze Hörspiel gehört oder nur die Kostproben? In den Kostproben gibt es nur Aberglauben von einem jungen Magier und ich bin mir ziemlich sicher, dass die wenigsten Aventurier wissen, was in den schwarzen Landen vor sich geht. Von daher finde ich dieses Detail sogar sehr stimmig. Nur die kostenlosen Hörproben, die fertigen Hörspiele besorge ich mir sicher nicht. Ist mir schon klar, dass das eine subjektive Meinung des Magiers ist, dass geht auch daraus hervor, dass er davon spricht, dass Borbarad hier höchstpersönlich erschienen ist. Dies ist, als Legendenbildung gesehen, ja auch in Ordnung. Aber es wird ja durch das, was der Magier von sich gibt, ein Ersteindruck der Region vermittelt. Und es wäre da relativ problemlos gewesen bei tobrischen Pflanzen/Daimoniden zu bleiben als oronische heranzuziehen. Und ich werde nun mal einfach den Eindruck nicht los, dass hier in diesem Fall einfach die Autoren nicht bedacht haben, dass Blutrosen eher etwas mit Oron als mit Schwarztobrien zu tun haben ;-)
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02.09.2008, 20:15 -

Warum Devin von Blutrosen und Schwarzer Wein redet, kann ich Dir nicht sagen. Vielleicht hat die Autorin das nicht besser gewusst (ja, mangelnde Recherche) oder Sie hat eine gute Begründung. Was ich Dir aber sagen kann ist, dass dort keine Blutrosen und kein Schwarzer Wein vorhanden sind. Somit ist dass für mich kein Fehler.
Was für mich Fehler sind, ist ein Al'Anfa, wo man nicht der Stimmung ist, dass Al'Anfa vom Boron-Glauben beherrscht ist; dass ein Steinwurm auftaucht; dass man die Zauber nicht wieder erkennt.
Trotzdem gebe ich Ihnen eine Chance, das beim zweiten Mal besser zu machen. Da ja die DSA-Redax Mithilfe angeboten hat, bin ich auch zuversichtlich.
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28.09.2008, 12:41 -

Seit Freitag sind sie im Handel.
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01.10.2008, 21:21 -

Hey und Hallo ! Ich wollte Euch mal fragen, wie die neuen DSA Hörspiele bei Euch angekommen sind . Findet ihr sie gelungen, oder haben sie nicht viel mit DSA zu tun ?
Auf einen fröhlichen Austausch !
:O)
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01.10.2008, 22:11 -

Also das Hörspiel 2 mit der Burg finde ich eher mässig. Die Charaktere sind - bis auf den etwas nervenden Dieb - nicht sonderlich interessant gestaltet, den tollpatschigen Dörfler fand ich etwas zu tumb, und die Sprechtexte waren mit zu viel Musik unterlegt.
Die Nummer 3 (Shaba'Yal) höre ich gerade, die fing schon mal spannend an, mitten in den Niederhöllen :-) Die Charaktere sowie die Geschichte sind auch weitaus besser und interessanter aufbereitet. Es kommt so Rollenspielrunden-Abenteuer-Flair rüber. Und vor allem ist weniger Musikuntermalung im Hörtext.
Die Nummer 1 (die ich mir irgendwie für den Schluß aufgehoben hab, die Teile bauen ja - noch - nicht aufeinander auf) werde ich mir auf jeden Fall auch noch anhören.
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Aurora di Castelli
02.10.2008, 21:14 -

Ich finde die Hörspiele eigentlich ziemlich gut gemacht. Über die Geschichten lässt sich natürlich streiten. Ein paar Dinge sind wirklich sehr klischeehaft und übertrieben, aber hey, bei Hörspielen wie John Sinclair ist das auch nicht unbedingt schlimm.
Was ich eher als störend empfand war die Unabgeschlossenheit. Irgendwie hatte ich bei allen drei Hörspielen das Gefühl, dass es nach dem letzten Track erst richtig los gehen müsste. Falls es Fortsetzungen zu den teilen gibt, die die Geschichten weiterführen, dann is es okay. Wenn nicht, und dann auch noch mehr Folgen ohne richtiges Ende kommen, dann ist es leider doch nur ne teure Art von Werbemedium...
ich bin mal gespannt was da noch so kommen wird... falls etwas kommt.
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02.10.2008, 22:21 -

Es soll Fortsetzungen geben, hab ich letztens auf dieser Seite hier gelesen: http://www.dsa-hoerspiele.de/index.php , steht unter Alle News - "Wie alles begann".
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Albernia
03.10.2008, 10:37 -

Bislang habe ich den ersten Teil gehört und ich finde diesen echt gut. Mit den Unstimmigkeiten hält es sich wirklich in Grenzen und all jene eher komischen Sachen sind wirklich locker vertretbar.
Die Geschichte ist recht spannend und dynamisch. Bin auf Teil 2 und 3 gespannt, die ich mir heute und morgen verabreichen werde.
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Purple
03.10.2008, 12:27 -

Von den hier angesprochenen Hörspielen und Romanen mag ja nun jeder halten was er mag. Es gibt DSA-Romane, die zu lesen ich mich zwingen musste, und es gibt solche, die mir viel Freude bereitet haben. Was mich hier etwas verwirrt ist die fordernde Haltung, die hier teilweise zu Tage tritt. Man mag es ja schöner finden, wenn Hörspiele und Romane im Einklang mit den übrigen Publikationen befinden, aber man kann es doch nicht einfordern. Keiner steht unter Kaufzwang. Wer sich die Hörspiele anhören möchte, der kann es tun und wer sich mit den entsprechenden Differenzen nicht arangieren mag, der muss sich dieser Situation ja auch nicht aussetzen. Ich finde, man sollte sich viel eher darüber freuen, DASS überhaupt über Regelwerke und Regionalbeschreibungen hinaus etwas veröffentlicht wird. Eine Basis für die Forderungen, die hier teilweise vorgebracht werden gibt es, denke ich, nicht ;)
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Draconius Castellani
06.10.2008, 20:43 -

Die Allweise Göttin Schlangengleich mit Euch!
So, ich habe gerade den 3. Titel (Die Ruinen von Shaba 'Yal) gehört. Um es, bei all der hier im Thread geäußerten Kritik, vorne weg zu nehmen: Mir hat es gefallen.
Die Charaktere fand ich gut, auch wenn sie manchmal etwas zu getragen gesprochen wurden. Die Story war angesichts der Länge, oder besser Kürze, in Ordnung. - Der einzige wirkliche Kritikpunkt meinerseits sind die doch sehr DSA-untypischen Zaubersprüche. Als passionierten Magier hat mich dieser Aspekt recht stark gestört.
Ansonsten war ich zufrieden, werde mir gleich das nächste Stück anhören, und würde mich über eine Fortsetzung der Serie freuen. Wenn's dann 2 bis 3 Euro mehr kostet und dafür rund 90 Minuten Hörspiel gäbe, sogar noch mehr. Angesichts des Preisunterschiedens zwischen der Download-Version und der "echten" CD von glatten 5 Euro (nur für Cover und Inlay!) sollte sowas ja machbar sein. Das daraus resultierende bessere Preis-Leistungsverhältnis dürfte dann von allein für mehr Käufer sorgen.
In diesem Sinne wünsche ich den Machern und Autoren frohes Schaffen und viel Erfolg!
Mit hesindegefälligen Grüßen Draconius Castellani Magister des Arkanen Istitutes zu Methumis
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Zordan Fuxfell
09.10.2008, 15:47 -

Habe gerade erst "Das Tor in die Vergangenheit" angefangen und schon der erste Satz hatte einen großen Schnitzer.
"Herbst im Jahre 1020: In Tobrien herrscht der Dämonenkaiser Galotta."
Zu diesem Zeitpunkt (27 Hal) herrschte dort jedoch noch Borbarad. Galotta hat sich erst nach dessen Fall zum Dämonenkaiser ausrufen lassen...so viel zum Thema "gut recherchierter Hintergrund" ;-)
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Rastafan
09.10.2008, 15:51 -

Wenn ich mich nicht irre, hat sich Galotta - unter Duldung Borbarads - schon früher zum Kaiser ausrufen lassen...
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Zordan Fuxfell
24.10.2008, 18:57 -

Uaszug aus "Borbarads Erben"
"Seine nach der Verbannung des Dämonenmeisters erfolgte Selbstausrufung zum neuen Kaiser eines Dämonenkaiserreiches ist nur folgerichtig"
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18.02.2009, 15:26 -

Sony hat die Reihe eingestellt.
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Szass Tam
19.02.2009, 12:47 -

Hätte mich auch sehr verwundert, wenn die Reihe Erfolg vermeldet hätte.
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Titina Ballurat
19.02.2009, 13:22 -

Zitat von Mustafa ben Ali: Sony hat die Reihe eingestellt. Wenn nun Horchposten die Arbeit wieder aufnehmen würde, resp. die Lizenz zurückbekäme, wäre die Nachricht perfekt! :)
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19.02.2009, 14:07 -

Tja, das war ja ein Kurzes Gastspiel in der Hörspiel-Branche, doch gab es mE zuviele Mängel:
1. Die Geschichten hatten für mich nicht die Atmosphäre Aventuriens herübergebracht. Da gab es Zeitreisen, komische Satinavversionen, Gespräche in einer Nebenglobule, etc., alles semioptimal.
2. Die Sprecher waren in ihrer Qualität sehr schwankend. Vereinzelte waren sehr gut, doch gab es auch einzelne Krücken (besonders im ersten Teil).
3. Es wurde deutlich, dass das Zielpublikum tendenziell jüngere Menschen waren und somit die "ältere" Generation (so ab 20) sich nicht wirklich mit der Geschichte identifizieren konnte. Ich sage nur "Feuerläufer und Feuerklinge..."
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Albernia
19.02.2009, 16:25 -

Gut, das war mal wieder ein in den Sand gesetztes DSA-Produkt (Okay, schlimmer als der Nibor und Salkin-Comic war's nicht). Dann werde ich die nächsten Tage dann auch mal diese drei Hörspiele bei Egay reinsetzen, nachdem ich mich schon von anderem crappigem DSA-Kram getrennt habe (Hinter dem Thron!!!, etc.)
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20.02.2009, 22:18 -

Das DSA-Hörspiel-Fanprojekt "Das Unwissbare" hofft, das wir es besser/anders machen! Wir verfügen zwar nicht über professionelle Sprecher - doch glauben wir mit guten Ideen und stimmigem Hintergrund zu punkten ;-)
LG, EL
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Abdul ausgeloggt
21.02.2009, 00:08 -

Wahrscheinlich hätte man mehr Erfolg gehabt, wenn man alá 3??? auf eine feste Heldengruppe gesetzt hätte, die abgeschlossene Abenteuer in verschiedenen Folgen erlebt.
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